Bewerber-Fehltritte: "Er gab dem Gesprächsleiter einen Abschiedskuss"

Ein Vorstellungsgespräch ist auch ein Stresstest. Da kann so einiges schiefgehen. In einer Umfrage berichten Arbeitgeber aus ganz Europa über die kuriosesten Missgeschicke - von der "High Five"-Begrüßung bis zum Kandidaten mit dem "Ich hasse Arbeit"-T-Shirt.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...804367,00.html
  1. #1

    Angstmache

    Na mit solchen Artikeln ist es ja kein Wunder wenn den Leuten die Pobacke zittert, wieso wird das so asymetrisch dargestellt, die Firma such ja die Mitarbeiter nicht aus sozialem Mitleid sonern weil sie jemanden braucht der fuer sie ackert, bei einem Bewerbungsgespraech suchen beide etwas und haben beide was zu bieten ... und vielleicht waere alles etwas lockerer wenn dieses Bewusstsein etwas allgemeiner verbreitet waere.
  2. #2

    Das geht auch andersrum:

    Nach 15 min. allgemeinem Bla Bla im Vorstellungsgespräch spricht mich der Personaler auf meinen letzten Arbeitgeber an, von dem ich noch nie was gehört hatte.

    Als ich meinte, dass ich dort nie gearbeitet habe, blätterte er wie wild in irgendwelchen Bewerbungsunterlagen: "Sind Sie nicht der Herr xy?" "Nein" "Ja, aber wer sind Sie dann?..."

    Nach dem er weitere 10 Minuten lang meine richtigen Unterlagen gesucht und nochmal durchgelesen hatte, ging es dann weiter.
  3. #3

    Ihre Sicht der Dinge...

    Zitat von dragon75 Beitrag anzeigen
    Na mit solchen Artikeln ist es ja kein Wunder wenn den Leuten die Pobacke zittert, wieso wird das so asymetrisch dargestellt, die Firma such ja die Mitarbeiter nicht aus sozialem Mitleid sonern weil sie jemanden braucht der fuer sie ackert, bei einem Bewerbungsgespraech suchen beide etwas und haben beide was zu bieten ... und vielleicht waere alles etwas lockerer wenn dieses Bewusstsein etwas allgemeiner verbreitet waere.
    ...bißchen einfach: Hier bin ich, kann/will arbeiten, gib Kohle?

    Für ein Unternehmen gibt es abererheblich mehr Kriterien, die ein Bewerber optimal zu erfüllen hat. Das sind nicht nur fachliche und persönliche, sondern auch firmenspezifische Kriterien.
    Peinlich nur der Trend, sich absicherungshalber mit möglichst vielen
    Verantwortlichen, statt nur Personalchef und Fachbereichsleiter, hinzusetzen. Man köönnte ja Verantwortung übernehmen müssen, wenns mal schief geht...
  4. #4

    Amateure auf der Jagd

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Vorstellungsgespräch ist auch ein Stresstest. Da kann so einiges schiefgehen. In einer Umfrage berichten Arbeitgeber aus ganz Europa über die kuriosesten Missgeschicke - von der "High Five"-Begrüßung bis zum Kandidaten mit dem "Ich hasse Arbeit"-T-Shirt.

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    Besonders "cool" sind Gespräche mit Headhuntern und Personalberatern. Was da an Amateuren rum läuft ist mit Worten kaum zu beschreiben.
  5. #5

    .

    Zitat von zeitmax Beitrag anzeigen
    Peinlich nur der Trend, sich absicherungshalber mit möglichst vielen
    Verantwortlichen, statt nur Personalchef und Fachbereichsleiter, hinzusetzen. Man köönnte ja Verantwortung übernehmen müssen, wenns mal schief geht...
    Wieso peinlich? Leute aus dem Team, in dem der Bewerber spaeter arbeiten sollte, gehoeren natuerlich ins Interview damit sie den potentiellen Kollegen schonmal kennenlernen und dann spaeter nicht sagen koennen: DEN haette ich nie eingestellt.
  6. #6

    wo steckt der Wahnsinn?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Vorstellungsgespräch ist auch ein Stresstest. Da kann so einiges schiefgehen. In einer Umfrage berichten Arbeitgeber aus ganz Europa über die kuriosesten Missgeschicke - von der "High Five"-Begrüßung bis zum Kandidaten mit dem "Ich hasse Arbeit"-T-Shirt.

    Bewerber-Fehltritte: "Er gab dem Gesprächsleiter einen Abschiedskuss" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL
    Klar, manches in diesen Stories geht gar nicht. Da, wo Kandidaten definitiv Desinteresse oder Gleichgültigkeit bekunden. Anderes sollte aber vielleicht anders interpretiert werden. Wenn, aufgrund der Stresssituation, die Biologie in das Geschehen hineinfunkt, ist das dem Kandidaten ja wohl nicht anzulasten, bzw. dokumentiert einfach, dass ihm das Gespräch sehr wichtig ist. Im Übrigen sind wir bereits in einer Phase, wo das Ungleichgewicht der Kräfte wieder etwas ausgeglichen wird: Viele Firmen suchen händeringend nach Fachkräften, um ihre Unternehmensziele erreichen zu können. Das heisst: Die wollen in so einer Situation auch keine Fehler machen und sich einen potentiell hochkarätigen Kandidaten vergraulen.
  7. #7

    Zitat von Walter Sobchak Beitrag anzeigen
    Wieso peinlich? Leute aus dem Team, in dem der Bewerber spaeter arbeiten sollte, gehoeren natuerlich ins Interview damit sie den potentiellen Kollegen schonmal kennenlernen und dann spaeter nicht sagen koennen: DEN haette ich nie eingestellt.
    Das gilt vielleicht für das zweite Gespräch, wenn ein Kandidat in die engere Wahl gekommen ist. Beim Erstgespräch hat ein Gremium nichts zu suchen. Immerhin wird von dem Bewerber verlangt, dass er eine ganze Menge von sich preisgibt und das sollte dann nicht gleich die halbe Belegschaft erfahren.
  8. #8

    Sofort einstellen

    ... angesichts von gleich fünf Chefs beherzt einwandte: "Hätte ich das gewusst, hätte ich auch Freunde mitgebracht."
    Absolut schlagfertig und durch nichts aus der Ruhe zu bringen. *Die* hätte ich sofort eingestellt.

    Mein Chef hat mel eine PR-Managerin eingestellt, die als schlimmstes Erlebnis angegeben hatte: "Morgens nackt im Stadtpark aufgewacht und dann ohne Klamotten durch die halbe Stadt nach Hause." So ejmanden kann nämlich nichts mehr erschüttern.
  9. #9

    Lustig

    Der Artikel ist wohl mehr was für die Kategorie "Vorsicht Kamera". Wenn bei der Befragung von mehreren hundert Personalern nichts Originelleres heraus kommt, scheint es um die Bewerbungsgespräche doch nicht ganz so schlecht bestellt zu sein.