Drohende Klage gegen Munich Re: Sex-Party bei Ergo holt Mutterkonzern ein

Die Sex-Party der Ergo-Versicherung*bereitet dem Mutterkonzern Munich Re Ärger.*Es drohen Aktionärsklagen, weil der Konzernchef falsche Aussagen zu der pikanten Geschichte gemacht haben soll.**Die Versicherung*überprüft*zudem Hinweise*auf*weitere*schlüpfrige Veranstaltungen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...769794,00.html
  1. #10

    Nö, kein Neid....

    Zitat von leser_81 Beitrag anzeigen
    Meine Güte !!!

    Aus den meisten männlichen Kritikern spricht wohl nur der pure Neid dass Sie nicht auch auf den Sex Parties waren.

    Ok, Geld wurde mal auf eine etwas sagen wir mal ... schlüpfrige Art verschwendet aber wo wird denn überall noch viel viel mehr Geld aus dem Fenster geschmissen.

    Gönnen wir doch den Herrn doch mal eine etwas andere Art der Motivation und fangen nicht an hier die Moralapostel zu spielen.
    Solche "Spielchen" sind doch leider recht häufig und doch schon Gang und Gäbe....und von der Steuer kann man das auch noch absetzen. (gewollt?)
    Gut, die Drückerkolonnen von der Humbug-Mülleimer sind ein Gewöhnungsbedürftiges Völkchen, aber man muss dort auch nichts abschliessen. Andere machten es auch schon vor - war da mal nicht was mit VW und Herrn Hartz....? Denen gehts heute auch wieder gut! Wenn so eine Tour schon im SPON gebracht wird, frage ich mich doch, wie unsere "Volksvertreter damit umgehen, wenn sie für lau ein iPad bekommen wenn sie nur MdB sind? Wie stimmen die Mitglieder des Bundestages dann mal für oder gegen Apple?
  2. #11

    Probleme

    Zitat von Fritz II Beitrag anzeigen
    besten Versicherungsaufschwatzer nun ein Kaffeeservice oder eine Gang-Bang-Party als Incentive erhalten ... wo ist das Problem? Muss man ja nicht annehmen oder vorher maulen.
    Das Problem, mein Bester, besteht darin, dass es gesellschaftliche Übereinkünfte gibt. Dazu gehört z.B. eheliche Treue und Respekt. Dazu gehört auch, dass man Menschen nicht in eine Situation bringt, in der sie durch Gruppendruck gezwungen sind, gegen diese Konventionen - und evtl. sogar bestehende Gesetze - zu verstoßen.

    Das Problem besteht in dem Bild, das diese Firma offenbar von ihren Angestellten hat. Die Männer brünftige Idioten, die nur mit dem Schwanz denken, die Frauen so untüchtig, dass man sie bei der Konzeption von Incentives nicht einmal berücksichtigen müsste. Ich würde da sofort kündigen.

    Ein Problem könnten auch die Versicherungskunden damit haben, dass ihr Geld lieber in Orgien als in Dienstleistungen investiert wird.

    Und wenn Sie kein Problem mit all dem haben, dann haben Sie echt ein Problem - sag ich mal so.
  3. #12

    Hallo Herr Kaiser

    ich finde es bedenklich, wie hier eine ganze Branche niedergebügelt wird.
    Schon immer hatten Versicherungsvertreter mit dem Image zu kämpfen, gelangweilte Hausfrauen zu "betreuen"
    Inzwischen nimmt man schon die Kinder zur Seite, wenn das ERGO auto in die wohnstrasse einbiegt.

    Seit Bekanntwerden dieser Internas dürften wohl die meisten Top-Aussendienstler unter verschärfter Beobachtung ihrer Ehefrauen stehen.
  4. #13

    blauäugig gedacht ...

    Zitat von querollo Beitrag anzeigen
    (...)Das Problem, mein Bester, besteht darin, dass es gesellschaftliche Übereinkünfte gibt. Dazu gehört z.B. eheliche Treue und Respekt. Dazu gehört auch, dass man Menschen nicht in eine Situation bringt, in der sie durch Gruppendruck gezwungen sind, gegen diese Konventionen - und evtl. sogar bestehende Gesetze - zu verstoßen. (...)

    .
    ... willkommen im Vertrieb !

    Anmerkung:

    Diese Tätigkeit ist primär einer Männerdomäne. Frauen haben es hier immer schwerer.

    Verkauf geht über Motivation.

    Der erfolgreiche Außendienstler kann ja auch von seinen verdienten Provisionen ins Bordell gehen - wie jeder Arbeiter, Beamter etc. auch .... und es ja anscheinend auch tut...
  5. #14

    Nur kein Neid!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Sex-Party der Ergo-Versicherung*bereitet dem Mutterkonzern Munich Re Ärger.*Es drohen Aktionärsklagen, weil der Konzernchef falsche Aussagen zu der pikanten Geschichte gemacht haben soll.**Die Versicherung*überprüft*zudem Hinweise*auf*weitere*schlüpfrige Veranstaltungen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...769794,00.html
    Es kann noch viel besser kommen, aber nur kein Neid!
    Ich kenne einen Versicherungsmakler, bei dem die Partys noch viel " intensiver " und abwechslungsreicher sind.

    Wer da etwas abschliesst oder vielleicht abschliessen könnte, der kann deutlich komfortableren Partyservice erwarten.

    Als Frau musste man zwar oft vorher gehen, weil nicht jede Mitarbeiterin mitbekommen sollte, was da so lustig läuft, aber für mich war es ausreichend informativ. Wer es folglich noch lustiger haben will, für den mache ich einen Kontakt. Aber nur, wenn derjenige oder diejenige Entscheider im Öffentlichen Dienst ist oder sind. Sonst gibt es nichts. Keine Party. Keine Geschenke.

    Maxi Scharfenberg
  6. #15

    ...

    Zitat von querollo Beitrag anzeigen
    Das Problem, mein Bester, besteht darin, dass es gesellschaftliche Übereinkünfte gibt. Dazu gehört z.B. eheliche Treue und Respekt. Dazu gehört auch, dass man Menschen nicht in eine Situation bringt, in der sie durch Gruppendruck gezwungen sind, gegen diese Konventionen - und evtl. sogar bestehende Gesetze - zu verstoßen.
    Pff! Wenn ein bisschen Gruppendruck reicht, um Jemanden seine Ehegelübde vergessen zu lassen, dann waren sie ihm anscheinend sowieso nicht allzu wichtig. Jeder kann "nein" sagen. Wenn das Jemand nicht hinbekommt, ist es seine persönliche Charakterschwäche. Aber das seinem Arbeitgeber anzulasten, ist ausgesprochen lächerlich.

    Zitat von querollo Beitrag anzeigen
    Ein Problem könnten auch die Versicherungskunden damit haben, dass ihr Geld lieber in Orgien als in Dienstleistungen investiert wird.
    Man investiert nunmal in Prämien. Das Geld holt man sich sowieso von den Kunden. Ob ich jetzt mit meinem Vertragsabschluss meinem Berater einen neuen Staubsauger oder einen Puffbesuch finanziere, ist mir herzlich egal.

    Zitat von querollo Beitrag anzeigen
    Und wenn Sie kein Problem mit all dem haben, dann haben Sie echt ein Problem - sag ich mal so.
    Jaaa, ich sehe da auch so eines. Nennt sich verkniffene Weltsicht und versuchte Herabwürdigung derer, die sie nicht teilen.
  7. #16

    ...

    Zitat von querollo Beitrag anzeigen
    Das Problem besteht in dem Bild, das diese Firma offenbar von ihren Angestellten hat. Die Männer brünftige Idioten, die nur mit dem Schwanz denken, die Frauen so untüchtig, dass man sie bei der Konzeption von Incentives nicht einmal berücksichtigen müsste. Ich würde da sofort kündigen.

    Ein Problem könnten auch die Versicherungskunden damit haben, dass ihr Geld lieber in Orgien als in Dienstleistungen investiert wird.
    naja, es sind vertreter aus der versicherungsbranche, also passt das mitarbeiterbild schon ganz gut.
    das geld wurde doch in dienstleistungen investiert und frauen waren auch anwesend, vielleicht sogar mehr als die 25% quote vorsehen würde.
  8. #17

    Titel

    Zitat von adam@sigavest.de Beitrag anzeigen
    Eine interessante Angelegenheit.
    Kommt die Klage zustande und wird auch noch gewonnen,
    dann können die Aktionäre der meisten DAX Unternehmen dies anschließend gleich auch tun. Nun es gibt Unterschiede zwischen den einzelenen Branchen. Es wird sicherlich nicht immer so plump organisiert wie bei der Münchner Rück.
    Wenn sie den ARtikel noch mal lesen wird Ihnen auffallen, dass die Klage nicht die "Sexparty" als solches betrifft. Es geht darum, dass der Vorstand auf der Hauptversammlung gesagt hat "alle verantwortlichen dafür arbeiten nicht mehr bei uns", zumindest einer des Organisationsteams aber erst vor ein paar Wochen das Unternehmen verlassen hat (zum Zeitpunkt der HV also noch bei der Ergo beschäftigt war). Die Kläger sagen "das war eine Lüge gegenüber der HV", der Vorstand sagt "war keine Lüge, der Mann war nicht verantwortlich sondern hat nur ausgeführt".

    Es gibt jedoch grundsätzlich interne Konten, bei denen es sich lohnen würde die Mittelverwendung zu prüfen. Es wäre ein EINFACHES dies auch umzusetzen, aber wer von den oberen Finanzpolitikern oder von den Wirtschaftsprüfern will das schon?
    Soweit bekannt wurde diese Reise von allen beteiligten ordnungsgemäß verbucht und versteuert. Es wird auch allgemein (von ein paar Moralaposteln evangelikaler Qualität hier im Forum mal abgesehen) nicht bezweifelt, dass es an der Verwednung dieser Mittel nichts auszusetzen gibt.

    Denkt man an VW weiss man doch sofort was ich meine oder? Dies ist doch keine Ausnahme, dies ist doch die Regel.
    Bei VW wurde der Betriebsrat bestochen und nicht eine Motivations-Fahrt für die Top 100 Verkäufer gemacht.

    Entweder die Aktionäre wehren sich oder es ändert sich nichts.
    Gegen was denn? Das es Prämien für Verkäufer gibt?

    Die Gesetze helfen doch nicht wirklich weiter
    bei dieser MÄNNERGESELLSCHAFT. Ach ja da ist ja noch Frau van da Leyen, was hat hat diese noch mal gefordert? Ja dann
    würde sich natürlich auch etwas ändern.
    Huhh ja, böse Männergesellschaft. Denächst geht's nur noch auf Wellness-Wochenende mit Ayuvera-Behandlung. Interessiert die Verkäufer bei der Ergo wahrscheinlich nicht die Bohne und läßt die Motivation (und damit den Absatz) einbrechen; aber hey, was soll's, Hauptsache Political Correct.
  9. #18

    Titel

    Zitat von keinschwabe Beitrag anzeigen
    Solche "Spielchen" sind doch leider recht häufig und doch schon Gang und Gäbe....und von der Steuer kann man das auch noch absetzen.
    Soweit bekannt, haben die einzelnen Drücker die Reise brav als geldwerten Vorteil versteuert.

    Andere machten es auch schon vor - war da mal nicht was mit VW und Herrn Hartz....?
    Das war a) ein Bestechungsfall und b) wurde dort eben nicht ordentlich verbucht und versteuert. Ganz andere Qualität.
  10. #19

    Empörung?

    "Der Skandal um die Sex-Party in Budapest hatte deutschlandweit für Empörung gesorgt."

    Wirklich? Sind wir jetzt alle Grüne geworden? Ich habe nur mitbekommen, dass sich die wenigsten daran irgendwie gestört haben. Einige ewig gestrige Sittenwächter vielleicht oder Leute vom Schlage einer Alice Schwarzer. Aber sonst? Leistung soll belohnt werden warum also nicht so. Und kein Vertreter wurde gezwungen seinen Penis irgendwo hineinzuschieben wo er ihn nicht haben wollte. Was soll also die Aussage "deutschlandweite Empörung"? Die Medien hätten es wohl gerne gehabt. Ist aber nicht! Äääätsch! :-P Ich gönne es den Jungs.