Beendet der Tod von Steve Jobs die Erfolgsgeschichte von Apple?

Vom iMac zum iPad: Die Erfolgsgeschichte von Apple und dem Gründer Steve Jobs prägte über die Jahre das Leben und die Erfahrungswelt vieler Menschen, für manche war Steve Jobs ein Visionär des künftigen Lebens inmitten der perfekten digitalen Kommunikation. Jetzt verstarb der Innovator und Unternehmer. Beendet sein Tod die Erfolgsgeschichte von Apple?
  1. #1

    Beendet der Tod von Steve Jobs die Erfolgsgeschichte von Apple?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vom iMac zum iPad: Die Erfolgsgeschichte von Apple und dem Gründer Steve Jobs prägte über die Jahre das Leben und die Erfahrungswelt vieler Menschen, für manche war Steve Jobs ein Visionär des künftigen Lebens inmitten der perfekten digitalen Kommunikation. Jetzt verstarb der Innovator und Unternehmer. Beendet sein Tod die Erfolgsgeschichte von Apple?
    Das ist doch eigentlich egal! Fakt ist, dass wieder ein Mensch viel zu früh sterben mußte, der mit einer hohen Moral - trotz seiner Milliarden - und einer großen
    Intelligenz ausgestattet war.

    Wenn ich die Leute wie krank auf einem I-Pod - oder wie das heißt - "arbeiten" sehe, ist das sowieso für das Miteinander kontraproduktiv.
  2. #2

    Kein Steve Jobs -> Tschüss Apple!

    Zitat von chirin Beitrag anzeigen
    Das ist doch eigentlich egal! Fakt ist, dass wieder ein Mensch viel zu früh sterben mußte, der mit einer hohen Moral - trotz seiner Milliarden - und einer großen
    Intelligenz ausgestattet war.
    Ein Mensch mit einer hohen Moral? Dann lesen sie sich bitte das hier mal durch, bevor sie weiter so einen Unsinn schreiben! http://de.wikipedia.org/wiki/Apple#Kritik
    Der gute Mann hatte für seinen Erfolg ganz schön viele Leichen im Keller angesammelt!

    Nun zum Thema: Apple wird seinen Erfolg nicht ewig von den drei i-Geräten (ipod, ipad, iphone) abhängig machen können. Irgendwann wird die Konkurrenz sie in jeder dieser drei Produktkategorien überholen. Das ist ja im Grunde heute schon der Fall. Apple lebt hauptsächlich von einem einzigartigen Marketing und einem ansprechenden Design. Technisch gesehen ist Apple eher unterer Durchschnit, zu einem exorbitanten Preis. Ich glaube dies wird in Zukunft eine immer grössere Rolle spielen. Steve Jobs hatte einen ganz entschiedenen Anteil, dass die Leute die Apple-Produkte dennoch gekauft haben. Im Unterbewusstsein der Käufer, war er eben die Garantie "das richtige zu tun", wenn man ein Apple-Produkt kauft.

    Es wäre vielleicht besser gewesen, wenn er sich 2004 schon zurückgezogen und nur noch aus dem Hintergrund die Fäden gezogen hätte. Ähnlich wie Bill Gates. Er hätte den Konzern auf diese Weise auf die Zeit nach ihm vorbereiten können.

    Wenn man sich die Geschichte von Apple anschaut, war dieser Konzern ohne Steve Jobs nie wirklich erfolgreich.
  3. #3

    The show must go on!

    Zitat von PeterSch Beitrag anzeigen
    Ein Mensch mit einer hohen Moral? Dann lesen sie sich bitte das hier mal durch, bevor sie weiter so einen Unsinn schreiben! http://de.wikipedia.org/wiki/Apple#Kritik
    Der gute Mann hatte für seinen Erfolg ganz schön viele Leichen im Keller angesammelt!

    Nun zum Thema: Apple wird seinen Erfolg nicht ewig von den drei i-Geräten (ipod, ipad, iphone) abhängig machen können. Irgendwann wird die Konkurrenz sie in jeder dieser drei Produktkategorien überholen. Das ist ja im Grunde heute schon der Fall. Apple lebt hauptsächlich von einem einzigartigen Marketing und einem ansprechenden Design. Technisch gesehen ist Apple eher unterer Durchschnit, zu einem exorbitanten Preis. Ich glaube dies wird in Zukunft eine immer grössere Rolle spielen. Steve Jobs hatte einen ganz entschiedenen Anteil, dass die Leute die Apple-Produkte dennoch gekauft haben. Im Unterbewusstsein der Käufer, war er eben die Garantie "das richtige zu tun", wenn man ein Apple-Produkt kauft.

    Es wäre vielleicht besser gewesen, wenn er sich 2004 schon zurückgezogen und nur noch aus dem Hintergrund die Fäden gezogen hätte. Ähnlich wie Bill Gates. Er hätte den Konzern auf diese Weise auf die Zeit nach ihm vorbereiten können.

    Wenn man sich die Geschichte von Apple anschaut, war dieser Konzern ohne Steve Jobs nie wirklich erfolgreich.
    So oder ähnlich würde auch Steve Jobs Credo lauten. Sein Geist wird, wie weiland der von Enzo Ferrari, über Allem schweben, und die Gerätschaften vermarkten helfen, die so Kultstatus erreichen, wenn sie ihn nicht schon zu Lebzeiten hatten. Der Nachfolger sollte nur tunlichst vermeiden, Apple von diesem Geiste wegzurücken, um seinen eigenen Daumen aufzudrücken! Tim Cook kann nur erfolgreich sein, indem er als Stellvertreter von Steve Jobs auf Erden fungiert.
  4. #4

    Steve Jobs Moral...

    Zitat von chirin Beitrag anzeigen
    Das ist doch eigentlich egal! Fakt ist, dass wieder ein Mensch viel zu früh sterben mußte, der mit einer hohen Moral - trotz seiner Milliarden - und einer großen
    Intelligenz ausgestattet war.

    (...)
    Bevor Sie Steve Jobs "Moral" attestieren, sollten Sie vielleicht lieber das hier zur Kenntnis nehmen:

    http://www.youtube.com/watch?v=etMVjvsZin4
  5. #5

    Das Konzept hinter iTunes, iPod, iPhone und iPad ist das genialste aller Zeiten

    Zitat von PeterSch Beitrag anzeigen
    Ein Mensch mit einer hohen Moral? Dann lesen sie sich bitte das hier mal durch, bevor sie weiter so einen Unsinn schreiben! http://de.wikipedia.org/wiki/Apple#Kritik
    Der gute Mann hatte für seinen Erfolg ganz schön viele Leichen im Keller angesammelt!
    In dem Artikel steht aber auch: "Der Auftraggeber Apple hat zwischenzeitlich Defizite eingeräumt und zugleich auf den herstellereigenen Apple Supplier Code of Conduct verwiesen. Nach Apples eigenen Untersuchungen seien keine Verstöße gegen den Verhaltenskodex festgestellt worden, jedoch fanden sich bei Foxconn Verletzungen gegen den Supplier Code of Conduct. Apple hat nach eigenem Bekunden Verité verpflichtet, für die Einhaltung sicherer, fairer und legaler Arbeitsplatzbedingungen Sorge zu tragen. Außerdem hat sich Apple der Electronic Industry Code of Conduct (EICC) Implementation Group angeschlossen, die bereits Standards für die Industrie erarbeitet hat und Quellen zur Evaluierung der Auftragsfertiger anbietet."

    Zitat von PeterSch Beitrag anzeigen
    Nun zum Thema: Apple wird seinen Erfolg nicht ewig von den drei i-Geräten (ipod, ipad, iphone) abhängig machen können. Irgendwann wird die Konkurrenz sie in jeder dieser drei Produktkategorien überholen. Das ist ja im Grunde heute schon der Fall.
    Das ist Wunschdenken eines Apple-Gegners? Jedenfalls stimmt das nicht ganz. Im vorgestellten iPhone 4S ist eine Sprachsteuerung eingebaut, die bahnbrechend ist.

    Zitat von PeterSch Beitrag anzeigen
    Apple lebt hauptsächlich von einem einzigartigen Marketing und einem ansprechenden Design.
    Das ist aber eben genau das Erfolgskonzept von Apple. Kein hässlicher grauer Einheitsbrei mehr auf den Schreibtischen, sondern interessante Individualität andeutende Designerstücke.

    Zitat von PeterSch Beitrag anzeigen
    Technisch gesehen ist Apple eher unterer Durchschnit, zu einem exorbitanten Preis. Ich glaube dies wird in Zukunft eine immer grössere Rolle spielen. Steve Jobs hatte einen ganz entschiedenen Anteil, dass die Leute die Apple-Produkte dennoch gekauft haben. Im Unterbewusstsein der Käufer, war er eben die Garantie "das richtige zu tun", wenn man ein Apple-Produkt kauft.
    Die Geräte von Apple waren am Erscheinungstag ihrer Zeit jeweils weit voraus, nicht nur im Design, sondern vor allem auch technisch. Es gab vor dem iPOD keinen mp3-Player, es gab vor dem iPhone kein Gesten gesetuertes Touchscreen-Smartphone. Es gab vor dem iPAD kein Tablet-PC hinter dem ein so genial abgerundetes App- und Multimedia-Konzept steht. Bis heute gibt es das nicht. Dieses Konzept ist das grösste und genialste was Steve Jobs der Welt hinterlässt.


    Zitat von PeterSch Beitrag anzeigen
    Es wäre vielleicht besser gewesen, wenn er sich 2004 schon zurückgezogen und nur noch aus dem Hintergrund die Fäden gezogen hätte. Ähnlich wie Bill Gates. Er hätte den Konzern auf diese Weise auf die Zeit nach ihm vorbereiten können.
    Das glaube ich auch.


    Zitat von PeterSch Beitrag anzeigen
    Wenn man sich die Geschichte von Apple anschaut, war dieser Konzern ohne Steve Jobs nie wirklich erfolgreich.
    Aber ohne seinen genialen Partner Steve Wozniak hätte es nie einen Apple Computer gegeben.
  6. #6

    Zitat von Der demographische Viktor Beitrag anzeigen
    In dem Artikel steht aber auch...
    Diese Argumentation lasse ich nicht gelten, da Apple ganz genau weiss mit wem sie Geschäfte machen.

    Zitat von Der demographische Viktor Beitrag anzeigen
    Das ist Wunschdenken eines Apple-Gegners? Jedenfalls stimmt das nicht ganz. Im vorgestellten iPhone 4S ist eine Sprachsteuerung eingebaut, die bahnbrechend ist.
    Ich bin kein "Apple-Gegner". Man sollte allerdings nicht jedes Pixel, das Apple seinem iphone Display hinzufügt, als Weltsensation hinstellen. Die Sprachsteuerung ist für mich zum Beispiel gänzlich uninteressant, genauso wie viele andere Funktionen, für die Apple von manchen Leuten stets in den Himmel gelobt wird.

    Zitat von Der demographische Viktor Beitrag anzeigen
    Das ist aber eben genau das Erfolgskonzept von Apple. Kein hässlicher grauer Einheitsbrei mehr auf den Schreibtischen, sondern interessante Individualität andeutende Designerstücke.
    Viele Leute finden das Design ausschliesslich wegen des Preises ansprechend. Ganz nach dem Motto: Was teuer ist, muss einfach gut aussehen. Ich finde die Apple-Geräte zwar nicht hässlich, aber weder wären sie mir diese Fantasiepreise wert, noch finde ich sie in besonderer Weise ansprechend. Sowohl für den Mac, das iphone, das ipad und den ipod gibt es von anderen Herstellern mindestens genauso ansprechende Geräte. Vielen Leuten gefällt es allerdings, dass sie diese Produkte aus einer Hand bekommen. Da nehmen sie es auch in Kauf, dass sie in Sachen Technik anderen Herstellern unterlegen sind.
    Zitat von Der demographische Viktor Beitrag anzeigen
    Die Geräte von Apple waren am Erscheinungstag ihrer Zeit jeweils weit voraus, nicht nur im Design, sondern vor allem auch technisch. Es gab vor dem iPOD keinen mp3-Player,
    Saehan MPMan F10 - Verkaufsstart: Anfang 1998
    Apple iPod - Verkaufstart: Ende 2001

    Die ganzen anderen Mp3-Player, die vor dem iPod veröffentlicht wurden, lasse ich an dieser Stelle mal unerwähnt.

    Zitat von Der demographische Viktor Beitrag anzeigen
    es gab vor dem iPhone kein Gesten gesetuertes Touchscreen-Smartphone.
    Da haben sie recht, denn Apple hatte seinen Konkurrenten wichtige Bauteile (vor allem Touchscreens) bzw. Produktionskapazitäten vor der Nase weggekauft, so dass sie ihre Touchscreen-Smartphones erst ein paar Wochen später auf den Markt bringen konnten. Apple hat sich übrigens auch für dieses Jahr wieder 60% aller weltweiten Touchscreen-Produktionskapazitäten gesichert...

    Zitat von Der demographische Viktor Beitrag anzeigen
    Es gab vor dem iPAD kein Tablet-PC hinter dem ein so genial abgerundetes App- und Multimedia-Konzept steht. Bis heute gibt es das nicht. Dieses Konzept ist das grösste und genialste was Steve Jobs der Welt hinterlässt.
    Ich finde eher er hat damit das Potenzial zerstört, das diese Geräte mitbringen. Man sollte sie weniger als Spielzeug betrachten und sie stattdessen darauf vorbereiten, PCs und Laptops abzulösen. Einige wichtige Technologien, die dafür notwendig wären, ignoriert Apple schlicht und ergreifend. Stattdessen dienen die Geräte in erster Linie als App-Verkaufsplattform.

    Zitat von Der demographische Viktor Beitrag anzeigen
    Aber ohne seinen genialen Partner Steve Wozniak hätte es nie einen Apple Computer gegeben.
    Wo wir wieder bei der am Anfang erwähnten Moral sind. Die Geschichte, wie der Jobs den Wozniak in den Anfangszeiten um tausende Dollars betrogen hat, dürfte ja bekannt sein...
  7. #7

    Zitat von Der demographische Viktor Beitrag anzeigen
    Im vorgestellten iPhone 4S ist eine Sprachsteuerung eingebaut, die bahnbrechend ist.
    Super, erhöht den Nervensägenfaktor im Nahverkehr vermutlich nochmals signifikant.
  8. #8

    Zukunft

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vom iMac zum iPad: Die Erfolgsgeschichte von Apple und dem Gründer Steve Jobs prägte über die Jahre das Leben und die Erfahrungswelt vieler Menschen, für manche war Steve Jobs ein Visionär des künftigen Lebens inmitten der perfekten digitalen Kommunikation. Jetzt verstarb der Innovator und Unternehmer. Beendet sein Tod die Erfolgsgeschichte von Apple?
    War Steve Jobs ein diktatorischer Autokrat und richtete er Apple zu sehr auf seine Person aus, dürfte die Glanzzeit dieser Firma zu Ende sein und ein jahrelanger Abstieg begonnen werden.

    Hatte Steve Jobs die Weitsicht, rechtzeitig z.B: über Personalpolitik seinen Part innerhalb von Apple auf das Koordinierende Moment zu reduzieren, könnte in nächster Zeit eine vorbereitete Mannschaft aus dem Hintergrund auftauchen, dann hätte Apple sehr wohl noch eine Zukunft.
  9. #9

    Der Unterschied

    die Apple- Produkte sind begehrt, Steve Jobs hat die Leute bewegt und sein Tod hat die Menschen berührt. ... und mein Leben hat er vereinfacht und schöner gemacht.

    Jeder hat eine andere Meinung und jeder masst sich an ihn bewerten zu müssen.