Headhunter: Was Personalberater verdienen

Die Branche erwirtschaftet einen Jahresumsatz von über einer Milliarde Euro - das Wirtschaftshoch und der Fachkräftemangel bescheren Headhuntern gute Geschäfte. Auch angestellte Personalberater haben gute Aussichten. Der Gehaltsreport zeigt, mit welchen Einkommen sie rechnen können.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...769040,00.html
  1. #1

    Nicht schon wieder

    Sind jetzt Headhunterwochen oder was? Da waren doch schon zwei Artikel über diese Nichtsnutze von Headhuntern. Die sind doch so überflüssig wie ein drittes Bein.
  2. #2

    Headhunter

    Also ich als Fachkraft kann mich nur lobend über meine Headhunterin äußern.

    Es kostete mich nichts, ich habe ein ansehnliches Gehalt und wurde exzellent auf meine Interviews vorbereitet.
    Meinen Job hier liebe ich und würde ihn nicht missen wollen.
  3. #3

    Nichtsnutze?

    Na, solche Nichtsnutze koennen Headhunter aber nicht sein, sonst gaebe es keine Gehaelter in solch einer Preisklasse, oder?
  4. #4

    Headhunter machen Sinn

    Zitat von deedl Beitrag anzeigen
    Sind jetzt Headhunterwochen oder was? Da waren doch schon zwei Artikel über diese Nichtsnutze von Headhuntern. Die sind doch so überflüssig wie ein drittes Bein.
    Wenn man ideenreich wäre könnte man sicherlich auch mit einem dritten Bein etwas anfangen.Ansonsten befürchte ich, dass Sie entweder schlechte Erfahrungen gemacht haben oder erst gar nicht angesprochen werden.Ein guter Personalberater (Headhunter sind die Typen die mit vollbusigen Blondinen auf der Jagd nach Kautionsflüchtigen sind) kann sowohl dem Bewerber als auch dem einstellenden Unternehmen einen echten Mehrwert bieten und im Vorfeld, auf beiden Seiten, die Spreu vom Weizen trennen.
  5. #5

    Ein wichtiger Aspekt...

    ...wurde im Artikel leider völlig übersehen:

    "Headhunter" ist ein ebenso oft missbrauchter Begriff wie "Consulting": Die Putzfrau ist "Senior-Hygiene-Consultant", und "Headhunter" schimpfen sich auch jene, die Anfragen auf Plattformen wie Xing, StepStone oder Placement24 mit der Schrotflinte verschicken.

    Dann sollen die Bewerber erstmal die Datenbank des sogenannten "Headhunters" füllen, der sich nämlich noch nicht mal eine Sekretärin leisten kann und korrekt auf die Bezeichnung "Krümelsammler" hören müsste.

    Zitat aus dem Telefonat mit einem "Headhunter", der einen Abteilungsleiter für € 85.000,- pro Jahr suchte: "Was, ich soll für Sie 20 Seiten Online-Formular ausfüllen ? - Ja, sie suchen doch offenbar einen Job ! - Ja, und sie suchen offenbar verzweifelte Arbeitslose mit zuviel Zeit."
  6. #6

    Warum so viele Artiikel über nutzlosen Beruf?

    Nutzlos wäre sogar untertrieben, schädlich sind sogar Headhunter für die Wirtschaft weil sie das Abwandern der Spitzenkräfte Richtung Großkonzerne verursachen, denn logischerweise wird man meist in Großkonzernen besser bezahlt. Sie schnüffeln rum sammeln Daten auf illegale Weise wer und wo arbeitet und in welchem Bereich und die Menschen werden ohne jede Aufforderung mit Telefonanrufen belästigt. Viele Firmen verlieren auf einen Schlag auf diese Art und Weise ihr Know How. Danke Head Hunter, ihr seid so nützlich wie ein Schiffsanker bei einem Flugzeug.

    Warum nicht mehr Artikel über Menschen schreiben die um das Leben der Anderen in der Notaufnahme kämpfen? Warum nicht über Heldentum der Menschen schreiben die eigenes Leben für Andere riskieren? Warum müssen es immer irgenwelche Parasiten oder Finanzjongleure sein?
  7. #7

    Absolute Zustimmung marvinw,

    Zitat von marvinw Beitrag anzeigen
    Nutzlos wäre sogar untertrieben, schädlich sind sogar Headhunter für die Wirtschaft weil sie das Abwandern der Spitzenkräfte Richtung Großkonzerne verursachen, denn logischerweise wird man meist in Großkonzernen besser bezahlt. Sie schnüffeln rum sammeln Daten auf illegale Weise wer und wo arbeitet und in welchem Bereich und die Menschen werden ohne jede Aufforderung mit Telefonanrufen belästigt. Viele Firmen verlieren auf einen Schlag auf diese Art und Weise ihr Know How. Danke Head Hunter, ihr seid so nützlich wie ein Schiffsanker bei einem Flugzeug.

    Warum nicht mehr Artikel über Menschen schreiben die um das Leben der Anderen in der Notaufnahme kämpfen? Warum nicht über Heldentum der Menschen schreiben die eigenes Leben für Andere riskieren? Warum müssen es immer irgenwelche Parasiten oder Finanzjongleure sein?
    Ihr Beitrag trifft den Kern der Sache.
  8. #8

    tlw kriminelle Methoden

    Die arbeiten teilweise mit kriminellen Methoden -
    wenn beispielsweise ehemalige Kollegen bei mir am Arbeitsplatz anrufen (ich bin IT Consultant in einem internationalen Konzern) und mir Honig ums Maul schmieren und ob ich nicht zufällig woanders arbeiten wollen würde, da hört für den Arbeitgeber doch so langsam der Spaß auf.

    Ein anderer Headhunter hatte mich in meine jetzige Position vermittelt und dafür hat der HH ca. 25 Mille gekriegt. Das Geld wäre futsch wenn ich kündige.

    An der Uni hab ich das ja noch verstanden, daß Firmen von sich aus schon mal Kontakt aufnehmen mit den "hellen Köpfen von morgen" denn die Studenten oder Doktoranden sind ja irgendwann mal fertig - aber in der Privatwirtschaft ist das schon mal ewas fragwürdig wo man sich untereinander die Leute abjagt.
  9. #9

    Schaedlich?

    Ich habe in 6 Jahren Executive Search (im Ausland) kaum Kandidaten vom Mittelstand zu den Grossen vermittelt. Die meisten multinationalen Konzerne sind so bekannt, dass sie nur fuer einen Bruchteil Ihrer Stellen einen Headhunter bemuehen.

    Wo Headhunter wirklich zum Einsatz kommen, sind Startups, innovative Mittelstaendler ohne "Brand Value" oder fuer Stellen, die so speziell sind, dass es in der Branche nur 10-15 passende Bewerber gibt, welche das Unternehmen aus bestimmten Gruenden nicht direkt ansprechen darf.

    Nach wie vor gilt es, dass eine gute Fuehrungskraft seinen oder ihren Job nicht wechselt, nur weil da mal eben ein Consultant anklopft. Und wenn jemand nur des hoeheren Gehalts wegen woanders unterschreibt, dann sagt das einiges ueber den Kandidaten aus.