Hackerangriff auf Bundespolizei: Fieser Gruß an den neugierigen Papa

Ein spektakulärer Hackerangriff auf die Bundespolizei geht nach SPIEGEL-Informationen offenbar auf ein kompliziertes Vater-Tochter-Verhältnis zurück. Kölner Fahnder ermitteln gegen einen hohen Beamten der Bundespolizei aus Frankfurt am Main.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...807820,00.html
  1. #10

    coole Tochter..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein spektakulärer Hackerangriff auf die Bundespolizei geht nach SPIEGEL-Informationen offenbar auf ein kompliziertes Vater-Tochter-Verhältnis zurück. Kölner Fahnder ermitteln gegen einen hohen Beamten der Bundespolizei aus Frankfurt am Main.

    Hackerangriff auf Bundespolizei: Fieser Gruß an den neugierigen Papa - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    Die Tochter ist mir sympatisch. Ist es nicht auch eine kriminelle hadlung die der Vater vorgenommen hat? Oder hat man als vater das recht eine solche Software auf den PC der Kinder zu spielen? Wie alt muss man sein damit seine daten als geschuetzt gelten koennen? 16/18/21?

    Und warum sendet sich der Polizist Staatliche E-mails (die sind es meiner meinung nach) auf den Privat Rechner? Ist das nicht verboten? Bekommt er keine strafe?
    Einfach unglaublich. Und wer denkt das Menschen verantwortungsvoll mit daten umgehen, soll lieber weiterschlafen.
    Die Menschheit ist noch lange nicht so gut und toll wie wir Sie gerne haetten.
  2. #11

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein spektakulärer Hackerangriff auf die Bundespolizei geht nach SPIEGEL-Informationen offenbar auf ein kompliziertes Vater-Tochter-Verhältnis zurück. Kölner Fahnder ermitteln gegen einen hohen Beamten der Bundespolizei aus Frankfurt am Main.

    Hackerangriff auf Bundespolizei: Fieser Gruß an den neugierigen Papa - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    Erschreckend finde ich, dass dieser Vater Daten ausgespäht hat. Selbst wenn man davon absieht, dass es sich um einen Vertrauensbruch par excellence gegenüber seiner Tochter handelt, verbleibt immer noch ein Vergehen nach § 202a StGB, das mit Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bestraft werden kann.
    Und so was leistet sich ein hoher Beamter der Bundespolizei? Ihm kann man wohl zu Recht unterstellen, die Gesetzeslage zu kennen. Da frage ich mich, was der feine Herr sich sonst noch so alles erlaubt!

    Die Frage nach dem Umgang mit Daten aus der VDS scheint mir ebenfalls durchaus berechtigt. Leute wie dieser Mann, die an der Quelle sitzen, haben vermutlich keine Skrupel, solche Daten zu misbrauchen.
  3. #12

    völlig verquere vorstellungen

    Zitat von Baader Beitrag anzeigen
    Aus einem Einzelfall kann man doch keine Verallgemeinerungen in diesem Umfang ziehen
    es geht nicht um einen einzelfall, sondern um Einen, der verbrecher fangen soll und stattdessen aus bequemer gewohnheit ihnen die scheunentore auf den polizei server öffnet. nur weil er von computerei absolut keine vernünftige vorstellung hat.
    die wollen immer mehr rechte auf unseren rechnern, sind aber zu bequem oder zu blöd die einfachsten pflichten zur wahrung der eigenen datensicherheit zu befolgen.
  4. #13

    100%

    Zitat von Baader Beitrag anzeigen
    Mal ganz abgesehen davon ob man für oder gegen Vorratsdatenspeicherung ist.

    Nach Ihrer Argumentation müssten also alle Polizisten ihre Dienstwagen abgeben wenn einer betrunken beim fahren erwischt wurde, und sobald einer in seiner Familie gewalttätig wird muss man allen die Dienstwaffe abnehmen?
    Aus einem Einzelfall kann man doch keine Verallgemeinerungen in diesem Umfang ziehen
    Sie haben es voll getroffen!
    Weil einige i-net user illegales tun müssen alle Daten gespeichert werden.
    ACHTUNG: Dieser Beitag könnte Ironie enthalten
  5. #14

    auf den Punkt gebracht

    das sehe ich exakt so ...
    meine größte Sorge seit langem ist zu sehen, was für "Personen" in unserem Staat "welche" Möglichkeiten haben ... da sollten eigentlich die Besten sitzen!
    über allem die Frage ob Politiker bzw. Beamte überhaupt noch durchblicken was sie so veranstalten ... peinlich für sie selbst - langfristig aber gefährlich für uns Alle

    ich hoffe dass sich dieses Null-System da ohne Antworten in 2 bis 3 Legislaturperioden druch interaktives Voting automatisch per Evolution erledigt und bin da guter Dinge !
    Zitat von nurzubesuchhier Beitrag anzeigen
    Erschreckend finde ich, dass dieser Vater Daten ausgespäht hat. Selbst wenn man davon absieht, dass es sich um einen Vertrauensbruch par excellence gegenüber seiner Tochter handelt, verbleibt immer noch ein Vergehen nach § 202a StGB, das mit Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bestraft werden kann.
    Und so was leistet sich ein hoher Beamter der Bundespolizei? Ihm kann man wohl zu Recht unterstellen, die Gesetzeslage zu kennen. Da frage ich mich, was der feine Herr sich sonst noch so alles erlaubt!

    Die Frage nach dem Umgang mit Daten aus der VDS scheint mir ebenfalls durchaus berechtigt. Leute wie dieser Mann, die an der Quelle sitzen, haben vermutlich keine Skrupel, solche Daten zu misbrauchen.
  6. #15

    ..,-

    Mal abgesehen von den moralischen missständen dieses Beamten...
    Der Herr Vater müsste wegen der Ausübung einer Straftat vor Gericht gezogen werden. Der Vorwurf des Amtsmissbrauchs sollte ihm leicht nachzuweisen sein.
    Außerdem wird ihm sicher noch ein Disziplinarverfahren wegen dem umlenken von Dinst-E-Mails auf seinen Privatrechner bevorstehen.

    Hätte der Vater sich erstmal auf normalem Weg mit seiner Tochter auseinandergesetzt, dann hätte er vielleicht auch mitbekommen, dass ihr Freund etwas mehr Ahnung von Computern hat, als er selbst.
    Aber in der heutigen Zeit spioniert man seine eigenen Kinder lieber gleich aus...

    Nebenbei sollte man die entsprechenden Polizisten vielleicht auch in Grundlagen des Hackens schulen anstatt dies nur für die einzusetzende Software zu tun.

    Wird die Vorratsdatenspeicherung eingeführt und am Fachwissen des Personals nichts geändert, dann wird mir schon angst und bange.
    Dann könnte ich mich wohl auch bei Facebook anmelden, meine Daten wären dann wohl ohnehin nichtmehr sicher.
  7. #16

    Zitat von Baader Beitrag anzeigen
    Mal ganz abgesehen davon ob man für oder gegen Vorratsdatenspeicherung ist.
    Nach Ihrer Argumentation müssten also alle Polizisten ihre Dienstwagen abgeben wenn einer betrunken beim fahren erwischt wurde, und sobald einer in seiner Familie gewalttätig wird muss man allen die Dienstwaffe abnehmen?

    Aus einem Einzelfall kann man doch keine Verallgemeinerungen in diesem Umfang ziehen
    Der Vergleich hinkt gleich auf mehreren Beinen:
    Zum einen braucht man, um mit einer Schusswaffe umgehen zu dürfen ein Ausbildung und desgleichen für das Führen eines Kraftfahrzeuges.
    Aus irgendwelchen Gründen hält es aber keiner für nötig, daß man auch eine Ausbildung zum Umgang mit sensiblen Daten in der IT benötigt.
    Ich habe beruflich des öfteren mit der Polizei im IT Gebiet zu tun und es ist erschreckend was für merkwürdige Vorstellungen da gelegentlich anzutreffen sind.
    Daher halte ich den in dem Artikel beschriebenen Fall keineswegs für einen Einzelfall.

    Zum zweiten ist ein Waffe oder ein KFZ sicher eine gefährliche Sache aber selbst wenn die Folgen durch deren falschen Handhabung tödlich sein können, so ist der Schaden meistens lokal begrenzt. Durch den falschen Umgang mit sensiblen Daten kann kann man schnell ein paar tausend Personen kompromittieren.
    Da stirbt vielleicht keiner an den direkten Folgen aber die Tragweite ist vermutlich größer als man sich vorstellen kann.

    Ich persönlich möchte jedenfalls nicht, daß meine persönlichsten Daten in irgend einem Schuhkarton unterm Bett gelagert werden (um es mal überspitzt zu formulieren) und Vorratsdatenspeicherung bedeutet eben nicht, daß dort nur die Daten von ein paar Verdächtigen liegen sondern von potentiell jedem Bundesbürger.
  8. #17

    Vorteil für Beamte

    Wäre dieser Herr Vater in einem normalen Wirschaftsbetrieb angestellt könnte er bei derartigem Verhalten mit einer sofortigen Entlassung rechnen. Als Beamter bei der Bundespolizei wird er wahrscheinlich schlimmstens befördert, da ein etwaiges Verfahren sicher wegen Geringfügigkeit eingestellt wird.
  9. #18

    ...Vorratsdaten...

    hier zeigt sich mal wieder, dass die Mehrheit überhaupt nicht weiß, was
    Vorratsdatenspeicherung bedeutet.

    Nicht die Polizei oder irgendeine staatliche Stelle sammelt die Daten, sondern die Telefongesellschaften. Und die staatlichen Stellen erhalten sie nur, wenn ein Richter das genehmigt, beim Verdacht bestimmter schwerer Straftaten.

    Übrigens haben die Telefongesellschaften die Daten früher auch monatelang gespeichert, für "Rechnungszwecke". Da hat kein Hahn nach gekräht...
  10. #19

    Denn sie wissen nicht, was sie tun

    Es scheint, das jene Amtsträger, die mit diesen Programmen hantieren, überhaupt keine Vorstellung sich machen von dem Grad der Intrusion in die Privatsphäre, den sie da veranlassen. Davon abgesehen, dass sie ohnehin illegal ist, gehört die Software unter Verschluss. Wieso hantiert überhaupt eine Vollzugspolizeibehörde mit dieser Software?