Nissan Leaf RC: Rennsport unter Strom

NissanHaben Elektro-Rennwagen eine Zukunft? Um diese Frage zu beantworten, hat Nissan sein Elekroauto Leaf entrümpelt und zu einem Strom-Raser-Prototypen umgebaut. Eine erste Testfahrt war kurz, aber heftig und damit auch eine Antwort: Ja, da geht was.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...813003,00.html
  1. #1

    Rennsport als Technologiebooster

    Der Rennsport hat früher auch Technologien gefördert, die der Serie zugute kamen. Das kann auch beim Elektroauto funktionieren. Gerade die Verbesserung der Reichweite ist der Schlüssel wie früher der Verbrauch bei Langstreckenrennen entscheidend war (und ist).

    Ich finde, der Rennwagen sieht auch erheblich besser aus als das Serienmodell.
  2. #2

    Quatsch

    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    Der Rennsport hat früher auch Technologien gefördert, die der Serie zugute kamen. Das kann auch beim Elektroauto funktionieren. Gerade die Verbesserung der Reichweite ist der Schlüssel wie früher der Verbrauch bei Langstreckenrennen entscheidend war (und ist).

    Ich finde, der Rennwagen sieht auch erheblich besser aus als das Serienmodell.
    In der Regel findet der vielbeschworene Transfer Renntechnik -> Serie NICHT statt!
    BMW z.B. hatte seine Hybridtechnik von der Serie in die Formel 1 (KERS) gehievt (nicht andersherum).
    Darüber hinaus ist der Einsatz von E-Autos kein Rennsport mehr. Die Audi R8 von LeMans (Dieselstinker) sind schon so leise, dass es höchst albern ist. Ich weiß wirklich nicht, wer sich so etwas anschauen will. Und Rennsport ohne Zuschauer ist völlig sinnlos.
  3. #3

    Nicht schon wieder!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Haben Elektro-Rennwagen eine Zukunft? Um diese Frage zu beantworten, hat Nissan sein Elekroauto Leaf entrümpelt und zu einem Strom-Raser-Prototypen umgebaut. Eine erste Testfahrt war kurz, aber heftig und damit auch eine Antwort: Ja, da geht was.

    Nissan Leaf RC: Rennsport unter Strom - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Auto
    Schon wieder so ein Artikel, mit dem der Hype um die fahrbaren Batterien genährt werden soll. Da gab es doch hier erst vor kurzem einen Beitrag, habe ganz vergessen, wie die Karre hieß. Die schaffte aber immerhin noch 160 km/h. Dieser "Sportwagen" nur noch 150. Nach 20 Minuten Sprint, muss er mindestens 30 Minuten geladen werden - BEIENDRUCKEND! Sowas braucht doch keiner! In Sachen Elektromobilität ist nur die Brennstoffzelle ernst zu nehmen. Alles andere ist rausgeworfenes Geld.
  4. #4

    Das ist falsch

    Zitat von Michael KaiRo Beitrag anzeigen
    In der Regel findet der vielbeschworene Transfer Renntechnik -> Serie NICHT statt!
    BMW z.B. hatte seine Hybridtechnik von der Serie in die Formel 1 (KERS) gehievt (nicht andersherum).
    Darüber hinaus ist der Einsatz von E-Autos kein Rennsport mehr. Die Audi R8 von LeMans (Dieselstinker) sind schon so leise, dass es höchst albern ist. Ich weiß wirklich nicht, wer sich so etwas anschauen will. Und Rennsport ohne Zuschauer ist völlig sinnlos.
    Das mag bei BMW zutreffen. Sie müssen aber viel weiter zurück gehen, zum Beispiel in die fünfziger Jahre. Viele Dinge sind von jeher im Rennsport entwickelt oder perfektioniert worden.

    Rennsport ohne Lärm ist ein anderes Thema. Es wird ja noch Geräusche geben, nur die Motoren sind leise. Dafür quietscht es umso herzhafter.
  5. #5

    Titel eingefügt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine erste Testfahrt war kurz, aber heftig und damit auch eine Antwort: Ja, da geht was.
    Nissan Leaf RC: Rennsport unter Strom - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Auto
    Da geht aber nicht allzu lange "was". Mich würde interessieren, ob diese Batterie auf Rädern es einmal um die Nordschleife schaffen würde.
  6. #6

    Zitat von jules16v Beitrag anzeigen
    Da geht aber nicht allzu lange "was". Mich würde interessieren, ob diese Batterie auf Rädern es einmal um die Nordschleife schaffen würde.
    Ja sicher. Ca. 11 Minuten fährt ein erfahrener Rennfahrer um die Nordkurve (Renntempo), wenn er das Auto NICHT kennt.
    20 Minuten Rennzeit hat man im Leaf RC. Es reicht also für EINE (!) Runde.
  7. #7

    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    Der Rennsport hat früher auch Technologien gefördert, die der Serie zugute kamen. Das kann auch beim Elektroauto funktionieren. Gerade die Verbesserung der Reichweite ist der Schlüssel wie früher der Verbrauch bei Langstreckenrennen entscheidend war (und ist).

    Ich finde, der Rennwagen sieht auch erheblich besser aus als das Serienmodell.
    Ich stimme dem zu.
    Zwar wird vieles aus der Serie in den Rennwagen gehievt (Leaf: Antrieb,...), aber bei Rennfahrzeugen ist die Belastung des Antriebes anders als auf der Strasse. Die Erfahrung kommt den Strassenvariantenentwicklern zugute. Vor allem treten so Probleme auf, die bei "normalen" Tests der "Strassenvariante" vielleicht erst nach Jahren beim Kunden auffallen würden (und dann Garantie abgewiesen werden würde).
    Bei Boxenstopps dürfen ja Fahrzeugteile ausgetauscht werden und es darf nachgetankt werden. Wenn Nissan die Akkus als Paket austauscht, kann das in Sekunden gehen. Reicht die Kurvenkraft des Leaf RC aus, um alle 3-5 Runden an die Box zu müssen, um die leeren Akkus gegen Volle austauschen zu lassen, und dennoch ums Klassement fahren zu können?

    Technische Defekte sind aufgrund weniger beweglicher Teile ein geringeres Risiko, dafür kann die Elektrik als gesamtes schneller "spinnen" und das Auto aus dem Rennen werfen.

    Wie würde sich ein V8-Range-Extender im E-Rennwagen machen?

    Was andere Kommentare betrifft: der Motorlärm bei den Rennen ist für mich ein Grund NICHT hin zu gehen. IMHO, ohne den Motorenlärm (insbesondere auf der Geraden) wäre das Spektakel schon deutlich eher was um Mal zu erleben.
  8. #8

    Die Zukunft des Rennsportz

    sieht wohl auch so aus. Dagegen habe ich garnichts einzuwenden, denn dadurch rückt der Rennsport näher an die Ballungszentren. Jeder Flugplatz ließe sich künftig wieder (remember Faßberg, Wunstorf, Diepholz), allen Öko-Auflagen zum Trotz, in eine Rennstrecke verwandeln, denn der Lärm ist kein Problem mehr.
    Sogar Stadtkurse (remeber Eilenriede, Stadtpark, Avus) ließen sich reaktivieren.
    Wenn die Sache bezahlbar geworden ist, können sich alle die verzweifelten BAB - high speed junkies endlich einem sinnvollen Hormonhaushaltsausgleich hingeben.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Haben Elektro-Rennwagen eine Zukunft? Um diese Frage zu beantworten, hat Nissan sein Elekroauto Leaf entrümpelt und zu einem Strom-Raser-Prototypen umgebaut. Eine erste Testfahrt war kurz, aber heftig und damit auch eine Antwort: Ja, da geht was.

    Nissan Leaf RC: Rennsport unter Strom - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Auto
    Nichts für Ungut aber der Artikel liest sich wie jeder 'Tom Grünweg': Abgeschrieben aus den PR Dokumenten und Pressemitteilungen.

    Das Heading möchte klar machen das hier eine Testfahrt stattgefunden hat. Der Artikel selbst gibt nicht viele Anhaltspunkte die dergleichen Schlussfolgrungen zulassen würden.
    Entweder hat der heute unter dem Pseudonym schreibende Praktikant schlichtweg vergessen mehr als aus Prospektbilder und Texten einbaubare Empfindungen einzubringen oder ihr solltet eure Auto-Berichterstattung mal von Grundauf neu überdenken.
    Mir scheint sie wie ein ungeliebtes Stiefkind gehandhabt zu werden. Vielleicht (Mutmaßung) redigiert von einem Fahrradfahrer.