Attraktivität von Vornamen: Warum Kevins allein zu Haus sind

Namen sind nur Schall und Rauch? Nicht ganz. Wissenschaftler haben das Verhalten von Online-Flirtern untersucht, Ergebnis: Der Vorname spielt bei der Partnersuche eine Rolle. Ein Ranking zeigt, wer die besten Chancen auf dem Liebesmarkt hat. Sorry, liebe Kevins, ihr gehört nicht dazu.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,772248,00.html
  1. #230

    hm

    Zitat von camemberta Beitrag anzeigen
    Camemberta kommt überhaupt gar nicht erst auf der Liste vor. Mich will wohl eh keiner. Mist.
    Versuchens Sies mal im Vegetarier- oder Koch-Fred. Allerdings würde Sie da vielleicht Gris-de-Chèvre und Rock-fort ausstechen.
  2. #231

    a

    Zitat von camemberta Beitrag anzeigen
    (Noch schlimmer ist vielleicht Gunter, mit u.)
    Mit a dagegen könnte er vielleicht punkten.
  3. #232

    weiter gehts

    ""Maik" war damals korrektes SED-Deutsch, denn der Name war im Osten jahrzehntelang sehr beliebt, er sollte aber, von offizieller Seite verordnet, nicht englisch, in der Sprache des Klassenfeindes, geschrieben werden.!"

    Ok, wieder was gelernt.Erklärt, warum diese Schreibweise häufiger vorkommt. Maik Äfer wäre mal ein schöner Name ;-)
    Dann erweitere ich den Kreis der schrecklichen Namen um
    -Eugen-Jonathan
    -Benedikt
    -Tyson (ganz,ganz schlimm, seine Eltern konnten sich nicht mal einen Kampfhund leisten den sie so nennen können und sind, wie nicht anders erwartet beide langzeitarbeitslos,es handelt sich um meine Nachbarn)
  4. #233

    Kevins

    Zitat von pewehh Beitrag anzeigen
    Was ist eigentlich mit Sebastian und Sandra, Stefan und Monika los? Daten die nicht? Kommen aber doch im echten Leben ziemlich regelmäßig vor, oder? Noch eine Studie, die die Welt nicht braucht, obwohl, schon wegen der Wortfindung 'Kevinismus' hat sie irgendwie doch ihre Existenz verdient!
    Kevinismus kommt bestimmt nicht von dieser Studie.
    Monikas sind tendenziell 50-60, also nicht die Hauptzielgruppe.
  5. #234

    Aw:

    Zitat von tengri_lethos Beitrag anzeigen
    Schon. Allerdings (Wikipedia):

    "Nach den gültigen Regeln darf ein Apostroph aber nur gesetzt werden, wenn die Zusammensetzung ohne Apostroph „undurchsichtig“ wäre (beispielsweise mit’m Fahrrad)."
    Und das war in unserem Beispiel ja nicht der Fall.
    Ergo: Apostroph nicht ok.
    Sie liegen übrigens beide falsch- Ihr Streit dreht sich um falsch gesetzte Ak´zente. Ein falscher Apostroph sähe so'aus.
  6. #235

    Beschweren Sie sich bei Ihren Eltern

    Zitat von mcscotish Beitrag anzeigen
    Tja, ich heiße ungelogen Kevin-Alexander....was sagt diese Studie denn nun über mich aus?

    Ich bin völlig irritiert und hoffe auf hilfreichen Rat von der Forengemeinschaft..
    "Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose"
    So die Wahrnehmung von Fachkräfte im Bereich frühkindliche Förderung.

    Das tut mir leid, aber Ihre Eltern teilten eben den Namens-Geschmack mit sigifikant vielen Vertretern des Prekariats. Andererseits, macht der "Alexander" durchaus wieder einiges wett.
    Strengen Sie sich an, werden Sie ein Leuchturm-Kevin, dann dreht sich sicherlich irgendwann der Wind.
  7. #236

    Warum ist Kevin allein zu Haus?!

    Dieser Beitrag zeigt mal wieder deutlich, wie oberflächlich unsere Gesellschaft ist.
    Eine Person allein auf den Namen zu reduzieren ist einfach nur primitiv.

    Aber der "schlaue" Bürger hört auf unsere Massenmedien ohne sich selbst ein Bild von der Realität zu machen.

    Es ist traurig, dass so viele Menschen in dieser Illusion leben.
    Das ist Massenidiotie!

    Wenn ich das schon lese:
    "Kevins sind allein zu Haus" - "Solche Namen haben nur sozial schwache Menschen (kurz: "Asoziale") ". Im Motto "bloß Abstand halten".

    Nun stellt sich doch die grundlegende Frage, wer diese Namen sozial so verkümmern lässt?
    Die Gesellschaft selbst oder die Medien?

    Zu erwähnen ist auch, dass viele Menschen, welche einen Partner suchen, erst einmal darauf achten, wie viel Geld dieser verdient.

    Kevin ist hier in Deutschland nicht gerade der Name, welchen unsere "Bonzen" vergeben.
    Also fällt er für intellektuelle Frauen, welche plump auf einen gut situierten Partner setzen, weg.

    Das könnte für Kevins auch von Vorteil sein.
    So fallen viele materialistisch bezogenen Menschen wiederum für Kevins weg.

    Ich heiße übrigens auch Kevin (22) und stamme nicht aus einer sozial schwachen Familie.
    Außerdem bin ich auch nicht allein zu Haus.

    Fazit:
    Ich empfehle Ihnen, sich selbst ein Bild von der Realität zu gestalten als nur auf das zuhören, was sich irgendwelche Leute zusammen reimen um Geld zu verdienen und Aufmerksamkeit zu bekommen.

    Beste Grüße

    Kevin
  8. #237

    Kevin allein zu Haus

    Zitat von kr-arts Beitrag anzeigen
    Dieser Beitrag zeigt mal wieder deutlich, wie oberflächlich unsere Gesellschaft ist.
    Eine Person allein auf den Namen zu reduzieren ist einfach nur primitiv.
    In der 9. Klasse habe ich mal das Verhalten von mir nicht bekannten Mitschülern auf den Schulhof beobachtet mir überlegt, welchen Vornamen die Leute haben könnten.
    Die Erfolgsquote war gering. Aber eben nicht null.

    Der Mensch denkt in Schubladen. Das ist nicht verwerflich, sondern notwendig, um die komplexe Welt überhaupt in angemessener Zeit zu bewältigen.

    Ich habe noch nie ein Auto bei einem kleinen Händler gekauft. Ist mir zu unsicher. Wirklich begründen kann ich das nicht wirklich. Dafür hatte ich aber auch noch keine nennenswerten Probleme mit meinen Autos bzw. mit den Händlern, falls es noch was zu tun gab.

    Ganz klares Schubladendenken. Ich verlasse mich auf den Ruf des Autohauses, das geht schneller als erstmal den Händler persönlich kennen zu lernen und zu gucken, ob ihm ein Auto abkaufen möchte.

    Zitat von kr-arts Beitrag anzeigen
    Wenn ich das schon lese:
    "Kevins sind allein zu Haus" - "Solche Namen haben nur sozial schwache Menschen (kurz: "Asoziale") ". Im Motto "bloß Abstand halten".
    ...
    Kevin ist hier in Deutschland nicht gerade der Name, welchen unsere "Bonzen" vergeben.
    Also fällt er für intellektuelle Frauen, welche plump auf einen gut situierten Partner setzen, weg.
    Du hast das Problem ja hier erkannt: Im wahrgenommen Universum ist der Name Kevin eher in der finanziellen wie geistigen Unterschicht zu finden. Das ist totaler Quatsch, aber so ist die Schublade nunmal.

    Zitat von kr-arts Beitrag anzeigen
    Ich heiße übrigens auch Kevin (22) und stamme nicht aus einer sozial schwachen Familie.
    Außerdem bin ich auch nicht allein zu Haus.
    Und trotzdem ärgerst Du Dich über den Namen, bzw. die Bedeutung, die diesem Namen zugeschrieben wird und betonst, dass Du nicht sozial schwach oder alleine zu Hause bist.

    Ich bin übrigens Sascha und weder unterbelichtet, noch Nazi - auch nicht in Kombination - noch trete ich in der Schwarzwaldklinik auf oder fahre auf dem Traumschiff.

    Gestern kam auf iBash, dass sich Claudia 'nen Schäferhund gekauft hat.

    Zitat von kr-arts Beitrag anzeigen
    Zu erwähnen ist auch, dass viele Menschen, welche einen Partner suchen, erst einmal darauf achten, wie viel Geld dieser verdient.

    Das könnte für Kevins auch von Vorteil sein.
    So fallen viele materialistisch bezogenen Menschen wiederum für Kevins weg.
    Und Du läufst im Jogging-Anzug oder Morgenmantel rum? Wenn Du also mit Deinen Vans-Marken-Klamotten auf's Parkett steigst und Dich ein Mädel fragt, wie Du heißt, wird das Deine Marken preislich schon abgecheckt haben.

    Und wenn Du dann fragst, wie sie heißt und sie sagt "Isch bin datt Jaqueline-Chantalle", dann reagierst Du wie?

    Zitat von kr-arts Beitrag anzeigen
    Ich empfehle Ihnen, sich selbst ein Bild von der Realität zu gestalten als nur auf das zuhören, was sich irgendwelche Leute zusammen reimen um Geld zu verdienen und Aufmerksamkeit zu bekommen.
    Die Empfehlung ist vollkommen korrekt, aber leider im Alltag nicht lebbar. Das einzige, was Du machen kannst, ist die Betonung von den Dingen zu nehmen, die von Dir als Kevin erwartet werden.

    So, wie Claudia besser Katzen als Haustiere nehmen sollte, so solltest Du auf weitere erwartete Merkmale verzichten, die auf die Assi-Schublade passen könnten und entsprechend humorvoll und seriös über den Dingen stehen.
  9. #238

    ...

    Zitat von michi-es Beitrag anzeigen
    Ich glaube ja nicht unbedingt das Kevin im englischen Sprachraum genauso ein schlechtes Image hat wie bei uns im deutschen. Das kann man ja nicht vergleichen. Ebenso wenig dürfte Chantal oder Jaqueline in Frankreich ähnlich negative Assoziationen hervorrufen. Da ruft nämlich dann auch keiner Schakeline!
    Wobei in Frankreich allerdings hoechstens Omas so heissen.
  10. #239

    Zitat...

    Der Mensch denkt in Schubladen. Das ist nicht verwerflich, sondern notwendig, um die komplexe Welt überhaupt in angemessener Zeit zu bewältigen.

    Ich habe noch nie ein Auto bei einem kleinen Händler gekauft. Ist mir zu unsicher. Wirklich begründen kann ich das nicht wirklich. Dafür hatte ich aber auch noch keine nennenswerten Probleme mit meinen Autos bzw. mit den Händlern, falls es noch was zu tun gab.

    Ganz klares Schubladendenken. Ich verlasse mich auf den Ruf des Autohauses, das geht schneller als erstmal den Händler persönlich kennen zu lernen und zu gucken, ob ihm ein Auto abkaufen möchte.

    Du hast das Problem ja hier erkannt: Im wahrgenommen Universum ist der Name Kevin eher in der finanziellen wie geistigen Unterschicht zu finden. Das ist totaler Quatsch, aber so ist die Schublade nunmal.

    Und trotzdem ärgerst Du Dich über den Namen, bzw. die Bedeutung, die diesem Namen zugeschrieben wird und betonst, dass Du nicht sozial schwach oder alleine zu Hause bist.

    Ich bin übrigens Sascha und weder unterbelichtet, noch Nazi - auch nicht in Kombination - noch trete ich in der Schwarzwaldklinik auf oder fahre auf dem Traumschiff.

    Gestern kam auf iBash, dass sich Claudia 'nen Schäferhund gekauft hat.

    Und Du läufst im Jogging-Anzug oder Morgenmantel rum? Wenn Du also mit Deinen Vans-Marken-Klamotten auf's Parkett steigst und Dich ein Mädel fragt, wie Du heißt, wird das Deine Marken preislich schon abgecheckt haben.

    Und wenn Du dann fragst, wie sie heißt und sie sagt "Isch bin datt Jaqueline-Chantalle", dann reagierst Du wie?

    Die Empfehlung ist vollkommen korrekt, aber leider im Alltag nicht lebbar. Das einzige, was Du machen kannst, ist die Betonung von den Dingen zu nehmen, die von Dir als Kevin erwartet werden.

    So, wie Claudia besser Katzen als Haustiere nehmen sollte, so solltest Du auf weitere erwartete Merkmale verzichten, die auf die Assi-Schublade passen könnten und entsprechend humorvoll und seriös über den Dingen stehen.[/QUOTE]

    Hallo und vielen Dank für Dein ausführliches Statement.

    Es ist mir klar, dass wir in einer "Schubladen- Gesellschaft" leben und man keine Chance hat etwas dagegen zu unternehmen.

    Ich ärgere mich halt über diese Art von Vorurteilen. Genauso ärgern sich bestimmt viele Deutsche, wenn Ausländer behaupten, dass wir nur Weißwurst essen und wie auf einem bayrischen- Fest gekleidet rum laufen ohne jemals in Deutschland gewesen zu sein.

    Den Jogging- Anzug packe ich nur aus, wenn ich joggen gehe oder halt Sport mache. Dafür sind die Dinger schließlich gemacht und nicht um damit einkaufen zu gehen usw..

    Wenn mich ein Mädel mit "ich bin datt Chantalle" ansprechen würde, würde ich ihr einen Deutsch- Nachhilfekurs empfehlen und dann zusehen, dass ich die Tür schon in der Hand habe ;-)

    Für mich als junger, selbstständiger Mediengestalter, kommt die Studie relativ ungünstig.

    Also diese Studie >>"Kevin ist kein Name..."<<

    Da bei mir auf der Internetpräsenz "Geschäftsführer: Kevin..." steht, könnten mir wichtige Kunden fern bleiben.

    Aber ich denke meine Referenzen sollten das verhindern.

    Ich sehe das Ganze als eine kleine Herausforderung und nicht als Demütigung.
    So können wir Kevins zeigen, dass auch wir in der Lage sind, ein Paar Schubladen höher zu klettern.