Googles Super-Profil: Datenschützer empfiehlt Streubesitz

Google führt die Nutzerdaten*seiner zahlreichen Dienste zusammen. Der Hamburger Datenschützer Johannes Caspar rät Usern, die einer umfassenden Profilbildung entgehen wollen, den Umstieg auf mehrere andere Anbieter.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...811359,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Google führt die Nutzerdaten*seiner zahlreichen Dienste zusammen. Der Hamburger Datenschützer Johannes Caspar rät Usern, die einer umfassenden Profilbildung entgehen wollen, den Umstieg auf mehrere andere Anbieter.
    Niedlich. Welcher Nutzer weiß denn wirklich im Detail welches Produkt zu welchem Anbieter oder Aktienbesitzer gehört? Und es sollen ja tatsächlich schon Dienste von Konkurrenten aufgekauft worden sein. Wie naiv darf man sein?
  2. #2

    ....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Google führt die Nutzerdaten*seiner zahlreichen Dienste zusammen. Der Hamburger Datenschützer Johannes Caspar rät Usern, die einer umfassenden Profilbildung entgehen wollen, den Umstieg auf mehrere andere Anbieter.

    Googles Super-Profil: Datenschützer empfiehlt Streubesitz - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    toll dann bin ich jetzt auch datenschuetzter und so viele andere im forum auch, denn das sagen alle hier und das ist auch der einzige weg.

    Es wird nur immer von den medien propagiert das es immer nur google und facebook gibt.

    es gibt etliche browser die man nutzten kann, es gibt hunderte von E-mail accounts, ich selber habe 7 mit verschiedenen namen bei verschiedenen anbietern.

    auch SPON hat daran schuld, denn es wird immer nur angst geschuert mit berichten ueber daten kraken ala google ...etc

    man sollte bei jedem bericht eine liste mit alternativen afuegen um dem Buerger die angst zu nehmen, aber dann ist es wohl keine reiserische schlagzeile mehr wert.
  3. #3

    Kaspar hat ...

    ... wieder einmal schlicht Recht.

    Dennoch ist es schwer, Google zu entkommen, denn die Google-Krake hat tausend Tentakeln, hunderte Zulieferer (Doubleclick, Google-Analytics, etc. etc. und nicht zuletzt Millionen Android-Handys).

    Und Profiteure des sich-nackig-machenden-Bürgers sind zuletzt die Staaten, die Geheimdienste: Die kommen immer an alles ....
  4. #4

    Zitat von MKasp Beitrag anzeigen
    Dennoch ist es schwer, Google zu entkommen, denn die Google-Krake hat tausend Tentakeln, hunderte Zulieferer (Doubleclick, Google-Analytics, etc. etc. und nicht zuletzt Millionen Android-Handys).
    Wieso? Haben Sie etwa noch keine Ausschlußliste in Ihrer hosts-Datei, die den Zugriff solcher Dienste komplett sperrt? Doubleclick ist bei mir darin lustigerweise der allererste Eintrag, und Google-Analytics folgt nicht allzu weit dahinter.
  5. #5

    Der Datenschutzschmäh der Unterdrücker

    Teile und Herrsche ist das Prinzip.

    Um den Gefahren einer Revolution vorzubeugen, die unweigerlich kommen wird, wenn Deutschland in der nächsten Ölkrise zu Griechenland wird hat die Machtelite ein neues Teile und Herrschespiel erfunden:

    Die Datenschutzhysterie soll es schwieriger machen Gruppen zu organisieren, Mitglieder für Gruppen auszuwählen und anzusprechen.

    Alles unter den Deckmantel des Datenschutzes.
  6. #6

    Zitat von MKasp Beitrag anzeigen
    ... wieder einmal schlicht Recht.

    Dennoch ist es schwer, Google zu entkommen, denn die Google-Krake hat tausend Tentakeln, hunderte Zulieferer (Doubleclick, Google-Analytics, etc. etc. und nicht zuletzt Millionen Android-Handys)
    Selbst wenn man Cookies und Google-Analytics zuläßt - solange Google den Real-Name nicht kennt, werden sie damit nicht viel anfangen können. Und es wird m.E. keinen Grund geben sich zu outen.
  7. #7

    Datenschutzhysterie

    Zitat von founder Beitrag anzeigen
    Um den Gefahren einer Revolution vorzubeugen, die unweigerlich kommen wird, wenn Deutschland in der nächsten Ölkrise zu Griechenland wird hat die Machtelite ein neues Teile und Herrschespiel erfunden:

    Die Datenschutzhysterie soll es schwieriger machen Gruppen zu organisieren, Mitglieder für Gruppen auszuwählen und anzusprechen.

    Alles unter den Deckmantel des Datenschutzes.
    Irrtum, das Gegenteil ist der Fall. Facebook, Google etc. machen es einem Staat doch sehr einfach unliebsame Mitbürger zu überwachen und auszuschalten.

    Gruppen kann man auch sehr gut via Newsgroups organisieren - eine Technologie aus den 80ern, die direkt auf TCP aufsetzt und niemandem gehört und daher viel sicherer ist, insbesondere wenn man die Kommunikation verschlüsselt.
  8. #8

    Dann braucht

    Zitat von super_nanny Beitrag anzeigen
    Selbst wenn man Cookies und Google-Analytics zuläßt - solange Google den Real-Name nicht kennt, werden sie damit nicht viel anfangen können. Und es wird m.E. keinen Grund geben sich zu outen.
    man nur Ihre entsprechenden Emails auszuwerten. Glaube kaum, das Sie sich dort mit einem Tarnnamen ansprechen lassen (z.b. Geschaeftliche Emails wie Versandbestaetigungen).
    Ausserdem werden viele email accounts nur eingerichtet, nachdem man eine Kreditkarte angegeben hat (um das Alter zu verifizieren).
    Auch email Weiterleitung ist eine gute Moeglichkeit, Konten zu verknuepfen.
  9. #9

    Zitat von hdudeck Beitrag anzeigen
    man nur Ihre entsprechenden Emails auszuwerten. Glaube kaum, das Sie sich dort mit einem Tarnnamen ansprechen lassen (z.b. Geschaeftliche Emails wie Versandbestaetigungen).
    Ausserdem werden viele email accounts nur eingerichtet, nachdem man eine Kreditkarte angegeben hat (um das Alter zu verifizieren).
    Auch email Weiterleitung ist eine gute Moeglichkeit, Konten zu verknuepfen.
    Da gebe ich Ihnen recht. Allerdings läßt sich die Interpretation der Emails nur sehr schwer automatisieren, das sieht man ja z.B. an der Qualität der Spam-Filter. Außerdem nutze ich mehrere Email-Accounts und natürlich kann keiner meiner Email-Provider etwas über mein Surfverhalten wissen.