Deutsche Indie-Labels: "Wenn wir es nicht machen, macht es keiner"

Knut ClaßenZwei Labels, zwei Bands - zwei Welten? Kettcar-Sänger Marcus Wiebusch und Türen-Chef Maurice Summen sind nicht nur Musiker, sondern auch Betreiber einflussreicher Indie-Labels. Im Doppelinterview sprechen sie über ihr Erbe als Punks, neue Verdienstmodelle und wie lang sie selbst noch durchhalten.

http://www.spiegel.de/kultur/musik/0...814110,00.html
  1. #1

    Man hätt's auch lassen können

    Was ich da gehört habe überzeugt mich musikalisch überhaupt nicht, allenfalls die Stimme von Anja Plaschg erinnert angenehm an Sinéad O'Connor. Alles Andere war variationsfreies Geleier, die instrumentale Begleitung nur der schmalbrüstige Container für ein dünnes Stimmchen, das lustlos drei Halbtöne rauf und runter sein triviales Textchen quengelt.
    Manchmal ist weniger mehr, aber die Jungs und Deerns müssten noch allerhand drauflegen um interessant zu sein.
  2. #2

    debüt?

    Das Album von Casper war nicht sein Debüt - er hatte bereits auf einigen Labels einige Veröffentlichungen. Und XoXo als Skizze bereits seit einigen Jahren rumfliegen. In der HipHop-Szene war das mit Abstand erwarteste Album des Jahres, von dem jeder wusste, das es ein Meilenstein werden würde.
    Und Marcus Wiebusch hat bereits einige politische Songs geschrieben. Eigentlich sogar ziemlich viele - mit ...but alive.

    Insgesamt leider ein lahmes und uninteressantes Interview - gerade Wiebusch hätte doch soviel zu erzählen gehabt.