Viele Tote in ägyptischem Fußballstadion: Angriff auf die Revolutionäre

Es war ein Blutbad, mitten im Fußballstadion: Im ägyptischen Port Said wurden mehr als 70 Menschen zu Tode gehetzt und zertrampelt, mindestens 1000 verletzt. Die meisten sind Ultra-Fans, die als Speerspitze der Revolution gelten. Merkwürdige Ungereimtheiten deuten auf einen politischen Hintergrund hin.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,812846,00.html
  1. #50

    Zitat von Werner655 Beitrag anzeigen
    Wenn die im Artikel benannten Umstände und Gegebenheiten den Fakten entsprechen, liegt der Skandal fast schon auf der Hand.
    Die Information, dass ein streng organisierter Block von Al Ahly-Ultras bei den Demonstrationen auf dem Tahrir-Platz den Ihrigen den Rücken freigehalten hat, klingt glaubwürdig und überzeugend.
    Es wäre aber vielleicht hilfreich gewesen, dies schon früher breit gefächert zu publizieren, um die vermeintlichen Initiatoren so vor einer solch perfiden Schweinerei abzuhalten.

    Das war alles schon bekannt soweit. Schon als es losging wusste man, wer da in vorderster Reihe auf dem Tahrir-Platz als Mitorganisator am Werke ist. In Deutschland sind Ultras für die Presse aber allsamt böse Hooligannazischläger, deswegen wurde hier auch nicht wirklich flächendeckend darüber berichtet. Laut den hiesigen Medien war es die "Facebook und Smartphone-Jugend", die da so heroisch gegen Mubarak vorgegangen ist. Erst vor wenigen Wochen wurde noch in "Le Monde Diplomatique" darüber berichtet, siehe hier: Le Monde diplomatique, deutsche Ausgabe
  2. #51

    Re: schön wie man tatsachen drehen kann

    Zitat von huberwin Beitrag anzeigen
    -hier wurden aber die revolutionäre angegriffen und nicht umgekehrt!
    Welche Revolutionäre? Da waren Fußballfans.
    Und Sie reden von Tatsachenverdrehung...
  3. #52

    Die unerfreuliche Seite

    Zitat von ChristianW. Beitrag anzeigen
    Das war alles schon bekannt soweit. Schon als es losging wusste man, wer da in vorderster Reihe auf dem Tahrir-Platz als Mitorganisator am Werke ist. In Deutschland sind Ultras für die Presse aber allsamt böse Hooligannazischläger, deswegen wurde hier auch nicht wirklich flächendeckend darüber berichtet. Laut den hiesigen Medien war es die "Facebook und Smartphone-Jugend", die da so heroisch gegen Mubarak vorgegangen ist. Erst vor wenigen Wochen wurde noch in "Le Monde Diplomatique" darüber berichtet, siehe hier: Le Monde diplomatique, deutsche Ausgabe
    Toller Beitrag mit dringend benötigten Hintergrundinformationen. Ich muss allerdings Wasser in ihren Wein schütten. Denn die Ultra White Knights erinnern eher an weiße Kapuzenträger aus den Südstaaten, als an heldenhafte Freiheitskämpfer. Da in ihrem Beitrag explizit auch die Beteiligung der Fußballultras an der Stürmung der israelischen Botschaft erinnert wird, sollte man dringend Abstand nehmen von einer einseitig positiven Verklärung der Rowdies oder "Hooligannazischläger", wie sie in DE negativ verklärt werden:

    MEMRI: Antisemitic Banner Raised at Egyptian Soccer Game: "One Nation for New Holocaust"
  4. #53

    Zitat von old-chatterhand Beitrag anzeigen
    Toller Beitrag mit dringend benötigten Hintergrundinformationen. Ich muss allerdings Wasser in ihren Wein schütten. Denn die Ultra White Knights erinnern eher an weiße Kapuzenträger aus den Südstaaten, als an heldenhafte Freiheitskämpfer. ....
    Nur zur Info, die in dem Video zu sehenden Anhänger gehören Zamalek an und diese haben, abgesehen davon das sie ebenfalls in Kairo ansässig sind, mit Al-Ahly nichts am Hut. Die (geplanten) Angriffe in Port Said fanden allerdings auf Anhänger von Al-Ahly statt.

    Selbstverständlich ändert das natürlich nichts daran, dass diese Art von Spruchbändern absolut ekelig und verachtenswert sind.