Zum Tod von Whitney Houston: Sturz eines Engels

REUTERSPop-Queen Whitney Houston ist mit nur 48 Jahren in Los Angeles unter ungeklärten Umständen gestorben. Ihr Absturz begann jedoch schon viel früher. Was bleibt, ist die Erinnerung an ein unvergleichliches Talent.

http://www.spiegel.de/kultur/musik/0...814751,00.html
  1. #10

    Eine tolle Künstlerin

    [QUOTE=sysop;9618172]Pop-Queen Whitney Houston ist mit nur 48 Jahren in Los Angeles unter ungeklärten Umständen gestorben. Ihr Absturz begann jedoch schon viel früher. Was bleibt, ist die Erinnerung an ein unvergleichliches Talent.

    Es ist tragisch eine so großartige Künstlerin zu erleben die sich und ihr Leben selbst zerstört.
  2. #11

    Zitat von hohbi Beitrag anzeigen
    Verwunderlich, dass bei ehemaligen Stars der Musik- und Kunstszene immer andere Maßstäbe angelegt werden, als bei den Junkies, die hier bei uns verrecken.

    Da hört man eher Sprüche in der Richtung: "Selber schuld", "hätte ja mal einen Entzug machen können".

    Sicherlich haben Stars ein schweres Leben und auch das Ableben von Whitney Houston scheint eine Folge ihres Ruhms zu sein. Es wäre nur schön, wenn man die gleichen Maßstäbe auch bei "unseren" Straßenjunkies anlegen würde. Niemand wird gerne und freiwillig zum schwerstabhängigen Drogenkonsumente.
    Da kann man auch gegenteiliger Meinung sein: in Techno-Keller, auf Diso-Floors, zu Szene-Partys gehen alle "gerne und freiwillig", sehenden Auges zum Drogen- und Alk-Angebot. - Und welche "Maßstäbe" soll man bei Leuten, die auf der Straße leben wollen, denn anlegen? Maßstäbe des Ruhms wohl eher nicht. - Und die Todesursache von W. Houston ist doch noch gar nicht klar. Welcher "Entzug" hätte denn sein müssen? Sicherlich ein Entzug von Mega-Bühnenshow-Tourneen - mit fast 50!
  3. #12

    Moment mal

    Ihre Stimme war sensationell, keine Frage, und diverse Songs werden sicherlich für ewig im Popgedächtnis bleiben. Der frühe Tod eines solchen Talents ist immer tragisch.

    Allerdings muß man Whitney Houston deshalb nicht gleich zur Mega-Ikone der "schwülstig-naiven" (?!) 80er Jahre hochjazzen. Sie war musikstilistischer Mainstream - und darin sehr sehr gut - in einer Zeit, die deutlich von anderer (und bis heute wesentlich einflußreicherer) Musik geprägt war: ich sag nur Hiphop, House/Techno, "Independent"-Gitarrenrock. Das schmälert keineswegs ihr Können, aber prägend für die Musik der ganz und gar nicht schwülstig-naiven 80er war sie definitiv nicht. Oder der Autor hat in anderen 80ern gelebt als ich.

    Rest in peace, Mrs Houston. Irgendwo habe ich noch dieses fröhliche Video zu "I wanna dance with somebody", das werde ich gleich mal raussuchen.
  4. #13

    .

    Zitat von Eimsbüttler Beitrag anzeigen
    "I decided long ago never to walk in anyone's shadows
    if I'd fail if I'd succeed at least I'll live as I believe
    no matter what they take from me
    they can't take away my dignity"

    Hätte sie es doch geschafft!

    R.I.P Whitney
    Sie waren zuerst hier. Dem schließe ich mich an!

    Sonntagmorgen aufstehen, SPON anmachen und dann eine solche Meldung. Lebe wohl Whitney ;-(
  5. #14

    R.I.P. Whitney

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Pop-Queen Whitney Houston ist mit nur 48 Jahren in Los Angeles unter ungeklärten Umständen gestorben. Ihr Absturz begann jedoch schon viel früher. Was bleibt, ist die Erinnerung an ein unvergleichliches Talent.

    Zum Tod von Whitney Houston: Sturz eines Engels - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    Sie hatte eine fantastische Stimme, wohl die beste, die ich je gehört habe Eine Stimme, bei der einem ein Schauder den Rücken runterlaufen konnte.
    Ihr Absturz begann mit Bobby Brown. Zuerst starb ihre Stimme und jetzt ist auch sie gegangen.
    Good Bye, Whitney Houston.

    I Will Always Love You (film version) - YouTube
  6. #15

    Großartiges Talent

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Pop-Queen Whitney Houston ist mit nur 48 Jahren in Los Angeles unter ungeklärten Umständen gestorben. Ihr Absturz begann jedoch schon viel früher. Was bleibt, ist die Erinnerung an ein unvergleichliches Talent.

    Zum Tod von Whitney Houston: Sturz eines Engels - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    Großartiges Talent, ergreifende Stimme, unvergesslich.

    Zwei Berichtigungen:

    1) MJ ist seit fast DREI Jahren tot.
    2) Meines Wissens umfasste WH Stimme "nur" drei Oktaven.
  7. #16

    Phrasen von Spiegelleserin

    Zitat von Spiegelleserin57 Beitrag anzeigen
    sicherlich war diese Frau ein Supertalent. Was mich immer wieder erschreckt wie gnadenlaos die Musikindustrie ist. Wenn man liest wieviele Stars letztendlich unter Drogen sterben fragt man nach der Verantwortung der Veranstalter und Manager.....und auch die Fans bleiben zwar traurig aber inaktiv!
    Der Kommentar geht wirklich total an der Realität vorbei.
    Diese schreckliche Musikindustrie, mit der Whitney Millionen Dollar verdient hat, kann so gnadenlos nicht gewesen sein. Wenn ein Star seine Kohle dann ausgibt um sich lustig zuzuknallen, dann kann ein Veranstalter gar nichts dafür. Und der Manager sieht sowas überhaupt nicht gern, aber was soll er machen? Entmündigen oder anzeigen? Dass Spasskoksen bald zum Suchtkoksen wird weiss jeder Star selbst.
    Die Fans aber tun was. Die posten jetzt zig tausende kleine Clips in YouTube mit der penetrant ins Bild gesetzten Aufforderung ihren Kanal zu abonieren. Die Geier bei der finalen Nachrichtenverwertung.

    Der Artikel hier ist auch nur ein Kniefall vor dem Gelde. Denn wenn das dick aufgetragene Pathos dem Talent von Whitney Husten geschuldet wäre, dann muss ich 2008 die Artikel über den Tod von Yma Sumac - deren Stimme unfassbare 6 Oktaven umspannte - wohl total übersehen haben. Allerdings hat die gute Yma die Presse nicht mit Skandalen und Drogensucht gefüttert.
  8. #17

    Zitat von Spiegelleserin57 Beitrag anzeigen
    sicherlich war diese Frau ein Supertalent. Was mich immer wieder erschreckt wie gnadenlaos die Musikindustrie ist. Wenn man liest wieviele Stars letztendlich unter Drogen sterben fragt man nach der Verantwortung der Veranstalter und Manager.....und auch die Fans bleiben zwar traurig aber inaktiv!
    Erstens steht noch gar nicht fest, was letztendlich die Todesursache war. Und zweitens war an Whitneys Drogensucht nicht die böse Musikindustrie Schuld, sondern ganz offensichtlich Ex-Ehemann Bobby Brown und die zu diesem Zeitpunkt durchaus schon erwachsene Whitney selber.
  9. #18

    Kommentar zum Thema

    Zitat von Berg Beitrag anzeigen
    Da kann man auch gegenteiliger Meinung sein: in Techno-Keller, auf Diso-Floors, zu Szene-Partys gehen alle "gerne und freiwillig", sehenden Auges zum Drogen- und Alk-Angebot. - Und welche "Maßstäbe" soll man bei Leuten, die auf der Straße leben wollen, denn anlegen? Maßstäbe des Ruhms wohl eher nicht. - Und die Todesursache von W. Houston ist doch noch gar nicht klar. Welcher "Entzug" hätte denn sein müssen? Sicherlich ein Entzug von Mega-Bühnenshow-Tourneen - mit fast 50!
    WH ist ebenfalls freiwillig ein Junkie geworden. Sie hat sich entschieden zu trinken, zu kiffen, zu spritzen .. Tabletten einzuwerfen und wer weiß was noch. Niemand hat sie gezwungen. Diese "armen" Stars zwingt niemand zum Drogenkonsum. Das das Geschäft hart ist, bestreitet niemand. Das man dort auch leicht in Versuchung gerät auch. Aber das eine erfolgreiche Künstlerin und Mutter sich so gehen läßt wie WH, dafür habe ich so gut wie kein Verständnis. Sie hat genug Chancen gehabt, die Kurve zu kriegen. Andere haben solche Chancen nicht oder nie.

    Die Musikwelt der Konzerne wird kurz erschrocken aufzucken, es wird Kasse gemacht und die üblichen Best-Of und In-Memory Alben erscheinen .. danach gehts zur Tagesordnung (vor allem mit dem ganzen Casting-Schrott) über.

    R.I.P Whitney Houston
  10. #19

    au weia

    Zitat von vogelblume Beitrag anzeigen
    das show geschäft ist hart,wenn man da nicht standhaft bleibt endet man tragisch sie diese gute sängerin sie ist kein einzel fall siehe Charlie Sheen ect.
    1. die dame hiess Houston, nicht Housten.
    2. diese dame kam leider mit dem druck der medien, der musikbranche und nicht zuletzt ihres ehemannes klar und verfiel den drogen und dem alkohol. flucht.
    3. Charlie Sheen ist ein denkbar schlechtes beispiel, weil er erstens noch putzmunter ist und seine ekapaden freien willens selbst gewaehlt hat.

    Charlie Sheen uebrigens nicht so schrecklich, wie die medien ihn darstellen. nachdem er sich skeptisch gegenueber dem 9/11 report ausgesprochen hatte, ging die hetze los. und aehnlichen druck konnte die zart besaitete Whitney eben nicht so wegstecken wie Chalie...