US-Vorwahlen: Angeschlagener Gingrich startet Frontalangriff

Die Wahlschlacht in Florida ist entschieden, doch der parteiinterne Krieg der US-Republikaner*geht jetzt erst richtig los. Gerade weil Newt Gingrich so deutlich unterlag, wird er Mitt Romney nun frontal attackieren*-*mit brutalsten Mitteln. Fünf Lehren aus der Vorwahl im Sonnenscheinstaat.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...812618,00.html
  1. #1

    Sind halt beide Hedgefondsmanager

    und jeweils von ihren Paten abhängig. Die Interessen der Menschen interessieren beide nicht, auf die wird schon als Rohstoff fleißig am Finanzmarkt gewettet.
  2. #2

    Sind halt beide Hedgefondsmanager

    und jeweils von ihren Paten abhängig. Die Interessen der Menschen interessieren beide nicht, auf die wird schon als Rohstoff fleißig am Finanzmarkt gewettet. Frei nach dem Motto, egal ob ich die Wahl gewinnen, meine Wette bringt mir genug money.
  3. #3

    farce

    am ende werden diese "wahlen" doch wieder von den diebold programmierern entschieden.
  4. #4

    Doch, das Lesen hat sich gelohnt.

    Wieder einen Beweis dafür gefunden, dass es in Amerika eben doch kluge Männer gibt.

    "Geld", schreibt der Kolumnist Charles Blow ("New York Times"), "kann ihm keine Liebe kaufen."
    (vgl. 1Kor 13)
  5. #5

    Vorwahlen!

    So lange sich die Republikaner untereinander zerfleischen und Ihr
    wahres Gesicht zeigen, kann das nur von großem Vorteil der
    Demokraten sein !
  6. #6

    !!!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Wahlschlacht in Florida ist entschieden, doch der parteiinterne Krieg der US-Republikaner*geht jetzt erst richtig los. Gerade weil Newt Gingrich so deutlich unterlag, wird er Mitt Romney nun frontal attackieren*-*mit brutalsten Mitteln. Fünf Lehren aus der Vorwahl im Sonnenscheinstaat.

    Lehren der Florida-Vorwahl: Dollars, Dreck und Demagogen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Warum wird eigentlich soviel über diesen albernen US-Vorwahlkampf
    berichtet? Am Ende ist es eh Wurst wer da im Weißen Haus sitzt den
    Friedensnobelpreis auf Verdacht erhält und dann kräftig die Kriegstrommeln schlägt oder genauer den bis dahin tobenden 4. (oder
    wievielten nochmal) Golfkrieg weiter führt.
  7. #7

    Der Riss durch Amerika ist erschreckend

    Tatsächlich offenbart die GOP-Partei dieser Tage ihre Kaputtheit in vollem Masse. Die Partei scheint unversöhnlich.

    Da die Demokraten dank Amtsinhaber diesmal nicht durch die Vorwahlen müssen, bleibt ihnen eine ähnliche Entblößung erspart. Die grundlegende Frontlinie zwischen etatistischem Establishment und libertären Revolutionären gibt es aber auch dort.

    Der Riss geht quer durch ganz Amerika. Er geht zwischen Bewahrern des Status Quo und libertären Revolutionären. Offenbar leben die Republikaner-Mitglieder in den Südstaaten des Ostens noch in ihrem alten Wolkenkuckucksheim und scheuen nichts mehr als einen grundlegenden Wandel. Sie wollen auf ihre alten Tage keine Umstürze mehr und verlieren lieber mit einem aalglatten Romney die Wahl im Herbst, als einen Ron Paul alles umkrempeln zu lassen.

    Es ist ein Kampf zwischen den Alten (Baby Boomern) und den Jungen, die endlich ihren Platz in der Gesellschaft haben wollen. Die Baby Boomer haben der jungen Generation ein Trümmerfeld von astronomischen Schulden, kaputter Industrie, maroder Infrastruktur und wertlosem Geld hinterlassen. Auf ihre alten Tage wollen sie Ruhe im Karton und nach ihnen die Sintflut.

    Amerikas junge Generation muss jetzt wissen, was sie will. Wollen sie sich den alten Bewahrern auf ewig ausliefern oder suchen sie eine Entscheidung ? Diese Wahl dürfte ihre letzte Chance sein, denn weitere 4 Jahre hält diese dauernde Improvisation nicht mehr.
  8. #8

    Keine Argumente, nur Schlammschlacht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Wahlschlacht in Florida ist entschieden, doch der parteiinterne Krieg der US-Republikaner*geht jetzt erst richtig los. Gerade weil Newt Gingrich so deutlich unterlag, wird er Mitt Romney nun frontal attackieren*-*mit brutalsten Mitteln. Fünf Lehren aus der Vorwahl im Sonnenscheinstaat.

    Lehren der Florida-Vorwahl: Dollars, Dreck und Demagogen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Da kann man mal sehen, wie schlecht die Menschen sind, wenn es um die Macht geht. Ist ja nichts neues. Aber das ist schon widerlich. Und da fahren die US-Amerikaner drauf ab? Das wirft auch kein besseres Licht auf sie.
  9. #9

    Leitkultur Amerika

    Zitat von nudelsuppe Beitrag anzeigen
    Da kann man mal sehen, wie schlecht die Menschen sind, wenn es um die Macht geht. Ist ja nichts neues. Aber das ist schon widerlich. Und da fahren die US-Amerikaner drauf ab? Das wirft auch kein besseres Licht auf sie.
    Ich fürchte, wir haben in Europa ähnliche Voraussetzungen, höchstens abgemildert durch sozialstaatliche Maßnahmen weniger explosiv.
    Auch hier haben wir eine satte Baby-Boomer-Generation, die ihre Immos abbezahlt hat, meistens im Vorruhestand mit dicker Rente lebt, samstags Mondpreise auf dem Bio-Wochenmarkt bezahlen kann, und sich alle 3 Jahre einen bar bezahlten Neuwagen zulegt. Das alles begleitet von edler philantrophischer Weltsicht.

    Diese Leute stört auch schon mal ein neuer Bahnhof, wenn er 8 Jahre Großbaustelle vis-a-vis der teuren Altbau-Eigentumswohnung verheißt und man 60 Jahre alt ist. Da werden einem doch glatt die schönsten Rentnerjahre verdrießt.

    Die Jungen hierzulande hangeln sich von Projekt zu Projekt, bestenfalls, sonst eher von Praktikum zu Praktikum, oder Kellner- zu Fahrradkurierjob. Oft mit Stundenlöhnen von einem Zehntel derer ihrer 30-40 Jahre älteren Elterngeneration (Baby-Boomer gebaren halt spät).
    Wir haben die gleichen Risse hier und eine revolutionäre Entwicklung in Amerika würde unweigerlich zu uns hinüberschwappen. Mag die CDU sagen, was sie will: Amerika bleibt eben Leitkultur.