Wulff-Witze im Web : "Wollt Ihr Euch die Queen ausleihen?"

REUTERSDer Rücktritt des Bundespräsidenten ist auch bei Twitter, Facebook und Co. Thema Nummer eins. Viele halten den Schritt für überfällig, eine Minderheit bemitleidet Christian Wulff und hält ihn für ein Opfer der Medien. Vor allem aber werden Wulff-Witze gerissen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...815985,00.html
  1. #10

    Volkswahl mit vier Rängen (Teil 4)

    (5) Hat beim Wahlgang kein/e Bewerber/in mehr gültige Jastimmen als gültige Neinstimmen
    bekommen, dann ist hierbei viertrangig gewählt und erwirbt das Amt bzw. die diesbezügliche Amtsanwartschaft, wer als Bewerber/in beim Wahlgang nach dem Ab- oder Aufrunden der jeweiligen Neinstimmen-Bruchzahl mindestens 0,5 % übrigbleibende gültige Jastimmen erhielt und dabei insgesamt die meisten gültigen Jastimmen auf sich vereinigt, also mehr gültige Jastimmen als die anderen bekommen hat, nachdem von der zu seiner/ihrer Bewerbung abgegebenen Anzahl von gültigen Jastimmen die zu seiner/ihrer Bewerbung abgegebenen gültigen Neinstimmen abgezählt (="verrechnet") wurden, so dass sich die jeweilige Jastimmenzahl dementsprechend vermindert, wobei aber jede dieser abgegebenen und abzuzählenden gültigen Neinstimmen nur berechnet wird mit jeweils dem Vomhundertsatz, den die Anzahl der zu dieser jeweiligen Bewerbung abgegebenen gültigen Jastimmen beträgt im Verhältnis zur Anzahl der insgesamt beim jeweiligen Wahlgang über das Amt zumindest teilweise gültig stimmabgebenden
    Wahlberechtigten.
    Hatten bei nach Verrechnung der gültigen Neinstimmen gleicher Jastimmenanzahl mehrere dieser Gewählten auch schon ungeachtet dieser Verrechnung die gleiche Jastimmenanzahl sowie die gleiche Neinstimmenanzahl erhalten, dann entscheidet das vom/von der Bundeswahlleiter/in zu ziehende Los darüber, wer von diesen Gewählten das Amt bzw. die diesbezügliche Amtsanwartschaft erworben hat.
    Zahlenbruchteile der Neinstimmenzahl, die kleiner 0,5 sind, werden auf die darunter liegende ganze Zahl abgerundet, solche, die gleich oder größer als 0,5 sind, werden auf die darüber liegende ganze Zahl aufgerundet.
    Bei nach Verrechnung der gültigen Neinstimmen gleicher Jastimmenanzahl mehrerer dieser Gewählten erwirbt das Amt bzw. die diesbezügliche Amtsanwartschaft, wer von diesen Gewählten die
    meisten gültigen Jastimmen auf sich vereinigt, d.h. wer trotz nachheriger gleicher Jastimmenanzahl jedoch vor der Verrechnung der gültigen Neinstimmen mehr gültige Jastimmen als die anderen bekommen hatte.
    Hatten bei nach Verrechnung der gültigen Neinstimmen insbesondere aufgrund Ab- oder Aufrunden gleicher Jastimmenanzahl mehrere dieser Gewählten auch schon ungeachtet dieser Verrechnung die gleiche Jastimmenanzahl erhalten, dann erwirbt das Amt bzw. die diesbezügliche Amtsanwartschaft, wer von diesen Gewählten die wenigsten gültigen Neinstimmen auf sich vereinigt, d.h. wer trotz nachheriger insbesondere aufgrund Ab- oder Aufrunden gleicher Jastimmenanzahl jedoch vor der Verrechnung der gültigen Neinstimmen weniger gültige Neinstimmen als die anderen bekommen hatte.
    Hatten bei nach Verrechnung der gültigen Neinstimmen gleicher Jastimmenanzahl mehrere dieser Gewählten auch schon ungeachtet dieser Verrechnung die gleiche Jastimmenanzahl sowie die gleiche Neinstimmenanzahl erhalten, dann entscheidet das vom/von der Bundeswahlleiter/in zu ziehende Los darüber, wer von diesen Gewählten das Amt bzw. die diesbezügliche Amtsanwartschaft erworben hat.
    (6) Das Durchkreuzen des Namens einzelner oder mehrerer Bewerber/innen ist ungültig und wird
    als nicht erfolgt betrachtet, weil danach nicht klar ist, ob der jeweilige Name und somit die betreffende Bewerbung als angekreuzt (im Sinne von Ja) oder als ausgekreuzt (im Sinne von Nein) zu betrachten ist.
  2. #11

    Volkswahl mit vier Rängen (Teil 5)

    Ein solches echt freiheitliches Wahlrecht wäre zugleich wahrhaft demokratisch, indem es jeglichen Versuch zuverlässig verhindern würde, das Wahlvolk zu spalten, wie dies seit Jahrtausenden das übliche politische "Spiel" der Herrschaft ist getreu der Devise "spalte und herrsche". Etwa ein Herr Wulff würde bei solchem Wahlrecht sehr schnell scheitern, weil er allenfalls viertrangig, aber eben nicht erstrangig gewählt würde.
    Dann wäre übrigens auch jedem offenkundig, mit welchem Rang irgendwer gewählt wäre.
    Und ein solches Wahlrecht wäre auch keineswegs komplizierter als das, was schon längst von jedem Wahlbürger unwidersprochen gilt und juristisch bis ins Letzte ausformuliert ist. Man lese sich etwa den Schwachsinn durch, der in § 20 a des Hessischen Kommunalwahlgesetzes (KWG) formuliert ist als "Auslegungsregeln für die Ergebnisermittlung", was wahrlich eine juristische Zumutung ist gegen jede/n Wahlhelfer/in.
    Überdies würde das hier empfohlene Wahlrecht allen Tendenzen, erneut neofeudalistisch durch Kooptation den/die Bundespräsident/e/i/n auszukungeln zwischen den Partei-Bonzen im Bundestag, einen demokratischen Riegel vorschieben. Wie dringend nötig dies ist, zeigt sich nicht zuletzt an der ganzen Erbärmlichkeit und insbesondere aufgrund der lebenslangen Alimentierung auf Kosten des offenbar endlos strapazierbaren Steuerzahlers sündhaft teuren Amtszeit von Herrn Wulff. Nicht zuletzt brauchen wir uns mit einem solchen Wahlrecht auch keinerlei "Queen ausleihen", was (bei allem Witz) wiederum nur neofeudalistischen Hirnen entspringen kann.
  3. #12

    Der Hass auf das was man an sich selbst ablehnt...

    ...ist bisweilen der unerbittlichste. So gesehen hat das Geiz-ist-geil und Prima-leben-und-sparen-Deutschland den Praesidenten verjagt, der ihm allzu deutlich den Spiegel vor die Nase gehalten hat.
  4. #13

    Zitat von Pipolein Beitrag anzeigen
    Herzlichen Glückwunsch an SPON - erstens, weil Sie in der Cause Wulff ja endlich das erreicht haben was Sie gefordert haben. Zweitens zu Ihrer neuen Bestmarke im Unterbieten des eigenen Niveaus durch diese schlappen 'Witze'.

    Sie sollten sich mal lieber auf ein neues Lieblingsthema einschießen - sonst wird es bald dünn. Und wahrscheinlich noch schaler.
    Schlappe Witze? Die waren zum Teil richtig gut.
    "Ich will nicht Präsident sein, in einem Land, in dem ich Präsident bin" Wirklich komisch :)
  5. #14

    Zitat von badbeardxb Beitrag anzeigen
    ...ist bisweilen der unerbittlichste. So gesehen hat das Geiz-ist-geil und Prima-leben-und-sparen-Deutschland den Praesidenten verjagt, der ihm allzu deutlich den Spiegel vor die Nase gehalten hat.
    Sie haben anscheinend immer noch nicht verstanden worum es geht. Da können Sie sich dann mit Herrn Wulff zusammentun, der weiss das auch nicht.
    Wegen mir hätte er sich auch zwei Häuser finanzieren lassen können und 3 mal im Jahr in den Urlaub auf Kosten anderer fahren können, darum geht es nicht.
    Es geht darum, dass er auf direkte Fragen gelogen hat und nur dann von sich aus Dinge aufgeklärt wenn man sie ihm nachgewiesen hat.
  6. #15

    Ihr Glückwunsch ist mit Vorbehalten behaftet, das spürt man ..

    dabei hätten Sie doch allen Grund zur Freude ..

    wo gibt's denn sowas,
    Antrag des Staatsanwaltes auf Aufhebung der Immunität des Deutschen Bundespräsidenten,
    Sie erleben historische Erstereignisse, und gleichzeitig Kontinuität:
    schon der zweite Kandidat von Angela Merkel zerschlissen,
    was hat doch dieses Weib für einen feinen Riecher ..
    hat sie sehr wahrscheinlich bei Egon Krentz gelernt ..

    und Horst Seehofer im Schloss Bellevue,
    wer hätte sich sowas noch vor einem Jahr vorstellen können ..
    Bild wird sicher darüber berichten ..

    und Sie stufen das als schal ein,
    sehr wahrscheinlich verpassen Sie noch den Rosenmontagsumzug ..
    na Sie, mir wird ganz bange ..

    was wird nur aus Tattoo-Betty werden, gell !?

    Zitat von Pipolein Beitrag anzeigen
    Herzlichen Glückwunsch an SPON - erstens, weil Sie in der Cause Wulff ja endlich das erreicht haben was Sie gefordert haben. Zweitens zu Ihrer neuen Bestmarke im Unterbieten des eigenen Niveaus durch diese schlappen 'Witze'.

    Sie sollten sich mal lieber auf ein neues Lieblingsthema einschießen - sonst wird es bald dünn. Und wahrscheinlich noch schaler.

    was wäre denn Ihr Lieblingsthema ?
    Entsorgung von SpassGuido aus dem Bundeskabinett
    oder Verleihung des Preises für die Verbreitung deutscher Sprache an Doitsch-Volk-er-Kauder
    oder Kriegszitate (totaler Krieg; Goebbels, Geisler), (Rubikon; Caesar, Wulff)
    oder Ordens-Verleihung durch den Bundespräsidenten (?) an "Fresse"-Pofalla (für originelle parteiinterne Kommunikation)
    oder Gemeinsamkeiten von Guttenberg und Vroni Sass (ja, beide sind in der CSU, bingo, bingo ..)
  7. #16

    Nachfolger gleich nebenan

    … wie wär's denn mit Sarkozy als Wulff-Nachfolger. Der wird ja vielleicht im April/Mai frei, versteht sich gut mit der Kanzlerin und ALLE Franzosen wären froh: Die einen, dass sie ihn los sind, die andere dass er dann immernoch Präsi ist. Ich meine, reden kann er ja, der Sarko…
  8. #17

    Kleingeist

    Zitat von Pipolein Beitrag anzeigen
    Herzlichen Glückwunsch an SPON - erstens, weil Sie in der Cause Wulff ja endlich das erreicht haben was Sie gefordert haben. Zweitens zu Ihrer neuen Bestmarke im Unterbieten des eigenen Niveaus durch diese schlappen 'Witze'.

    Sie sollten sich mal lieber auf ein neues Lieblingsthema einschießen - sonst wird es bald dünn. Und wahrscheinlich noch schaler.
    Wenn ich die Bedeutung des Präsidentenamts ins Verhältnis zu den Beträgen setze, die Wulff zum Vorteil gewährt wurden, wird mir klar, dass er wirklich nicht geeignet war.

    Das ist, als ob ich wegen einer unberechtigten Taxiquittung über 30 Euro im Rahmen einer Reisekostenabrechnung meine Vorstandsposition in einem börsennotierten Unternehmen aufs Spiel setze.

    Allein durch diese Fehljustierung hätte ich meine Nichtqualifikation unter Beweis gestellt.

    Hoffentlich ist der Nachfolger erhabener und würdiger für dieses Amt.
  9. #18

    Na ja,

    von Wulff-Witzen im Web hab ich mir dann doch etwas mehr erwartet. Da ist ja jeder noch so alte Manta- bzw. Blondinenwitz besser. Immerhin spiegelt die mässige Lustigkeit der Witze dann auch die eher mittelmässige Blässe Wulffs zur Zeit seiner Präsidentenschaft wider, genauso wie seine dummdreiste aber eigentlich harmlose Abstaubermentalität. Strauss- und selbst Kohl-Witze waren sicherlich besser.
  10. #19

    Humor ist, wenn man trotzdem lacht

    Zitat von Hortensius Beitrag anzeigen
    [...]

    Überdies würde das hier empfohlene Wahlrecht allen Tendenzen, erneut neofeudalistisch durch Kooptation den/die Bundespräsident/e/i/n auszukungeln zwischen den Partei-Bonzen im Bundestag, einen demokratischen Riegel vorschieben. Wie dringend nötig dies ist, zeigt sich nicht zuletzt an der ganzen Erbärmlichkeit und insbesondere aufgrund der lebenslangen Alimentierung auf Kosten des offenbar endlos strapazierbaren Steuerzahlers sündhaft teuren Amtszeit von Herrn Wulff.
    Eine lebenslange Alimentierung wird sich der Herr wohl eher nicht wulffen können. Falls doch, kann man notfalls 82 Mio. Bahnsteigkarten drucken.

    Falls ihre Vorschläge innerhalb der nächsten 29 Tage nicht umgesetzt werden sollten, können Sie auch direkt wählen:
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