Toptenor Vogt: Ein Held geht um die Welt

Blond, deutsch, Tenor: Klaus Florian Vogt begeistert auf internationalen Bühnen vor allem mit Wagner-Partien. Sein erstes Album spiegelt diesen Ruhm - und doch bleibt der lächelnde Sieger knapp unter seinen Möglichkeiten.

http://www.spiegel.de/kultur/musik/0...808768,00.html
  1. #1

    Komischer Bericht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Blond, deutsch, Tenor: Klaus Florian Vogt begeistert auf internationalen Bühnen vor allem mit Wagner-Partien. Sein erstes Album spiegelt diesen Ruhm - und doch bleibt der lächelnde Sieger knapp unter seinen Möglichkeiten.

    Top-Tenor Vogt: Ein Held geht um die Welt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    Der Autor scheint sich nicht deutlich äußern zu können. Sehr unbefriedigend zu lesen, vor allem wenn man sich am Ende des Beitrags immer noch in der Ungewissheit befindet, was der Autor denn nun damit sagen wollte? Was die Überschrift betitelt, wird in allen Punkten innerhalb des Textes nicht zugestanden....bis auf eine einzige Formulierung bezüglich des "Vorsprungpunktes" gegenüber Kaufmann. Warum muss man richtig gute Leute, eben "Toptenöre" immer mit Werbeikonen vergleichen? Wie der Autor auch selbst feststellte, liegt es oftmals an der PR Maschinerie, wie berühmt oder für sehr gut befunden ein Topsänger wird. Und aus meiner Sicht gibt es Opernsänger, die sich auf dem gleichen Niveau eines Jonas Kaufmann oder einer Anna Netrebko befinden, welche aber nicht so vermarktet werden. Bei einem Marktanteil von ca. 90 % weltweit der Magerlabel Sony, EMI, Warner und Universal dominieren aufgrund der schier unerschöpflichen finanziellen Mittel deren "Lieblingskünstler" unseren gesamten Musikmarkt. In der Popmusik wie leider nun auch in der Klassik. Seitdem Anna Netrebko massentauglich und flächendeckend beworben wurde in allen kostenlosen Fernsehprogrammbeilagen deutschlandweit, ist sie sogar dem Klassiklaien ein "Allgemein"Begriff. Das Gleiche geschieht dann mit einem Jonas Kaufmann etc. Magerlabel kaufen auch gern konkurrierende Sänger "vom Markt weg" und produzieren sie nicht gleichermaßen, um dem einen aufgebauten Star diese Stellung zu sichern. Schade um den Artikel. Ich hätte gern die Meinung des Autoren gewusst. Zum Beginn der Gralsarie kann ich nur zustimmend sagen, dass es mir vor fast 20 Jahren mehrfach vergönnt war, Klaus damit an der Hochschule anzuhören, denn schon damals klang es unbeschreiblich schön.