Auktion für Flughafen-Funde: Das Geschäft mit den Kofferhoffern

Die Wendt-Schwestern verdienen ihr Geld mit dem, was andere im Flieger oder am Airport vergessen haben. Die Auktionatorinnen versteigern an einem Nachmittag bis zu 500 Gepäckstücke. Was darin steckt, wissen die Käufer nie. Einen der Überraschungskoffer schnappte sich Verena Töpper.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...806397,00.html
  1. #1

    Das glaubt doch wohl niemand errnsthaft

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Wendt-Schwestern verdienen ihr Geld mit dem, was andere im Flieger oder am Airport vergessen haben. Die Auktionatorinnen versteigern an einem Nachmittag bis zu 500 Gepäckstücke. Was darin steckt, wissen die Käufer nie. Einen der Überraschungskoffer schnappte sich Verena Töpper.

    Auktion für Flughafen-Funde: Das Geschäft mit den Kofferhoffern - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL
    ob die Koffer nicht vorher auf ihren Inhalt untersucht sind,
    und evtl. Wertsachen entnommen worden sind.
    Es gibt nichts, womit in D nicht versucht wird, Geld zu scheffeln.
    Ich könnte mir sogar vorstellen, das verlorene Koffer erfunden werden,um die Auktion aufzufüllen.
  2. #2

    Laptops mit Chinesischen Tastaturen sind schwer zu versteigern?
    Das glaub ich, sowas gibt es nämlich nicht.
    Es gibt tausende chinesische Zeichen, da wäre die Tastatur schon ganz schön voll.

    In China gibt man auf ganz normalen (US)tastaturen die Lautschriftversion pinyin ein und kann so die entsprechenden Schriftzeichen erstellen.
    Je nachdem welchen laut man eingibt erhält man eine Auswahl an Schriftzeichen des schreibprogramms, die mit dem Laut übereinstimmen.

    Laptops "mit komischen Zeichen drauf" kommen aus Korea oder Japan, wo man ein Alphabet benutzt.
  3. #3

    Alsheimer auf Knopfdruck?

    ...aha, sie "löscht jedes Jahr die Festplatten von 300 Menschen". Wie geht denn das? Liebe Frau Töpper, danke für den Lacher.
  4. #4

    Der Jauch hätte mal lieber den Maschmeyer oder einen anderen von Christians Abzocker-Amigos, die in der Korruptionssache mit drinhängen, einladen sollen, statt die netten Alibi-Freunde von Norderney. Das wär dann wenigstens lustig gewesen und hätte mal gezeigt, worum es in der Sache überhaupt geht.
  5. #5

    Ich war einmal....

    ...auch einer solchen Kofferauktion. Es ist unglaublich, das sitzen Erwachsene Menschen die olle Koffer kaufen von denen sie wissen müßten das da nix wertvolles drin sein kann. Alle Koffer wurden Zollamtlich geöffnet und damit meist aufgebrochen (sind also kaputt) und der Inhalt nach illegalem durchsucht. Der Auktionator versichert das er sonst nix rausgenommen hat...lachhaft.
    Auf der Auktion hatte keiner der Anwesenden ausser Schmutzwäsche auch nur irgendwas nützliches...war alles Mist. Die meisten Koffer gingen samt Inhalt draussen in die Tonne (steht extra dafür vor dem Haus). Unglaublich was für Preise erzielt wurden...bis 200-250 Euro rauf...für nix...ich hab dann später aus Spass auf ein Mona Lisa Druck 2 Euro geboten weil keiner es haben wollte....auf einmal waren alle wie im Rausch und boten mit...ging dann für über 30 Euro weg...(natürlich hab ich da nicht mehr mitgeboten). Die Leute die da hingehen haben alle ein Brett vorm Kopf und der Verstand schaltet aus...haben haben haben wollen...darum gehts nur noch.
    Übrigens Tip für Familien...auf diesen Auktionen gibt unheimlich billig Kinderwägen und Buggys die am Flughafen vergessen wurden....5-10 Euro teilweise...müssen halt desinfiziert und gewaschen werden...aber die kann man sich wenigstens angucken und ggf. auch checken.
  6. #6

    Jetzt heisst es zuschlagen

    Man sollte annehmen, dass man aufgrund vorhandener Daten vielleicht sogar Rückschlüsse auf den ehemaligen Besitzer ziehen könnte, aber das wäre tatsächlich viel Arbeit und ein glücklicher Kunde mehr.
    Das der Auktionator nicht in die vorher schon vom Zoll geöffneten Koffer hineinguckt ob irgendwelche separat verkäuflichen "Perlen" drin sind, versteht sich von selbst. Berufsethos.
    Ansonsten ein bisschen schade, dass man so einen Artikel kommentieren darf, den Artikel über Schröder-Köpfs möglichen Landtagsinfiltrationsversuch dagegen nicht. Kandidatur: Doris Schröder-Köpf will in den Landtag - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
  7. #7

    Zitat von burningrainbow Beitrag anzeigen
    Laptops mit Chinesischen Tastaturen sind schwer zu versteigern?
    Das glaub ich, sowas gibt es nämlich nicht.
    Es gibt tausende chinesische Zeichen, da wäre die Tastatur schon ganz schön voll.

    In China gibt man auf ganz normalen (US)tastaturen die Lautschriftversion pinyin ein und kann so die entsprechenden Schriftzeichen erstellen.
    Je nachdem welchen laut man eingibt erhält man eine Auswahl an Schriftzeichen des schreibprogramms, die mit dem Laut übereinstimmen.

    Laptops "mit komischen Zeichen drauf" kommen aus Korea oder Japan, wo man ein Alphabet benutzt.
    In Japan werden ebenfalls englische Tastaturen genutzt. Die haben 3 Schriftsysteme, die in Texten miteinander kombiniert werden - darunter auch 20.000 chinesische Schriftzeichen. In der Regel nutzen die ganz normal lateinisch beschriftete Tatstaturen, auf denen zusätzliche Zeichen drauf sind. Ähnlich wie bei uns das Eurozeichen beim "E".
  8. #8

    einfach nur geschmacklos. wie tief muss man sinken.
    jeder, der auf einen flug seinen koffer schon mal verloren hat,
    kann meine meinung nachvollziehen.
  9. #9

    Ja was denn nun, wird der Kofferinhalt von den Auktionären vorher überprüft, oder nicht ?

    Wertgegenstände aus den Koffern sind nicht dabei. Sie wurden entweder vom Zoll beschlagnahmt, ... oder wieder hineingepackt.

    Nur die Koffer rührt sie nicht an. "Wenn wir die öffnen, quillt alles raus, und wir kriegen sie nicht mehr zu", sagt sie, "da verzichte ich gern drauf."

    Wer soll denn diesen haarsträubenden Unsinn glauben, dass Familie Wendt Koffer versteigert, in denen sich möglicherweise eben doch Wertgegenstände - vom Zoll wieder hineingepackt - befinden ?