Frauen-Autohaus: "Hier klappert es. Das darf nicht sein"

Autohäuser sind Männerspielplätze, Frauen betreten sie nur im Notfall. Maria Erkner will diese Regel brechen: Seit zwei Jahren betreibt sie ein Autohaus speziell für Frauen. Bisher aber besuchen mehr Männer als Frauen "Señorita Maria".

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...789382,00.html
  1. #1

    Pendelstützen?

    Pendelstab ist laut Wikipedia ein Begriff aus der Baustatik.
    Ist im Artikel der Panhard-Stab gemeint?
  2. #2

    Pendelstab

    Zitat von _unwissender Beitrag anzeigen
    Pendelstab ist laut Wikipedia ein Begriff aus der Baustatik.
    Ist im Artikel der Panhard-Stab gemeint?
    Der Pendelstab ist als Ersatzteil zu beziehen: OE-Nr: 7D0399207F
    Suche nach Pendelstab und SEAT! ;-)
  3. #3

    Von Andrea Reidl

    Es arbeiten also nur Frauen in dem Autohaus?

    Wie ist das denn mit Männerquote, Männerbeauftragter, Minderheitenschutz und Gleichberechtigung?

    Ich finde es toll wie uns hier jede Woche ein feministisches, erfolgloses Unternehmen als Vorreiter und Paradebeispiel der Emanizpation aufgezeigt wird.
  4. #4

    Toller Artikel....

    Aus dem Artikel:

    "Sie nimmt die Kundinnen lieber mit in die Werkstatt. Während das Auto auf der Hebebühne steht, rüttelt Dambeck an den Pendelstützen, kleinen, aber wichtigen Stangen in der Radaufhängung, und erklärt: "Hier klappert es. Das darf nicht sein." Das versteht jeder und jede."


    Vielleicht sollten sich die Frauen, die so etwas brauchen, auch ohne Narkose operieren lassen. Dann kann der Chirurg direkt erklären: "Hier ist die Arterie verstopft. Das darf nicht sein."
  5. #5

    Das Geschäftsmodell

    ist doch von der Idee hier ziemlich gescheitert, wenn 70% der Kunden Männer sind. Das ist eigentlich auch folgerichtig, wenn man auf das im Artikel geschilderte Beispiel blickt. Da ist eine Kundin nicht in der Lage, die simple manuelle Verstellung des Fahrersitzes in angemessener Zeit vorzunehmen. Man stelle sich vor, diese Dame muß in einer Extremsituation im Straßenverkehr eine Vollbremsung durchführen. Die wird vermutlich erst die Warnblickanlage anstellen oder ähnliches und dann irgendwann mehr oder minder zufällig auf die Bremse treten.
  6. #6

    Wirklich aendern wird sich erst dann

    etwas wenn Frauen sich ganz freiwillig zu KfZ Mechnikern ausbilden lassen und dann den maennlichen Kunden mit Autoritaet zeigen koennen wo es lang geht. Alles Andere ist Augenauswischerei.
  7. #7

    Vollbremsung

    Zitat von bambus07 Beitrag anzeigen
    Man stelle sich vor, diese Dame muß in einer Extremsituation im Straßenverkehr eine Vollbremsung durchführen. Die wird vermutlich erst die Warnblickanlage anstellen oder ähnliches und dann irgendwann mehr oder minder zufällig auf die Bremse treten.

    Merkwürdig, dass trotzdem junge Männer die meisten Unfälle verursachen.
  8. #8

    Auf Thema antworten

    Zitat von caligerman Beitrag anzeigen
    Merkwürdig, dass trotzdem junge Männer die meisten Unfälle verursachen.
    Und wenn man es auf gefahrene Kilometer aufrechnet, wie sieht die Statistik dann aus?
  9. #9

    Vielleicht...

    Vielleicht wäre es ein besseres Geschäftsmodell Mitarbeiter nach ihren Fähigkeiten, und nicht nach ihrem Geschlecht einzustellen?

    Nicht jede Kundin ist eine Klischeefrau, und bei Weitem nicht alle Männer sind passionierte KFZ-Monteure.

    Bei JEDEM vernünftigen Autohaus wird einem an der Hebebühne gezeigt, was kaputt ist und warum.

    Vielleicht gehen auch viele Frauen lieber in ein Autohaus, das mit KOMPETENZ wirbt anstatt mit hübsch gestrichenen Wänden?

    Die Wandfarbe des Autohauses dürfte den meisten Kund/INN/en egal sein, solange das Auto günstig und - vor Allem - gut repariert wird.

    Ich will ehrlich gesagt nicht in ein Autohaus, bei dem ich weiß dass der Chef vermutlich nicht die fachlich besten Bewerber eingestellt hat, weil sie das falsche Geschlecht hatten.