25 Jahre Handy: Der Knochen, der die Welt veränderte

Es gab einmal eine Zeit, in der hätte man sich mit seinem Handy auch gegen Wölfe verteidigen können - mit einem kräftigen, wahrscheinlich tödlichen Wurf gegen den Kopf. Vor 25 Jahren brachte Motorola den "Knochen" Dynatac 8000 auf den Markt. Ein gewichtiger Grund für eine Würdigung.

http://www.spiegel.de/netzwelt/mobil...559225,00.html
  1. #10

    kommt auf den Lebensstil an - und der Knochen

    Zitat von K&K Beitrag anzeigen
    1. Telefonieren konnte man schon vorher

    2. Fühle mich nicht abgeschnitten (besitze kein Handy)
    3. Mir geht das Gequatsche allerorten auf den Zeiger! Irgendwann kaufe ich mir Oropax, damit ich mir all den Schwachsinn nicht mehr anhören muss.
    Denke das ist eine Sache des Lebensstils: wer nicht gerade in einer globalisierten Megastadt wohnt und auch wenig oder keine internationale Kontakten (Job/Freunde) hat , home-boy/ girl eben, der kann auch gut ohne Handy auskommen.
    Am nervigsten sind fuer mich Leute die auf dem Weg zur Arbeit ganz in ihre Gespraeche vertieft sind und gaaaaaanz laaangsam vor einem herlaufen, vor allem wenn man es eilig hat.

    Na ja - Kubricks Knochen hat ja schon was von einem Handy, weil es eben fuer die technische Erweiterung unserer natuerlichen Sinneswahrnehmung steht, und nicht nur fuers Telefonieren sondern, dank GPS, nun auch fuers Navigieren.
  2. #11

    Auffi muass i

    Zitat von jona kompa Beitrag anzeigen
    Denke das ist eine Sache des Lebensstils: wer nicht gerade in einer globalisierten Megastadt wohnt und auch wenig oder keine internationale Kontakten (Job/Freunde) hat , home-boy/ girl eben, der....
    Nein, das Handy ist ja grundsätzlich in Ordnung, um Gottes Willen. Nur diese Exzesse, die da manchmal zu beobachten sind.....

    Heute in der S-Bahn meinte ein etwa 12jaehriger Jüngling zu seinem Nachbarn, dass der Papa gestern stinksauer war, weil er, der Sohn, 120 Euro vertelefoniert hätte. Uncooler Papa.

    Mit GPS haben Sie mich an etwas erinnert. Nämlich an das heutige Bergwandern. Das geht nicht mehr ohne Handy und GPS. Ersteres gewährt Sicherheit und bringt die Bergwacht zum Verzweifeln. Zweites erspart das Studium der Karte.

    Das Abwägen von Gefahren wird verlernt, der Orientierungssinn wird beerdigt. Möglicherweise nicht tragisch - aber schade!
  3. #12

    ...

    Zitat von K&K Beitrag anzeigen
    Nein, das Handy ist ja grundsätzlich in Ordnung, um Gottes Willen. Nur diese Exzesse, die da manchmal zu beobachten sind.....

    Heute in der S-Bahn meinte ein etwa 12jaehriger Jüngling zu seinem Nachbarn, dass der Papa gestern stinksauer war, weil .....
    Kann ich nur unterschreiben! :)
    Genau diese Exzesse vermiesen alles - weder brauch ich den besonders hypen Klingelton, noch irgendeinen Schnickschnack dran.
    Man kann mich erreichen und gut ist.

    Aber weitaus fataler ist - ein Handy ist eben nicht mehr nur ein Telefon, sondern alles.
    Man empfängt seine EMails damit usw. - man ist IMMER und ÜBERALL erreichbar, ob man will oder nicht.
  4. #13

    Es liegt an einem selbst...

    Zitat von myril Beitrag anzeigen
    ... - man ist IMMER und ÜBERALL erreichbar, ob man will oder nicht.
    Das liegt ja an Ihnen.

    Ich habe die Mailbox deaktiviert und schalte es nur ein, wenn ich jemanden anrufen will.

    Danach schalte ich es wieder aus (ich lasse den Toaster ja auch nicht die ganze Woche an, nur weil ich Sonntagmorgen zwei Toast essen will).

    Der Akku hält ewig und ich habe meine Ruhe. Und meine Mobiltelefonrechnung würde mir schon einen Schock versetzen, wenn sie 5,00 EUR (was ja immerhin schon 100 verwuaselten Minuten entspräche) überschreiten würde.
  5. #14

    ...und auch die Sprache

    Zitat von K&K Beitrag anzeigen

    Das Abwägen von Gefahren wird verlernt, der Orientierungssinn wird beerdigt. Möglicherweise nicht tragisch - aber schade!

    stimme Ihnen zu, u.a. natuerlich auch die Beerdigung zusammenhaengender Sprache durch SMS - manchmal sind Abkuerzungen sehr nuetzlich wenn man unter Zeitdruck steht, aber bei meinen Studenten sickert dann die Kuerzelsprache in die Schriftsprache und dann wird es dann entweder sehr merkwuerdig, unlogisch oder auch peinlich (Texte fuer Kunden entwerfen). Die neuesten Smartphones packen dann auch noch Geschaeftsapplikationen rein, damit steckt man schon tief im Knochen :)

    MfG!