Generation Boomerang in den USA: Mama,*darf ich wieder bei*Dir einziehen?

Wie*ein*Boomerang*kommen sie zurück:*Fast sechs Millionen jüngere Amerikaner*ziehen*wieder*bei*Mama und Papa ein,*weil sie ihren Job verloren haben oder nach der Uni erst gar keinen finden. Sie heiraten nicht, sie*kriegen keine Kinder - und werden deshalb jetzt zum Politikum.

http://www.spiegel.de/unispiegel/job...797286,00.html
  1. #1

    .

    Die Arbeitslosenquote liegt zwar bei 9,0 Prozent, die Akademiker-Arbeitslosenquote (Bachelor-Abschluss oder mehr) liegt allerdings in den USA bei nur 4,4%. Von der Uni in die Arbeitslosigkeit ist also auch in den Staaten nach wie vor relativ unwahrscheinlich.
  2. #2

    Degeneration

    In früheren Zeiten haben sich Leute ohne feste Jobs und Einkommen durchgebissen, sind täglich in den Überlebenskampf gezogen, waren zäh, hart und ausdauernd.
    Dieser Lebensstil war aber auch kultiviert und entwickelte eine gewisse, raue Ästhetik und Faszination. Es war eine Sportlichkeit, in der gleichgesinnte und Leidensgenossen gesellig zusammenfanden und dadurch wieder Freude am Leben fanden.

    Das kann man heute aber nicht mehr erwarten. Wird es hart, flüchten alle wieder in Mamas Schoss und lassen sich beköstigen und ein gemachtes Bett bereiten.

    Zudem sind die heutigen Menschen emotional verkrüppelt und seelisch instabil. Das ist aber ein Zustand, der sich viral über ganze Kontinente auszubreiten scheint.
  3. #3

    Diese Entwicklung haben wir so oder so ähnlich doch auch in Deutschland. Die Hälfte aller Arbeitnehmer in Deutschland unter 35 Jahren haben noch nie in ihrem ganzen Leben einen festen Arbeitsvertrag gehabt.
    Selbst viele Ingenieure und Naturwissenschaftler bei uns verdienen 25 oder 30.000 € Brutto im Jahr und das oft sogar noch bei befristeten Arbeitsverträgen oder als Zeitarbeiter, was sich gerade bei Ingenieuren immer mehr verbreitet. Zehntausende Ingenieure und Naturwissenschaftler in Deutschland sind arbeitslos, trotz Wirtschaftsboom und demographischen Effekten ... von Fachkräftemangel keine Spur. Bei vielen anderen Akademikern sieht's noch schlimmer aus, die sich nach dem Studium noch von Praktikum zu Praktikum hangeln, oft sogar unbezahlt, meistens jedoch nichtmal so viel, dass sie davon auch nur annähernd leben können.
    Auch bei normalen Auszubildenden sieht's im Grunde nicht anders aus. Zeitarbeit, befristete Verträge, Teilzeit und Niedriglohn. Das ist das einzige, was unsere Wirtschaft für Absolventen, Berufsanfänger und Fertigausgebildete übrig hat.
    Wie bei solch unsicheren Lebensperspektiven jemand eine Familie gründen oder sich gar irgendwann mal ein Haus oder eine Wohnung kaufen soll, ist mir absolut schleierhaft. Mit 35 ist es für viele dann sogar schon zu spät für Familiengründung.
    In den meisten anderen europäischen Ländern und den USA sieht's sogar noch schlimmer aus als in Deutschland.

    Man kann wirklich sagen und das ist nicht untertrieben: Der Westen schafft sich ab! ... und das, obwohl die westlichen Nationen so reich, so produktiv und so innovativ sind wie nie zuvor. Nur wenn der von der gesamten Gesellschaft erwirtschaftete Wohlstand zu 70% in den Händen von 5 oder 10% der Bevölkerung landet, muss sich auch niemand wirklich wundern, dass es immer weiter bergab geht.

    Man muss kein Hellseher sein, um zu erkennen, dass die immer stärker werdende Aufspaltung der Gesellschaft in immer weniger Reiche und immer mehr Abgehängte und die damit verbundene Erosion der Mittelschicht dazu führt, dass die westlichen Nationen über kurz oder lang wirtschaftlich untergehen und/oder es irgendwann zu gewaltigen Zusammenstößen auf den Straßen und Plätzen unserer Republik und fast allen anderen westlichen Ländern kommt.
    Spätestens dann wird auch die "elitäre" Oberschicht erkennen, dass sie in Jahrzehntelanger Arbeit den Ast abgesägt hat, auf dem sie sitzt. Und was man in Jahrzehntelanger Arbeit versaut hat (Erosion der Mittelschicht, damit verbundene Erosion des Bildungswesens und und und) lässt sich nicht in Monaten oder Jahren wieder reparieren.
    Wenn sich in den westlichen Gesellschaften nicht innerhalb der nächsten paar Jahre etwas ändert, was nachhaltig bewirkt, dass die Schere zwischen Arm und Reich (sowohl in Bezug auf Vermögen, als auch auf Einkommen) sich wiederschließt, ist bald der "Point of no Return" erreicht.

    MfG
  4. #4

    ...

    Zitat von Alias_aka_InCognito Beitrag anzeigen
    In früheren Zeiten haben sich Leute ohne feste Jobs und Einkommen durchgebissen, sind täglich in den Überlebenskampf gezogen, waren zäh, hart und ausdauernd.
    Und sie sind zwanzig Kilometer weit zur Schule gegangen. Ohne Schuhe. Auch im Winter. Bergauf. In beide Richtungen.


    Zitat von Alias_aka_InCognito Beitrag anzeigen
    Das kann man heute aber nicht mehr erwarten. Wird es hart, flüchten alle wieder in Mamas Schoss und lassen sich beköstigen und ein gemachtes Bett bereiten.

    Zudem sind die heutigen Menschen emotional verkrüppelt und seelisch instabil. Das ist aber ein Zustand, der sich viral über ganze Kontinente auszubreiten scheint.
    Aha? Gut, dass Sie diese Leute einerseits so gut kennen, aber andererseits diese hochtrabende Distanz wahren können.
  5. #5

    .

    Zitat von Alias_aka_InCognito Beitrag anzeigen
    In früheren Zeiten haben sich Leute ohne feste Jobs und Einkommen durchgebissen, sind täglich in den Überlebenskampf gezogen, waren zäh, hart und ausdauernd.
    Dieser Lebensstil war aber auch kultiviert und entwickelte eine gewisse, raue Ästhetik und Faszination. Es war eine Sportlichkeit, in der gleichgesinnte und Leidensgenossen gesellig zusammenfanden und dadurch wieder Freude am Leben fanden.

    Das kann man heute aber nicht mehr erwarten. Wird es hart, flüchten alle wieder in Mamas Schoss und lassen sich beköstigen und ein gemachtes Bett bereiten.

    Zudem sind die heutigen Menschen emotional verkrüppelt und seelisch instabil. Das ist aber ein Zustand, der sich viral über ganze Kontinente auszubreiten scheint.
    Wow, das hört sich wie rosarote Zuckerwattenromantik an. Damals waren alle Menschen glücklich und zufrieden, lachend gaben sie,umgeben von der glücklichen, gesunden Familie, dem Lehnsherrn seinen Zehnten. schmelz, trief

    Vielleicht hilft es Ihnen weiter, wenn Sie einen Blick in die Geschichtsbücher werfen.
  6. #6

    t

    Zitat von Alias_aka_InCognito Beitrag anzeigen
    In früheren Zeiten haben sich Leute ohne feste Jobs und Einkommen durchgebissen, sind täglich in den Überlebenskampf gezogen, waren zäh, hart und ausdauernd.
    Dieser Lebensstil war aber auch kultiviert und entwickelte eine gewisse, raue Ästhetik und Faszination. Es war eine Sportlichkeit, in der gleichgesinnte und Leidensgenossen gesellig zusammenfanden und dadurch wieder Freude am Leben fanden.

    Das kann man heute aber nicht mehr erwarten. Wird es hart, flüchten alle wieder in Mamas Schoss und lassen sich beköstigen und ein gemachtes Bett bereiten.

    Zudem sind die heutigen Menschen emotional verkrüppelt und seelisch instabil. Das ist aber ein Zustand, der sich viral über ganze Kontinente auszubreiten scheint.
    So ein Unsinn. Es ist einfach alles viel teurer geworden, man kann nicht mehr wie vor 40 Jahren von fast nichts überleben.
  7. #7

    Niemals!

    Ich würd niemals wieder zurückziehen. Selbst wenn ich die Wohnung verlieren würde, schlaf ich lieber unter ner Brücke als "zuhause" anzuklopfen. Im übrigen ist nunmal nichts selbstverständlich im Leben.
  8. #8

    Zitat von Alias_aka_InCognito Beitrag anzeigen
    In früheren Zeiten haben sich Leute ohne feste Jobs und Einkommen durchgebissen, sind täglich in den Überlebenskampf gezogen, waren zäh, hart und ausdauernd.
    Dieser Lebensstil war aber auch kultiviert und entwickelte eine gewisse, raue Ästhetik und Faszination. Es war eine Sportlichkeit, in der gleichgesinnte und Leidensgenossen gesellig zusammenfanden und dadurch wieder Freude am Leben fanden.
    Das mag früher mal gestimmt und funktioniert haben (und selbst das ist Blödsinn), aber wenn 20 oder in manchen Ländern gar 50% aller Leute unter 35 von sowas betroffen sind, kann man Ihren Beitrag nur noch als Satire bezeichnen.

    Zitat von Alias_aka_InCognito Beitrag anzeigen
    Das kann man heute aber nicht mehr erwarten. Wird es hart, flüchten alle wieder in Mamas Schoss und lassen sich beköstigen und ein gemachtes Bett bereiten.

    Zudem sind die heutigen Menschen emotional verkrüppelt und seelisch instabil. Das ist aber ein Zustand, der sich viral über ganze Kontinente auszubreiten scheint.
    Was meinen Sie denn woran das liegt? Am Sozialismus, der sich in den letzten 20 Jahren überall auf der Welt ausgebreitet hat? Oder was ist da Ihre These?

    MfG
  9. #9

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie*ein*Boomerang*kommen sie zurück:*Fast sechs Millionen jüngere Amerikaner*ziehen*wieder*bei*Mama und Papa ein,..
    Die Eliten sichern sich den Zugriff auf alle
    Ressourcen und zwingen so erwachsene Menschen
    wieder bei ihren Eltern zu wohnen.
    In Deutschland wird das genauso asozial gehandelt.
    Kleine Kinder werden zu Tagesmüttern, in den
    Kinderhort und den Kindergarten geschickt, am besten
    noch Ganztags, denn in dem Alter benötigt man ja
    als wichtigste Bezugsperson die Mutter nicht und als
    Erwachsene dann, zwingt die gleiche Regierung unter
    25 Jährige, sich wie Kleinkinder zu verhalten und noch
    bei ihren Eltern zu wohnen, um auch da ein wenig Geld
    zu sparen, was eindeutig gegen das Gleichheitsgebot
    verstößt, was aber keinen in diesem Land interssiert.
    Die Eliten haben absolute Narrenfreiheit und schaffen
    sich ihre Welt wie sie ihr gefällt.
    Leidtragende sind die Eltern und Kinder dieser Welt,
    egal in welchem Alter.