Piraten-Parteitag: Zwischen Rausch und Realität

Drogen sollen legalisiert werden, weg mit der Kirchensteuer, her mit privaten Spenden! Die Piraten haben bei ihrem bislang größten Parteitag versucht, ihr Profil zu schärfen - zumindest die Parteispitze ist mit dem Ergebnis zufrieden.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...801643,00.html
  1. #10

    Piraten

    Habe die Piraten verfolgt per Stream und war angenehm überrascht wie Basisdemokratie funktionieren kann.
  2. #11

    Unsinn!!!

    Zitat von Shaniana Beitrag anzeigen
    Quatsch. Schon dass jeder kommen darf, der kann (nicht: der will), klingt zwar für Politikverdrossene nach mehr Demokratie, ist aber das Gegenteil. So ist, um es an einem einfachen Beispiel zu erklären, logischerweise der Heimat-Landesverband (und die umliegenden) dramatisch überrepräsentiert. Wer arbeiten musste... undsoweiter. In einer Stadt sind Mitgliederversammlungen demokratischer, in einem Flächenland oder gar in ganz Deutschland sind sie ein Ausdruck davon, dass die Piraten mehr Schein als Sein sind und sein wollen.
    Was sind dann die Blockparteien - Demokratisch?????
  3. #12

    Argument hinkt

    Zitat von stimmvieh_2011 Beitrag anzeigen
    ...Ist eine Partei bereit, die Verantwortung für Drogentote zu tragen, weil sie nicht gegen Drogen vorgeht?
    Ist eine Partei bereit, die Verantwortung für Drogentote zu tragen, weil sie gegen Drogen vorgeht?
  4. #13

    Haha

    Was für eine lustige Partei: Wer kritisch ist oder eine andere Meinung hat, soll die Partei verlassen?

    Und egal was die Piraten sagen, Ihr Programm ist links gerichtet. Und wenn Deutschland eins nicht braucht, dann ist es noch eine linkspolitische Partei.
  5. #14

    Drogentote

    Zitat von kreuzschnabel Beitrag anzeigen
    Ist eine Partei bereit, die Verantwortung für Drogentote zu tragen, weil sie gegen Drogen vorgeht?
    Wer Drogen haben will, beschafft sich welche, egal wie.
    Drogentote wird es immer geben, aber Drogenkriege werden
    weniger und da sterben wesentlich mehr Menschen (siehe
    Rio de Janeiro - Dort sterben Massen an Menschen sogar
    Kinder, nicht wegen Drogenkonsum, sondern wegen Handel).
    Korruption und Geldwäsche verringern sich dadurch automatisch.
  6. #15

    .

    Zitat von kreuzschnabel Beitrag anzeigen
    Ist eine Partei bereit, die Verantwortung für Drogentote zu tragen, weil sie gegen Drogen vorgeht?
    Sie ist bereit, diese Drogentoten zu verhindern, und letztlich deren Leben zu retten, in dem der Zugang zu Drogen erschwert bzw. verhindert wird.

    Das fällt dann weg. Wie viele Personen würde heute Drogen nehmen, wenn diese legal zu beschaffen wären?

    Ein Blick Richtung Alkohol und Tabak (als legale Drogen) hilft hier. Heute hat die Gesellschaft das Problem des Komasaufens. In Zukunft dann Todeskiffen?
  7. #16

    Piraten

    Als Seemann mag ich diesen Namen nicht. Inhaltlich muss isch erweisen was die umgesetzt kriegen, schlechter als die anderen können sie ja kaum sein!
  8. #17

    Richtigsstellung

    Zitat von stimmvieh_2011 Beitrag anzeigen
    Wer alle Rauschmittel legalisiert, legalisiert auch moderne Designerdrogen, die absolut tödlich sind (Stichwort: Badesalz). Ist eine Partei bereit, die Verantwortung für Drogentote zu tragen, weil sie nicht gegen Drogen vorgeht?

    Linkspartei und auch Piratenpartei haben diese Frage bejaht. Ja, diese beiden Parteien wollen Drogentote auf ihr Gewissen nehmen.

    Anders ist die Legalisierung von ALLEN Rauschmitteln nicht zu begreifen.
    Andersrum wird ein Schuh draus.
    Was sie mit "Designerdrogen" meinen, sind "Research Chemicals". Einige davon, wie das bekannte "Spice" wurden verboten - innerhalb von Wochen waren neue legale Rauschmittelersatzstoffe auf dem Markt. Die sind natürlich nicht absolut tödlich, denn dann gäbe es schon hunderttausende Todesfälle zu beklagen, aber sie sind in der Tat sicher nicht gesund.
    Doch warum greift man zu diesen Ersatzrauschmitteln, die bspw. die Wirkung von Hanf (Cannabis) imitieren?
    Doch nur, weil man an das wesentlich weniger schädliche Original nicht herankommt! Könnte man Hanf wie in den Niederlanden ohne Probleme erwerben, müsste man sich doch nicht einen mindestens genauso teuren chemischen Ersatz, mit unbekannten Inhaltsstoffen und Risiken versorgen. Die Nachfrage nach diesen Ersatzdrogen würde sofort gegen Null gehen, was deren Aus bedeuten würde.

    Übrigens wird die derzeitige Prohibitionspolitik gegenüber Drogen in der wissenschaftlichen Welt - ob bei Soziologen, Pädagogen, Kriminologen, Medizinern oder Psychologen - fächerübergreifend von äußerst vielen als gescheitert angesehen.
  9. #18

    linkspolitische Partei

    Zitat von zyim Beitrag anzeigen
    Was für eine lustige Partei: Wer kritisch ist oder eine andere Meinung hat, soll die Partei verlassen?

    Und egal was die Piraten sagen, Ihr Programm ist links gerichtet. Und wenn Deutschland eins nicht braucht, dann ist es noch eine linkspolitische Partei.
    Ich bin konservativ, katholisch und werde die Piraten wählen,
    Die CDU ist eine Blockpartei oder NEO-SED, dank Merkel.
    Honecker lässt grüssen - Das ist LINKS.
  10. #19

    ...

    Zitat von stimmvieh_2011 Beitrag anzeigen
    Wer alle Rauschmittel legalisiert, legalisiert auch moderne Designerdrogen, die absolut tödlich sind (Stichwort: Badesalz). Ist eine Partei bereit, die Verantwortung für Drogentote zu tragen, weil sie nicht gegen Drogen vorgeht?

    Linkspartei und auch Piratenpartei haben diese Frage bejaht. Ja, diese beiden Parteien wollen Drogentote auf ihr Gewissen nehmen.

    Anders ist die Legalisierung von ALLEN Rauschmitteln nicht zu begreifen.
    CDU/CSU/SPD/FDP/Grüne sind also für alle Alkoholkranken, Unfalltote durch Alkoholmißbrauch und den Lungenkrebs der Raucher verantwortlich?
    Sehr verworrenes Weltbild.