Lexikon der Jugendsünden: Teenageroberschenkel*in engen Schläuchen

Sie gehörten zu den hässlichsten Modetrends des Jahrzehnts.*Es gab sie in*pink-metallic, neon-türkis, lachsfarben*- und für*Omas Geburtstag*sogar mit Spitzenborte.*Lisa Seelig und Elena Senft sammelten diese und andere Jugendsünden. Diesmal:*R wir Radlerhosen.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/l...764223,00.html
  1. #1

    Autschn!!!

    Also die 2 Mädels erzählen von ihrer "Jugend" in den 90ern.
    Wer war denn für die Auswahl der Fotos und der Bildunterschriften zuständig ohne etwas zu recherchieren?
    Aerobic begann (auch in Deutschland) in den 80ern die Standartbekleidung waren Leggins.
    Bei Milli Vanilli auf dem Bild sind ebenfalls Leggins zu sehen. Deren "Karriere" dauerte auch nur knapp 2 Jahre. Von 1988 -1990.
    Das einzigste Bild welches stimmt ist das von "Berverly Hills 90210" die Serie war wirklich in den 90ern!

    Wenn schon Werbung für Bücher im Spiegel-Shop gemacht werden muss, ist es doch nicht nötig, dass falsche Texte eins zu eins übernommen werden müssen oder doch?
  2. #2

    ...

    Die Artikelreihe ist eben nur eine Verkaufsveranstaltung für ein auch noch dermassen schlecht recherchiertes Buch, dessen Autorinnen noch nicht mal den Unterschied zwischen den achtigern und den neunzigern kennen.
  3. #3

    ...

    Enge Hosen bis zum Knöchel sind Leggings und keine Radlerhosen. Radler gehen nur bis zum Knie. Mir ist auch nicht bekannt, dass man sie heute nicht mehr kaufen kann. Und wenn sie nicht aus Jerseystoff sind, sind sie nicht einmal das, sondern ganz normale enge Hosen, wie man sie auch heute zu kaufen bekommt - also weder Radler noch Leggings.
  4. #4

    praktisch, wenn auch von fraglicher Optik

    Auf bundesdeutschen Grundschulhöfen werden bunte Radler schon seit ein paar Jahren wieder zum Rock getragen. Zweck der Übung ist, dass beim Rumrasen oder Spielen auf Klettergerüsten etc. unter dem Rock der Mädchen die Unterhose nicht zu sehen ist. Offenbar ist das oberpeinlich. Ich fand das ja unnötig verklemmt, aber meine Töchter haben dazu sehr eigene und vor allem sehr entschiedene Ansichten. Als ich in den 70ern in der Grundschule war, hat sich um sowas noch keiner Gedanken gemacht, da waren wir mehr mit Spielen beschäftigt.
  5. #5

    Leggins

    Dieses mal R wie Leggins,
    schlechter Artikel, falsch benanntes Kleidungsstück.
    Was kommt als nächstes?
    S wie Sexualkundeunterricht und dann sind da lauter Fotos von Mathestunden?
    Diese ganzen Frauenbücher (inkl des miesen Mutterwitzebuches) sind doch der letzte Müll. Kaum durch die Jugend durchgespackt, schon von Dingen schreiben wollen, die man nie erlebt hat, entweder weil es die nie gab, oder man da nicht mitmachen durfte... Wie wäre es mit ner erfolgsversprechenderen Karriere?
  6. #6

    Mit weitem Abstand

    ... die schlechteste Artikelserie bisher im Spiegel.
  7. #7

    Keine Radlerhosen

    Das sind nicht nur keine Radlerhosen weil Radlerhosen bereits oberhalb des Knies aufhören, sondern vor allem weil sich Radlerhosen duch den Schaumstoffeinsatz definieren.

    Insgesamt also: Setzen, 6.

    Wenn das hier so weiter geht muss ich mir dringend eine neue Nachrichtenseite suchen.
  8. #8

    Oh je.

    Kein Ansatz von Humor bei den meisten Foristen hier, lieber besserwissen. Mein Gott, wer's blöd findet, muss es ja nicht lesen (und erst recht nicht in ach so klugen Kommentaren meckern).

    Im Übrigen habe ich mich sehr amüsiert bei der Erinnerung an meine eigene Schulzeit in den 90ern, und die Beschreibung der Zusammenstellung von Radler (von uns Schülern auch ohne Schaumstoff-Einsatz so genannt, eine genaue Definition der Radlerhose war uns damals herzlich sch...egal) mit Maxi-Shirt und der Turnschuh-Socken-Kombi trifft ganz haargenau unsere damaligen Outfits.
    Ach, herrliche Jugenderinnerungen!
    Gott sei Dank gibt es nicht allzu viele Fotos von diesem Desaster!
  9. #9

    Ramschware

    Zitat von -murof- Beitrag anzeigen
    ... die schlechteste Artikelserie bisher im Spiegel.
    Da stimme ich voll zu. Über das Thema könnte man tolle Geschichten schreiben, die ein grosser Teil der Spiegel Leser mit Interesse lesen würde, da sie die Zeit selbst erlebt haben. Aber leider gehen die meisten Artikel am Thema vorbei, oder sind einfach unglaubwürdig und langweilig. Schon der Titel der Serie ist unpassend. C64, Freibad, Interrail, Mixkassetten, etc. - was hat das mit 'Jugendsünden' oder 'Geschmacklosigkeiten' zu tun?
    Viele Themen waren ausserdem schon in den 70er oder 80er Jahren aktuell, nicht erst in den neunziger Jahren, aber das wissen die Autorinnen wahrscheinlich auch nicht. Die wollten wohl einfach und schnell ein Buch auf den Markt bringen, noch einen lässigen Titel dazu, fertig. In ein paar Monaten werden die übrig gebliebenen Exemplare in den Bücher-Wühlkisten der Kaufhäuser landen, und da gehören sie auch hin. Schade, dass der Spiegel für solche Publikationen Werbung macht.