Theaterstück über Steve Jobs: Gruselstunde für Apple-Fans

Wenn in New York ein Theaterstück über Steve Jobs aufgeführt wird, erwartet das Publikum natürlich ein Loblied.*Stattdessen spricht der Amerikaner Mike Daisey über*13-jährigen Arbeiter, 16-Stunden-Schichten und Selbstmordserien in iPhone-Fabriken. Die Zuschauer sind fassungslos.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...794826,00.html
  1. #1

    Nestbeschmutzer

    Na, das wird ihm aber die große, glückliche Apple-Familie übel nehmen..Sankt Steve war ein Ausbeuter und Misanthrop. Ups!
    Wers wissen wollte, konnte es wissen.
  2. #2

    x

    Es bleibt zu erwähnen das nicht nur Apple-Geräte aus den Foxconn Massenfabriken kommen...

    Aber: Ist es denn so verwunderlich? Irgendjemand muss die Geräte ja herstellen, manch einer wechselt sein Handy ja öfter als die Bettwäsche.
    Das ist nicht kostenlos, das geht nur durch skrupellose Ausnutzung von Umwelt und Menschen.
  3. #3

    nicht nur

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn in New York ein Theaterstück über Steve Jobs aufgeführt wird, erwartet das Publikum natürlich ein Loblied.*Stattdessen spricht der Amerikaner Mike Daisey über*13-jährigen Arbeiter, 16-Stunden-Schichten und Selbstmordserien in iPhone-Fabriken. Die Zuschauer sind fassungslos.

    http://www.spiegel.de/kultur/gesells...794826,00.html
    Steve Jobs ist Schuld, sondern jeder, der diese Produkte konsumiert.

    Während wir offiziell für Menschenrechte eintreten, ist offensichtlich kein Wille vorhanden, die Versorgung mit Billigprodukten zur Maximierung des Gewinns, zu unterbinden.

    Daher ist die Fassungslosigkeit in diesem Bereich unglaubwürdig. Analog kann das auch auf die Massentierhaltung o.ä. übertragen werden.
  4. #4

    ...

    Die Welt kann auf iphones und Heldenviten wohl gut verzichten.
    Lieber mehr von solchen Berichten wie dem über Daisey.
  5. #5

    Gähn

    Das ist ja nun wirklich nichts neues. Und genauso geht es mit den Produkton von Dell, Samsung usw. Weiter geht es dann mit Schuhen von Nike, den Jeans von Prada usw.
    Wir alle wissen es und wollen es nicht ändern. Ganz einfach.
  6. #6

    Wie

    ...die Zuschauer sind fassungslos?
    Habe ich jetzt was nicht verstanden?
    Der mündige Bürger hält auf einmal die Klappe? *lach*
    Aufklärung muss man auch hier immer noch betreiben in D. wenn man sich so diverse Blogs z.B. mal anschaut.
  7. #7

    ...

    Da lob ich mir mein Nokia, Made in Ungarn.
  8. #8

    Gegen den allgemeinen Strom zu schwimmen, erfordert immer Mut

    Von daher: Respekt.

    Was bliebe aber nun zu tun, wenn man möchte, dass solche Ungerechtigkeiten aufhören, egal ob sie in China bei Foxcoon, bei Wiesenhof mit seinen Hühnern oder bei Electronic Arts und seiner im Spiel Battlefield 3 mitgelieferten Spy-Software (un den damit verbundenen Brüchen nationalen Rechts) geschehen:

    UMSTEIGEN, ETWAS ANDERES KAUFEN oder schlichtweg: DARAUF VERZICHTEN.

    Wenn ich einen Kumpel nicht mehr besuchen will, um ihm etwas zu - per SMS trennen sich ja sogar schon "Liebespaare" (ob dann da wirklich Liebe im Spiel war?) - dann stimmt aber was an der Freundschaft nicht.
    Beliebte Ausrede: als Einzelner hat man ja keine Macht.
    Doch selbst Riesen haben mal klein angefangen - so wie Steve Jobs in der elterlichen Garage.
  9. #9

    .

    Zitat von BaywatchamStrandvonMalibu Beitrag anzeigen
    Steve Jobs ist Schuld, sondern jeder, der diese Produkte konsumiert.
    Absolut.