Japans Katastrophenzone: Wo Kindergartenkinder Strahlen messen müssen

Bereits 4-Jährige tragen Strahlenmessgeräte, mehr als 100.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, Fischer und Landwirte kämpfen*gegen das*Atom-Stigma: Fast vier Monate nach dem Tsunami ist Japan ein Land im Ausnahmezustand - und die Behörden sind oft überfordert.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,769828,00.html
  1. #1

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bereits 4-Jährige tragen Strahlenmessgeräte, mehr als 100.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, Fischer und Landwirte kämpfen*gegen das*Atom-Stigma: Fast vier Monate nach dem Tsunami ist Japan ein Land im Ausnahmezustand - und die Behörden sind oft überfordert.

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,769828,00.html
    Die Menschen sind alles Versuchskarnickel - die Belastungen werden exakt erfasst, anschließend wird evaluiert, wie hoch das Risiko ist, wenn man Dosis x eingefangen hat. Um diesen Feldversuch durchführen zu können, müssen die Menschen natürlich vor Ort bleiben.
    An deren Stelle würde ich mich jedoch der Versuchsteilnahme dankend entziehen...
    Leider bleiben die inkorporierten Teilchen außen vor - aber man kann ja nicht immer alles haben.
  2. #2

    dass es TEPCO noch gibt

    Dass man den meisten Menschen nicht glauben kann, wenn es noch nicht einmal um Geld geht und großen Kapitalgesellschaften schon gar nicht.

    Dass kein menschliches System fehlerfrei funktioniert und Atomkraftwerke schon gar nicht.

    Dass der Schaden den TEPCO angerichtet hat, unermeßlich und unbezahlbar ist.
    Das ist alles normal.
    Aber dass es ein Unternehmen wie TEPCO noch gibt und die nicht pleite sind, dass sagt alles.
  3. #3

    iGeiger

    Ich frage mich, wie lange es dauert, bis es Handys mit Geigerzähler gibt.

    In den modernen Geräten sind ja schon ziemlich viele Sensoren eingebaut: Lage-, Beschleunigungs-, GPS-, Temperatur-sensoren, undwasweißichnichtnochalles.

    Da wäre so ein Strahlungsmesser nur ein kleiner Schritt.
    :-)
  4. #4

    -

    und unsere Forumsatomiker werden diese "menschlichen Versuchskaninchen" als Beweis erfolgreicher Dekontamination anführen - wetten?
  5. #5

    .......

    TEPCO will bis zum 17.7. die Aufhebung der Evakuierungszone erreichen.
    Es sieht so aus, als habe die japanische Aufsichtsbehörde zugestimmt, dass sie die Evakuierungzone aufhebt, sobald TEPCO
    - die Kühlung der Abklingbecken sichergestellt hat,
    - die Reaktoren mit aufbereitetem Wasser aus den Gebäude kühlt und
    - die Containments aller drei Reaktoren mit Stickstoff inertisiert hat um eine erneute Wasserstoffexplosion unmöglich zu machen.
    Wenn die Behörde grünes Licht gibt, können alle Anwohner wieder nach Hause zurückkehren, wenn der Strahlungspegel vor Ort unter den Grenzwerten liegt.....

    http://www.tec-sim.de/
  6. #6

    ......

    http://fukushima.grs.de/sites/defaul...t_20110622.pdf

    Ernsthaft belastet waren Ende April "nur" 200 km²

    Das Jod131 davon sollte mittlerweile zerfallen sein...
  7. #7

    Es wurde ja mal wieder Zeit für eine

    neue "Hiobsbotschaft" aus Japan. Am besten mit Kindern und Strahlung, dass hält den Deutschen in Atomhysterie....
  8. #8

    dreaming...

    Zitat von Hannovergenuss Beitrag anzeigen
    TEPCO will bis zum 17.7. die Aufhebung der Evakuierungszone erreichen.
    Es sieht so aus, als habe die japanische Aufsichtsbehörde zugestimmt, dass sie die Evakuierungzone aufhebt, sobald TEPCO
    - die Kühlung der Abklingbecken sichergestellt hat,
    - die Reaktoren mit aufbereitetem Wasser aus den Gebäude kühlt und
    - die Containments aller drei Reaktoren mit Stickstoff inertisiert hat um eine erneute Wasserstoffexplosion unmöglich zu machen.
    Wenn die Behörde grünes Licht gibt, können alle Anwohner wieder nach Hause zurückkehren, wenn der Strahlungspegel vor Ort unter den Grenzwerten liegt.....

    http://www.tec-sim.de/
    kicher

    Klaro – TEPCO muss sparen:
    „100.000 Yen, also rund 850 Euro, soll die Betreiberfirma Tepco an jeden Betroffenen zahlen - und zwar pro Monat, den die Anwohner nicht in ihrem Zuhause verbringen konnten. „ SPON heute

    und
    „....Der Bürgermeister von Iitate sagte laut der Nachrichtenagentur "Jiji", er hoffe, dass zumindest einige Bewohner in zwei Jahren wieder zurückkehren können. Doch tatsächlich ist das völlig unklar. Die Regierung gab schon früh bekannt, dass die Evakuierung - zumindest in der engsten 20-Kilometer-Zone - langfristig angelegt sei. ….Zwar will Fukushima-Betreiber Tepco das AKW bis Januar wieder unter Kontrolle bringen. Doch das bedeutet nicht, dass für die Umgebung Entwarnung gegeben werden kann. Ganz im Gegenteil: Noch immer werden weitere Abschnitte evakuiert. Zuletzt waren mehr als 100 Haushalte in Date betroffen, einer Stadt rund 60 Kilometer nordwestlich des Kraftwerks....“
    http://www.spiegel.de/panorama/0,151...769828,00.html

    und für den Nordwesten:http://www.irsn.fr/EN/news/Documents...H-23052011.pdf
  9. #9

    nee

    Zitat von Ein Belgier Beitrag anzeigen
    neue "Hiobsbotschaft" aus Japan. Am besten mit Kindern und Strahlung, dass hält den Deutschen in Atomhysterie....
    Möglicherweise würde es Ihnen besser gefallen, wenn solche Dinge nicht berichtet würden. Allein, es gibt sie noch, die freie Presse.