Wirtschaftsverbrecher: Knast und Knete

Jürgen Schneider, Manfred Schmider, Bodo Schnabel: Viele Ex-Manager,*die verurteilt wurden, gelten zwar als Unpersonen. Aber materiell geht es ihnen verblüffend gut - auf ihren Abstieg können sie mit Champagner anstoßen statt mit Dosenbier. Lohnt sich Verbrechen doch?

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...786365,00.html
  1. #10

    Oh wie traurig

    oh wie schaurig.

    Jetz sollen wir mit dem Gesindel auch noch mitleid haben.

    Mal wie der die Idiotie, alle müssen mitleid mit dem Verbrecher haben und für die Opfer interessiert sich keiner.
    Wie geht es den Leuten denen dieses Gesindel das Leben ruiniert hat?

    Ohhh diese böse Gesellschaft missachtet diese armen Manager, die bösen, bösen Staatsanwälte haben nicht mehr soviel Angst vor den armen Gestrauchelten.

    Mal ehrlich, bei Managern, Bankern und Politiker samt dern Familien sollte gelten "In Zweifelsfalle gegen den Angeklagten".
  2. #11

    vergessen ?

    Hat nicht Helmut Kohl auch mehrere Millionen Schmiergelder alleine in der "Leuna" Affäre kassiert ? Und beim saudischen Panzerdeal ? Und was war das noch mal mit Schäuble und der unterschlagenen "Parteispende" ?
    Verbrechen lohnt sich. In Deutschland jedenfalls.
  3. #12

    .

    Tja, mit der entsprechenden Bildung bringen Verbrechen Geld.
  4. #13

    Ja, ja

    Zitat von lynx2 Beitrag anzeigen
    ..........
    Ex-Betrüger! Das waren zwar Manager ihrer eigenen Betrugsfirmen, aber nicht zu vergleichen mit einem angestellten Manager einer mittelständischen GmbH.

    Verbrechen hat sich für sie gelohnt, weil sie es clever und raffiniert anstellten. Und sie hatten dumme und korrupte Korinthenkacker als Helfer in Finanzverwaltung und Justiz.
    Diese Typen gehören zur Soziopathtengruppe, welche jemand heute hier im Forum schon mal genannt hatte nach dem Anstoß von jemand Anderem im Forum.

    Wer will die Welt gern regieren? Ja,genau: Typen ohne Moral und ohne Rechtsbewusstsein streben nach der Weltherrschaft.

    Ein mittleres Abi, Geld aus dem Elternhaus, einige Semester VW, BW, Jura oder sonstwas, welches schnell geht und den Zielen dient.

    Und dann sind die Soziopathen auch schon frei, ohne Leine, manchmal sogar bejubelt.
    Und dann entfalten sie sich - gern in Parteien, in welchen ob der Etablitation einer Einrichtung ein leistungsloser Weg sehr einfach ist. Ein wenig Rhetoriklehre, ein wenig Makulatur des Werdegangs und schon ist der Weg frei für den Soziopathen, welcher außer sich selbst und seiner Karriere nichts im Sinn hat.

    Gern wüsste ich, wie andere Leser darüber denken.
  5. #14

    Staatsanwälte ohne Schwellenangst

    "Staatsanwälte ohne Schwellenangst vor Vorstandsetagen",
    also, grundsätzlich kümmern sich die Staatsanwaltschaften in Deutschland um so reletiv belanglose Fälle wie Kachelmann. Das bei der Commerzbank, HRE, sämtl. Landesbanken etc ermittelt wird, wo offensichtlich Mrd. ausserhalb der Bilanzen "gehandelt" wurden, habe ich noch nicht gehört.
    Die Justiz macht sich langsam lächerlich!
    Die Strolche wie Jürgen Schneider, Manfred Schmider, Bodo Schnabel haben ihre Geschäftspartner und die Banken gelinkt. Die Banken haben in einer anderen Dimension (700Mrd in Deutschland) die Steuerzahler "beschissen"!!
    Ich habe meinen Glauben an die deutsche Justiz verloren!
  6. #15

    *

    Zitat von kkonline Beitrag anzeigen
    Hat nicht Helmut Kohl auch mehrere Millionen Schmiergelder alleine in der "Leuna" Affäre kassiert ? Und beim saudischen Panzerdeal ? Und was war das noch mal mit Schäuble und der unterschlagenen "Parteispende" ?
    Eine persönliche Bereicherung kann man ihnen in diesen Fällen nicht nachsagen. Allerdings finden sich später im Ruhestand nicht selten Tätigkeiten ein, die trotz geringen Aufwands eine hohe Vergütung haben. Da ist Helmut Kohl keine Ausnahme (Schäuble ist noch im Amt), doch keine dieser Tätigkeiten ist im Zusammenhang mit den oben genannten Ereignissen.
  7. #16

    Ich glaub ich spinn

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jürgen Schneider, Manfred Schmider, Bodo Schnabel: Viele Ex-Manager,*die verurteilt wurden, gelten zwar als Unpersonen. Aber materiell geht es ihnen verblüffend gut - auf ihren Abstieg können sie mit Champagner anstoßen statt mit Dosenbier. Lohnt sich Verbrechen doch?

    http://www.spiegel.de/karriere/beruf...786365,00.html
    Habe zuerst gedacht, der Artikel waere ironisch gemeint. Aber die Alte, die das Ding geschrieben hat, hat wirklich Mitleid. Ja wie eklig ist das denn!! Das sind die gleichen Leute, die jemanden einbuchten (und lebenslang hinter Gittern sehn wollen), der lediglich ein uebrig gebliebenes Broetchen mitgenommen hat. Ich glaub, ich muss gleich kotzen...
  8. #17

    Haftzeit???

    Da wird er 2002 zu 11 Jahren und 6 Monaten verurteilt - was ja für Wirtschaftsbetrug in unseren Breiten doch recht ordentlich ist - und dann darf er 2007 schon wieder raus?

    Komisches System was wir da haben...
  9. #18

    P

    Zitat von Rainer Daeschler Beitrag anzeigen
    Eine persönliche Bereicherung kann man ihnen in diesen Fällen nicht nachsagen. Allerdings finden sich später im Ruhestand nicht selten Tätigkeiten ein, die trotz geringen Aufwands eine hohe Vergütung haben. Da ist Helmut Kohl keine Ausnahme (Schäuble ist noch im Amt), doch keine dieser Tätigkeiten ist im Zusammenhang mit den oben genannten Ereignissen.
    Und darauf ein "EHRENWORT"!
  10. #19

    x

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Gesetze werden immer konsequenter angewandt; Steuerhinterziehung gilt längst nicht mehr als Kavaliersdelikt, Schmiergeldzahlungen beschäftigen mittlerweile Heerscharen von internationalen Fahndern.
    http://www.spiegel.de/karriere/beruf...786365,00.html
    ....wen meint SPON eigentlich mit "Heerscharen von internationalen Fahndern"?
    SPON sollte mal darauf hinweisen wie in Deutschland, z.B. mit erfolgreichen Steuerfahndern, umgegangen wird.
    Trotz der Erfolge der Frankfurter Steuerfahnder bekommen sie nach dem Regierungswechsel in Hessen zur CDU die ersten massiven Probleme....ihnen wird posthum von unter Druck gesetzten ärztlichen Gutachtern eine angeblich paronoid-, also wahnhafte, querulatorische Entwicklung beschieden.
    Einer dieser Steuerfahnder ist Rudolf Schmenger der dieser Tage im Untersuchungsausschuß unter dem Vorsitz von Leif Blum(FDP),
    dem damals schon, trotz interner Kentnisse, keine "Unregelmäßigkeiten aufgefallen (waren), die einer weiteren Veranlassung bedürften", seine Aussage machen soll.

    Da sind die Fahnder vermutlich mit ihren Recherchen zu nah an den Schmiergeldsumpf und Parteienfilz der politischen Klasse geraten.