Schon wieder schwanger: Wie sag ich's meinem Chef?

Kind im Anmarsch? Berufstätigen Frauen ist bange vor dem*folgenden Chefgespräch - oft zu Recht. Die Reaktionen reichen von subtilem Mobbing bis zu völlig unerwarteter Unterstützung. Courage, Mutter: Zwölf Frauen erzählen, wie sie Kinder und Karriere unter einen Hut bekommen haben.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...780856,00.html
  1. #1

    Einfach!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kind im Anmarsch? Berufstätigen Frauen ist bange vor dem*folgenden Chefgespräch - oft zu Recht. Die Reaktionen reichen von subtilem Mobbing bis zu völlig unerwarteter Unterstützung. Courage, Mutter: Zwölf Frauen erzählen, wie sie Kinder und Karriere unter einen Hut bekommen haben.

    http://www.spiegel.de/karriere/beruf...780856,00.html
    Keine Frauen in Gebaehrfaehigem Alter einstellen, und man hat das Problem und die Kosten nicht. Wer sie einstellt ist selber schuld! Diesollen doch am Herd bleiben!
  2. #2

    toller Querschnitt der Gesellschaft

    SPON, Du wählst immer so tolle Personen aus.

    Ich vermisse hier z. B. die Kassiererin vom Discounter, die Bürokauffrau in einer kleinen "Klitsche" oder die Verkäuferin.

    Vielleicht hätte man auch als Beispiel eine Leiharbeiterin nehmen können.
    Ach, was für eine dumme Idee - diese Personengruppen bekommen ja schon aus Angst um die Zukunft keine Kinder mehr.
    Und eine Kinderfrau die die Kinder mehrmals in der Woche "aus den Einrichtungen" abholt werden die sicherlich auch nicht bezahlen können.
    Schönen Tag.
  3. #3

    unfassbar.

    Zitat von RuleBritannia Beitrag anzeigen
    Keine Frauen in Gebaehrfaehigem Alter einstellen, und man hat das Problem und die Kosten nicht. Wer sie einstellt ist selber schuld! Diesollen doch am Herd bleiben!
    Ihre Aussage ist wirklich widerlich. Mehr ist dazu nicht zu sagen.
  4. #4

    super Querschnitt durch die arbeitenden Frauen von heute

    Zitat von tuetentim Beitrag anzeigen
    SPON, Du wählst immer so tolle Personen aus.

    Ich vermisse hier z. B. die Kassiererin vom Discounter, die Bürokauffrau in einer kleinen "Klitsche" oder die.....
    Exakt!
    Die häufigsten Berufe, in denen Frauen arbeiten, sind:
    Büroberufe (immerhin 1 mal im Artikel vertreten)
    Gesundheitsberufe (Ärztinnen, aber auch Krankenschwestern, Pflegeberufe)
    Verkaufsberufe (s.o.)
    Soziale Berufe (ich denke da an Erzieherinnen, aber auch SozPäds)
    Lehrerinnen

    Auch der Ausschnitt von fast ausschließlich Akademikerinnen hier im Artikel ist gewagt.

    Was also will uns dieser Artikel sagen: Hey, seht her, die typische Frau mit Kind(ern) hat einen super Job und einen tollen Arbeitgeber. Der will sie (die Ingenieurin oder was auch immer) überraschenderweise trotz Kind und Babypause weiterbeschäftigen.
    Was ist mit der Mutter, die erst gar keinen Job findet, weil sie eben selbst noch für ihr junges Kind da sein möchte und deren Arbeitgeber nicht sooo tolerant ist?
    Scheint im Karrierespiegel nicht zu geben. Wenn doch, dann macht sich die Frau von heute wohl selbstständig...
  5. #5

    Und die Tischlerin?

    Zitat von tuetentim Beitrag anzeigen
    SPON, Du wählst immer so tolle Personen aus.
    Ich vermisse hier z. B. die Kassiererin vom Discounter, die Bürokauffrau in einer kleinen "Klitsche" oder die Verkäuferin.

    Vielleicht .....
    Ist mir auch aufgefallen, dass es nur Frauen aus höheren Positionen waren, die sich in diesem Artikel geäußert haben. Vor allem haben die auch alle überdurchschnittliche Leistungen erbracht und schon viel früher ein höheres Stundenpensum pro Woche absolviert, als vorgesehen.
    Trotzdem schön, dass es auch Chefs gibt, die Rücksicht auf die Familienplannung nehmen und die Mitarbeiterinnen unterstützt haben.
  6. #6

    titel

    er werden keine teilzeitstellen in interessanten anspruchsvollen berufen angeboten, weil man ja sonst den karrieregeilen ans bein pinkeln wuerde. nach dem motto: nur wer lange arbeitet, ist auch wichtig.
    so denken leider noch viele maenner, die kein bock haben um 16.30 uhr nach hause zu kommen und sich das kindergeplaerre anzuhoeren. sie spielen lieber den tollen hecht, der ganz wichtig fuer die firma ist.

    wenn mich so ein karrieregeiler wie im artikel fragt, ob ich den halben tag frei mache, wuerde ich antworten, nein, ich arbeite jetzt fuer deine rente!
  7. #7

    Titel aberkannt wegen Plagiat

    Ich verstehe ganz ehrlich die Richterin nicht. Wenn man schon in einer solchen Position jammert, was sollen dann all die Frauen in der freien Wirtschaft sagen?

    Ob der Aufstieg in der Justiz mit Kindern wirklich so viel schwerer ist, möchte ich im Übrigen stark bezweifeln. Mittlerweile ist die Mehrheit in diesem Beruf weiblich. Außerdem wird es Frauen in der freien Wirtschaft gerade auch mit geringerer Qualifikation nicht so leicht gemacht, was Teilzeit, Heimarbeitsplatz und Wiedereinstieg anbelangt.

    Das ist Jammern auf höchstem Niveau.
  8. #8

    .

    Zitat von mariem Beitrag anzeigen
    Ihre Aussage ist wirklich widerlich. Mehr ist dazu nicht zu sagen.
    Tja, es gibt Leute, die verstehen keinen Sarkasmus. Die Aussage ist im Grunde das, was die meisten Chefs denken. Und dann wundern sie sich, dass in Deutschland keine Fachkräfte bleiben.

    ===

    Der einzige Weg, das sich in Deutschland etwas bewegt ist der, die Nachteile, die den Frauen entstehen, unter Strafe zu stellen. Aber die Arbeitgeber sind nicht die einzigen, die für dieses soziale Bild verantwortlich sind.
    Meiner Meinung nach müssen allein erziehende Mütter einen Sprung in der Schüssel haben. Wer sein Kind liebt, der entzieht ihm nicht die Vaterfigur. Klar, ohne Ehemann oder Lebenspartner ist das Leben in einigen Bereichen einfacher - aber doch nur auf Kosten des Kindes. Vielleicht muss da auch nachgeregelt werden. Mütter, die statt Ehe lieber Unterhalt wollen, sollten auf irgendeine Weise doch bestraft werden. Nicht, um den Vater zu schützen - sondern das Kind.
  9. #9

    80%

    "Ich traue mich nicht, nach einer 80-Prozentstelle zu fragen. Allerdings möchte ich mein Kind auch gern mal selbst vom Kindergarten abholen"


    So wird das nix, wollen & sich trauen muss man schon. Und Teilzeit ist so ziemlich der einzige Bereich im Arbeitsleben, wo Frauen bevorzugt werden. Es war ein harter Kampf für mich eine Teilzeitstelle zu ergattern. Und Gegenwind gab's nicht nur am Arbeitsplatz....