Unternehmensberater-Aussteiger: Ich schmeiß hin!

Spitzennoten,*Arbeit in einer Top-Beratungsfirma für ein tolles Gehalt, ackern rund um die Uhr - und nach ein paar Jahren*lassen viele junge Consultants ihren Job sausen. Sie zwickt die Frage: Wofür schufte ich hier eigentlich?*Aus*der Sinnkrise entstehen oft bemerkenswerte Ideen.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...776700,00.html
  1. #1

    Juristen auch...

    ...gut ausgebildet, gut verdienend, aber sinnentleert...

    Ergebnis: zB. www.plan-be.de
  2. #2

    Mehr fällt mir dazu nicht ein:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Spitzennoten,*Arbeit in einer Top-Beratungsfirma für ein tolles Gehalt, ackern rund um die Uhr - und nach ein paar Jahren*lassen viele junge Consultants ihren Job sausen. Sie zwickt die Frage: Wofür schufte ich hier eigentlich?*Aus*der Sinnkrise entstehen oft bemerkenswerte Ideen.
    Luxusprobleme!!!
  3. #3

    ich kenn da auch ein paar...

    nachdem sie bei mckinsey mitgeholfen haben, ca. 100 tsd. arbeitsplätze wegzurationalisieren, jetzt ihre schäfchen im trockenen haben (eigentumswohnung, aktiendepot) kommt die "sinnkrise".
    na und da geht man eben in die schwellenländer und macht mikro-ppp uä., dass heißt, man gibt den leuten in der dritten klasse der titanic gesangsunterricht.
  4. #4

    F7 kann doch nicht so schwierig sein

    Mein Wunsch: Einmal einen fehlerfreien SPON-Artikel lesen zu dürfen.

    Und damit meine ich lediglich die offensichtlichsten Flüchtigkeitsfehler.

    Ist das zuviel verlangt von Journalisten, also Profis?

    /klugscheissermodus
  5. #5

    So sind sie

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Spitzennoten,*Arbeit in einer Top-Beratungsfirma für ein tolles Gehalt, ackern rund um die Uhr - und nach ein paar Jahren*lassen viele junge Consultants ihren Job sausen. Sie zwickt die Frage: Wofür schufte ich hier eigentlich?*Aus*der Sinnkrise entstehen oft bemerkenswerte Ideen.

    http://www.spiegel.de/karriere/beruf...776700,00.html
    ... die fünfjahres Söldner.
  6. #6

    Prozessoptimierung

    Schöner Artikel, ich habe nur eine Frage. Ob in der Grundschule mit benachteiligten Kindern oder der Hilfe für die Bauern. handelt es sich meiner Meinung nach auch um Prozessoptimierung, jedoch mit einer anderen Perspektive. Wenn nun diesen Personen geholfen wird, im Bildungs- oder Agrarmarkt sich besser zu positionieren, werden wieder andere verdrängt. Diese Aporie ist imo unaufhebbar, gibt´s dazu noch einen weitwerfühtrenden Gedanken?

    Ich bin selber in der Kriminalprävention tätig, und da ist das Ziel eine Reduzierung der Viktimisierungsrate (Vermeidung von Opferwerdung). Was ist das Aquivalent in der Wirtschaft oder dem Bildungsmarkt?

    VG!
  7. #7

    oh mann

    Wenn ich noch einmal das Wort "Unternehmensberater" im Karrierespiegel von Spiegel Online lese, fange ich an zu schreien.

    Mal ehrlich, nach der Headhunter-Serie nun die über Unternehmensberater:

    Gibt es für junge gebildete Leute keine vernünftigen und ideologiefreien Berufe mehr?

    Nachher kommt man noch auf die dumme Idee irgendwelche Branchen würden sich bei der SPON-Karriere-Rubrik einkaufen. ;-)
  8. #8

    Arbeitsplatzvernichter in der Sinnkrise?

    Es gibt Leute, die den ganzen Tag schuften müssen, um überhaupt über die Runden zu kommen.
    Und da soll man Mitleid mit dem völlig überbezahlten **** entwickeln, dem außer Arbeitsplatzabbau und meist unbrauchbaren "Optimierungsvorschlägen" nichts einfällt?
    Deren wichtigste Qualifikation das berühmte:
    Souveräne Auftreten bei völliger Ahungslosigkeit ist?

    Sollten sich bei solchen Leuten überraschenderweise tatsächlich doch einmal Gewissensbisse einstellen, würde es am ehesten helfen zu versuchen, so gut es geht, angerichteten Schaden wieder gut zu machen.
  9. #9

    Iss klar

    Die Wahrheit ist, dass sich die Herren und Damen Berater in der Zeit schon ein nützliches Netzwerk aufgebaut haben und dann zu einem renommierten Kunden in die Industrie wechseln. Dort verdienen sie vielleicht ca. 10 % weniger, bei 30-50% weniger Arbeitszeit. Guter Deal eben.