Muss mehr Flughafenlärm angesichts wirtschaftlicher Interessen akzeptiert werden?

In Frankfurt soll der ohnehin schon riesige Rhein-Main-Flughafen ausgebaut werden. Mehr Flüge bedeuten aber auch mehr Lärmbelästigungen für die gebeutelten Anwohner. Argument für die Mehrbelastung ist natürlich wirtschaftliches Wachstum. Muss für diese Interessen immer mehr Lärm in Kauf genommen werden?
  1. #1

    nein

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Frankfurt soll der ohnehin schon riesige Rhein-Main-Flughafen ausgebaut werden. Mehr Flüge bedeuten aber auch mehr Lärmbelästigungen für die gebeutelten Anwohner. Argument für die Mehrbelastung ist natürlich wirtschaftliches Wachstum. Muss für diese Interessen immer mehr Lärm in Kauf genommen werden?
    NEIN - so einfach ist das.

    Privat- und Spaßfliegerei (z.B. in den Urlaub) ist eh völlig unötig und ungerechtfertigt.

    Viele Güter können auf dem Seeweg transportiert werden - und etliches an Luftfracht (z.B. Blumen aus Kenia oder Spargel aus Chile) ist auch verzichtbar.

    Immerhin wachsen Blumen und Spargel auch hierzulande.

    Die Politik müsste die Flugsäue deutlich restriktiver und härter anfassen.
  2. #2

    Zitat von Oliver Gnutz Beitrag anzeigen
    NEIN - so einfach ist das.

    Privat- und Spaßfliegerei (z.B. in den Urlaub) ist eh völlig unötig und ungerechtfertigt.

    Viele Güter können auf dem Seeweg transportiert werden - und etliches an Luftfracht (z.B. Blumen aus Kenia oder Spargel aus Chile) ist auch verzichtbar.
    Immerhin wachsen Blumen und Spargel auch hierzulande.
    Die Politik müsste die Flugsäue deutlich restriktiver und härter anfassen.
    Sehr gut -alle Flughäfen schließen, da sowieso völlig
    überflüssig, denn warum sollten die Menschen in den Urlaub fliegen..?? Pferd, Fahrrad , Kutsche und ähnliche Transportmittel
    bringen den modernen, deutschen Bürger auch nach Wien,Paris
    oder London , nur muß der Arbeitgeber den tariflichen Urlaub von 30 Tagen auf 180 Tage pro Jahr verlängern...
  3. #3

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Frankfurt soll der ohnehin schon riesige Rhein-Main-Flughafen ausgebaut werden. Mehr Flüge bedeuten aber auch mehr Lärmbelästigungen für die gebeutelten Anwohner. Argument für die Mehrbelastung ist natürlich wirtschaftliches Wachstum. Muss für diese Interessen immer mehr Lärm in Kauf genommen werden?
    JA!

    Wer sich zu Schnäppchenpreisen Grundstück und Eigentum rund um den seit 1936 bestehenden Flughafen gekauft hat, muß mit dem Flughafen und seinen positiven wie negativen Erscheinungen Leben können.
    Die wo Heute am lautesten Schreien sind die, die egoistisch wie sie sind, immer nur alle Vorteile für sich wollen.
  4. #4

    Zitat von SchneiderG Beitrag anzeigen
    JA!

    Wer sich zu Schnäppchenpreisen Grundstück und Eigentum rund um den seit 1936 bestehenden Flughafen gekauft hat, muß mit dem Flughafen und seinen positiven wie negativen Erscheinungen Leben können.
    Die wo Heute am lautesten Schreien sind die, die egoistisch wie sie sind, immer nur alle Vorteile für sich wollen.
    Genau so ist. Alles hat Vor- und Nachteile, und wer meint sich ein Haus am größten deutschen Flughafen zu kaufen ist selber schuld.
  5. #5

    ..die entscheidende Frage ist

    Zitat von schwarz-weiss-grün Beitrag anzeigen
    Genau so ist. Alles hat Vor- und Nachteile, und wer meint sich ein Haus am größten deutschen Flughafen zu kaufen ist selber schuld.
    doch immer wieder, muessen wir alles durchziehen und tun, was auch
    machbar ist, bzw. wo ziehen wir die sinnvolle Grenze??
    Bei der vierten oder fuenften Landebahn??
    Welche Anwohnerinteressen sind berechtigt oder welche taeglichen
    Belastungen sind zumutbar??

    Dann gibt es eben keine langen Rosen mehr aus Kenia, die im uebrigen
    zu 90% nach Amsterdam geflogen werden, denn dort spielt die
    europaweite "Blumenmusik".

    Global denken und regional handeln!? Nicht umsonst ist Frankfurt
    der 2. wichtigste Frachtflughafen in Europa und Lufthansa-Cargo eine
    feste Bank im Transportgewerbe, weltweit.
  6. #6

    Zitat von SchneiderG Beitrag anzeigen
    JA!

    Wer sich zu Schnäppchenpreisen Grundstück und Eigentum rund um den seit 1936 bestehenden Flughafen gekauft hat, muß mit dem Flughafen und seinen positiven wie negativen Erscheinungen Leben können.
    Die wo Heute am lautesten Schreien sind die, die egoistisch wie sie sind, immer nur alle Vorteile für sich wollen.
    Ja, dumme Gemeinden, die irgendwann vo ein paar Jahrzehnten Schulen auf Schnäppchengrundstücken gebaut haben, wo sie doch hätten wissen müssen, daß 2011 die Flieger von der neuen Bahn so tief über das Gebäude rauschen, daß man dann halt eben auf Diktate verzichten muss. Oder überhaupt, allein schon die unverfrorene Gemeindegründungen vor gerade mal etwas mehr als tausend Jahren. Hätte man doch alles wissen können, daß das dereinst unbewohnbare Flecken werden! Aber nein, es war halt billiges Bauland...

    Übersieht man großzügig das übliche Neid- und Missgunstgesabbel ("Schnäppchenpreise" etc pp), und verzichtet man auf "Wirtschaft befehle, wir folgen!"-Diskussionen, kann man aus der derzeitigen Situation nur wenig lernen: traue keinem Gutachter, wenn Du nicht weisst, wer ihn bezahlt (das Ausmaß der zusätzlichen Lärmbelästigung scheint ja fast alle zu überraschen), und kalkuliere immer die scheinbar ausgeprägte Leseschwäche von Konzernmanagern mit ein (zum Beispiel die der Jungs von LH Cargo, die zehn Jahre lang das unmissverständliche Nachtflugverbot überlesen haben).
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Frankfurt soll der ohnehin schon riesige Rhein-Main-Flughafen ausgebaut werden.
    Riesig? Entschuldigung, Dallas ist riesig, Dubai wird riesig sein, Atlanta ist gross, New York ist gross, Frankfurt ist Mickey Mouse.

    Mehr Flüge bedeuten aber auch mehr Lärmbelästigungen für die gebeutelten Anwohner. Argument für die Mehrbelastung ist natürlich wirtschaftliches Wachstum. Muss für diese Interessen immer mehr Lärm in Kauf genommen werden?
    Ja, muss. Den Rheintalanwohnern geht mit mit der Bahn noch schlechter. Die machen nur keine Demos.
  8. #8

    -

    Zitat von Oliver Gnutz Beitrag anzeigen
    Privat- und Spaßfliegerei (z.B. in den Urlaub) ist eh völlig unötig und ungerechtfertigt.
    Ihre Meinung, nicht meine, und nicht die vieler anderer.
  9. #9

    Nein

    Zitat von extrabreit Beitrag anzeigen
    Sehr gut -alle Flughäfen schließen, da sowieso völlig
    überflüssig, denn warum sollten die Menschen in den Urlaub fliegen..?? Pferd, Fahrrad , Kutsche und ähnliche Transportmittel
    bringen den modernen, deutschen Bürger auch nach Wien,Paris
    oder London , nur muß der Arbeitgeber den tariflichen Urlaub von 30 Tagen auf 180 Tage pro Jahr verlängern...
    ich würde den Urlaub auf 20 Tage verkürzen. Und viele Flüge sind in der Tat unnütz und deshalb verzichtbar. Man müßte einfach die Steuer auf das Flugzeugbenzin verdoppeln. Das würde schon mal helfen.