FDP - kann Philipp Rösler seine Partei noch aus dem Tief führen?

Erst war er Hoffnungsträger des Umbruchs, jetzt scheint er für viele FDP-Mitglieder eher zum Problem zu werden: Der Parteivorsitzende Philipp Rösler segelt in schwerer See. Kann er die angeschlagene Partei noch aus dem Tief führen?
  1. #110

    Zitat von Montanabear Beitrag anzeigen
    Die FDP war einmal die Partei der Denker, der Intellektuellen. Nun scheint sie zu einem Sammelpunkt kauziger Einzelkaempfer zu werden, die nur noch um ihre Posten kaempfen.
    Den Kern Ihrer Mitteilung nett verschleiert !
    Ich sehe das aber auch so. Es geht zu Ende in Deutschland mit Denkern und Intellekutellen. Einerseits drückt es sich aus in: FDP 1.5%
    und andererseits TV Schrott Sendungen steigende bis riesige Einschaltquoten.
  2. #111

    Zitat von emschneider Beitrag anzeigen
    Die Weigerung dreier Abschusskandidaten der FDP-Landesminister bzgl. Schlecker dürfte die Kommastelle bei den Prozenten noch etwas weiter nach links verschieben.
    Frage an unsere Politprofis...
    kann man auch Minusprozente einfahren oder ist man bei Null aus dem Spiel ?
    Minusprozente deshalb, weil man ja aus der Parteienfinanzierung fällt und zumindest für diese Legislaturperiode überbezahlt wurde.

    war ja nur so ein Gedanke.
    Um am System der staatlichen Teilfinanzierung teilzunehmen, muss eine Partei bei der letzten Bundestagswahl oder Europawahl mindestens 0,5 % der gültigen Stimmen oder bei einer der jeweils letzten Landtagswahl 1,0 % der gültigen Stimmen erhalten haben. Diese Einschränkung gilt jedoch nicht für Parteien nationaler Minderheiten.

    Parteienfinanzierung

    Fazit: Die bekommen weiterhin Geld.
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
  3. #112

    Ohne Irgendeine Verschwörung zu sehen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst war er Hoffnungsträger des Umbruchs, jetzt scheint er für viele FDP-Mitglieder eher zum Problem zu werden: Der Parteivorsitzende Philipp Rösler segelt in schwerer See. Kann er die angeschlagene Partei noch aus dem Tief führen?
    Ich halte die immer auftauchende Verschwörungstheorien für zumeist absurd. Aber seit einiger Zeit frage ich mich, wurde Rösler irgendwie dafür engagiert die F.D.P. zu Grunde zu richten ? Die Effektivität von Westerwelle war nicht mehr sehr hoch, und Rösler gibt dem Zockerverein nun wohl den Rest. Vor Jahrzehnten hatte ich das einmal beim MIlitär in einem Lehrgang für psychologische Kriegsführung wie man manche Dinge zum Absturz bringen kann.
    Die nun letzten Absonderungen von Rösler deuten fast darauf hin und führen zur Vernichtung von Ansätzen einer bürgerlich-demokratischen politischen Bewegung.
  4. #113

    Liberalismus ist unsterblich!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst war er Hoffnungsträger des Umbruchs, jetzt scheint er für viele FDP-Mitglieder eher zum Problem zu werden: Der Parteivorsitzende Philipp Rösler segelt in schwerer See. Kann er die angeschlagene Partei noch aus dem Tief führen?
    Die FDP befindet sich, nach einigen Verständnisproblemen der Wählerinnen und Wähler, wieder im Aufwand. Die Menschen begreifen wieder und kehren zur politischen Stimme der Vernunft zurück.

    Die Wahl im Saarland war auch alles andere als repräsentativ und verzerrt den Blick auf die Bundesebene. Es mag zwar der Wunsch von manchem Demagogen sein, die Partei der Freiheit bundesweit unter 5 Prozent zu sehen, doch dies wird niemals geschehen.

    Eine Wählerschaft, die eine so unseriöse Partei wie die "Piraten" in den Landtag bestimmt, kann nicht erwarten, ernst genommen zu werden. Davon einmal ganz abgesehen sind diese "Freibeuter" nur eine armseelige Kopie der liberalen Freiheitskämpfer. Die Bürgerinnen und Bürger in diesem Land wissen, dass nur eine Partei für Freiheit, Datenschutz und mehr Eigenverantwortung steht. Wer für die Piraten stimmt, verschenkt seine Stimme.

    Das 21. Jahrhundert gehört den Leistungsträgern, angeführt von der Kompetenz der FDP. Kämpfend für Wohlstand, Frieden und eine lebenswerte Zukunft für unsere Kinder.

    Dabei gibt so viel zu tun: Börsengang der Bahn, zeitliche Begrenzung der staatlichen Transferleistungen, Verbot von betriebsablaufschädigenden Gewerkschaften, Abschaffung der Erbschaftssteuer, usw...

    Denn gerade die letzten Jahre haben deutlich gezeigt, dass die soziale Marktwirtschaft gescheitert ist und die staatliche Transferleistungen das wirtschaftliche Wachstum behindern. Die staatlichen Regulationen müssen Enden, denn nur ein freier Markt kann auch ein gesunder Markt werden.

    Doch allen Kritikern sei gesagt: Die FDP wird es noch in 1000 Jahren geben, denn so wie das Streben nach Freiheit unvergänglich ist, so ist es auch die FDP. Denn beides ist unauflösbar miteinander verknüft.

    Diese Land wurde von liberalen nach dem Krieg aufgebaut, es wurde von liberalen an die Spitze der Industrienationen gebracht, liberale haben die deutsche Wiedervereinigung möglich gemacht, liberale haben die Finanzkrise bewältigt. Zeigen Sie mir ein erfolgreiches deutsches Unternehmen und zeige Ihnen den liberalen Menschen dahinter. Wirtschaftsgeschichte wird von liberalen geschrieben!

    Doch auch als Christ und Deutscher wähle ich aus Überzeugung liberal. Denn als Patriot bin ich mir der Bedeutung einer guten nationalen Politik bewusst und keine Partei hat für unser Vaterland mehr erreicht, als die FDP.

    Nur der Liberalismus kann Deutschland und seine Bürgerinnen und Bürger vor dem menschenverachtenden Stalinismus bewahren.

    Liberale aller Länder, vereinigt euch!
  5. #114

    Zitat von liberalissimus Beitrag anzeigen
    Die FDP befindet sich, nach einigen Verständnisproblemen der Wählerinnen und Wähler, wieder im Aufwand. Die Menschen begreifen wieder und kehren zur politischen Stimme der Vernunft zurück.

    Die Wahl im Saarland war auch alles andere als repräsentativ und verzerrt den Blick auf die Bundesebene. Es mag zwar der Wunsch von manchem Demagogen sein, die .....
    Meine Güte jetzt wird von der FDP das letzte Aufgebot in alle noch vorhandenen Foren zwangsverpflichtet, um irgendetwas abzusondern.
    Geändert von ( um Uhr)
    In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.
  6. #115

    Zitat von liberalissimus Beitrag anzeigen
    Denn gerade die letzten Jahre haben deutlich gezeigt, dass die soziale Marktwirtschaft gescheitert ist und die staatliche Transferleistungen das wirtschaftliche Wachstum behindern. Die staatlichen Regulationen müssen Enden, denn nur ein freier Markt kann auch ein gesunder Markt werden.

    Doch allen Kritikern sei.....
    Falls das nicht als Satire gemeint ist - warum, zum Teufel, wählen die Bürger/innen, für die sich die FDP nach Ihrer Darstellung einsetzt, nicht die FDP? Ich meine die "erfolgreichen deutschen Unternehmer", die Besserverdienenden, die Wiedervereinigungsprofiteure, die erfolgreichen Finanzakteure, die "Patrioten", die Kommunismushasser usw.

    Ich meine, in vielen Jahrzehnten war die FDP nur eine 7%-Partei und immer der kleinere Koalitionspartner - egal ob für die Sozialdemokraten oder für die Christdemokraten. Und das ist eine realistischen Zielstellung.
  7. #116

    Aber wo denn ?

    Zitat von liberalissimus Beitrag anzeigen
    Die FDP befindet sich, nach einigen Verständnisproblemen der Wählerinnen und Wähler, wieder im Aufwand. Die Menschen begreifen wieder und kehren zur politischen Stimme der Vernunft zurück.
    Natürlich, "im ......
    Richtige Meinung ! Aber doch nicht in der F..D.P. in der
    augenblicklichen Aufstellung.
  8. #117

    Ganz einfach!

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    Falls das nicht als Satire gemeint ist - warum, zum Teufel, wählen die Bürger/innen, für die sich die FDP nach Ihrer Darstellung einsetzt, nicht die FDP? Ich meine die "erfolgreichen deutschen Unternehmer", die Besserverdienenden, die Wiedervereinigungsprofiteure, die erfolgreichen Finanzakteure, die "Patrioten", die Kommunismushasser usw.

    Ich meine, in vielen Jahrzehnten war die FDP nur eine 7%-Partei und immer der kleinere Koalitionspartner - egal ob für die Sozialdemokraten oder für die Christdemokraten. Und das ist eine realistischen Zielstellung.
    Die Grundideen des Liberalismus wären in der Durchführung zu radikal und der breiten Masse schwer zu vermitteln. Hinzu kommt die personelle Struktur und die repräsentativen Köpfe der FDP, welche nicht gerade durch fesselnde Rhetorik glänzen, geschweige denn den liberalen Gedanken an sich gut verkaufen können.
  9. #118

    Die Implosion der FDP

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst war er Hoffnungsträger des Umbruchs, jetzt scheint er für viele FDP-Mitglieder eher zum Problem zu werden: Der Parteivorsitzende Philipp Rösler segelt in schwerer See. Kann er die angeschlagene Partei noch aus dem Tief führen?
    Die Implosion der FDP ist ein Ereignis von eminenter Bedeutung. Sie zeigt: die Reichen der BRD (unzweifelhaft bei dieser Einkommens- und Vermögensverteilung vorhanden) haben kein Bewußtsein ihres Reichtums.
    Damit wird der Reichtum in der BRD nicht mehr politisch vertreten. Er wird deshalb abgeschafft, d.h. enteignet, werden. Und die Reichen tun das auch noch selbst!
  10. #119

    Zitat von 1Piantao Beitrag anzeigen
    Den Kern Ihrer Mitteilung nett verschleiert !
    Ich sehe das aber auch so. Es geht zu Ende in Deutschland mit Denkern und Intellekutellen. Einerseits drückt es sich aus in: FDP 1.5%
    und andererseits TV Schrott Sendungen steigende bis riesige Einschaltquoten.
    Keine Sorge,das wird wieder.Wir haben noch zwei Jahre also genügend Zeit die unverhältnismäßig hohe Zahl von Arbeiterkindern auf der Uni zu reduzieren-alles eine Frage der Kosten.Wenn die Plätze die den Eliten eigentlich zugedacht sind wieder frei werden,läuft es auch wieder rund in Deutschland.