Korea: Kann das geteilte Land von der deutschen Wiedervereinigung lernen?

Nach dem Tod von Kim Jong-Il steht der Konflikt zwischen Süd- und Nordkorea vor einer ungewissen Zukunft. Können die beiden Länder aus der Geschichte der deutschen Wiedervereinigung lernen?
  1. #1

    Leider nein

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach dem Tod von Kim Jong-Il steht der Konflikt zwischen Süd- und Nordkorea vor einer ungewissen Zukunft. Können die beiden Länder aus der Geschichte der deutschen Wiedervereinigung lernen?
    Wenn ich in die Augen der trauernden Schulkinder schaue, dann glaube ich nicht an einen Lernprozess innert nützlicher Frist.
  2. #2

    Natürlich!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach dem Tod von Kim Jong-Il steht der Konflikt zwischen Süd- und Nordkorea vor einer ungewissen Zukunft. Können die beiden Länder aus der Geschichte der deutschen Wiedervereinigung lernen?
    Südkorea kann lernen, nämlich den Status quo nicht so schnell zu verändern.
  3. #3

    keine Angst

    Zitat von extranjero Beitrag anzeigen
    Südkorea kann lernen, nämlich den Status quo nicht so schnell zu verändern.
    Die Südkoreaner haben meines Wissens keinen Kohl, also wird es wohl behutsamer angegangen werden;-)
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach dem Tod von Kim Jong-Il steht der Konflikt zwischen Süd- und Nordkorea vor einer ungewissen Zukunft. Können die beiden Länder aus der Geschichte der deutschen Wiedervereinigung lernen?
    Bevor über eine Wiedervereinigung Koreas spekuliert wird, müssten die Koreaner zunächst lernen, sich wieder als ein Volk zu begreifen. Deutschland hatte trotz Einbindung beider Staaten in befeindete Militärpakte mindestens ab W. Brandt die Gemeinsamkeiten gehegt und ausgebaut und den jeweiligen "Großen Bruder" davon abhalten können, an der innerdeutschen Grenze loszuschlagen. Der Zusammenstoß NATO - Warschauer Pakt blieb aus. Sondern Ost- und Westdeutsche gingen 1989 nach der Maueröffnung lachend zusammen und standen sich nicht in einem Bruderkrieg gegenüber.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach dem Tod von Kim Jong-Il steht der Konflikt zwischen Süd- und Nordkorea vor einer ungewissen Zukunft. Können die beiden Länder aus der Geschichte der deutschen Wiedervereinigung lernen?
    Wenn man das wollte , hätte man es bereits getan.
    Die deutsche Wiedervereinigung ist 20 Jahre her, und sie ging von der ostdeutschen Bevölkerung aus. In Korea besteht diese Chance auf absehbare Zeit nicht. Solange noch USA und Südkorea sich an ihre blödsinnige " Schurkenstaaten-Theorie" klammern , rüstet Nordkorea so stark auf , daß die Bevölkerung keine Chance für liberale Ideen hat. Auch für die DDR musste erst ein Gorbatschow kommen , der mehr Vernunft besaß, als alle US-Präsidenten, mit denen er es zu tun hatte. Erinnert sich keiner mehr an die Kriegstreiber Reagan und Bush sen .?
  6. #6

    Zitat von Berg Beitrag anzeigen
    Bevor über eine Wiedervereinigung Koreas spekuliert wird, müssten die Koreaner zunächst lernen, sich wieder als ein Volk zu begreifen.
    Ich glaube die Koreaner in Nord und Süd müssen nicht darüber belehrt werden das sie, trotz noch andauernder Teilung, ein Volk sind.

    Natürlich besteht in Nord-Korea ( Diktatur ) die Gefahr , das bei der Bevölkerung der Gedanke des "Staatsvolkes" verloren geht.
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
  7. #7

    Zitat von Morotti Beitrag anzeigen
    Ich glaube die Koreaner in Nord und Süd müssen nicht darüber belehrt werden das sie, trotz noch andauernder Teilung, ein Volk sind.
    Jedenfalls sind nur ein paar verwandtschaftliche Bande zwischen beiden koreanischen Staaten sichtbar. Alles andere sind politische und wirtschaftliche Problem-Beziehungen. - Und ein weiterer Gorbi, der den Gordischen Knoten durchschlägt, ist auch nicht in Sicht.
  8. #8

    Zitat von Berg Beitrag anzeigen
    Jedenfalls sind nur ein paar verwandtschaftliche Bande zwischen beiden koreanischen Staaten sichtbar. Alles andere sind politische und wirtschaftliche Problem-Beziehungen. - Und ein weiterer Gorbi, der den Gordischen Knoten durchschlägt, ist auch nicht in Sicht.
    Der Schlüssel zur Annäherung beider Staaten liegt in Peking.
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
  9. #9

    Kohl

    Zitat von ray4912 Beitrag anzeigen
    Die Südkoreaner haben meines Wissens keinen Kohl, also wird es wohl behutsamer angegangen werden;-)
    Doch, man legt ihn ein mit rotem Pfeffer und nennt ihn Kimtchi. Falls Sie jedoch den "Schwarzkohl" in seiner deutschen Ausprägung meinen, so haben Sie Recht. Den Fehler einer Express-Wiedervereinigung zur eiligen Schaffung historischer Momente wird man auf jeden Fall vermeiden.