Generation Y: Die Gewinner des Arbeitsmarkts

Qualifiziert,*selbstbewusst, extrem anspruchsvoll*-*junge Berufsanfänger ändern Kultur und Alltag in den Unternehmen. Was treibt die Nachwuchskräfte an, was ist ihnen wichtig? Und wo wollen sie am liebsten arbeiten? Ein Blick auf die Generation des schnellen Aufstiegs.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...766883,00.html
  1. #230

    Aufstieg durch Leistung und so

    Zitat von TortyCash Beitrag anzeigen
    mit meinen Erfahrungen.

    Bei uns werden Neue ausschließlich über Zeitarbeit eingestellt (Ingenieure).
    Wie hoch die Motivation ist kann man sich denken.
    Und die 40+, teilweise nicht einmal studiert, kaum Englischkenntnisse, verdienen viel mehr bei gleichem Job.

    Aufstiegschancen gibt es auch kaum, da die Firma hierzulande nicht wächst und die Alteingesessenen ihre Stühle auch nicht verlassen wollen.

    Nur meine 2 Cents, nur meine Erfahrung. Kann woanders natürlich anders aussehen.
    Das gleiche Phänomen kannte ich aus dem ÖD. Motivierte, junge Absolvente frisch von der Uni werden in Dauerbefristung zu einem Hungerlohn eingestellt, während der Kollege aus dem Nachbarbüro (in dritter Generation Beamter) nicht mal den Rechner ohne fremde Hilfe herunterfahren kann. Von grundlegenden MS-Office-Skills will ich erst garnicht anfangen. Dafür bekommt der Herr der Kaffeetasse aber den doppelten Lohn für doppelt so wenig Arbeit.
  2. #231

    Selbstbewusst oder nur eingebildet?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Qualifiziert,*selbstbewusst, extrem anspruchsvoll*-*junge Berufsanfänger ändern Kultur und Alltag in den Unternehmen. Was treibt die Nachwuchskräfte an, was ist ihnen wichtig? Und wo wollen sie am liebsten arbeiten? Ein Blick auf die Generation des schnellen Aufstiegs.

    http://www.spiegel.de/karriere/beruf...766883,00.html
    Sicher ist diese Generation Y nicht zur Selbstreflexion bereit und zur Selbstkritik nicht in der Lage. Sie würde sonst bemerken, dass ein schnarrendes " von daher"am Anfang eines jeden Satzes, die Uniformität in Gestus, Aussehen und Klamotten nur die Angst verrät, nicht dazu gehören zu dürfen. Es sieht also eher nach Einbildung aus.

    Gewinner sind dann selbstbewusst, weil sie auf eigenem Intellekt beruhende Leistungen erbringen und sich nicht damit zufrieden geben müssen, Gruppenverhalten zu leben. Individuen verhalten sich anders. Deshalb sind es keine Gewinner, man hat nur eine Generation gefunden, die sich völlig widerstandsfrei verdummen lässt. Das war das Ziel. Noch vor 10 Jahren hätte man doch nicht einem schlauen Mädchen anbieten können, Kommunikationswissenschaften als Bachelor zu studieren, heute ist das Mädchen froh, mit diesem Studium einen Job zu bekommen, schlecht bezahlt, aber ein hübsches Büro und einen Chef, der erkannt hat, dass es effizienter ist, für die Unternehmenskommunikation fünf fleissige Mädchen zu beschäftigen, als mit Bordellbesuchen in Budapest in der BILD zu stehen.

    Was machen wir nun? Nichts. Zu spät. Und, zu viele.

    Maxi Scharfenberg
  3. #232

    "Goldene Generation"?

    Vermutlich gehöre ich auch zu dieser "tollen Generation y"...
    Und? Eigentlich sind wir doch die großen Verlierer!!! Unteranderem werden wir die Renten der "Babyboom"-Generation tragen und später wahrscheinlich keine Rente erhalten. Dank der letzten Wirtschaftskrisen haben wir in der Regel schlechtere Verträge:
    Urlaubstage (25 Tage),
    Weihnatsgeld/Urlaubsgeld ?,
    Zeitlich befristet,
    schlechtere Gehälter etc. .....
    Eigentlich warte ich darauf, dass die Bedingungen so werden, wie Sie in dem Artikel beschrieben sind.
    Ich kenne ganz viele aus meiner Generation, die sich nicht trauen, als erste im Büro Feierabend zu machen.

    Im übrigen sind wir tatsächlich nicht so gut gebildet, wie die älteren Generationen. Ich kann mich noch sehr gut an die 9. Klasse im Gymnasium erinnern, wo wir in Erdkunde einen alten Tschechen als Lehrer hatten, bei dem wir erst einmal Wochenlang alle Hauptstädte, Flüsse und Gebirge Europas pauken durften. Eine Mitschülerin hatte leider vorher behauptet, dass London die Hauptstadt von Italien ist.....
  4. #233

    renten der baby - boom - generation bezahlen

    Zitat von ella29 Beitrag anzeigen
    Vermutlich gehöre ich auch zu dieser "tollen Generation y"...
    Und? Eigentlich sind wir doch die großen Verlierer!!! Unteranderem werden wir die Renten der "Babyboom"-Generation tragen und später wahrscheinlich keine Rente erhalten. Dank der letzten Wirtschaftskrisen haben wir in der Regel schlechtere Verträge:
    Urlaubstage (25 Tage),
    Weihnatsgeld/Urlaubsgeld ?,
    Zeitlich befristet,
    schlechtere Gehälter etc. .....
    Eigentlich warte ich darauf, dass die Bedingungen so werden, wie Sie in dem Artikel beschrieben sind.
    Ich kenne ganz viele aus meiner Generation, die sich nicht trauen, als erste im Büro Feierabend zu machen.

    Im übrigen sind wir tatsächlich nicht so gut gebildet, wie die älteren Generationen. Ich kann mich noch sehr gut an die 9. Klasse im Gymnasium erinnern, wo wir in Erdkunde einen alten Tschechen als Lehrer hatten, bei dem wir erst einmal Wochenlang alle Hauptstädte, Flüsse und Gebirge Europas pauken durften. Eine Mitschülerin hatte leider vorher behauptet, dass London die Hauptstadt von Italien ist.....
    selbst wenn es keine Geldentwertung oder Inflation gibt, hat die sognnante Baby - Boom - Generation Ihre Rente und noch viel mehr selbst einbezahlt. Wenn Sie es nicht glauben, an eine Excel - Tabelle ran, Beitrag von 600 - 800 € mal 12eingegeben , ein angenommenes ebit wie dei meisten Firmen von 10 - 12 % Rendite (geht z. B. mit faulen Staatsanleihen), 40 - 50 jahre Beitragszahlungen angenommen,
    da kommen Sie mit Zinsen und Zinseszins locker auf 1 - 2 Millionen € Renteneinzahlung. Wenn die Beiträge durch unsere Volksvertreter nicht zweckentfremdet würde, wäre genung sche in der Kasse. Erscherend kommt noch hinzu, dass Leute mit Stundenlöhnen um Hartz IV Niveau nichts oder fast nichts in die Kassen einbezahlen. Für die schlechtere Bildung, welche nichts mit Intelligenzu zu tun hat, können sie nichts, meiner Meinung nach ist das ein gewünschter Prozeß.
  5. #234

    Das hat ja auch keiner behauptet

    Zitat von gzollt Beitrag anzeigen
    selbst wenn es keine Geldentwertung oder Inflation gibt, hat die sognnante Baby - Boom - Generation Ihre Rente und noch viel mehr selbst einbezahlt. Wenn Sie es nicht glauben, an eine Excel - Tabelle ran, Beitrag von 600 - 800 € mal ......
    Dessen bin ich mir durchaus bewusst. Es war ja in dem Sinne auch keine Kritik an der 50er/60er Generation. Es ist aber eine Tatsache, dass wenn diese Beiden in Rente gehen, wir diese Tragen müssen. Und wenn Sie sich die Geburtenraten in den darauf folgenden Jahrzehnten anschauen (bspw. beim Statistischen Bundesamt) wird einem ganz anders. Im eigentlichen Sinne ist dies Kritik am System und dass es keine wirkliche Lösung gibt.

    Im Grunde können wir das alles nicht tragen. Ich bin schon gespannt, wie Deutschland dann aussieht in 10-20 Jahren. Wahrscheinlich sind dann alle Nicht-Rentner ausgewandert.
  6. #235

    Rente für Baby - Boomer

    Zitat von ella29 Beitrag anzeigen
    Dessen bin ich mir durchaus bewusst. Es war ja in dem Sinne auch keine Kritik an der 50er/60er Generation. Es ist aber eine Tatsache, dass wenn diese Beiden in Rente gehen, wir diese Tragen müssen. Und wenn Sie sich die Geburtenraten .....
    Das sollte ja auch nicht negativ rüberkommen. Ich habe selbst 4 Kinder, die studieren, bzw. arbeiten. Der Rentenkasseinhalt wird seit Jahrzehnten zweckentfremdet. Ich gebe Ihnen vorbehaltkos recht, dass für die kommenden Generationen nichts mehr da sein wird. Hier ein zitat: Entzweie und herrsche! dieses Regel befolgt im Prinzip jede Regierung. Raucher gegen Nichtraucher, alte gegen Junge etc., dann ist das gemeine Volk genug mit sich selbst beschäftigt.
  7. #236

    nach Y kommt.... Z

    ..kann es nicht sein, dass die Generation Y mit Ihren Ansprüchen einen ganz guten Impuls in die Unternehmen bringt, von dem auch andere AN-Generationen profitieren können? Dient die derzeitige Phase nicht auch als Frühwarnsystem, dass Unternehmen AN-freundlicher/-orientierter sein müssen, nicht zuletzt auch im Hinblick auf die kommenden Jahre und den Berufseintritt der folgenden Generation Z? Die "z"ielstrebig ihr Abitur in 8 Jahren durchzieht / durchziehen muss, aus Angst, den Anschlusss zu verpassen, dann höchstens einen 12 monatigen Freiwilligendienst leistet, wenn er berufsbezug hat, Wartesemester zu überbrücken sind oder Auslandserfahrung erworben wird, anschließend ein straffes Bachlorstudium absolviert und so nie wirklich aus den engen Zwängen von Stundenpläne und "freien Zeitfenstern" herauszuschauen lernt.

    Während die Generation Y noch frei wählt und Bedürfnisse artikuliert, befürchte ich, dass eine Generation die die Angst, aufgrund von "Doppeljahrgängen" zu kurz zu kommen, kennt, die in straffen Studiengängen EU-normiert werden soll und doch kaum Stellenanzeigen findet, in denen Bachelor-absolventen gesucht werden, dieses im weitesten Sinne doch positive Selbstbewusstsein eher nicht behalten können wird.

    Ich will nicht getroffene Entscheidungen kritisieren, aber fände es super, wenn von politischer wie auch von unternehmerischer Seite der Freiraum zur persönlichen Entfaltung, jedem Jugendlichen gegönnt würde. Eine Zeit des "sich-ausprobieren-dürfens" finde ich wichtig, für jeden Menschen und denke auch, dass dies langfristig zu glücklichen, motivierten, lernbereiten Gesellschaftsmitgliedern führt.

    (das ich hier nur einen Teil der Jugendlichen, mehr "z"ielstrebig als "z"iellos erwähne, ist mir bewusst...aber ich kann ja keinen Roman hier hinstellen ;-) )
  8. #237

    Karieregeil?

    Man kann keine Generation über einen Kamm scheren. Bei den 68ern waren sicherlich auch nicht alle Revoluzer. Gerade auch die weniger gut gebildeten Schichten, haben damals bestimmt nicht teilgenommen. Genauso werden heutige Hauptschulabsolventen nicht die Erfahrung machen, dass sie Ansprüche an Unternehmen stellen können. Man kann letztendlich nur von Erfahrungen berichten, die ein Teil einer Generation tendenziell häufiger erlebt als die Generation vor ihnen. Und hier glaube ich fest daran, dass es die "Gewinner des Arbeitsmarkts der Generation Y" tastsächlich gibt.

    Der Artikel beschreibt ja auch nur bestimmte Berufsfelder:

    Ingenieure / Wirtschaftsingenieure: Das Fach packen aufgrund der hohen Mathe- und Pyhsikanteile viele Abiturienten einfach nicht. Also ist das Angebot "natürlich" beschränkt. Zieht die Nachfrage mal an, können Firmen nicht aus hunderten Bewerbern auswählen. Außerdem ist die Tätigkeit wohl auch mehr projektbezogen und man muss viel reisen oder oft umziehen. Das ist nicht jedermanns Sache.

    Wirtschaftsprüfung: Ob kleine oder große Gesellschaft, alle sind pyramidenförmig aufgebaut. Das bedeutet, sie brauchen an der Basis einen Haufen junger Leute, die sie für (vergleichsweise mit ausgewachsenen Prüfern) wenig Geld zum Mandanten schicken können. Es ist keine Kunst, bei KPMG in Audit reinzukommen. Die Fach Rechnungslegung ist vielen BWL-Studenten zu trocken und ein Graus. Schon mal die kaum vorhande Systematik amerikanischer oder internationaler Rechnungslegungsvorschriften studiert? In der Klausur die richtige Normenkette nennen? Das ist schon zu fies für viele BWL-Studenten. Daher wird das Fach viel seltener gewählt als z.B. Marketing oder Personalwirtschaft, die thematisch ansprechender sind. Zudem ist Rechnungslegung und Steuern in vielen BWL- und Jura-Studiengängen ein "organisatorisches Mauerblümchen" und nicht jeder Student hat überhaupt die Möglichkeit, hier seinen Schwerpunkt zu setzen. Daher ist auch hier das Angebot an Absolventen "strukturell" beschränkt. Man kriegt deshalb schon im Studium sehr leicht Praktika und keiner muss es umsonst machen (kleine Gesellschaft 500 €, große 1000 €, no stupid questions). Aber auch hier muss man sagen, dass die viele Reisetätigkeit nicht jedermanns Sache ist.

    Es gibt schon Berufsfelder, wo Absolventen eben wirklich nicht das Problem haben, dass sie nichts finden oder dass man sie mit unbezahlten oder schlecht bezahlten Praktika hinhält, weil strukturell Angebot und Nachfrage für Absolventen günstig stehen. Was mich jetzt aber stört, ist, dass viele es hier so darstellen, als wäre man total karrieregeil, wenn man von KPMG eingestellt wird. Es ist halt einfach so, dass man in der Wirtschaftsprüfung leichter den Einstieg schafft als z.B. im Marketing oder als Student der ostasiatischen Kulturen des 17. Jahrhunderts. Vielleicht bin ich nicht karrieregeiler als ihr, sondern einfach nur pragmatischer? Vielleicht ist Rechnungslegung auch genau mein Ding? Woher wollt ihr das denn wissen? Also hört auf, Leute, die einen Beruf gewählt haben, der ausnahmsweise mal nicht völlig überlaufen ist, schlecht zu machen.
  9. #238

    Karrieregeil?

    Man kann keine Generation über einen Kamm scheren. Bei den 68ern waren sicherlich auch nicht alle Revoluzer. Gerade auch die weniger gut gebildeten Schichten, haben damals bestimmt nicht teilgenommen. Genauso werden heutige Hauptschulabsolventen nicht die Erfahrung machen, dass sie Ansprüche an Unternehmen stellen können. Man kann letztendlich nur von Erfahrungen berichten, die ein Teil einer Generation tendenziell häufiger erlebt als die Generation vor ihnen. Und hier glaube ich fest daran, dass es die "Gewinner des Arbeitsmarkts der Generation Y" tastsächlich gibt.

    Der Artikel beschreibt ja auch nur bestimmte Berufsfelder:

    Ingenieure / Wirtschaftsingenieure: Das Fach packen aufgrund der hohen Mathe- und Pyhsikanteile viele Abiturienten einfach nicht. Also ist das Angebot "natürlich" beschränkt. Zieht die Nachfrage mal an, können Firmen nicht aus hunderten Bewerbern auswählen. Außerdem ist die Tätigkeit wohl auch mehr projektbezogen und man muss viel reisen oder oft umziehen. Das ist nicht jedermanns Sache.

    Wirtschaftsprüfung: Ob kleine oder große Gesellschaft, alle sind pyramidenförmig aufgebaut. Das bedeutet, sie brauchen an der Basis einen Haufen junger Leute, die sie für (vergleichsweise mit ausgewachsenen Prüfern) wenig Geld zum Mandanten schicken können. Es ist keine Kunst, bei KPMG in Audit reinzukommen. Die Fach Rechnungslegung ist vielen BWL-Studenten zu trocken und ein Graus. Schon mal die kaum vorhande Systematik amerikanischer oder internationaler Rechnungslegungsvorschriften studiert? In der Klausur die richtige Normenkette nennen? Das ist schon zu fies für viele BWL-Studenten. Daher wird das Fach viel seltener gewählt als z.B. Marketing oder Personalwirtschaft, die thematisch ansprechender sind. Zudem ist Rechnungslegung und Steuern in vielen BWL- und Jura-Studiengängen ein "organisatorisches Mauerblümchen" und nicht jeder Student hat überhaupt die Möglichkeit, hier seinen Schwerpunkt zu setzen. Daher ist auch hier das Angebot an Absolventen "strukturell" beschränkt. Man kriegt deshalb schon im Studium sehr leicht Praktika und keiner muss es umsonst machen (kleine Gesellschaft 500 €, große 1000 €, no stupid questions). Aber auch hier muss man sagen, dass die viele Reisetätigkeit nicht jedermanns Sache ist.

    Es gibt schon Berufsfelder, wo Absolventen eben wirklich nicht das Problem haben, dass sie nichts finden oder dass man sie mit unbezahlten oder schlecht bezahlten Praktika hinhält, weil strukturell Angebot und Nachfrage für Absolventen günstig stehen. Was mich jetzt aber stört, ist, dass viele es hier so darstellen, als wäre man total karrieregeil, wenn man von KPMG eingestellt wird. Es ist halt einfach so, dass man in der Wirtschaftsprüfung leichter den Einstieg schafft als z.B. im Marketing oder als Student der ostasiatischen Kulturen des 17. Jahrhunderts. Vielleicht bin ich nicht karrieregeiler als ihr, sondern einfach nur pragmatischer? Vielleicht ist Rechnungslegung auch genau mein Ding? Woher wollt ihr das denn wissen? Also hört auf, Leute, die einen Beruf gewählt haben, der ausnahmsweise mal nicht völlig überlaufen ist, schlecht zu machen.
  10. #239

    Qualifizert, begehrt und selbstbewußt?

    Na, dann schau'n wir sie uns mal an, die feschen 'High Potentials':

    Wolfgang Pfleghaar
    Typ Kinnmuskelspanner, steht stramm wie bei den Marines (fehlen nur die Hände an den Hosennähten), dazu unsicherer, vom Betrachter abgewandter Rekrutenblick. Selbsbewußtsein sieht anders aus.

    Christina Riechers
    Arroganter, ins mürrisch-dominahafte spielender Gesichtsausdruck, Hände in den Hosentaschen. Rüschen an der Bluse. Unsicherheit, mit Anmaßung ungeschickt maskiert, gepaart mit Selbstverliebtheit.

    Sina Vokuhila
    Haltung & Mängel ähnlich Pfleghaar (s. o.) & zu tief geöffnete Bluse, zu kurzer Rock, zu hohe Absätze. All das läßt tief blicken: Ängstliche Traumtänzerin.

    Florian Renk
    Hände in den Hosentaschen, Blick & Haltung arrogant & abgehoben. Naja, vielleicht kann er fachlich was.

    Eva Krüger
    Der Spaßfaktor ist ihr wichtig ... das sieht man. Unpassende teilweise schlampige Kleidung. Äußeres und Äußerungen verraten eine Spezies, die vor allem eins hat: Ansprüche.

    Fazit:
    Qualifiziert? Vielleicht Herr Renk. Die anderen qualifizieren sich noch bzw. sammeln erste Berufserfahrung.
    Selbstbewußt? Hier hapert's am meisten. 'Cool' mögen sie sein, aber nicht selbstbewußt. Woher auch? Die Lebenserfahrung ist bei den meisten viel zu gering.
    Begehrt: Vielleicht bei Unternehmen die Dumme suchen (wie KPMG!) und die Persönlichkeitsmängel der Kandidaten auzunutzen verstehen.
    Typische Vertreter einer Generation, die vor allem Ansprüche stellt, sich selbst einredet, wie toll sie sei, tief im Innern weiß, daß das nicht stimmt, und Heidenangst hat, daß andere das spitzkriegen.

    Bei allem Zielbewußtsein in ihren Ansprüchen präsentieren sich die Ypsiloner im Arbeitsalltag oft sprunghaft, Routine ödet sie an. Dabei könnte sich der Wunsch nach Wohlfühlatmosphäre, flachen Hierarchien und Spaß schnell als Hindernis erweisen, wenn Entscheidungsfreude und Durchsetzungsstärke gefragt sind. Schon fragen sich Experten, ob diese Generation die nötige Belastbarkeit mitbringt, um in einigen Jahren Führungspositionen zu besetzen. "Freiheitsliebe und Freude an immer Neuem sind gut - aber viele müssen lernen, dass es letztlich um Leistung geht", sagt Sophia von Rundstedt, Geschäftsführerin der gleichnamigen Personalberatung.

    Herzliche Grüße