Privatschulen - teure Abzocke oder echte Alternative zum öffentlichen Schulsystem?

Der Schulbesuch ist in Deutschland für die Schüler kostenlos. Die öffentlichen Schulen erfüllten ihren Auftrag über lange Zeit ohne Tadel, bis die Pisa-Tests der Zufriedenheit einen Dämpfer verpassten. Manche Eltern suchten nach besseren Möglichkeiten. Aber sind die teuren Privatschulen eine echte Alternative zum öffentlichen Schulsystem?
  1. #90

    Zitat von mibarina Beitrag anzeigen
    Das heißt also: Größtmögliche Unauffälligkeit ist erstrebenswert. Endlich kann ich was mit dem Begriff der Gleichmacherei anfangen.
    Wenn ich Lehrer waere, waere es mir schon sehr recht, wenn sich die Kinder alle gleich ruhig verhielten, wenn ich spreche!

    Diese Hysterie bezueglich "Anpassung"/"Gleichheit" ist fuer mich immer wieder komplett unverstaendlich...Man hat doch im Leben genug Moeglichkeiten, exzentrische Charakterzuege auszuleben, oder?

    Woanders tragen die Schueler alle die gleichen Schuluniformen, und das hat auch noch niemandem geschadet - noch macht es die Schueler alle an sich gleich. Genausowenig wie es die Schueler gleich macht, wenn man gleichermassen gutes Benehmen verlangt!

    Unauffaelligkeit im Sinne von: sich benehmen koennen, sich in eine bestimmte Gruppe integrieren zu koennen und generell gut mit seinen Mitmenschen umgehen zu koennen und Ruecksicht zu nehmen - das ist doch komplett verschieden von "wir sind alle gleich". Spaeter am Arbeitsplatz muessen Sie sich doch auch anpassen: wenn alle Aerzte nunmal einen weissen Kittel tragen, koennen Sie nicht mit ihrer vermatschten Camping-Kleidung im Krankenhaus aufkreuzen...(es bleibt Ihnen natuerlich frei gestellt, einen anderen Beruf zu suchen, in dem Sie in vermatschter Kleidung kommen koennen - bloss sind Sie dann leider auch angepasst, weil dort dann vermutlich alle mit entsprechender Kleidung kommen).
  2. #91

    Privatschulen - teure Abzocke oder echte Alternative zum öffentlichen Schulsystem?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Schulbesuch ist in Deutschland für die Schüler kostenlos. Die öffentlichen Schulen erfüllten ihren Auftrag über lange Zeit ohne Tadel, bis die Pisa-Tests der Zufriedenheit einen Dämpfer verpassten. Manche Eltern suchten nach besseren Möglichkeiten. Aber sind die teuren Privatschulen eine echte Alternative zum öffentlichen Schulsystem?
    Wann erfüllten denn die im Berliner Westteil ihren Auftrag ohne Tdel? Seit 1956 kann ich mich nur an Mangelzustände im Westteil erinnern, während damals die Unterrichtung im Ostteil hervorragend war.
    Unsere Töchter haben wir über den studentischen Dienst Nachhilfe im normalen Schulalltag geben lassen, da diese Lehrer hier teilweise laufend ausfielen. Unseren Enkel haben wir ab Einschulung auf einer Privatschule gehabt und unterdessen studiert er und hat den Kampfsport als Hobby, statt Überfälle in der Stadt und den U-Bahnen durchzuführen. Die 68ziger sind eine verlorene und verlogene Generation mit Halbwissen, die diese Zustände zu verantworten haben. Unsere ganze Familie und Freunde ziehen Privatschulen vor und der Erfolg gibt uns Recht. Die armen Kinder die diese staatlichen Schulen besuchen müssen mit haufenweise Stundenausfall mit Schulschwänzern, Kriminellen und hilflosen Lehrern, die vom Schulamt keine Unterstützung haben.
  3. #92

    Zitat von chirin Beitrag anzeigen
    Die armen Kinder die diese staatlichen Schulen besuchen müssen mit haufenweise Stundenausfall mit Schulschwänzern, Kriminellen und hilflosen Lehrern, die vom Schulamt keine Unterstützung haben.
    Privatschulen koennen aber auch ziemliche Probleme aufweisen, z.B. Drogenkunsum (nicht, dass das unbedingt ein Problem sein muss, aber aus Sicht der meisten Elterntypen, die ihre Kinder auf Privatschulen schicken, ist es das vermutlich schon...) - auch von Mobbing habe ich von dort mehr gehoert als auf oeffentlichen Schulen.

    Und man fuehlt sich doch leicht etwas abgehoben von der restlichen Bevoelkerung. Ich hatte mal ein Stipendium auf so eine Privatschule gewonnen und habe dieselbige nach kurzer Zeit wieder verlassen, Stipendium hin oder her, weil ich mich dort einfach nicht wohl gefuehlt habe. Das muss allerdings nicht viel heissen, da sich meine Erfahrung auf genau eine Schule belaeuft! Ich war auch mal im Ausland an einer Privatschule, wo ich durch Zufall gelandet bin, und war dort hellauf begeistert, allerdings war dort das Privatschulsystem auch viel etablierter als in Deutschland, die meisten Kinder hatten Stipendien, und oeffentliche Schulen waren fuer den Grossteil der Bevoelkerung ab Klasse 8 nicht besonders attraktiv, aus akademischen Gruenden...
  4. #93

    Privatschulen - teure Abzocke oder echte Alternative zum öffentlichen Schulsystem?

    Zitat von melbo Beitrag anzeigen
    Privatschulen koennen aber auch ziemliche Probleme aufweisen, z.B. Drogenkunsum (nicht, dass das unbedingt ein Problem sein muss, aber aus Sicht der meisten Elterntypen, die ihre Kinder auf Privatschulen schicken, ist es das vermutlich schon...) - auch von Mobbing habe ich von dort mehr gehoert als auf oeffentlichen Schulen.

    Und man fuehlt sich doch leicht etwas abgehoben von der restlichen Bevoelkerung. Ich hatte mal ein Stipendium auf so eine Privatschule gewonnen und habe dieselbige nach kurzer Zeit wieder verlassen, Stipendium hin oder her, weil ich mich dort einfach nicht wohl gefuehlt habe...
    Lieber Forist,
    in der 4. und 5. Klasse der öffentlichen Grundschuleunserer Töchter standen nicht nur die Rauschgiftbolzen vor der Tür ,nein , auf der anderen Seite standen die Bauernfänger der linken Westberliner Chaotenszene - das , was jetzt mit rotgefärbten Haaren ohne Schulabschluß bettelnd mit Hunden an der Straße sitzt. Das war 1969 und 1971 ff. Seinerzeit erklärte eine abgefragte 68zigerin als Lehrerin, dass alle Eltern der Kinder (es war auch ein Vater mit einem abgeschossenen Arm bei) Kriegsverbrecher wären. Nun, die meisten Eltern waren Kriegskinder,die meisten Eltern - eigentlich alle - waren Kriegskinder und hatten mit Sozialisten von rechts und links in den 30ziger Jahren nichts zutun. Es wurde eine außerordentliche Elternversammlung einberaumt und diese - gewöhnungsbedürftig aussehende Junglehrerin wurde nur versetzt.
    Musikunterricht? Gab es nicht. Sport? Gab es selten. Physik,Chemie? Wurde nicht angeboten. Tanzen? Nein! Es war im Bezirk Steglitz von Berlin eine Schule zur Kinderverdummung. Rechtschreibung gab es kaum und wir haben einen tollen jungen Mann an der Uni gefunden, der der kleineren Tochter Nachhilfe gab . Mir standen die Haare zu Berge, ich sah meine Kinder schon als Vollidioten. Und in Neukölln waren die Grundschulen noch schlimmer. Durch 80% kleine Ausländerkinder, die von ihren Eltern gegen die Schule , gegen Sport,gegen die Lehrer aufgehetzt wurden und auch kein deutsch konnten. Statt den bedauernswerten kleinen Menschen zu helfen, hat die zuständige Ministerin als Gutfrau/Mann unter Brandt und hier als Senatorin und die GEW aus linken Lehrern völlig versagt und damit schlimme Versager erst groß gezogen.
    Davor habe ich meine Kinder - wie viele andere Eltern - bewahrt,aber es gab manche "Diskussion" und etliche knallharte Regeln. Vereinfacht: eine böse Mutter und ein lieber Vater - frei nach Nietsche. Unterdessen , im gesegneten Mittelalter, amüsieren sich unsere Töchter immer noch - können die Beiden - aber was ich erreichen wollte, 2 selbständige ,kluge, tüchtige Mädchen, die sich auch allein ernähren können, habe ich erreicht - und das war das Ziel. Das Gleiche hat der arme Enkel mitgemacht , aber auch bei ihm, der leichter zu lenken war - schon wegen der Privatschule - wurde das Ziel erreicht. Student an der Uni im 2. Semester und einem sehr gutem Abitur und vor allen Dingen, wenn wir jetzt Hilfe benötigen, erhalten wir diese umgehend. Alle finden sich gerne bei uns ein. Mit meiner strengen ( oft auch milden) Erziehung habe ich als Laie richtig gelegen und bin dabei von meinen alten Ostlehrern ausgegangen von anno 1948, denen wir alle - 50 Kinder und mehr im Schichtunterricht - unendlich viel zu verdanken hatten - insbesondere :Disziplin und Wissen - und ab und an - einen halben Apfel.
  5. #94

    Privatschulen - teure Abzocke oder echte Alternative zum öffentlichen Schulsystem?

    Zitat von maikalex Beitrag anzeigen
    Ich glaube nicht, dass man mit mehr Geld die Leistungen des öffentlichen Schulsystems entscheidend ändern kann. Der Lernerfolg der Kinder steht und fällt mit der Klassenzusammensetzung. Und hier hat das öffentliche Schulsystem kaum eine Einwirkungsmöglichkeit; man kann Störenfriede wegen der Schulpflicht nicht mehr loswerden.
    ...
    Ich habe den Eindruck, wenn die Politik es nicht schafft, an unseren öffentlichen Schulen Lernbedingungen zu schaffen ähnlich wie an Privatschulen, dann werden die bildungsinteressierten Eltern mit den Füßen abstimmen. Wieviele desinteressierte Schüler und Störenfriede sich an unseren Schulen tummeln, mag man daran ablesen, dass rund 20% eines Jahrgangs unsere Schulen als nicht ausbildungsfähig verlässt. Da kann man schon verstehen, dass die Eltern der anderen 80% sich dies immer weniger gefallen lassen.

    Sie haben völlig Recht! Gefahr erkannt - Gefahr gebannt? Nein, da müssen andere Politiker ran. Eine gute Schulbildung ist dann eher unter den Linken , die sonst nicht wählbar sind, (nicht die Linken der SPD oder gar der Grünen) möglich.

    Spaß, Abenteuer, sich messen, das alles ist in unseren langweiligen Schulen mit den Maulkorblehrern , die von der Schulbehörde und der GEW gegängelt werden, Fehlanzeige.
    Eigentlich benötigt man als Schulsenator nur eine erfolgreiche Mutter. Liebe zum Kind und die Weiterentwicklung des Kindes, die Klugheit unterstützen und herauskitzeln, eine Abenteuerschule mit Freude aufbauen - und den Eltern, deren Kinder den Unterricht stören, die rote Karte zeigen. Überdies würde ich den Eltern das Mitspracherecht beschneiden. Elternversammlungen waren eigentlich meistens Selbstdarstellungen von Eltern, die Problem hatten. Und das waren die Eltern, die sich gegenüber den Kindern nicht zum Wohle des Kindes durchsetzen wollten oder konnten.
  6. #95

    Praxis

    Ich habe in den 60iger Jahren Abitur gemacht, an einem öffentlichen Gymnasium in NRW, und das war knallhart. Damals machten etwa 5% eines Jahrgangs Abitur.

    Meine Familie war nicht auf Rosen gebettet. Es war mir klar: Wenn ich die Schule nicht schaffe, dann wird es bitter für mich, Sozialhilfe, Hartz4, eine reiche Oma, alles gab es nicht. Dies erzeugte eine Lernmotivation (auch bei allen Klassenkameraden), die mich ein Leben lang geprägt hat, und die heute in öffentlichen Schulen eher vermisst wird.

    Heute machen etwa 50% eines Jahrgangs Abitur. Dies geht natürlich auf Kosten der Qualität, man rede einmal mit Hochschullehrern. Da aber alle Kinder, die einigermaßen ihren Namen schreiben können, in Richtung Gymnasium geschleust werden, verschwinden alle einigermaßen intelligenten und lernwilligen Kinder aus den Volksschulen. Die übrig gebliebenen treffen sich dann in den Hauptschulen mit Kindern aus bildungsfernen und teilweise asozialen Familien, aus Familien mit einem für Mitteleuropäer vollkommen fremden Kulturhintergrund. Dann kann es angesichts der deutschen Gesetzeslage schnell dazu kommen, dass die Schulen in eine hilflose Lage geraten. Hier haben dann die Privatschulen einen gewaltigen Vorteil: sie können unliebsame Schüler loswerden.

    Ein Beispiel aus der Praxis, natürlich ein Einzelfall: Ein Schüler (das offizielle Alter unter 14Jahre) vergewaltigt in einer Großstadthauptschule eine Mitschülerin. Was passiert? Der Schüler ist strafunmündig, er wird an eine andere Hauptschule versetzt (Schulpflicht!). Die Kinder der neuen Klasse und der neue Lehrer erfahren nichts (Datenschutz!). Nur auf dem "kleinen Dienstweg" werden die neuen Lehrer von der abgebenden Schule informiert, sie sollen verstärkt auf die Schülerinnen der neuen Klasse achten. So etwas kann den Kindern auf Privatschulen eher nicht passieren.

    Ich habe 3 Töchter durchs Abitur (öffentliche Gymnasien) und durch die Uni geschleust. Die jüngste steckt noch im Medizinstudium. Meine Frau ist Lehrerin an einer Großstadthauptschule. Man konnte über die Jahre zuschauen, wie sich die Verhältnisse an den Schulen verschlechterten. Heute würde ich meine Kinder wahrscheinlich auf Privatschulen schicken.

    Das Problem in Deutschland liegt auch darin, dass die Bevölkerung zum großen Teil über die Verhältnisse an den Schulen schief informiert wird. Wo kommen schon Praktiker zu Wort, wo sieht man einen Hauptschullehrer in einer Talkshow, überall immer nur Politiker und Pädagogikprofessoren, die nie eine Klasse gesehen haben, nur Schwätzer und Besserwisser, nie die Praktiker.
  7. #96

    Privatschulen - teure Abzocke oder echte Alternative zum öffentlichen Schulsystem?

    Zitat von maikalex Beitrag anzeigen
    Das öffentliche Schulsystem bezahlt seine Lehrer besser als die Privatschulen, es hat auch die besseren Lehrer; dies macht sich jedoch nur schwer bemerkbar, weil die Schulpflicht in Deutschland auch solche Kinder in die "öffentlichen" Klassen spült, die von Disziplin, Benehmen und Lerneifer noch nie etwas gehört haben, und dies dem Lehrer auch permanent demonstrieren möchten. Und die meisten Eltern kennen das Problem, sie ziehen ihre Kinder da raus.
    Das ist eins der wichtigsten Argumente für eine private Schule. Analog heißt das, dass die Verpflichtung der öffentlichen Schulen vom Gesetzgeber nicht zum Wohle der Kinder , wahrgenommen wird.

    Der Gesetzgeber streicht zwar die Millinen von steuerlichen Zuwendungen ein , gibt aber das Geld offensichtlich fremd aus, vielleicht bis zur GEW ? - und kommt seiner Pflicht nicht nach.

    Auch kleine Radautüten haben ein Recht später lesen und schreiben zu können und für einen Beruf fit gemacht zu werden.
    Manches Kind ist nur lebhaft und nicht frech. Wenn Kinder frech sind, so wird im Elternhaus so gesprochen und da wären wir dann schon wieder bei der Verantwortung der Eltern.

    1. Die Einflußnahme der Eltern stark begrenzen. Langweilige Selbstdarstellungen bei Elternabenden bremsen.
    2. Den Eltern die rote Karte zeigen, keine Strafgelder bei Sozialhilfeempfängern, vielmehr Strafarbeitsstunden.
    3.Immer wieder mit den Kindern sprechen und gut zureden - hilft oft.
    4. Viel Sport,Tanz,Musik etc. machen zum Austoben am Nachmittag, wenn der kleine Kopf nichts anderes mehr aufnehmen kann.

    5. Wieder Strafarbeiten einführen - hat bei mir gut geholfen und mich auch gebildet.

    Übrigens, ich bin immer noch ein Verfechter der Abmietung großer Grundstücke in Sibirien vom lupenreinen Demokraten, für die Unterbringung und Lehrung von Sozialverhalten und Fleiß in Arbeitslagern. Man hat ja den schönsten undfriedlichsten Ländern unsere Jungverbrecher zugemutet - z.B. Urlaub in Costa Rica - während sich um das zusammengeschlagene und im Koma liegende Opfer kein Schwanz gekümmert hat - warum nicht mal Umgekehrt, die Opfer betuteln und die Täter bestrafen?

    Die Friedlichkeit eines Menschen wird nicht in die Wiege gelegt, es ist schlicht Erziehung - und die fehlt seit 50 Jahren in Deutschland- und Anstand.
    Ich denke, das Problem kann man leicht in den Griff bekommen,wenn denn diese satten Politiker jeder Partei es nur wollten.
  8. #97

    Privatschulen - teure Abzocke oder echte Alternative zum öffentlichen Schulsystem?

    Zitat von maikalex Beitrag anzeigen
    Das öffentliche Schulsystem bezahlt seine Lehrer besser als die Privatschulen, es hat auch die besseren Lehrer; dies macht sich jedoch nur schwer bemerkbar, weil die Schulpflicht in Deutschland auch solche Kinder in die "öffentlichen" Klassen spült, die von Disziplin, Benehmen und Lerneifer noch nie etwas gehört haben, und dies dem Lehrer auch permanent demonstrieren möchten. Und die meisten Eltern kennen das Problem, sie ziehen ihre Kinder da raus.
    Das ist eins der wichtigsten Argumente für eine private Schule. Analog heißt das, dass die Verpflichtung der öffentlichen Schulen vom Gesetzgeber nicht zum Wohle der Kinder , wahrgenommen wird.
    Der Gesetzgeber streicht zwar die Millinen von steuerlichen Zuwendungen ein , gibt aber das Geld offensichtlich fremd aus, vielleicht bis zur GEW ? - und kommt seiner Pflicht nicht nach.

    Auch kleine Radautüten haben ein Recht später lesen und schreiben zu können und für einen Beruf fit gemacht zu werden.
    Manches Kind ist nur lebhaft und nicht frech. Wenn Kinder frech sind, so wird im Elternhaus so gesprochen und da wären wir dann schon wieder bei der Verantwortung der Eltern.

    1. Die Einflußnahme der Eltern stark begrenzen. Langweilige Selbstdarstellungen bei Elternabenden bremsen.
    2. Den Eltern die rote Karte zeigen, keine Strafgelder bei Sozialhilfeempfängern, vielmehr Strafarbeitsstunden.
    3.Immer wieder mit den Kindern sprechen und gut zureden - hilft oft.
    4. Viel Sport,Tanz,Musik etc. machen zum Austoben am Nachmittag, wenn der kleine Kopf nichts anderes mehr aufnehmen kann.

    5. Wieder Strafarbeiten einführen - hat bei mir gut geholfen und mich auch gebildet.

    Übrigens, ich bin immer noch ein Verfechter der Abmietung großer Grundstücke in Sibirien vom lupenreinen Demokraten, für die Unterbringung und Lehrung von Sozialverhalten und Fleiß in Arbeitslagern. Man hat ja den schönsten und friedlichsten Ländern unsere Jungverbrecher zugemutet - z.B. Urlaub in Costa Rica - während sich um das zusammengeschlagene und im Koma liegende Opfer kein Schwanz gekümmert hat - warum nicht mal Umgekehrt, die Opfer betuteln und die Täter bestrafen?

    Die Friedlichkeit eines Menschen wird nicht in die Wiege gelegt, es ist schlicht Erziehung - und die fehlt seit 50 Jahren in Deutschland- und Anstand.
    Ich denke, das Problem kann man leicht in den Griff bekommen,wenn denn diese satten Politiker jeder Partei es nur wollten.
  9. #98

    -> Geschichte

    Ich war nie auf einer in oder auf einer Privatschule und kann mir kein Urteil darüber erlauben, nur möchte ich geschichtlich darauf hinweisen, dass die Privatschulen durchaus einen Sinn erfüllen sollten: Nach dem Krieg sollte verhindert werden, dass eine "Bildungsquelle" (Eltern, Schule,...) zu viel Einfluss auf ein Individuum nehmen kann. Deswegen sollten Eltern die Möglichkeit haben ihre Kinder auch auf eine nicht staatlich finazierte Schule zu schicken. Ein mMn sehr sympathischer Ansatz. Schade ist nur, dass sich die Privatschulen (wie man hört) zu Eliteschulen entwickeln.
  10. #99

    Die Politik muss etwas tun !

    Zitat von chirin Beitrag anzeigen
    Das ist eins der wichtigsten Argumente für eine private Schule. Analog heißt das, dass die Verpflichtung der öffentlichen Schulen vom Gesetzgeber nicht zum Wohle der Kinder , wahrgenommen wird.
    Der Gesetzgeber streicht zwar die Millinen von steuerlichen Zuwendungen ein , gibt aber das Geld offensichtlich fremd aus, vielleicht bis zur GEW ? - und kommt seiner Pflicht nicht nach.

    Auch kleine Radautüten haben ein Recht später lesen und schreiben zu können und für einen Beruf fit gemacht zu werden.
    Manches Kind ist nur lebhaft und nicht frech. Wenn Kinder frech sind, so wird im Elternhaus so gesprochen und da wären wir dann schon wieder bei der Verantwortung der Eltern.

    1. Die Einflußnahme der Eltern stark begrenzen. Langweilige Selbstdarstellungen bei Elternabenden bremsen.
    2. Den Eltern die rote Karte zeigen, keine Strafgelder bei Sozialhilfeempfängern, vielmehr Strafarbeitsstunden.
    3.Immer wieder mit den Kindern sprechen und gut zureden - hilft oft.
    4. Viel Sport,Tanz,Musik etc. machen zum Austoben am Nachmittag, wenn der kleine Kopf nichts anderes mehr aufnehmen kann.

    5. Wieder Strafarbeiten einführen - hat bei mir gut geholfen und mich auch gebildet.

    Übrigens, ich bin immer noch ein Verfechter der Abmietung großer Grundstücke in Sibirien vom lupenreinen Demokraten, für die Unterbringung und Lehrung von Sozialverhalten und Fleiß in Arbeitslagern. Man hat ja den schönsten und friedlichsten Ländern unsere Jungverbrecher zugemutet - z.B. Urlaub in Costa Rica - während sich um das zusammengeschlagene und im Koma liegende Opfer kein Schwanz gekümmert hat - warum nicht mal Umgekehrt, die Opfer betuteln und die Täter bestrafen?

    Die Friedlichkeit eines Menschen wird nicht in die Wiege gelegt, es ist schlicht Erziehung - und die fehlt seit 50 Jahren in Deutschland- und Anstand.
    Ich denke, das Problem kann man leicht in den Griff bekommen,wenn denn diese satten Politiker jeder Partei es nur wollten.
    Den Kultur- und Bildungspolitikern ist etwas wichtiges abhanden gekommen: Ihr Thema ! Sie kümmen sich um alles mögliche, nur nicht darum, dass unsere Kinder eine gute Ausbildung erhalten. Da werden solche blödsinnigen Institutionen wie die Kultusministerkonferenz am Leben gehalten, für viel Geld. Helmut Schmidt nannte sie einmal eine Quasselbude. Nur Geld für die Erhaltung von Schulgebäuden steht dann nicht zur Verfügung. Fächer wie Musik, Sport, Kunst werden vernachlässigt. Das eine ist wichtig für die Körperbeherrschung, die beiden anderen sind bedeutend bei der Ausbildung von Kreativität und Phantasie. Aber anscheinend brauchen unsere Kinder das nicht mehr. Aber etwas brauchen unsere Kinder unbedingt: Sie brauchen Regeln, Vorgaben, dass sie wissen, was sie tun dürfen und was nicht. Und dass die Nichtbeachtung von Regeln Konsquenzen hat. Einfach Disziplin und Selbstdisziplin. Und hier sind auch wir selbst gefragt, wir müssen dem Lehrerberuf in unserer Gesellschaft wieder mehr Achtung verschaffen. In Folge der 68er Jahre sind hier gravierende Fehler gemacht worden. Es ist Zeit diese zu beheben. Disziplin darf kein Unwort mehr sein !