Netz-Regulierung: Es geht um mehr als Googles Suchmaschine

Man kann doch nicht das Googeln verbieten - so wehren reaktionäre Netzbewahrer Ideen für eine Regulierung des Quasi-Monopols ab. Doch es geht um mehr als die Websuche: Wollen wir, dass ein Unternehmen Zugang, Inhalte und Infrastruktur im Web anbietet -*und die Nutzung analysiert?

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...775833,00.html
  1. #1

    An sich gibt es kein Problem mit einer Firma wie denen,

    wenn, ja wenn, die einigermassen transparent und offen umgehen wuerden. Die verlangen dies von den Anderen sind jedoch selbst in etwa auf den Niveau wie zur OEK&K Monarchie, Kafkas Schloss sagt eigentlich alles. Die fummeln andauernd an ihren Algorithmen herum, bloss des rumfummeln wegen offensichtlich ist da der kindliche Spieltrieb vorhanden und die Leute von Google verwechseln abstrakte Computergames mit echten Business. Das Problem ist, durch deren herumfummeln ohne an Andere zu denken beinflussen die tausende Leute die mit denen Arbeiten ( Anzeigen etc.) machmal tatsaechlich sogar extrem negativ und finden es NIE der Muehe wert auch nur einen minimalistischen Hinweis zu geben was eigentlich getan wurde. Dies ist Arroganz und Missachtung anderer Leute die Google das GELD bringen. Da Google nur Geld mit Hilfe anderer Leute verdient sollten die sich mal ein bisschen in ein soziales Umfeld einfuegen, ja, erzaehl mal Amis was von sozialen Umweltfaktoren.
  2. #2

    Bitte geben Sie einen Titel für den Beitrag an!

    Wieviel Regulierung gibt es eigentlich bei (gedruckten) Telefonbüchern? Mein Eindruck ist, dass es da außer denen der Telekom und Das Örtliche keine relevanten Mitbewerber gibt.
  3. #3

    Unnoetige Debatte

    Wer mit Google nicht zufrieden ist, soll es nicht nutzen. So einfach ist das.

    Ich verwende die Suchmaschine gerne und nehme auch andere Gratis-Dienste wie Google Maps, Google Earth, etc. in Anspruch. Sollte ein Mitbewerber ein besseres Angebot haben, werde ich es mir gerne ansehen und ggf. umsteigen.
  4. #4

    Das Netz reguliert sich selbst

    Google scheint nur deshalb so allmächtig, weil die Produkte von Google derart gut sind, dass sie von vielen Web-Usern benutzt werden. Nicht umsonst hat Google eine derart hohe Nutzer-Zufriedenheit:

    http://www.brandigg.de/brand/Google

    Die meisten der Google-Produkte haben aber sehr geringe Wechsel-Barrieren. Sollte es morgen eine bessere Suchmaschine geben, werden die Nutzer auch über Nacht zu dieser Suchmaschine wechseln und Google den Rücken kehren - so wie es mit den Vorgängern von Google geschehen ist. Das gleiche gilt für Google Mail, Picasa, Google Maps etc.

    An Bing lässt sich vor allem in den USA bereits erkennen, dass es eine hohe Wechselbereitschaft der Nutzer gibt, wenn bessere Produkte angeboten werden. Und bisher war es insbesondere im Inhalte- und Medienbereich selten förderlich, wenn der Staat regulierend eingegriffen hat...
  5. #5

    ...

    Der Autor schlägt also, im Prinzip, nichts anderes vor als das Google seine Suchergebnisse schlechter macht? Nur damit sich die Nutzer an eine andere Suchmaschine wenden?

    Google ist so beliebt weil es gut ist, weil es umsonst ist und weil es eine Menge nützlicher Eigenschaften hat.

    Seien wir ehrlich. Der Ruf nach Regulierung kommt doch nur von den Leuten die unbedingt Einblick in den Suchalgorythmus haben wollen. Mit dem Ziel ihre Webseiten in Google höher zu bringen.

    Das ist, als Bürger, nicht in meinen Interesse.


    Genauso die Debatte um das "evil" Google News. Verlage wollen zwar gerne die Seitenaufrufe die dadurch generiert werden aber bitte auch noch dafür von Google bezahlt werden. Welche Mentalität dahinter steckt kann man bei den belgischen Medien nachvollziehen. Nachdem sie erfolgreich gegen Google geklagt haben und Google sie deswegen vom Index genommen hat, haben sie direkt wieder geflennt, weil sie gemerkt haben, dass keiner mehr auf ihre Seite geht.

    Das ist in etwa so als ob das Restaurant vom Taxifahrer Geld verlangt, weil er Kunden zu ihnen fährt...
  6. #6

    Fummeln

    Zitat von blob123y Beitrag anzeigen
    wenn, ja wenn, die einigermassen transparent und offen umgehen wuerden. Die verlangen dies von den Anderen sind jedoch selbst in etwa auf den Niveau wie zur OEK&K Monarchie, Kafkas Schloss sagt eigentlich alles. Die fummeln andauernd an ihren Algorithmen herum, bloss des rumfummeln wegen offensichtlich ist da der kindliche Spieltrieb vorhanden und die Leute von Google verwechseln abstrakte Computergames mit echten Business. Das Problem ist, durch deren herumfummeln ohne an Andere zu denken beinflussen die tausende Leute die mit denen Arbeiten ( Anzeigen etc.) machmal tatsaechlich sogar extrem negativ und finden es NIE der Muehe wert auch nur einen minimalistischen Hinweis zu geben was eigentlich getan wurde. Dies ist Arroganz und Missachtung anderer Leute die Google das GELD bringen. Da Google nur Geld mit Hilfe anderer Leute verdient sollten die sich mal ein bisschen in ein soziales Umfeld einfuegen, ja, erzaehl mal Amis was von sozialen Umweltfaktoren.
    Google schraubt nicht aus kindlichem Spieltrieb an des Algo herum, sondern weil es ständig daran interessiert ist die Suchergebnisse zu verbessern und somit seinen Nutzer immer besser aufbereitete Daten zu Verfügung zun stellen.
    Diese Suchergebnisse sind der "Trojaner" mit dem google seine Adwords-Anzeigen an den Suchenden bringt..und damit verdient Google dann Geld.
    Der natürliche Feind von Google ist der SEO. Diese Spezies versucht durch vielfältige Methoden Seiten seiner Kunden durch Ausnutzung des Google-Algo ganz nach vorne in den Suchergebnisseiten zu befördern. Damit ist Google natürlich anfällig für Manipulationen. je genauer ein SEO die Mechanismen des Algos kennt desto besser lässt sich die Kundeseite platzieren. Schwachpunkte des Algos werden ausgenutzt. Diese Manipulationen sind ein weiterer Grund warum Google immer wieder nachjustiert..
    Ist wie beim Hase und beim Igel.
    Ich gehöre zu dieser SEO Spezie schon seit 8 Jahren und staune immer wieder wie perfekt dieser Wettstreit funktioniert.
    Mehr infos zum Thema SEO und Google gibt es hier:
    www.medianet-stuttgart.de
  7. #7

    Lasst Google in Ruhe!

    Google ist das Beste was das Internet bis jetzt hervorgebracht hat. Wenn irgendwelche piefigen Bürokraten anfangen per Dekret an Google rumzupfuschen (oh, ich meinte natürlich "regulieren")...sorry, aber dann sehe ich schwarz für die Informationsgesellschaft!
  8. #8

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Man kann doch nicht das Googeln verbieten - so wehren reaktionäre Netzbewahrer Ideen für eine Regulierung des Quasi-Monopols ab. Doch es geht um mehr als die Websuche: Wollen wir, dass ein Unternehmen Zugang, Inhalte und Infrastruktur im Web anbietet -*und die Nutzung analysiert?

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...775833,00.html
    Ja das wollen wir. Vor allem wollen wir das alles so bleibt wie es ist!

    Diese ganze Kritik an Google ist heuchlerisch. Google gibt mir ettliche Dienste kostenlos. Dazu ist Google unpolitisch und ideologisch neutral.

    Wenn Google jetzt staatlich reglementiert wird, kommen an seine Stelle irgendwelche geldgeilen, deutschen D....firmen die mein Nutzerverhalten ganz genau so analysieren, dazu für jeden Pippifax Geld verlangen und in untertänigster politischer A....kriecherei alles filtern und zensieren was irgendwelchen Vollhorsten nicht passen könnte.

    Nein Danke. Finger weg von Google!
  9. #9

    Googlebashing, nein danke.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Man kann doch nicht das Googeln verbieten - so wehren reaktionäre Netzbewahrer Ideen für eine Regulierung des Quasi-Monopols ab. Doch es geht um mehr als die Websuche: Wollen wir, dass ein Unternehmen Zugang, Inhalte und Infrastruktur im Web anbietet -*und die Nutzung analysiert?

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...775833,00.html
    Zugang? Hab ich nicht über Google, sondern über meinen Provider.
    Inhalte? Liefert mir nicht Google, sondern SPON, FR, heise, ARD, etc. etc.
    Infrastruktur? Stellt auch nicht Google bereit, sondern mein Provider, die Hoster der Websites, die Eigentümer der Knotenserver, die Kabelnetzbetreiber, die Datenbankhoster etc.
    Und wenn ich dann mal was suche, dann, ja dann kommt Google ins Spiel, denn es bietet mir die bisher beste Suchmaschine. Und wenn ich mit den Ergebnissen nicht zufrieden bin, dann schau ich eben in anderen Suchmaschinen nach. Gibt doch etliche zur Auswahl (ich hab 13 außer Google in meinem Verzeichnis).

    Hätte der Autor sich schon bisher gegen Monopole gewandt, wofür er mir zumindest nicht bekannt ist, eher das Gegenteil, (wer ist es, der hier auf Spon immer PC = Microsoft propagiert? obwohl es auch noch andere Betriebssysteme für den PC gibt, nicht nur Windows), dann hätte ich ihm seine Besorgnis abgenommen.

    So ist es für mich nichts weiter als hysterisches Googlebashing, das den sich in ihrem Monopol bedrohten Apple und Microsoft und ihren Hörigen dient.