Berater frisch vom Campus: Klein anfangen, groß verdienen

Sind das nur Grünschnäbel, oder können die wirklich schon was? Studentische Unternehmensberater genießen in der Wirtschaftswelt einen guten Ruf, Kunden schätzen gerade ihren frischen Blick. Manche "Campus-Consultants" erhalten 1000 Euro Tagessatz. Aber die Aufnahmetests sind hart.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...776780,00.html
  1. #30

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    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Wissensvermittlung sollte für jeden Berater essentiell sein. Wie sonst soll man seine Ergebnisse sinnvoll an die Kunden weitergeben können? Bei Präsentationstechniken fängt es schon an, was man da manchmal von Beratern an Folien zu sehen bekommt, ist gruselig. Nachfragen bei solchen Vorträgen können für die Berater schon peinlich werden. Da werden teilweise Ergebnisse präsentiert, die in sich unlogisch sind oder deren Schlussfolgerungen gewagt sind.
    Aus meiner Erfahrung (sowohl was Vortragen als auch was Lehren angeht) kann ich sagen: Wenn jemand einen Vortrag hält und bei Nachfragen ins Schwimmen gerät, wurde eine Wissenslücke getroffen. Da hapert es also nicht an der Wissensvermittlung sondern am Wissen.

    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Und wenn es um technische Details geht, dann muss man Experte auf diesem Gebiet sein, um das richtig einschätzen und mitreden zu können. Eine Promotion im gleichen Fach, aber in einem anderen Gebiet, nützt einem da relativ wenig.
    Das ist komisch. Ich helfe immer wieder mal bei fachlichen Fragen, die eigentlich nicht auf einem meiner Fachgebiete liegen, und trotzdem kann ich meist hilfreiche Lösungen erarbeiten. Scheint also, dass mir meine Promotion doch was außerhalb meines Fachs nützt. *freu*

    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Es ist in Mode gekommen, Berater zu beschäftigen. Früher ist das alles auch ohne Berater gegangen. Und es würde auch heute noch funktionieren. Wenn man Manager mit Ahnung, Mut und Rückgrat hat. So wie früher.
    Auch wenns nun schon wieder ein Pauschalurteil ist: Im Prinzip stimme ich Ihnen zu. Mit Eigenschaften wie Kritikfähigkeit, Respekt und selbstständigem Denken ist man in meinen Augen recht gut zum "Chef" qualifiziert.
  2. #31

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    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Wissensvermittlung sollte für jeden Berater essentiell sein. Wie sonst soll man seine Ergebnisse sinnvoll an die Kunden weitergeben können? Bei Präsentationstechniken fängt es schon an, was man da manchmal von Beratern an Folien zu sehen bekommt, ist gruselig. Nachfragen bei solchen Vorträgen können für die Berater schon peinlich werden. Da werden teilweise Ergebnisse präsentiert, die in sich unlogisch sind oder deren Schlussfolgerungen gewagt sind.

    Wer seinen Job nicht selbst machen kann, der benötigt Berater. In Einzelfällen, z.B. bei kleinen Unternehmen, mag das Einkaufen von Spezialwissen durch Berater sinnvoll sein. Wobei es für den kleinen Unternehmer gefährlich werden kann, sich einzig auf die Berater zu verlassen. Bei grossen Unternehmen ist es besser und billiger, jedenfalls auf Dauer, das Spezialwissen im Unternehmen anzuhäufen.

    Pauschalurteile sind angebracht, wenn damit das Wesentliche ausgesagt wird. Wie viele Beraterprojekte gehen schief? Oder bringen nicht das, was versprochen worden ist?

    Selbst Promovierte in den harten Fächern müssen nicht viel drauf haben. Was zählt, ist die wissenschaftliche Reputation. Die weist man nach durch etliche wissenschaftliche Veröffentlichungen.

    Und wenn es um technische Details geht, dann muss man Experte auf diesem Gebiet sein, um das richtig einschätzen und mitreden zu können. Eine Promotion im gleichen Fach, aber in einem anderen Gebiet, nützt einem da relativ wenig.

    Es ist in Mode gekommen, Berater zu beschäftigen. Früher ist das alles auch ohne Berater gegangen. Und es würde auch heute noch funktionieren. Wenn man Manager mit Ahnung, Mut und Rückgrat hat. So wie früher.
    >>>>Es ist in Mode gekommen, Berater zu beschäftigen. Früher ist das alles auch ohne Berater gegangen.

    Kennen Sie noch den Fachmann? einer der eine Lehre gemacht hat, in dem Ding wovon er spricht. den Meister hinterher, dann 30 Jahre berufserfahrung.

    heute gibt es nur noch Berater und Experten und die verdammten Lobbyisten.

    kaputtstudierte bücherwürmer, mit lustigen folien quetschen hinterm komma das letzte raus. meistens die firma für die sie "tätig" sind.

    die Fachmänner sind leider alle frühverrentet..