Wem nützen Vitaminpillen mehr - den Patienten oder den Herstellern?

Selbstbehandlung mit Vitaminpräparaten schien bisher kein Problem zu sein. Doch wie bei Schmerzmitteln mehren sich auch hier die Bedenken, sei es unter Wirksamkeitsaspekten oder Bedenken bei Überdosierung. Wem nützen Vitaminpillen am Ende mehr - den Patienten oder den Herstellern?
  1. #1

    Es gibt leider sehr viel Scharlatanerie und angehauchte Esoterik auf diesem Gebiet. Wenn man sich aber in die Thematik reinliest und es einem dabei gelingt die Spreu vom Weizen zu trennen, erkennt man, dass manch Nahrungsergänzungmittel durchaus seine Daseinsberechtigung hat. Durch die ganzen Lobbyistenkriege (Pharmaindustrie, Lebensmittelindustrie usw.) ist es für Ottonormal nur noch schwer rauszufinden was richtig ist.
    Ich empfehle das Buch: "Handbuch Anti-Aging und Prävention" von Schmidt Homm.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Selbstbehandlung mit Vitaminpräparaten schien bisher kein Problem zu sein. Doch wie bei Schmerzmitteln mehren sich auch hier die Bedenken, sei es unter Wirksamkeitsaspekten oder Bedenken bei Überdosierung. Wem nützen Vitaminpillen am Ende mehr - den Patienten oder den Herstellern?
    Seit meiner Krebserkrankung vor 5 Jahren nehme ich Vitaminpräparate und andere Nahrungsergänzungsmittel. Ob sie mir helfen, weiß ich nicht, bin aber überzeugt, dass sie nicht schaden...
  3. #3

    Zitat von hpd777 Beitrag anzeigen
    Seit meiner Krebserkrankung vor 5 Jahren nehme ich Vitaminpräparate und andere Nahrungsergänzungsmittel. Ob sie mir helfen, weiß ich nicht, bin aber überzeugt, dass sie nicht schaden...

    Davon, dass sie nicht schaden, kann man ausgehen (abgesehen davon, dass es schon Ausnahmen gibt, z.B. hohe Dosen Vitamin A). Aber etwas einzunehmen, weil es wahrscheinlich nicht schadet, ist schon eine zweifelhafte Begründung.
    Bei uns wird es kaum Menschen geben, die einen Mangel an Vitaminen oder Mineralien haben (Ausnahme z.B. schwere Alkoholiker, die kaum vernünftig essen). Und praktisch niemand, der Vitaminpräparate zu sich nimmt, lässt vorher kontrollieren, ob bei ihm ein Mangel vorliegt.
    Und dafür, dass ein Überschuss hilfreich ist, gibt es nun wirklich keinen Beleg.
  4. #4

    Ewig offene Frage

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Selbstbehandlung mit Vitaminpräparaten schien bisher kein Problem zu sein. Doch wie bei Schmerzmitteln mehren sich auch hier die Bedenken, sei es unter Wirksamkeitsaspekten oder Bedenken bei Überdosierung. Wem nützen Vitaminpillen am Ende mehr - den Patienten oder den Herstellern?
    Das war schon einmal "Spiegel"-Thema, 1986:

    DER SPIEGEL*51/1986 - In drei Tagen um herrliche 20 Jahre verjüngt

    Persönlich bin ich der Meinung, dass maßvolle(!) Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln nicht schadet, man zumindest aber eine ausreichende Versorgung mit dem Vitamin B12 im Blick haben sollte.

    Darauf gekommen bin ich durch die Lektüre dieses lesenswerten Buches:

    Could It Be B12?: An Epidemic of Misdiagnoses: Sally M. Pacholok, Jeffrey J. Stuart: 9781884995699: Englische Bücher
  5. #5

    Vitamine und Mineralien bewahren unsere Gesundheit und verlängern das Leben!

    Zitat von hpd777 Beitrag anzeigen
    Seit meiner Krebserkrankung vor 5 Jahren nehme ich Vitaminpräparate und andere Nahrungsergänzungsmittel. Ob sie mir helfen, weiß ich nicht, bin aber überzeugt, dass sie nicht schaden...
    Vitamine schaden nicht sondern nützen, ich nehme seit Jahrzehnten täglich Vitamine und Mineralien. Als Jugendlicher hatte ich Wadenkrämpfe, Magnesium hat das beendet. Zukunftsforscher Ray Kurzweil ist davon überzeugt und nimmt täglich bis zu 200 verschiedene Nahrungsergänzungsmittel um seinen Körper fit zu halten bis endlich die Nanotechnologie alle Krankheiten beseitigt, hier ein sehr lesenswertes Interview mit Herrn Kurzweil:
    Ray Kurzweil: Auf der Jagd nach Unsterblichkeit
  6. #6

    Placebo

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Selbstbehandlung mit Vitaminpräparaten schien bisher kein Problem zu sein. Doch wie bei Schmerzmitteln mehren sich auch hier die Bedenken, sei es unter Wirksamkeitsaspekten oder Bedenken bei Überdosierung. Wem nützen Vitaminpillen am Ende mehr - den Patienten oder den Herstellern?
    Wenn die Konsumenten von Vitaminpräperaten allein durch die Einnahme an eine Wirkung glauben und davon überzeugt sind, ihren Körpern etwas Gutes zu tun, so bringt allein das schon etwas.
  7. #7

    Dem der nach 1Monat eine Besserung bemerkt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Selbstbehandlung mit Vitaminpräparaten schien bisher kein Problem zu sein. Doch wie bei Schmerzmitteln mehren sich auch hier die Bedenken, sei es unter Wirksamkeitsaspekten oder Bedenken bei Überdosierung. Wem nützen Vitaminpillen am Ende mehr - den Patienten oder den Herstellern?
    Das merkt der Konsument schnell mal selber, wenn er sich mit den Vitamine/Mineralien auseinander setzt.

    Der der Vitamine ohne gleichzeitig Fett mit der Ernährung/Getränk aufnimmt wird wohl weniger merken. Der der Magnesium/Calcium vor den Schlafen gehen zu sich nimmt um so mehr........ Information darüber und was man damit bezwecken will gehört dazu.

    Und bei sehr vielen Vitaminherstellern zahlt man nur den Markennamen oder die Dazu Gehörigkeit zu einem Medikamenten-Riesen. Schnell mal wird das 3Fache für das gleiche bezahlt.

    Halten Sie sich lieber an Mittlere Traditionshersteller, die mit wenig Marketingkosten auskommen und keine Provisionen bezahlen müssen. Das schont ungemein Ihr Haushaltsbuget und ihr Hausarzt wird sich wundern oder besser freuen das Sie so selten kommen.
  8. #8

    Absolut Richtig

    Zitat von holk1ng Beitrag anzeigen
    Wenn die Konsumenten von Vitaminpräperaten allein durch die Einnahme an eine Wirkung glauben und davon überzeugt sind, ihren Körpern etwas Gutes zu tun, so bringt allein das schon etwas.
    Jeder erfährt es selber am Besten und den Rest erledigen "Mundpropaganda" von zufriedenen Nutzern.

    Wenn die grossen Medikamenten-Riesen und der Arzt damit noch weniger von Ihnen sehen, um so Besser.

    Solch ein günstiger Selbsttest ist Allemal was Wert
  9. #9

    Sie sollten auch sozial sein, Tl.I

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Selbstbehandlung mit Vitaminpräparaten schien bisher kein Problem zu sein. Doch wie bei Schmerzmitteln mehren sich auch hier die Bedenken, sei es unter Wirksamkeitsaspekten oder Bedenken bei Überdosierung. Wem nützen Vitaminpillen am Ende mehr - den Patienten oder den Herstellern?
    Natuerlich benoetigten wir "eigentlich" keine Ergaenzungsmittel in Form von Pillen und extrahierten Vitaminen. Die Natur und Evolution hats ja auch nicht vorgesehen, ein paar Millionen Jahre lang nicht.

    Das Problem:
    vorgesehen war ja auch nicht die sich systematisch entwickelnde Entartung unserer Nahrung, die u. a. mit der fast food-Variante Brot vor rund 10 T Jahren, der Vergiftung mit Salz, Karzinogenisierung durch Raeuchern und Braten, Haltbarmachung mit Alkoholgaerung, bioaktive Substanzenminimierung durch Kochen, schon bei unseren letzteren Vorfahren begann.

    Und erst recht nicht vorgesehen waren Nahrungsmittelueberflutungen mit chemisch erzeugten Antibiotika, Millionenstaedte, deren Einwohner aus logistischen Gruenden nur noch mit denaturierter Massenware am Leben erhalten werden koennen, sowie Monsterzuechtungen wie Hausschweine, Rinder, lebensuntuechtiges Gefluegel, Massentierhaltungen und kuenstliche Lebewesenchimaeren wie genmanipulierte Fauna und Flora.
    Aber Sie kommen heutzutage um die Mehrzahl dieser Krankmacher nicht mehr herum, wenn Sie nicht verhungen wollen.

    Der Mensch ist ziemlich exakt daraufhin konstruiert, sich etwa wie ein Wildschwein zu ernaehren: mal nichts finden und etwas hungern, dann mal wieder den Verdauungstrakt vollhauen, 80 % Wildpflanzen, Fruechte und Samen mit Wurzelwerk, dabei Fauna-Biomasse in Form von Engerlingen, Wuermern, Larven, Blattlaeusen, Mikrofauna und Mikrofunghis mitzuessen, Anteil ca. 20 %.
    In Notzeiten z. T. ein bisschen Kleintier-Aas zu vertilgen, bloss nicht zu oft, nur als Ueberlebenstraining. Die Essendenaturierungindustrie berichtet ja gluecklich, dass der Mensch heute die 80/20 Ratio ins Gegenteil verkehrt hat: bis 80 % Tierkadaver!
    Tja, und weil wir dieses alles urspruenglich Natuerliche angesichts mittlerweile 7 Milliarden an Kopfzahl nicht mehr hoffen koennen, davon auf dieser Erde genug anzufinden (sie ist inzwischen zu klein geworden fuer uns), sind wir auf Kunstnahrung angewiesen:
    gehaltlose, abgestandene, ueberlagerte, von weither unter Saisonmissachtung herangekarrte Massenware, grossenteils wegen der notwendigen Haltbarkeitsmachung angegiftet.
    Deshalb kommen wir nicht mehr um Nahrungsergaenzungsmittel, Zusatzfuetterung von Vitaminen, Notprogramm-Aufrechterhaltungsarzneien herum.
    Und nicht herum um all die Gefahren, die solche "tolle" Massenwaren-Grundversorgung plus Ergaenzungsmittel fuer unseren Koerper vermutlich darstellt.
    Wobei wir, natuerlich, erstmal 10 oder bis 50 Tausend Jahre lang alle Fehler bei der Zusammenstellung der Kunstnahrung machen werden, die ueberhaupt zu machen sind, bevor wir, wenn wir es ueberleben werden bis dahin, unseren Koerper dann umgewoehnt haben.
    Weg von dem, was dieser per Evolution vorher rund 300 T Jahre lang gelernt hatte.
    Vom Karzinogenfrass Brot und Braten, gebrannten Mandeln, ueberhitzten Chips bis zur per Superwaschung von B12 befreiten Bodenfruechten: alles unnatuerlich!