Ein Tag mit einer Beraterin: Cash Cows und Fragezeichen

Unternehmensberater leben aus dem Rollkoffer, wissen alles besser und kehren freitags in ihre Zentrale zurück: Peter Wagner hat die Beraterin Ulla Rinkes einen Tag lang*begleitet, eine Psychologin mit*BWL-Schnellkurs, und staunt über ihr seltsam flüchtiges Leben.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...774990,00.html
  1. #1

    Beraterlein

    Volker Pispers sagt:
    Unternehmensberater sind wie Eunuchen... - sie wissen wie`s geht.....
    Tauchen in meinem Laden auch öfters auf. Glattrasierte Lackschuhe oder karrieregeile Chicas mit dem vollen Durchblick. Von denen braucht die Welt bestimmt noch viel mehr.
  2. #2

    sie haben noch vergessen...

    ....und die meisten Berater waren nicht in der Lage ihre eigenen Firmen zu beraten. Man schaue z. B. bei xing sich die Karrieren der Berater an.
    Was sich heute Berater, Coacher etc. nennt ist mehr als peinlich.
  3. #3

    Bin

    Zitat von Bengt-Otis Beitrag anzeigen
    Volker Pispers sagt:
    Unternehmensberater sind wie Eunuchen... - sie wissen wie`s geht.....
    Tauchen in meinem Laden auch öfters auf. Glattrasierte Lackschuhe oder karrieregeile Chicas mit dem vollen Durchblick. Von denen braucht die Welt bestimmt noch viel mehr.
    zwar kein Berater, aber Ihren Kommentar finde ich gelinde gesagt ziemlich dümmlich. Aber in Ihren Sphären macht es das Schubladendenken wahrscheinlich einfacher, die Gedanken zu sortieren. Und Volker Piepers als Kronzeuge? Naja. Wenn man Ihm beim Reden zuhört, kommt einem auch unweigerlich der Gedanke "der weiss wie's geht". Aber hat er schonmal in der Realität seinen Stuss auch verantworten und in die politische Wirklichkeit umsetzen müssen?
  4. #4

    1

    Mich würde ja mal interessieren, welche Praktika die Dame während ihres Psychologie-Studiums absolviert hat und wo sind Auslandserfahrung gesammelt hat. Beides das A und O bei den Bewerbungen der Tier 1. Ein "sehr guter" Abschluss ist nämlich obligatorisch.
  5. #5

    Was dort fehlt, sind nur 10 solide Jahre Berufserfahrung im Management...

    Natürlich hat das geschilderte Beraterprofil derart wenig Berufserfahrung, daß eben nur das Textbuch mit zum Klienten gebracht werden kann (oder vielmehr die 20%, die davon verstanden wurden - plus Lackschuhe, Rollköfferchen etc.).

    Die gute Nachricht: Dieses Wenige reicht doch häufig schon völlig aus, um die eingeengte Sicht der Klienten ganz entscheidend zu erweitern...
    Es gilt dennoch: Wenn zwei Esel einander unterrichten, kann kein Doktor dabei herauskommen.
  6. #6

    Erdbeersouflee

    Zitat von zickezackehoihoihoi Beitrag anzeigen
    Aber hat er schonmal in der Realität seinen Stuss auch verantworten und in die politische Wirklichkeit umsetzen müssen?
    Was sich von Beratern genau wie unterscheidet?
    ;)
  7. #7

    Bei Ihnen ist das sicher alles anders....

    Zitat von Bengt-Otis Beitrag anzeigen
    Volker Pispers sagt:
    Unternehmensberater sind wie Eunuchen... - sie wissen wie`s geht.....
    Tauchen in meinem Laden auch öfters auf. Glattrasierte Lackschuhe oder karrieregeile Chicas mit dem vollen Durchblick. Von denen braucht die Welt bestimmt noch viel mehr.
    Ich arbeite seit sehr vielen Jahren als Berater und habe schon etliche Unternehmen beraten und dabei kennen gelernt.
    Bei Ihnen ist das sicher alles anders, aber man wundert sich schon, wie viele Unternehmen es gibt, in denen sehr viele Mitarbeiter vor lauter Betriebsblindheit nur noch eingefahrene Wege gehen, bei denen vor lauter interner Politik jegliche Innovation, Veränderung und Entwicklung verhindert witd.

    Ja, man macht als Berater auch die Erfahrung, dass man von den Mitarbeitern der Unternehmen verachtet wird. Man wird als gewissenloser Söldner betrachtet und eben als glattrasierter Lackschuh.

    Und wenn Berater nur wie Eunuchen wären, die nur wissen, wie´s geht (steckt da nicht auch eine gehörige Portion Verachtung in der Formulierung?), dann würden ja wohl kaum so viele Berater lukrative Angebote erhalten, Führungspositionen in den beratenen Unternehmen zu übernehmen.

    Auch wenn Sie das sicher anders sehen, Berater erwerben durch die Einsätze in wechselnden Kundenprojekten sehr schnell beachtlich viel Berufserfahrung und Fachwissen und sind damit vielen internen Mitarbeitern einfach überlegen in Fagen, die nicht die normale Tagesarbeit betreffen sondern Entwicklung und Veränderung.
  8. #8

    Schlimmer als Berater finde Ich Leute, die BWL studiert haben...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Unternehmensberater leben aus dem Rollkoffer, wissen alles besser und kehren freitags in ihre Zentrale zurück: Peter Wagner hat die Beraterin Ulla Rinkes einen Tag lang*begleitet, eine Psychologin mit*BWL-Schnellkurs, und staunt über ihr seltsam flüchtiges Leben.

    http://www.spiegel.de/karriere/beruf...774990,00.html
    ..und Denken das sie dies zu etwas besonderem macht ! Die Arroganz die manche Akademiker in Deutschland zutage legen, nur weil sie studiert haben, ist schon unglaublich, egal in welchem Alter (obwohl unsere Doktoren/Professoren Denken sie sind die "Einsteins Deutschlands", wenn man sich anguckt was für 'nen Stuss die von sich geben bei den Talkshows). Besonders der 'Franklin-Roosevelt' Verschnitt letztes mal bei Maybrit Ilner.

    In Deutschland fühlt man sich anscheinend zum "Adelsgeist" erhoben, den Moment wo man Dr. ist und gefragt wird mal eine Antwort zu etwas zu geben.
  9. #9

    UnternehmensB´rater

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Unternehmensberater leben aus dem Rollkoffer, wissen alles besser und kehren freitags in ihre Zentrale zurück: Peter Wagner hat die Beraterin Ulla Rinkes einen Tag lang*begleitet, eine Psychologin mit*BWL-Schnellkurs, und staunt über ihr seltsam flüchtiges Leben.

    http://www.spiegel.de/karriere/beruf...774990,00.html
    Mit ganzen 31 Jahren Unternehmen beraten - Stark!
    Psychoscreening mit angeschlossener Erbsenzählfabrik...
    Die "Cashcows" haben wohl einen schmerzhaften Milcheinschuss, respektive Geldüberfluss, dass sie für solche leistungstragenden Allzweckwaffen gerne mal was ausgeben?
    Was würden manche "Chefs" nur ohne ihre allseits verfügbaren Merlins machen?
    Ein Kindergarten ist das!