Vierte Verurteilung: Mehr als Drei Jahre Haft für kino.to-Mitglied

Ein Gericht in Leipzig hat ein viertes Mitglied der kino.to-Bande verurteilt. Der 47-Jährige bekam drei Jahre und fünf Monate Haft. Er hatte einen Server betrieben, von dem die Raubkopien heruntergeladen werden konnten - gegen eine Gebühr flossen die Daten mit höherer Geschwindigkeit.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...805366,00.html
  1. #1

    Hier wird Härte gezeigt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Gericht in Leipzig hat ein viertes Mitglied der kino.to-Bande verurteilt. Der 47-Jährige bekam drei Jahre und fünf Monate Haft. Er hatte einen Server betrieben, von dem die Raubkopien heruntergeladen werden konnten - gegen eine Gebühr flossen die Daten mit höherer Geschwindigkeit.

    Vierte Verurteilung: Mehr als Drei Jahre Haft für kino.to-Helfer - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    Hallo,
    Die Härte der Gerichte ist schon erstaunlich. Es geht ja um Geld und Besitzstand von Konzernen.
    Geht es um Leib, Leben und Gesundheit von Otto Normalverbraucher, sind die Gerichte mit der Verfolgung von Gewalttätern weit lascher.
  2. #2

    Abartig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Gericht in Leipzig hat ein viertes Mitglied der kino.to-Bande verurteilt. Der 47-Jährige bekam drei Jahre und fünf Monate Haft. Er hatte einen Server betrieben, von dem die Raubkopien heruntergeladen werden konnten - gegen eine Gebühr flossen die Daten mit höherer Geschwindigkeit.

    Vierte Verurteilung: Mehr als Drei Jahre Haft für kino.to-Helfer - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    Richtig abartig, die Zeiten in denen wir leben.
    Wenn man sich mal anschaut bei was manche Leute Bewährungsstrafen bekommen (oder sich mit Kleingeld freikaufen können *zu Guttenplag rüberschiel*) und dann mit dem vergleicht was diese Leute gemacht haben, kann man sich doch nurnoch an den Kopf fassen. Vorallem weil die ganze Thematik IMMERNOCH eine juristische Grauzone ist. Könnte mir vorstellen, dass das ganze so auch noch nicht zuende ist.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Gericht in Leipzig hat ein viertes Mitglied der kino.to-Bande verurteilt.
    Für diese Strafe darf man in Deutschland schon mal jemanden totschlagen wenn man besoffen und unter 21 Jahren ist.
  4. #4

    -

    Zitat von misprint Beitrag anzeigen
    Richtig abartig, die Zeiten in denen wir leben.
    Wenn man sich mal anschaut bei was manche Leute Bewährungsstrafen bekommen (oder sich mit Kleingeld freikaufen können *zu Guttenplag rüberschiel*) und dann mit dem vergleicht was diese Leute gemacht haben, kann man sich doch nurnoch an den Kopf fassen. Vorallem weil die ganze Thematik IMMERNOCH eine juristische Grauzone ist. Könnte mir vorstellen, dass das ganze so auch noch nicht zuende ist.
    Sehe ich ähnlich.
    Auf Grund welcher Rechtslage wird das denn so entscheiden. Ergo WO ist der Schaden entstanden? Vor allem, in welcher Höhe?
    Nehmen wir das Beispiel eines aktuellen Kinofilms. Dieser war verfügbar.
    Die Filme sind dort als "Kinomitschnitte" zu sehen. Ergo in einer Qualität, die eigentlich schmerzt. Für den Normalkinogänger ist dies keine Alternative. Für diejenigen, die mit der Qulitätr zufiredne sind, wäre ien Kinobesuch, oder gar die Anschaffung der DVD oder BlueRay nie ein thema gewesen.

    Beispiel alter Film.
    Der ist nur dort verfügbar, oder glaubt wirklich jemand, daß der geneigte Nutzer sich eine Film aus den 70ern/80ern KAUFT?
    WO also ist der Schaden entstanden?
  5. #5

    ...

    Der europäische Flickenteppich der Rechteverwertung ist ein dauerndes Ärgernis. Wo in den USA aktuelle Serien kostenlos zu sehen sind schaut der Europäer in die Röhre.

    Es ist überfällig, dass die Rechteverwerter ein funktionierendes Online-Modell anbieten. Aber das wird wohl, wenn überhaupt, noch Jahre dauern.
    Trotzdem habe ich kein Mitleid mit den Verurteilten. Das waren keine Rebellen oder Robin Hoods, sondern haben mit ihrem illegalen Angebot Millionen gescheffelt. Sich Streams anzusehen ist eine Grauzone. Sie anzubieten aber definitiv nicht.
    Und wären sie etwas gewiefter dann hätten sie wenigstens nicht von Europa aus gearbeitet.
  6. #6

    Peinlich

    Was ist denn los? Muss jeder vor Weihnachten wieder einmal seine ganzen Peinlichkeiten veröffentlichen? Da gibt es ein Urteil...
    Und was wird hier daraus gemacht? Amateure stellen sich hin und behaupten, Gewaltverbrechen werden weniger hart bestraft wie Vergehen bei den es nur um Vermögen geht....

    Behaupten kann man ja viel. Und wie dem anderen Experten schon vorgehalten, ich glaube der Großteil hier hat nicht die fachliche Kompetenz dies zu beurteilen. Aber behaupten kann man ja viel....

    Da hat man mal in der Zeitung mit den 4 großen Buchstaben einen Fall gelesen, bei dem irgendjemand aus besonderen Umständen ein besonders mildes Urteil bei einem Gewaltdelikt bekommen hat. Dann lesen diese Menschen dieses Urteil und schon glauben sie Ahnung zu haben. Leute das ist wirklich nur noch peinlich....
    Nehmen wir doch mal die lächerliche Aussage von "kosaptes" im Beitrag Nr.3. Also, dieses Kind unterstellt, dass es für ein bestimmtes Vergehen (besoffen unter 21 Jahren) in Deutschland immer die gleiche Strafe gibt! Eine pure Erfindung. Aber seine konische Argumentation geht ja gerade so weiter! Um einen tatsächlichen Vergleich herzustellen müsste man sich ja fragen, was müsste ein besoffener, unter 21 Jahren alter Mensch für ein Kapitalverbrechen begehen um die gleiche Strafe zu bekommen...

    Und daran sieht man doch, dass der Großteil absolut keine Ahnung hat. Ohne jeglichen wissenschaftlichen Anspruch werden einfach vollkommen beliebige Urteile oder Zeitungsmeldungen verglichen...

    Liebe Kinder lernt es doch endlich: Es gibt absolut vergleichbare Vergehen (Mord, Totschlag, schwere Körperverletzung) und obwohl die Taten an sich vergleichbar sind, sind z.B. die persönlichen Motive, Voraussetzungen, Reue,... der Täter ganz unterschiedlich.

    Jeder der halbwegs sich mit Recht auskennt, schafft es sowohl ein besonders "hartes" als auch ein "mildes" Urteil für jede Art von Vergehen zu finden. Nur liebe Kinder, nur weil es eine mildes Urteil für Totschlag gibt und ein hartes für eine Vermögenstat kann man da keine generelle Aussage treffen. Weil man ja auch umgekehrt Urteile finden kann...

    Also, wer sich hier hinstellt, der sollt auch seine Behauptung belegen können. Wie gesagt, mich würde ja schon der Vergleichsmaßstab interessieren. Also ein "gebrochener Kiefer" entspricht welchen Eurobetrag bei einem Vermögensdelikt? Bei sonst absolut identischen Voraussetzungen... Weil ohne Maßstab ist ja ein Vergleich gar nicht möglich!
  7. #7

    Zitat von n.holgerson Beitrag anzeigen
    Was ist denn los? Muss jeder vor Weihnachten wieder einmal seine ganzen Peinlichkeiten veröffentlichen? Da gibt es ein Urteil...
    Und was wird hier daraus gemacht? Amateure stellen sich hin und behaupten, Gewaltverbrechen werden weniger hart bestraft wie Vergehen bei den es nur um Vermögen geht....

    Behaupten kann man ja viel. Und wie dem anderen Experten schon vorgehalten, ich glaube der Großteil hier hat nicht die fachliche Kompetenz dies zu beurteilen. Aber behaupten kann man ja viel....

    Da hat man mal in der Zeitung mit den 4 großen Buchstaben einen Fall gelesen, bei dem irgendjemand aus besonderen Umständen ein besonders mildes Urteil bei einem Gewaltdelikt bekommen hat. Dann lesen diese Menschen dieses Urteil und schon glauben sie Ahnung zu haben. Leute das ist wirklich nur noch peinlich....
    Nehmen wir doch mal die lächerliche Aussage von "kosaptes" im Beitrag Nr.3. Also, dieses Kind unterstellt, dass es für ein bestimmtes Vergehen (besoffen unter 21 Jahren) in Deutschland immer die gleiche Strafe gibt! Eine pure Erfindung. Aber seine konische Argumentation geht ja gerade so weiter! Um einen tatsächlichen Vergleich herzustellen müsste man sich ja fragen, was müsste ein besoffener, unter 21 Jahren alter Mensch für ein Kapitalverbrechen begehen um die gleiche Strafe zu bekommen...

    Und daran sieht man doch, dass der Großteil absolut keine Ahnung hat. Ohne jeglichen wissenschaftlichen Anspruch werden einfach vollkommen beliebige Urteile oder Zeitungsmeldungen verglichen...

    Liebe Kinder lernt es doch endlich: Es gibt absolut vergleichbare Vergehen (Mord, Totschlag, schwere Körperverletzung) und obwohl die Taten an sich vergleichbar sind, sind z.B. die persönlichen Motive, Voraussetzungen, Reue,... der Täter ganz unterschiedlich.

    Jeder der halbwegs sich mit Recht auskennt, schafft es sowohl ein besonders "hartes" als auch ein "mildes" Urteil für jede Art von Vergehen zu finden. Nur liebe Kinder, nur weil es eine mildes Urteil für Totschlag gibt und ein hartes für eine Vermögenstat kann man da keine generelle Aussage treffen. Weil man ja auch umgekehrt Urteile finden kann...

    Also, wer sich hier hinstellt, der sollt auch seine Behauptung belegen können. Wie gesagt, mich würde ja schon der Vergleichsmaßstab interessieren. Also ein "gebrochener Kiefer" entspricht welchen Eurobetrag bei einem Vermögensdelikt? Bei sonst absolut identischen Voraussetzungen... Weil ohne Maßstab ist ja ein Vergleich gar nicht möglich!
    alles unsinn es kann keinen grund geben das ein todschlag lascher bestraft werden sollte als ein vermögensdelikt. wieviel ist ihnen IHR leben wert?!
  8. #8

    Ohje

    Zitat von kioto Beitrag anzeigen
    Hallo,
    Die Härte der Gerichte ist schon erstaunlich. Es geht ja um Geld und Besitzstand von Konzernen.
    Geht es um Leib, Leben und Gesundheit von Otto Normalverbraucher, sind die Gerichte mit der Verfolgung von Gewalttätern weit lascher.
    In einer freiheitlichen Gesellschaft muss man es natürlich akzeptieren und sogar begrüßen, dass jeder seine Meinung sagen darf. Ich hoffe daher, dass ich mich nicht aus dem Kreis der Demokraten herausmanövriere, wenn ich physische Schmerzen empfinde beim geistigen Niveau so manchen Beitrages hier.
  9. #9

    Aufsatz

    Zitat von misprint Beitrag anzeigen
    Richtig abartig, die Zeiten in denen wir leben.
    Wenn man sich mal anschaut bei was manche Leute Bewährungsstrafen bekommen (oder sich mit Kleingeld freikaufen können *zu Guttenplag rüberschiel*) und dann mit dem vergleicht was diese Leute gemacht haben, kann man sich doch nurnoch an den Kopf fassen. Vorallem weil die ganze Thematik IMMERNOCH eine juristische Grauzone ist. Könnte mir vorstellen, dass das ganze so auch noch nicht zuende ist.
    Dann schreiben Sie doch mal einen Aufsatz in einer juristischen Fachzeitschrift. Sie verfügen ja ganz offensichtlich über fundierte Rechtskenntnisse. Interessiert wäre ich insbesondere zu erfahren, wo Sie in diesem Fall die "Grauzone" erblicken?