Kieler Schiffercafé: Klein Argentinien an der Förde

Es gibt sie noch, die Orte mit echter Seefahrerromantik, wo Gedanken auf Reisen gehen können - selbst im eher unspannenden Kiel. Im kleinen Schiffercafé am Tiessenkai werden große Gefühle gelebt*und südamerikanische Tango-Leidenschaft.

http://www.spiegel.de/reise/deutschl...811364,00.html
  1. #1

    Gemachtes Nest

    Der Artikel lässt in meinen Augen ein wenig an Reverenz gegenüber dem lapidar als "Vorgänger" vorgestellten Gründer und Ideengeber des "Schiffercafes" missen. Von der Umgestaltung des Schiffsausrüsters in ein Cafe über den Fortbestand grosser Teile der Einrichtung bis hin zum Tango an diesem besonderen Ort - all das stammt aus der Feder des leider früh verstorbenen Gründers des Cafes.
    Schon die Existenz dieses Artikels zeigt, dass genau diese Faktoren bis heute den wesentlichen Unterschied und auch den Erfolg dieses Cafes ausmachen. Von daher wirkt es ein wenig plump, all diese Erfolge aus der Ich-Perspektive des heutigen Betreibers darzustellen.
    Wünschen wir dem "Nachfolger", dass er diesen bisher einmaligen Ort mit eigenen Ideen ähnlich prägen kann und sich eine überregionale Berichterstattung darüber weiterhin lohnt.
  2. #2

    Der erste Thissen nachfolger

    Zitat von rmuetze Beitrag anzeigen
    Der Artikel lässt in meinen Augen ein wenig an Reverenz gegenüber dem lapidar als "Vorgänger" vorgestellten Gründer und Ideengeber des "Schiffercafes" missen. Von der Umgestaltung des Schiffsausrüsters in ein Cafe über den Fortbestand grosser Teile der Einrichtung bis hin zum Tango an diesem besonderen Ort - all das stammt aus der Feder des leider früh verstorbenen Gründers des Cafes.
    Schon die Existenz dieses Artikels zeigt, dass genau diese Faktoren bis heute den wesentlichen Unterschied und auch den Erfolg dieses Cafes ausmachen. Von daher wirkt es ein wenig plump, all diese Erfolge aus der Ich-Perspektive des heutigen Betreibers darzustellen.
    Wünschen wir dem "Nachfolger", dass er diesen bisher einmaligen Ort mit eigenen Ideen ähnlich prägen kann und sich eine überregionale Berichterstattung darüber weiterhin lohnt.
    An diesen ort habe ich eine gute erinnerung noch aus den zeiten als der letze Thissen den laden führte.-Ich wweiß nicht merh wie oft ich dort schiffe an bord besucht habe oder inspektionen aus geführt habe.--Ein ort dr sicher vielen offizieren de handelsschiffahrt ein erinnerung ist.-Nun als schppers kneipe dann viel glück und ein langes besehen.-Leider wohne ich zu weit entfernt um "mal eben rein zu sehen".- Aber vor langer zeit war da auch ein artikel über den gründer der kneipe.??Habe nur vergessen wo ich das gelesen habe.--Evtl. auch eine NDR sendung.-
    Seefahrt ist not.!!!
  3. #3

    Schlag ins Gesicht

    Das Schiffercafé ist wirklich ein Ort zum träumen und entspannen, aber all das hat so unglaublich wenig mit dem Inhalt dieses Artikels zu tun.
    Ich freue mich sehr, dass unser kleines Holtenauer Café zu solch Ruhm gefunden hat, aber hätte mir die Berichterstattung doch anders gewünscht.
    Der Erschaffer des Café's, Ernst Hintzmann, hat den Laden glücklicherweise so stark geprägt, dass weite Teile davon auch noch über 2 Jahre nach Übernahme erhalten sind.
    Es ist schade, dass z.B. nicht erwähnt wurde, dass Herr Stieler eins der zwei großen original Wandregale hat rausreißen lassen und auch den alten Tresen von Tiessen ersetzte, um den Laden moderner zu gestalten und mehr Sitzplätze für mehr Umsatz zu schaffen.
    Des Weiteren ist Ernst Hintzmann weder Kapitän gewesen, noch war er zu irgend einem Zeitpunkt seines Lebens in Argentinien.

    Seit Herr Stieler das Glück hat das Café führen zu dürfen, läuft (außer beim sonntäglichen Tanz) kaum noch Tango. Da war er nie großer Fan von und wenn es nach ihm gegangen wäre, würde auch kein Tango mehr getanzt (die Tänzer sind keine konsumreiche Kundschaft).
    Der Artikel scheint aus nur einem Interview mit Alexander Stieler und Halbwahrheiten zu bestehen, die nett aneinander gereiht wurden.

    Und woher kommt eigentlich "Klein Argentinien"? So ein Unfug.