Drogenkrieg*in Mexiko: Kartelle auf dem Campus

Fast 50.000 Opfer hat der mexikanische Drogenkrieg in den vergangenen Jahren gefordert, längst kommen die Opfer aus der Mitte der Gesellschaft:*Professoren werden*erpresst, Studenten angegriffen. Der Freund von Mariana Rivera, 20, wurde ermordet. Seitdem studiert sie in Angst.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...809440,00.html
  1. #1

    failed state

    another 'failed state'
  2. #2

    xxx

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Fast 50.000 Opfer hat der mexikanische Drogenkrieg in den vergangenen Jahren gefordert, längst kommen die Opfer aus der Mitte der Gesellschaft:*Professoren werden*erpresst, Studenten angegriffen. Der Freund von Mariana Rivera, 20, wurde ermordet. Seitdem studiert sie in Angst.

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    Mexiko sollte sich China als Vorbild nehmen.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mariana Rivera glaubt, dass ihr Freund deswegen ermordet wurde - weil er die Eskalation der Gewalt im Kampf zwischen korrupten Soldaten, Polizisten und brutalen Gangstern offen kritisiert hat. Die Hintergründe sind noch nicht bekannt. Die Polizei ermittelt, bisher allerdings ohne Erfolg. Den Mord an ihrem Freund sieht sie als Botschaft: "Man versucht uns einzuschüchtern", sagt Mariana Rivera.
    Klingt ein bisschen weit hergeholt... oder eher ein bisschen sehr von sich selbst überzeugt. Also ob eine kleine Studentengruppe in diesem blutigen Chaos noch irgendeinen Wind machen könnte.
    Zitat von Schleswig Beitrag anzeigen
    Mexiko sollte sich China als Vorbild nehmen.
    Inwiefern?
  4. #4

    xxx

    Zitat von Atheist_Crusader Beitrag anzeigen
    Klingt ein bisschen weit hergeholt... oder eher ein bisschen sehr von sich selbst überzeugt. Also ob eine kleine Studentengruppe in diesem blutigen Chaos noch irgendeinen Wind machen könnte.

    Inwiefern?
    Inwiefern wohl? Indem sie so verfährt mit den Drogendealer wie in China.
  5. #5

    +++

    Zitat von Schleswig Beitrag anzeigen
    Inwiefern wohl? Indem sie so verfährt mit den Drogendealer wie in China.
    China ist inzwischen weltweit der wichtigste Produzent für Designerdrogen. Soll Mexiko von Koks, Gras und Meth auf Cathinone umsteigen oder ist Ihr Rat einfach ein typisches Beispiel dafür, dass Machtphantasien über hart durchgreifende starke Männer für Konservative wichtiger sind als die Realität?
    China hat auch nicht den größten Schwarzmarkt weltweit vor der Tür und auch keine Banden, die von amerikanischen Bundesbehörden mit Waffen beliefert werden. Könnte dazu beitragen, dass dort andere Zustände herrschen und man nur so viel Drogenkriminalität hat, wie in normalen Ländern.

    Nebenbei, der Ketaminhandel in China explodiert wie überall in Ostasien, trotz Todesstrafe für Dealer.
    Das muss Sie aber nicht beirren, leben Sie ruhig weiter in ihrer Traumwelt, in der das Zentralkommitee mit den Verbrechern aufräumt.
    Während Sie damit beschäftigt sind trotz ihres mutmßlichen leichten Rechtsdralls Maos Enkel abzufeiern, kann der Rest der Welt in Ruhe über Ansätze zur Bekämpfung des Drogenproblems nachdenken, die nicht seit 100 Jahren kontinuierlich versagen.
  6. #6

    Geht mir auch so.

    Zitat von Atheist_Crusader Beitrag anzeigen
    Klingt ein bisschen weit hergeholt... oder eher ein bisschen sehr von sich selbst überzeugt. Also ob eine kleine Studentengruppe in diesem blutigen Chaos noch irgendeinen Wind machen könnte.
    Im D.F. sind zwar gerade die UNAM-Studenten sehr politisiert (eher komunistisch angehaucht, besonders in der Facultad de Filosofía y Letras), aber der Student war wohl eher das Opfer der hiesigen Kriminellen und nicht eines Kartells. Die kleben dem Opfer nämlich gerne ein Narcomensaje auf die Brust.
    Die UNAM ist ja auch nicht unbedingt in einem sozialen Brennpunkt, obwohl die meisten Studenten aus ärmlichen Verhältnissen stammen und so autonom, dass sie seit Jahrzehnten über eine unabhängige Campus-Polizei verfügt.

    Das COLMEX ist übrigens eine Elite-Uni und der Think Tank für Ethik und Politik in Mexiko.
  7. #7

    Strafen

    Zitat von Schleswig Beitrag anzeigen
    Inwiefern wohl? Indem sie so verfährt mit den Drogendealer wie in China.
    In China und im restlichen Asien wo es teilweise verpflichtend Todesstrafe für lächerliche geringe Drogendelikte gibt (Gras, geringe Mengen zum Eigenkonsum von anderen Sachen ect.) hat es auch absolut garnichts gebracht. Auch lebenslange Gefängnisstrafen nützen wenig.

    Dass höhere Strafen keine Abschreckung sind ist einfach ein Fakt, mit man schwer umgehen kann aber das man akzeptieren muss. Der Hauptgrund liegt wohl darin, dass niemand mit einplant erwischt zu werden...