Euro-Krise: Sprengmeisterin Merkel

Mit dem Beschluss von Brüssel ist Europa der Rettung seiner Währung ein gutes Stück näher gekommen. Dies ist vor allem das Verdienst der Kanzlerin. Jetzt kann sich Angela Merkels Politik der Entschleunigung auszahlen - auch für sie persönlich.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...794314,00.html
  1. #250

    ---

    Zitat von Palmstroem Beitrag anzeigen
    Ich kann nur sagen, phantastisch, daß BMW viel Geld verdient - denn dann geht es den Menschen gut!
    [Urhttps://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Quandt_(Familie)]Quant[/url] geht es gut, die können mit nicht vorhanden Werten zocken.
    Dieses Packzeug hat nicht begriffen, daß deren Reichtum von Arbeitern erwirtschaftet worden ist.Die haben nämlich die greifbaren Werte geschaffen.
    Immer schön aufpassen.
  2. #251

    Jubelarie

    Zitat von maxbee Beitrag anzeigen
    Eine rundum gelungene Jubelarie auf die Größe unserer Kanzlerin. Ganz so wie man es von der Mehrheit der heutigen Journaille gewohnt ist. Da wird selbst der Zwang zur Verschiebung....
    Hallo,

    ich kann es auch nicht so recht verstehen. Warum wird FRAU merkel von den journalisten immer noch mit samthandschuhen angefasst? Die FRAU kann machen was sie will oder auch nix aber die journalisten schreiben positiv über sie. Kommt mir vor wie einst in der DDR wo das auch so war!
  3. #252

    So. so

    Zitat von interessierter Laie Beitrag anzeigen
    Nein es haben wirklich alle gemeinsam zu dieser Krise beigetragen! Ich zähle Ihnen mal ein paar kleine und große Aufgaben auf, die über Jahrzehnte "verstaatlicht" wurden oder die in ihrem Umfang enorm gewachsen.....
    "Ein wenig über Steuern" ist süß, da so ziemlich alles in Ihrer Aufzählung steuerfinanziert ist und ein beträchtlicher Teil des Steueraufkommens für den sog. Schuldendienst verwandt wird, also dafür, dass der brave Steuerzahler mit seinen Steuern den Banken die Zinsen für die Schulden bezahlt, die der Staat, genauer gesagt, die verantwortlichen Politiker gemacht haben, ohne ihn zu fragen. Wer von uns, die wir angeblich alle gemeinsam zu dieser Krise beigetragen haben sollen, hat verlangt, dass der Staat über seine Verhältnisse lebt? Und wie macht man das überhaupt? Geht man da als einzelner Bürger irgendwo hin und sagt z.B.: Du, Staat, bau mir mal mit gepumptem Geld ein Fußballstadion?
  4. #253

    ...

    Zitat von C-Schmidt Beitrag anzeigen
    Dieser Kommentar ist schlichtweg ungenügend.

    Betrachtet man mal die Tatsachen die man erlangen kann, wenn der meinungsbildende Bürger sich auch außerhalb gleichgeschalteter Konzern- und Parteisprachrohre Tagesschau, Spon und Co beliest, ist diese "Leistung" der deutschen......
    Mich würde zweierlei interessieren:

    1.
    Warum wird das Resultat dieses erneuten Gipfels eigentlich als großer Erfolg verkauft, wenn hier und dort auch schon mal verschämt zugegeben werden musste, dass nichts Konkretes drinstünde?
    Den Text der Vereinbarung würde ich gern mal überfliegen.
    2.
    Wurde den Banken die Spekulation gegen Staaten am Rande der Pleite untersagt oder woher kommt die Idee, dass nun alles besser würde? Man könnte es auch begrifflich weiter fassen: Ist den Banken die "Geschäftemacherei" mit dem Schicksal klammer Staaten bei Strafe verboten worden?

    Bereits gestern hieß es vom Börsen-Berichterstatter in einer der beiden öffentlich-rechtlichen Nachrichtensendungen, dass einige Banken griechische Staatsanleihen für 35 % des Nominalwertes erworben hätten und nun sogar noch einem guten Geschäft entgegensehen.

    Mein EIndruck ist jedenfalls dass die Banken es wohl auch weiterhin in der Hand haben:

    a)
    ...die Voraussetzungen für gute Geschäfte auch weiterhin selbst zu schaffen - sie müssen nur gemeinsam gegen den einen oder anderen Staat spekulieren (Italien, Spanien, Deutschland?) und abwarten, was ihnen dabei in den Schoß fällt.

    b)
    ... im Bedarfsfall immer auch die Kohle vom Staat beanspruchen zu dürfen. Warum bin ich mir bloß so sicher, dass die Hochfinanz es schon so einrichten wird, dass von den 211 Mrd EUR (die vorher überhaupt nicht auf dem Tisch waren) kein Cent in den Händen der Bankenretter bleiben wird?

    Also - im Moment wird die Kanzlerin (wohl schon wieder zu Unrecht aber sie wird auch dieses Mal mit "...das konnten wir nicht ahnen" durchkommen - warum auch nicht?) noch gefeiert. Was aber wird passieren, wenn sich spätestens in der kommenden Woche die Rating-Agenturen zu Wort melden und Europa in Bausch und Bogen auf B+++ runterstufen?
  5. #254

    Das wird nix!

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass das noch was wird.
    Niemand weiß, wieviel Geld benötigt wird, falls wirklich eines der großen Länder ins Trudeln kommt.

    http://de.nachrichten.yahoo.com/blogs/rei... 58446.html
    In ganz Europa wurde Mißwirtschaft betrieben. Vom Finanzmark, von den Banken aber auch von den Staaten selbst. Griechenland war nur der Sündenbock.
    http://medien-luegen.blogspot.com/2011/10/m... allem.html
    Trotrdem ist Griechenland ein gutes Beispiel, wie man ein Fass ohne Boden wird, wenn man mal ins Trudeln kommt. IWF-Geheimpapier:
    http://www.deutsche-mittelstands-nac...2011/10/28905/

    Nicht auszudenken, wenn es Italien, Spanien oder Frankreich treffen wird.
  6. #255

    Haircut...

    Zitat von Hardliner 1 Beitrag anzeigen
    Vollkommen richtig! Und ich komme mir wie ein trottel vor, hab ich doch vor wenigen Tagen beim Friseur 20 Euro für einen Haircut bezahlt. Dabei hätte ich doch einen Schnitt von 50 Prozent geltend machen und nur zehn Euro zahlen können.
    Sie nicht, Hardliner, Sie sind ja (noch) nicht pleite.
  7. #256

    Keine Kritik ?

    Ich weiss wirklich nicht warum hier gesagt wird, gleichgeschaltete Medien wuerdeb Merkel nur loben, was fuer ein Unsinn. Ich bin wirklich in den letzten Monaten kein Merkel Fan gewesen und wer gerade die Kommentare und Artikel des Spiegel in dieser Zeit verfolgt hat, konnte jede Woche von Merkels Fuehrungsschwaeche und dem desastroesen Krisenmanagement zur Euro-Rettung lesen. Das hier jetzt auch mal anerkannt wird, das Frau Merkel den faelligen Schuldenschnitt fuer Griechenland klug eingefaedelt, das Beschreiten des tatsaechlich potentiell deasastroesen Weges des Finanzierung durch die Notenpresse der EZB verhindert, und dabei auch noch eine signifikante Beteiligung der Banken erreicht hat, ist nicht mehr als sachlich, fair + recht und billig and hat mit Hurra Journalismus gar nichts zu tun.
    Zitat von C-Schmidt Beitrag anzeigen
    Dieser Kommentar ist schlichtweg ungenügend.

    Betrachtet man mal die Tatsachen die man erlangen kann, wenn der meinungsbildende Bürger sich auch außerhalb gleichgeschalteter Konzern- und Parteisprachrohre Tagesschau, Spon und Co beliest, ist diese "Leistung" der deutschen Kanzlerin .....
  8. #257

    was bloß liebt der SPIEGEL an Merkel?

    Zitat von Artikel
    "Merkels Vorteil: Merkels scheinbare Schwäche wird in der Krise zum Vorteil: Im Gegensatz zu anderen (Männern) stürmt sie nicht voran, sondern geht tastend, vorsichtig zu Werke. Wo die Öffentlichkeit und die Finanzmärkte oft hysterisch bis kopflos agieren, entschleunigt sie."
    Das alles hätte man schon vor 18 Monaten und wesentlich preiswerter haben können. Ziemlich teure Entschleunigung.
  9. #258

    Der US$ ist aber so ziemlich die einzige Währung

    die noch schneller fällt, als der Euro. Wobei ich 2008 für einen EUR noch 1,60 USD bekommen habe, jetzt nur noch 1,40 USD.

    Sehen Sie sich mal die Wechselkurse zum YEN an, zum Franken, zu den diversen Kronen (Norwegen, Schweden, Dänemark, Tschechien), über einen längeren Zeitraum auch den Kanadischen Dollar und, und, und an.

    Eine beinharte Währung sieht anders aus, da sind wir uns doch wohl einig.

    Der Wechselkurs des € ist gegenüber dem für den Export wichtigen US $ Kurs seit einer Einführung im Schnitt um gut 30 % gestiegen. Da wurde also nichts "billig" - im Gegenteil. Wenn Sie Frau Merkel madig machen wollen suchen sich sich ein Thema wo Sie mitreden können.
  10. #259

    Eine beinharte Währung sieht anders aus

    Zitat von Verändert Beitrag anzeigen
    Der US$ ist aber so ziemlich die einzige Währung die noch schneller fällt, als der Euro. Wobei ich 2008 für einen EUR noch 1,60 USD bekommen habe, jetzt nur noch 1,40 USD.

    Eine beinharte Währung sieht anders aus, da sind wir uns doch wohl einig.
    Ihre Überschrift und Ihr Beispiel sind diametral logisch.:-))