Fukushima-Katastrophe: Die verstrahlte Heimat

Minamisoma, Präfektur Fukushima, rund 25 Kilometer vom havarierten Kernkraftwerk entfernt. Die Stadt wurde durch den Tsunami zerstört, nach der Explosion des AKW flohen Tausende. Noch immer herrscht der Ausnahmezustand, doch die Bewohner bemühen sich um Alltag.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...774474,00.html
  1. #1

    -

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Minamisoma, Präfektur Fukushima, rund 25 Kilometer vom havarierten Kernkraftwerk entfernt. Die Stadt wurde durch den Tsunami zerstört, nach der Explosion des AKW flohen Tausende. Noch immer herrscht der Ausnahmezustand, doch die Bewohner bemühen sich um Alltag.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...774474,00.html
    Es gibt eine Evakuierungsempfehlung, keine Pflicht. Toll. Die Leute wissen um das Risiko aber man scheut Entscheidungen. Jedem Bürger bleibt es selbst überlassen zu fliehen - und die finanzielle Folgen zu tragen.
    So spart man Geld auf dem Rücken der Opfer:
    Wer geht geht "freiwillig" - also muss man ihn nicht oder nur mäßig entschädigen.

    Wer bleibt und erkrankt ist selber schuld - also auc kein oder lächerlich kleine Entschädigung.

    Es gibt zwei Möglichkeiten:

    Die Strahlung ist unbedenklich - dann muss man keine Panik schüren.
    Oder die Strahlung ist bedenklich - dann muss man evakuieren.

    Der gewählte Mittelwert ist menschenverachtend und dient rein der Begrenzung des finanziellen Aufwands.
  2. #2

    Die geliebte Obrigkeit

    Trotz all der Probleme hofft der 69-jährige Hotelier Uno, dass die Regierung bald die Evakuierungsempfehlung für Minamisoma aufhebt: "Ich will nicht, dass meine Enkelkinder später Krebs bekommen, weil sie hier wohnen. Aber ich lebe hier, seit ich vier bin, das ist meine Heimat, und auch meine Enkel sollen hier groß werden. Ich kann diesen Ort nicht verlassen."

    Ach, und er meint, wenn die Regierung die Evakuierungsempfehlung aufhebt, dann ist damit auch das Krebsrisiko automatisch beseitigt? Manchmal muss man eben seine eigene Entscheidungen treffen. Aber das ist natürlich ein Problem, wenn man zur Obrigkeitshörigkeit erzogen wurde.
  3. #3

    Ohne Titel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Minamisoma, Präfektur Fukushima, rund 25 Kilometer vom havarierten Kernkraftwerk entfernt. Die Stadt wurde durch den Tsunami zerstört, nach der Explosion des AKW flohen Tausende. Noch immer herrscht der Ausnahmezustand, doch die Bewohner bemühen sich um Alltag.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...774474,00.html
    Aber auch in Minamisoma gibt es zahlreiche Stellen, an denen die Werte über drei Mikrosievert liegen.
    ?

    Die Dosis wâhrend eines Fluges beträgt 5 µS/h.....
  4. #4

    Wirrer alter Mann

    [QUOTE=Suppenkoch;8283385] "Ich will nicht, dass meine Enkelkinder später Krebs bekommen, weil sie hier wohnen. Aber ich lebe hier, seit ich vier bin, das ist meine Heimat, und auch meine Enkel sollen hier groß werden. Ich kann diesen Ort nicht verlassen."

    Der Verbleib von Kindern und Schwangeren in Gebieten mit erhöhter Strahlenbelastung ist unstrittig hochriskant.
    Die müssen deshalb -notfalls zwangsweise- evakuiert werden.
    Der alte Mann versteht das nicht und er wird die Strahlung wohl auch schadlos vertragen. Zumindest hat er sein Leben bereits hinter sich.
  5. #5

    Bitte schafft den Titel ab; der Thread-Titel reicht.

    Zitat von Ein Belgier Beitrag anzeigen
    Aber auch in Minamisoma gibt es zahlreiche Stellen, an denen die Werte über drei Mikrosievert liegen.
    ?

    Die Dosis wâhrend eines Fluges beträgt 5 µS/h.....
    Ein Flug dauert auch nur wenige Stunden.
    Wenn sie das ganze Jahr da verbringen wird's unangenehm.
    Außerdem inhalieren oder essen sie während eines Fluges keine strahlenden Partikel.
  6. #6

    titel

    Zitat von Ein Belgier Beitrag anzeigen
    Aber auch in Minamisoma gibt es zahlreiche Stellen, an denen die Werte über drei Mikrosievert liegen.
    ?

    Die Dosis wâhrend eines Fluges beträgt 5 µS/h.....
    Aha - und sie fliegen 8000h/a und das 40 Jahre lang?
  7. #7

    ===

    Zitat von Ein Belgier Beitrag anzeigen
    Aber auch in Minamisoma gibt es zahlreiche Stellen, an denen die Werte über drei Mikrosievert liegen.
    ?

    Die Dosis wâhrend eines Fluges beträgt 5 µS/h.....
    Aepfel mit Birnen vergleichen, das koennen Sie.
    Fuer gewoehnlich fliegt man nicht wochen- bzw. jahrelang nonstop. Sie etwa?
    Ausserdem stammt die Strahlung im Flugzeug aus dem All, nicht weil das Flugzeug mit radioaktiven Partikeln kontaminiert ist, die man einatmet bzw. mit der Nahrung aufnimmt.

    Die Gegend um Fuskushima I hat leider sehr wenig mit dem Inneren eines Flugzeuges gemein.

    Und Sie Experte wissen das nicht?!
  8. #8

    Immer diese Verharmlosungen

    Zitat von Ein Belgier Beitrag anzeigen
    Aber auch in Minamisoma gibt es zahlreiche Stellen, an denen die Werte über drei Mikrosievert liegen.
    ?

    Die Dosis wâhrend eines Fluges beträgt 5 µS/h.....
    Immer diese Verharmlosungen der Atom-Junkies ...

    Wie lange dauert ein Langstrecken-Flug ?
    ca 10-12 Stunden.
    Wie lange dauert der Aufenthalt für die Einwohner in Minamisoma ?
    365 Tage * 24 Std = 8.760 Std
    Und das Jahr für Jahr ...

    Sie sollten sich wirklich lieber um die Regierungsbildung im eigenen Land kümmern.
  9. #9

    -

    Zitat von Ein Belgier Beitrag anzeigen
    Aber auch in Minamisoma gibt es zahlreiche Stellen, an denen die Werte über drei Mikrosievert liegen.
    ?

    Die Dosis wâhrend eines Fluges beträgt 5 µS/h.....
    Das wie vielte mal haben Sie dieses Schwachsinnsargument jetzt schon wiederholt?

    1. Sie fliegen nicht den ganze Tag, das ganze Jahr, das ganze Leben - bei Flugzeugbesatzungen gibt es signifikante Strahlungsschäden.

    2. Es ist ein unterschied ob Sie die Strahlung "nur" von außen (Höhenstrahlung) mitbekommen oder evtl. auch strahlende Partikel mit der Luft oder Nahrung aufnehmen. Solche lagern sich leider oft in Knochensubstanz ein und schädigen drt z.B. das Knochenmark.