Jobprofil Consultant: Typisch Berater!

"Typisch" - das Wort hören McKinsey und Co. nicht gerne, wenn von ihren Beratern die Rede ist. Sie betonen lieber die Vielfalt ihres Personals. Dennoch haben die Consultants vieles gemeinsam: Sie legen sich nicht gerne fest und wollen früh an großen Rädern drehen. Drei Typstudien.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...775607,00.html
  1. #1

    ..die Berater

    auch so ein Scheinberuf der als Mode entstanden ist, ähnlich wie diese ganzen Finanzprodukte und andere so genannte Innovationen...s. hier: http://le-bohemien.net/2011/07/24/kl...apitalismus-3/
  2. #2

    fragwürdig

    Was ist an dem "profil" von der Hr Glatzer interessant ?

    Daß er nach Rio und Feuerland ?! reist - was will er damit demonstrieren .

    a) daß er reiche Eltern hat
    b) Daß er mit Blendwerk von seinen Schwächen ablenkt

    Es gibt Leute , die in der Zeit , wo der "Urlaub" gemacht hat und jetzt
    ein wenig "gecoatched" wird , in Realen Firmen signifikant excellente Leistung geliefert haben ......

    .... und zum Dank dafür idealerweise gefeuert werden - womöglich dank des "Coatching" der GL . die gehirnmassiert in jedem zB Ingenieur nur eine Kostenstelle sieht , die im Sinne eines Hr Clement
    wie beliebig austauschbares Verbrauchsmaterial behandelt werden kann.

    Kein Wunder ,wenn wir Fachkräftemangel haben.
  3. #3

    Absolventen planen die Zukunft von Unternehmen, ohne Praxiserfahrung?

    Man kann als Berater direkt nach dem Studium anfangen?
    Es wird doch immer wieder beklagt das die meisten Absolventen keine Praxiserfahrung haben und somit nicht voll einsetzbar sind. Die Studenten müssten erst "arbeiten lernen", verstehen wie ein Unternehmen arbeitet, wie man sich eingliedert usw. .

    Bei Berater sollte dies nicht anders sein, gerade bei ihnen ist es doch wichtig, das sie nicht nur die Theorie kennen und die Praxis wenn alles gut läuft sondern auch Probleme erkennen können und das weit im voraus, schließlich erarbeiten sie Konzepte für die Zukunft. Hinzu kommt noch das im Studium kein Wissen zum Thema Beratung vermittelt wird.

    Bei den Beraterfirmen hat man offenbar verstanden, das Absolvent keine perfekten Arbeitskräfte sind. Aus den Berichten der beiden jüngeren ist aber nicht zu entnehmen das sie erst mal zuarbeiten, offenbar werden sie direkt voll eingesetzt. Das ist erklärungsbedürftig, gerade für Neueinsteiger.
  4. #4

    Wirklich so spannend?

    Die bisher vier McKinsey-Berater, die ich nach dem Studium kennenlernte, waren durchaus nette Menschen, aber zwei von ihnen waren recht bald auf Psychopharmaka, um den Stress durchzuhalten. Erfahren durfte das im Unternehmen natürlich niemand. Alle hatten sie exzellente Noten im Studium und Auslandserfahrung, aber besonders belesen oder gebildet im herkömmlichen Sinne waren sie definitiv nicht (wird anscheinend auch nicht gebraucht). Ob das Beratergehalt wirklich so gut ist, wenn man es auf die Arbeitszeit umrechnet, ist wohl eher fraglich. Dass sich Unternehmensberatungen immer mal wieder mit einem Theologen oder einer Mutter mit drei Kindern pro Jahrgang schmücken, ist nichts Neues, aber typisch ist dieser Ausbildungshintergrund nicht.
  5. #5

    Aufstiegsmärchen

    Typisch Consultant ist - wie man auch im Artikel liest - das alle aus finanzstarken Elternhäusern kommen. Man kennt sich...
  6. #6

    Ein Merkmal fehlt noch

    Sie leiden in der Regel unter massiver Selbstüberschätzung!

    Aber das macht nichts, weil sie für die Konsequenzen ihres Tuns nicht zur Verantwortung gezogen werden.
  7. #7

    1

    hihi, was für ein lustiger Artikel!

    Schade nur, das die interessanten Details da nicht drin vorkommen. Nämlich, dass die meisten von tuten und blasen keine Ahnung haben, und infolge dessen in den Firmen zumeist eh nur verarscht werden.

    Es gibt halt unsichtbare Grenzen zwischen Management, (E)FK und Mitarbeitern- und Berater sind denkbar ungeeignet um diese zu durchbrechen. Weil kaum jemand, ausserhalb der Führungsebene, sie wirklich ernst nimmt oder gar unterstützt!

    Und das ist auch gut so!
  8. #8

    Diese Beraterbranche ist unser Unglück.

    An sich ist ja Beratung nichts schlechtes, aber wenn sich jemand Berater schimpft, sollte er einschlägige Erfahrung haben. Der externe Blick hilft natürlich, fundierte Entscheidungen zu treffen. Zu trennen von der Beraterbranche ist die Prüferbranche.

    Von einem Unternehmensberater erwarte ich, dass er mal selbst ein Unternehmen hatte und es eventuell auch gegen die Wand gefahren hat. Oder aber er hat als Angestellter 20 Jahre Erfahrungen gesammelt.

    Von einem Berater in technischen Dingen erwarte ich, dass die Sachen auch in der Praxis eingesetzt hat und nicht das vorlabert, was man in der Wikipedia nachlesen kann.

    Eine gute Beratung hängt stark vom Personal, vom Berater ab. Ich würde mich schon fragen, warum einen Berater dafür bezahlen, dass er Standardlösungen vorträgt, die sein Kollege in einem Konkurrenzunternehmen genauso vorträgt, weil irgendein Kasper im Beratungsunternehmen die Folien schon ausgearbeitet hat.

    Wenn man einen Berater bestellt und einen Jungspund bekommt, dann sollte man vorsichtig sein.
  9. #9

    Hihi

    ...wenn solche Pseudo-Jungakademiker mit Beratungsaufrägen zu uns in die Firma kommen, ver*****schen wir sie im Regelfall nach Strich und Faden: Es gibt nichts lustigeres als mit 20 Mann ein vollkommen schlüssiges und glaubhaftes Scheingebilde der aktuellen Situation vorzuspeielen und dann herzhaft zu lachen, wenn so aufgeblasener Overperformer in der Präsentation beinnahe in Tränen ausbricht, weil er nun keinen dargelgbaren Grund mehr hat z.B. unsere Kollegen aus der Fertigung zu entlassen. Kein Wunder, dass oft von Medikamentenmissbrauch die Rede ist. Nennt man wohl "natürliche Selektion"....