Tsunami-Unglück: Welche Lehren Japan*aus der*Katastrophe zieht

Japan wähnte sich gut auf Naturkatastrophen vorbereitet - doch der Tsunami im März überforderte alle Notfallvorkehrungen. Jetzt ziehen Forscher die Lehren aus der Krise. Viele entwickeln dabei eine kritischere Haltung zur Atomkraft.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...777655,00.html
  1. #1

    Die Gefahren der Kernenergie ...

    ... waren schon immer klar und nicht erst durch Fukushima bekannt. Sie wurden allerdings auf Betreiben derjenigen, die damit Geld zocken, verharmlost und verschwiegen in der Hoffnung, dass schon nichts passieren würde. Leider folgen unsere Politiker nicht den rationalen Argumenten, sondern lassen sich oft von Wirtschaftsbossen als den vermeintlich klügeren beschwatzen. Die Folge ist, dass leider das Kind erst in den Brunnen fallen muss, bevor sich rationale Überlegungen durchsetzen. Das scheint eine allgemeine Charakteristik unserer Gesellschaftsform zu sein und spielt sich derzeit auf dem Wirtschafts- und Finanzsektor wieder ab.
  2. #2

    Atom-Junkies

    Das wird den Atom-Junkies nicht gefallen und sie werden wieder heulen die Vorzüge der Atomkraft aufzeigen. Hilft nix, selbst die Japaner zweifeln an ihrer ach so sauberen, sicheren und billigen Energiequelle.
  3. #3

    nicht ganz zutreffend ist die Aussage

    "Zwei Betonbarrieren von je zehn Metern Höhe und 2,4 Kilometer Länge sollten vor Tsunamis schützen. Es sind die höchsten Anti-Tsunami-Wände Japans."

    denn wie auf SPON selbst zu lesen war, ist die höchste Barriere knapp 16 Meter hoch und hat das Dorf Fudai gerettet: http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...762341,00.html
  4. #4

    man man man

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Japan wähnte sich gut auf Naturkatastrophen vorbereitet - doch der Tsunami im März überforderte alle Notfallvorkehrungen. Jetzt ziehen Forscher die Lehren aus der Krise. Viele entwickeln dabei eine kritischere Haltung zur Atomkraft.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...777655,00.html
    und wieder ein krampfhafter versuch, die zigtausend tsunamiopfer fukushima zuzuschreiben.
    fukushima ist der schlamperei von tepco geschuldet und nichts anderes !
    einem kernkraftwerk noch näher(!) am epizentrum ist durch das erdbeben nichts passiert.
    kernkraftwerke können sehr wohl erdbebensicher ausgelegt werden, vor allem der europäische druckwasserreaktor wie er zur zeit in frankreich gebaut wird.
    hört endlich mit der volksverdummung auf und berichtet endlich sachlich und seriös !
    es gibt viele verschiedene reaktortechniken, von wegen dummes geschwätz von tschernobyl und fukushima ist überall.
    es gibt passive sicherheitseinrichtungen, die die nachzerfallswärme noch stunden nach einem kompletten stromausfall durch natürliche konvektion abführen können.
  5. #5

    Blanke SPIEGEL-Propaganda reinsten Wassers...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Japan wähnte sich gut auf Naturkatastrophen vorbereitet - doch der Tsunami im März überforderte alle Notfallvorkehrungen. Jetzt ziehen Forscher die Lehren aus der Krise. Viele entwickeln dabei eine kritischere Haltung zur Atomkraft.
    Aha.
    Der SPIEGEL weiß mal wieder zwar nicht viel, dafür aber alles besser: Eine kritischere Haltung zu Japans "sauberer Energie" breitet sich seit dem Beben nicht nur in der Bevölkerung, sondern auch unter den Forschern aus.
    Ein zusammenhangloser Satz, untergebracht in einem längeren Artikel. In dem sonst fleißig alles mit (hoffentlich nicht frei erfundenen?!) Zitaten belegt wird. Um die SPIEGEL-Weltanschauung >>Atom = phöse-phöse<< unterzubringen.
    Beleg für diesen Behauptungssatz? Fehlanzeige. Aber der brave Schreiber kriegt vom Chefredakteur sicher wieder ein Fleißkärtchen für vorbildliches Missionieren.....
  6. #6

    selber!

    Zitat von darkangel_ger Beitrag anzeigen
    ...
    hört endlich mit der volksverdummung auf und berichtet endlich sachlich und seriös !...
    Das tun sie doch selbst, indem sie die Sicherheit beschwören, nur weil noch nichts passiert ist! Es gibt immer Szenaieren, die nicht berüchsichtigt wurden - leider! Bei vielen Techniken hat das lokale Auswirkungen, bei der Atomkraft betrifft es deutlich mehr Menschen. Wer dieses Risiko in einem dichtbesiedelten Land ein geht ist ser Volksverdummer, sonst niemand!
  7. #7

    "die höchsten Anti-Tsunami-Wände Japans"?

    Das stimmt doch einfach nicht! Die Schutzwand bei Fudai ist 15,5 m hoch, also um mehr als 50% höher (allerdings wohl bei weitem nicht so lang). Der Spiegel hat doch selbst in einem Artikel darüber berichtet. Diese Schutzwand, früher als eine Spinnerei eines übervorsichtigen Bürgermeisters angesehen, hat die Stadt vor dem Tsunami geschützt. Der Mann hatte sich auf überlieferte Berichte vergangener Überflutingen verlassen und damit recht behalten. Die STadt Taro dagegen, mit einer nur 10 m hohen Mauer, vermutlich basierend auf den "Erkenntnissen" der Wissenschaftler, wurde überflutet.
  8. #8

    pff...

    Zitat von wolfgangl Beitrag anzeigen
    Das tun sie doch selbst, indem sie die Sicherheit beschwören, nur weil noch nichts passiert ist! Es gibt immer Szenaieren, die nicht berüchsichtigt wurden - leider! Bei vielen Techniken hat das lokale Auswirkungen, bei der Atomkraft betrifft es deutlich mehr Menschen. Wer dieses Risiko in einem dichtbesiedelten Land ein geht ist ser Volksverdummer, sonst niemand!
    ich hoffe sie haben kein auto und bleiben zuhause.
    vor ihnen im strassenverkehr habe ich mehr angst als vor isar 2 nebenan !
  9. #9

    kT

    Zitat von darkangel_ger Beitrag anzeigen
    und wieder ein krampfhafter versuch, die zigtausend tsunamiopfer fukushima zuzuschreiben.
    fukushima ist der schlamperei von tepco geschuldet und nichts anderes !
    einem kernkraftwerk noch näher(!) am epizentrum ist......
    Schön das es diese Sicherheitsvorrichtungen gibt, aber sie waren in Fukushima nicht vorhanden. Schön das es strikte Vorschriften über die Durchführung von Sicherheitstest gibt, aber sie wurden in Tschernobyl nicht eingehalten. Schön das es noch Befürworter von KKWs gibt, aber die Mehrheit der Bevölkerung waren und sind sie nicht.