Katastrophe Jobverlust: Burnout nach Kündigung

Der Verlust des Jobs ist für Menschen, die ihren Selbstwert aus der Arbeit beziehen, eine Katastrophe. Manche zerbrechen daran. Porträt einer ausgebrannten Arbeitslosen

http://www.spiegel.de/spiegelwissen/...763507,00.html
  1. #1

    Man sollte kämpfen!

    Das was man in dem Unternehemn gelernt hat anwenden und selbst in der gleichen Branche das alte Unternehmen angreifen und überholen. Erlebe dise gerade in der Weissblechverpackungsbranche!. Die Kleinen überholen die Großen, wunderbar!
  2. #2

    Ich kenne dieses Gefühl

    Ich kenne dieses Gefühl.
    Ein sinnloser Job. Ein Management, dem alles egal ist.
    Initiative wird nicht belohnt.
    Ich hatte mein Burn-Out im Job.
    Jetzt bin ich gekündigt mit Abfindung. Es ging mir nie besser. Von einem Tag auf den anderen FREI!!!
  3. #3

    .

    Zitat von faustjucken_tk Beitrag anzeigen
    Ich kenne dieses Gefühl.
    Ein sinnloser Job. Ein Management, dem alles egal ist.
    Initiative wird nicht belohnt.
    Ich hatte mein Burn-Out im Job.
    Jetzt bin ich gekündigt mit Abfindung. Es ging mir nie besser. Von einem Tag auf den anderen FREI!!!
    Mal sehen, wie lange dieses Freiheitsgefühl anhält, falls Sie keinen neuen Job bekommen sollten.
  4. #4

    ...

    Das Beschriebene ist doch systemtypisch. Man braucht noch nicht mal einen so miesen Chef zu haben, wie in diesem Fall, der Mitarbeiter kündigt und sich dann verleugnen lässt. Schon bei einer ganz normalen Arbeitstelle lohnt sich am Ende die Leistung nicht, von Idealismus ganz zu schweigen. In dieser Gesellschaft dürfen Kriminelle die Sozialgesetzgebung schreiben, die widerlichsten Menschen bekleiden hohe Ämter und streichen dicke Boni ein, Karriere macht doch nur, wer sowieso charakterlich überhaupt nicht dazu geeignet ist, Menschen zu führen, sondern eher zu mißbrauchen, zu manipulieren, auszunutzen. Burnout ist für mich kein Zeichen einer zunehmend komplexeren Arbeitswelt, gestiegener Ansprüche, von zu viel zu bewältigender Arbeit o.ä., und vor allem nicht nur in der Persönlichkeit des Opfers begründet, sondern einzig und allein Ausdruck eines menschenverachtenden Turbokapitalismus, der entsorgt gehört, mitsamt seinen Repräsentanten.
  5. #5

    Ausbeutung

    Man darf sich auch nicht zu sehr mit dem Job identifizieren.
    Ein Job ist ein Job. Das ist kein Selbstzweck.
    Unbezahlte Überstunden (regelmäßig) ist sowieso Ausbeutung.

    Identifikation mit Job ist aber wohl normal und gewollt. Die H4-Hetze tut ja ihr übriges.
    Ferner steht man oft vor dem finanziellen Ruin bei Arbeitslosigkeit. Zumindest muss auf viele Dinge, die man bisher hatte, verzichten.
  6. #6

    Verzweiflung

    Es gab einmal Zeiten in diesem Land, da gab es einen Begriff wie "Sozialpartnerschaft".
    Vorbei.
    Die heutige Arbeitswelt ist zu einem gigantischen Gefängnis mutiert. Man hat die Wahl sich durch Chefs oder oder durch die Arbeitsagentur ausbeuten und demütigen zu lassen.
    Jder Tag ist ein Tag voller Verzweiflung.
  7. #7

    Firmen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Verlust des Jobs ist für Menschen, die ihren Selbstwert aus der Arbeit beziehen, eine Katastrophe. Manche zerbrechen daran. Porträt einer ausgebrannten Arbeitslosen

    http://www.spiegel.de/spiegelwissen/...763507,00.html
    Im Prinzip ist die Situation doch genau so, wie Firmen es wollen.
    Die Mitarbeiter leben nur noch für die Arbeit, geben alles, Überstunden, Wochenenden ... und dann werden sie abserviert, wenn man sie nicht mehr benötigt.

    Leider ticken nicht nur Firmen, sondern auch die ganze Gesellschaft so. Der Wert des Menschen wird an seiner Arbeit gemessen. Anders kann man auch Sprüche wie "egal ob Drecksjob - Hauptsache Arbeit" nicht verstehen.
    Arbeiten um zu leben, nicht leben um zu arbeiten.
    Hier müsste das gesellschaftliche Umdenken weltweit stattfinden.
    Aber solange flinke chinesische Arbeitssklaven uns im Nacken sitzen, ist das natürlich Utopie.

    Bleibt nur der Rat an alle, sich (unselbstständige) Arbeit nicht zum Lebensinhalt zu machen. Danken wird es einem niemand.
  8. #8

    Endlich frei...

    Zitat von faustjucken_tk Beitrag anzeigen
    Ich kenne dieses Gefühl.
    Ein sinnloser Job. Ein Management, dem alles egal ist.
    Initiative wird nicht belohnt.
    Ich hatte mein Burn-Out im Job.
    Jetzt bin ich gekündigt mit Abfindung. Es ging mir nie besser. Von einem Tag auf den anderen FREI!!!
    Glückwunsch :) Ich kämpfe noch... Aber wie bitter ist es, wenn ich überlege, wie oft ich diesen Satz in den letzten Monaten höre... Die Kündigungsquote in meiner Firma ist innerhalb kürzester Zeit in den Himmel gerast, egal mit wem ich spreche, alle suchen was Neues, so viele Leute waren oder sind immer mal wieder längerfristig krank. Begründung? Kaputt...

    Mein Mann war einer der ersten. Der hat genau so wie Sie reagiert. Und ist jetzt erfolgreich selbständig ;) Ich suche geduldig weiter nach einer Alternative...
  9. #9

    Kenne ich auch

    Zitat von faustjucken_tk Beitrag anzeigen
    Ich kenne dieses Gefühl.
    Ein sinnloser Job. Ein Management, dem alles egal ist.
    Initiative wird nicht belohnt.
    Ich hatte mein Burn-Out im Job.
    Jetzt bin ich gekündigt mit Abfindung. Es ging mir nie besser. Von einem Tag auf den anderen FREI!!!
    Erst unsere Firma aufgekauft, dann diese 5 Jahre lang zu Tode saniert. Dann habe ich das Licht ausgemacht.
    Selbstständig gemacht. Noch mehr Arbeit, aber FREI