Doppel-Quiz: Versteh einer die Frauen - und die Männer erst

Wir müssen mal reden. Über Männer und Frauen. Im Beruf treffen sie sich täglich. Weltliteratur, Lebens- und Büroerfahrung zeigen: Das kann Probleme geben. Erste Hilfe leistet das Kommunikations-Quiz - was Frauen sagen, wie Männer es deuten, und umgekehrt. Sauber nach Geschlecht getrennt.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...780341,00.html
  1. #10

    Kleiner Scherz am Rande

    Zitat von ...ergo sum Beitrag anzeigen
    Lustig.
    Als Frau habe ich bei den Fragen für Frauen 13 Punkte und bei den Männern 15 Punkte.
    Naja, man kann nicht immer nach Schablone leben. ^
    Ich bin als Frau / Person ziemlich direkt bei der Arbeit.
    Meine Position ist mir bekannt, die dazugehörende Verantwortung ebenfalls.

    Es wird über Einiges diskutiert, jedoch nicht über alles. Da wird nichts zerredet und der Arbeitsplatz ist kein Jahrmarkt. Mit direkten knappen Antworten komme ich prima klar, egal in welchem Sachbezug.
    Herumreden und schweigen nervt mich, kostet Zeit und ist ineffektiv. Je offener desto besser.
    Klare Ansagen von allen Seiten, natürlich auch von mir, geben allen Beteiligten ebenso Sicherheit wie Festhalten an getroffenen Entscheidungen. Ja ist und bleibt ein Ja und umgekehrt.

    Machtspielchen und Zoff sind destruktiv und wer das braucht verschiebt es entweder in den Privatbereich oder aber geht, egal ob Mann oder Frau.
    Die allerletzte Entscheidung liegt ohnedies bei mir da ich sie eben auch notfalls verantworten muß.

    Auf temporäre private Besonderheiten gehe ich immer ein und versuche eine passende Lösung für alle Beteiligten zu finden. Fair und ausgleichend, dabei effektiv und erfolgsorientiert, insbesondere eine ausgeglichene und freundliche Arbeitsatmosphäre sind die Grundpfeiler des Erfolges.

    Soweit mir bekannt gelte ich als "gesunde Mischung" von Mann und Frau als Chefin. Wenn es so ist hoffe ich das es als Kompliment gedacht war. ^
    Sie haben bei über 3500 Beiträgen aber schon recht viel Zeit als Chefin wie? ...kleiner Scherz am Rande ;)!

    Das hört sich vernünftig an, egal, ob Sie nun Mann oder Frau sind!
  2. #11

    ..

    Was für eine billige Pauschalisierung! Ich hab mit beiderlei Geschlechtern gearbeitet, sowohl als Vorgesetzter wie auch als Untergebener. Niemand, aber wirklich NIEMAND hat derartige billige Klischees erfüllt. Die Quiz Autorin sollte sich vielleicht mal in die reale Arbeitswelt bemühen, statt ihr "Wissen" aus Genderstudies zusammenzutragen.
  3. #12

    .

    Bei Frage sieben im Frauenversteherteil abgebrochen...
    Anwortmöglichkeit C: "Sie hören den Subtext der Frage und machen das Fenster zu".
    Selbst wenn ich das Thema des Quiz' nicht gekannt hätte, ist das die korrekte Antwort. Sehr "sub"til. Im richtigen Leben hätte ich zwar den "Subtext der Frage" auch gehört, aber ignoriert. Sind ja schließlich erwachsen. Ich sag ja auch nicht "Boah, bin ich müde" (Maus, hol Kaffee!)zu meinen Kolleginnen.
    Ich hab ne Chefin, die führt uns hier klasse und die hat 'nen Chef, der ist genauso prima. So what?
  4. #13

    ...

    Zitat von the dude Beitrag anzeigen
    Sie haben bei über 3500 Beiträgen aber schon recht viel Zeit als Chefin wie? ...kleiner Scherz am Rande ;)!

    Das hört sich vernünftig an, egal, ob Sie nun Mann oder Frau sind!
    Tja, innerhalb von 6 Jahren und davon insgesamt (infolge Unfall) 10 Monate krank, - das ergibt sich dann so ... ^^
  5. #14

    ...

    Hey, ich hab auf Anhieb die vollen 20pkt im Frauenversteherabschnitt erhalten.
    Wo ist mein Lolli? Ich will jerzt meinen Loli ham
  6. #15

    Schade um die Zeit

    Wenn schon solch ein Quiz, dann bitte intelligenter! Man braucht teilweise nicht einmal die Frage durchlesen zu müssen, um eine Antwort wählen zu können: Immer schön dem Klischee nach, also Frauen sind subtil und mehrdeutig, Männer sind grobschlächtig und einfach gestrickt.
    Was soll im Text der Hinweis, das Männer und Frauen sich nicht pauschal einsortieren lassen, wenn dann das Quiz so trivial gestrickt daher kommt? - Ärgerlich!
  7. #16

    Verklärung

    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mich diese Verklärung sogenannter weiblicher Kommunikation mittlerweile ziemlich nervt. Sie macht in manchen Punkten der Arbeitswelt einfach Probleme.

    Denn:

    - Wenn man etwas indirekt, auf Umwegen oder interpretationsfähig ausdrückt, kann es auch sein, dass man auf das Gesagte nicht festgenagelt werden möchte, sondern im Nachhinein lieber noch ein bisschen daran herumondulieren möchte. Das ist nicht tiefsinnig, das ist oft einfach feige.

    - Es lässt sich beobachten, dass Frauen sich untereinander schlechter verstehen als mit Männern. Jeder, der die prickelnde Atmosphäre in reinen Frauenbüros wahrgenommen hat, weiß, wovon ich spreche. Zickereien sind mindestens ebenso nervig wie das Urwaldgehabe testoseronbefrachteter Machtmaschinen.

    - Häufig basieren diese Zickereien auf Missverständnissen: so viel Positives kann an dieser Art der Kommunikation nicht dran sein.

    - bei vielen Zusammenhängen, gerade bei denen technischer Nautur, ist Sprache ohnehin ein großer Fehlerherd in der Übertragung von Informationen. Wenn ich dann versuche, diese mutwillig noch zu verwässern, vergrößere ich damit so manches Problem. Da ist es dann egal, wie gut sich alle dabei fühlen.

    - Diskussionen sollten sachlich sein, aber manchmal lassen sich Emotionen nicht vermeiden. Aber jede Art von persönlichen Angriffen reißt unglaublich tiefe und lang anhaltende Wunden.

    Auch wenn man weiß, was Frau meint, wenn sie irgend etwas sagt, heißt das noch lange nicht, dass man dies auch akzeptieren muss. Dummstellen nach dem Motto: "solange Du sagst, dass alles in Ordnung ist, ist auch alles in Ordnung", hat langfristig durchaus einen erzieherischen Effekt. Jeder sollte den Mut aufbringen, zu sagen, was Sache ist.

    Ist vielleicht alles etwas markig ausgedrückt, aber nach soviel Schoko-Croissant muss auch mal Wurstbrot sein.
  8. #17

    aber zackig

    Zitat von powerkraut Beitrag anzeigen
    Bei Frage sieben im Frauenversteherteil abgebrochen...
    Anwortmöglichkeit C: "Sie hören den Subtext der Frage und machen das Fenster zu".
    Selbst wenn ich das Thema des Quiz' nicht gekannt hätte, ist das die korrekte Antwort. Sehr "sub"til. Im richtigen Leben hätte ich zwar den "Subtext der Frage" auch gehört, aber ignoriert. Sind ja schließlich erwachsen. Ich sag ja auch nicht "Boah, bin ich müde" (Maus, hol Kaffee!)zu meinen Kolleginnen.
    Ich hab ne Chefin, die führt uns hier klasse und die hat 'nen Chef, der ist genauso prima. So what?
    Hab bei der gleichen Frage im Weibchenteil abgebroche. Wenn eine andere Frau in meiner Gegenwart sich die Ärmel über die Hände zieht und fragt: Ist ihnen auch so kalt? würde ich mit ja oder nein antworten und natürlich den Subtext ignorieren. Wir sind bei der Arbeit nicht im Wellnessbad, hier werden einem Wünsche nicht von den Schmollippen abgelesen.

    Es nervt, wenn diese ewigen MannFrau Labertaschenbeiträge ständig neu aufgelegt werden, mit den ewig gleichen Fragen und Klischees. Werden diese Quizzes als Beschäftigungstherapie für Angorapulliträgerinnen (Angora ist so schön kuschlig, wenn Frau fröstelt und wieder kein Mann das Fenster schließt) mit journalistischer Minimalqualifikation aus tausenden von Ratgebern zusammenkopiert und kriegen die da auch noch Geld für?
  9. #18

    x

    Zitat von oasis Beitrag anzeigen
    (Und, wie war ich? ;) )
    Wie immer Erster...
  10. #19

    ~

    Zitat von freqnasty Beitrag anzeigen
    Hey, ich hab auf Anhieb die vollen 20pkt im Frauenversteherabschnitt erhalten.
    Wo ist mein Lolli? Ich will jerzt meinen Loli ham
    Da sehen Sie mal. Ich habe Frau Miemann den Krieg erklärt und trotzdem 45 Punkte erhalten und obendrein die Bestätigung der bestverstehendste Bestversteher von allen zu sein. Kein anderer Mann im gesamten Universum (auch zukünftig) wird je meine Qualitäten im Verständnis dessen erreichen, was dieser Test aussagen kann.
    Meine Kolleginen und Untergebene können praktisch sagen was immer sie wollen, ich verstehe es immer.
    Das ist genau das was mir dieses Testergebnis bestätigt.
    Ich bin überrascht. Zugegeben, sogar sehr.