Uni-Karriere in den USA: Professur statt Arbeitsamt

Deutsche Nachwuchsforscher kann eine Juniorprofessur leicht in die Sackgasse führen. In den USA dagegen winken feste Stellen und gute Gehälter. Zwei junge Wissenschaftler berichten über die Unterschiede zwischen beiden akademischen Welten, über Bewerbungen und den Arbeitsalltag an US-Unis.

http://www.spiegel.de/karriere/ausla...763709,00.html
  1. #50

    Rechtslage ist anachronistisch, aber eindeutig

    Zitat von hupfhupf Beitrag anzeigen
    xyz kann m.E. mit einem Touristenvisum einreisen, da sie nicht vor hat, diesen Aufenthalt dazu zu nutzen, in den USA zu bleiben. Es geht nur um die Vorbereitung
    In den meisten Fällen wird sie tatsächlich visumsfrei einreisen können, obwohl sie eigentlich nicht einreisen darf.

    Es ist klipp und klar geregelt:
    Which travelers may use the Visa Waiver Program to enter the United States?

    • The purpose of their stay in the United States is 90 days or less for tourism or business purpose of travel.

    When does a national of a VWP country need to apply for a visa instead of using the VWP?

    Nationals of VWP countries must meet the guidelines listed in the section above in order to seek admission to the United States under the Visa Waiver Program. Travelers who do not meet these guidelines must apply for a visa.

    A visa must be requested if the traveler:

    • Wants to work or study in the United States, travel as a working foreign media representative, come to the United States for other purposes not allowed on a visitor visa, or intends to immigrate to the United States;
    http://travel.state.gov/visa/temp/wi...hout_1990.html

    Also:
    1. Alles, was nicht explizit erlaubt ist, geht nur mit zweckgebundenem Visum.
    2. Erlaubt sind nur »tourism« und »business travel«.
    3. Zeige mir:
    (a) die Stelle, an der »Vorbereitung einer Hochzeit«, »Vorbereitung einer ehebasierten Einwanderung« oder ähnliches als legitimer Einreisegrund unter dem VWP erwähnt wird ODER
    (b) eine Definition von »tourism«, die solche Aktivitäten abdeckt!

    Das Thema wird in den einschlägigen USA-Hochzeitsforen seit Jahrzehnten von Neulingen immer und immer wieder angesprochen und das Ergebnis ist immer dasselbe. Ja, die Regeln stammen aus einer Zeit, in der die Welt noch nicht so eng vernetzt war wie heute. Diese ständige Hinundherreiserei gab es einfach nicht. Niemand konnte es sich leisten, nur zur Vorbereitung von privaten Ereignissen über den Atlantik zu jetten. Wer einwandern wollte, kam einmal und ist nie wieder weg. Deshalb wurde das bis heute nicht abgeschaffte Prinzip eingeführt, dass nur die temporär rein dürfen, die klar demonstrieren können, dass sie weder jetzt noch in der absehbaren Zukunft einwandern würden wollen. Das waren i.a.R. nur reiche Touristen mit festen Bindungen in ihre Heimat (und ohne solche in Amerika) und Geschäftsreisende mit äquivalenten Bindungen ans Ausland.

    Dass das heutzutage anachronistisch ist, steht außer Frage. Das wissen auch die Einreisebeamten und drücken in Fällen wie von dir skizziert oft beide Augen zu. (Eigentlich müsste man sogar sagen: sie ignorieren bewusst das Gesetz!) Aber man kann und sollte sich eben nicht darauf verlassen. Hat der Einreisebeamte gerade einen schlechten Tag oder mag aus welchen Gründen auch immer die Nase/Haarfarbe/Nationalität einer offensichtlichen Braut nicht, kann er sie im selben Flugzeug zurück schicken, ohne dass sie irgendetwas dagegen tun könnte. Das passiert auch mindestens hunderte Male im Jahr, vielleicht sogar noch öfter. Das geringste Übel sind dann noch die Kosten für das vergeudete Flugticket. Schlimmstenfalls kann der Beamte sogar ein generelles Einreiseverbot für viele Jahre oder sogar lebenslang aussprechen.
  2. #51

    Jein? Doch! ;-)

    Zitat von ziggystardust73 Beitrag anzeigen
    Wenn Sie erst mal ohne greencard in den USA zu arbeiten beginnen (und alles andere ist, wie Sie selbst sagen, nicht praktikabel) brauchen Sie ein immigrant visa (H-1B), um sich ueberhaupt auf eine greencard bewerben zu koennen.
    1. Tippfehler: Das H-1B ist ein non-immigrant visa
    2. Denkfehler, weil zwei voneinander unabhängige Sachen vermischt werden:
    • Natürlich darf man auch ohne H-1B – sein wir mal ganz korrekt – Adjustment of Status (AOS) beantragen (d.h. der Aufenthaltsstatus soll von Nichteinwanderer zu zu Einwander verändert werden). (Man beantragt strikt genommen ja nie eine Green Card; die ist nur der Ausweis, der dokumentiert, dass man diesen Status hat.)
    • Es stimmt, während der Antrag läuft, darf man in der Anfangsphase nicht arbeiten, es sei denn, man hat eine separate Arbeitserlaubnis. Die kann in einem H-1B-Status begründet sein, es kann aber auch L-1 sein oder E oder auch J oder F (dazu unten mehr).

    Zitat von ziggystardust73 Beitrag anzeigen
    Es gibt academic visas (J-Klasse) die Sie berechtigen in den USA an einer Uni zu arbeiten. Aber wenn Sie auf einem J-visa sind, duerfen Sie sich nicht auf eine greencard bewerben.
    Falsch, obwohl es in vielen Fällen nicht ratsam ist, so etwas zu tun.
    1. Problem: ein J-Status ist sehr oft nur kurze Zeit gültig und muss immer wieder erneuert werden, oft z.B. jedes Semester. Da der AOS-Antrag i.a.R. länger dauert als ein Semester, bieten die 3 (bzw. 6) Jahre des H-1B mehr Sicherheit.
    2. Problem: da J ein Status für Austauschprogramme ist, wird er i.a.R. unter der Prämisse gewährt, dass der Inhaber nicht permanent hier bleibt bzw. bleiben will. Es kann also Probleme bei der Wiedereinreise geben (klassisches Beispiel: nach einem Tagesausflug nach Kanada oder Mexiko) oder wenn ein abgelaufenen Visum (im Ausland) erneuert werden soll. (Ob das bloße Stellen eines AOS-Antrags zwangsläufig immigrant intent demonstriert, wird kontrovers diskutiert.)
    3. Problem: der J-Status macht andere Einschränkungen, was die Art des Jobs angeht. Im akademischen Bereich ist das weniger relevant, aber außerhalb schon. H-1B ist – genau wie EB-2 – auch da erheblich flexibler. Es ist also oft leichter, bereits in genau dem Job zu arbeiten, der in dem AOS-Antrag steht. Um den Job in das J-Korsett zu pressen, müsste man u.U. zusätzlich demonstrieren, dass er die Ziele von akademischem, wissenschaftlichem oder sonstigem Austausch befördert.
  3. #52

    Falsche Information

    Zitat von Pinky42 Beitrag anzeigen
    Hat der Redakteur dieses Artikels ein Alkohol- oder Drogenproblem?? Fakt ist, dass zumindest in den Naturwissenschaften gerade im Moment das Gegenteil der Fall ist. Gute Wissenschaftler, die lange in den USA gearbeitet haben, sind auf dem Sprung zurück nach Europa, um dem ständigen Druck und den exorbitanten Arbeitsbelastungen an US Universitäten aus dem Weg zu gehen. Dort wird halt wirklich jeder Dollar über Anträge eingeworben, was neben der Forschungs- und Lehrbelastung zu Arbeitszeiten von weit mehr als 60 Stunden in der Woche führt – und dies auch noch bei relativ mauer Bezahlung und der üblichen „hire and fire“ Unsicherheit, die die USA auszeichnen. Und, dort bricht gerade die komplette Wirtschaft zusammen, so dass die Etats der üblichen Ressourcen für Stipendien und Projekte auch nicht gerade üppig sind. Zudem ist das Beispiel eines Bauingenieurs, der in die USA auswandert ja geradezu absurd. Haben sie sich mal das angeschaut, was man in den USA ein Haus nennt? Mein Gott, wo leben sie denn?
    Ich frage mich, wer Alkohol- oder Drogenprobleme hat. Vertraege an amerikanischen Hochschulen haengen sehr stark von der finanziellen Ausstattung der Universitaeten ab. Es ist dabei zwischen oeffentlichen und privaten Universitaeten zu unterscheiden. Auch sind Unterschiede von Fachgebiet zu Fachgebiet zu beachten. In den ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen ist die Zusammenarbeit zwischen Universitaeten und Industrie stark ausgepraegt, so dass die Ingenieurwissenschaften hohe Gehaelter zahlen.

    Viele Professoren arbeiten auf der Basis von 9 Monats-Vertraegen. Wollen Sie ihre Jahresgehaelter erhoehen, so muessen sie ueber Forschungsantraege nicht nur fuer Graduate Students Geld einwerben, sondern auch fuer sich selbst. Das ist aber fuer amerikanische Verhaeltnisse nichts Neues.

    Was in dem SPON-Artikel angesprochen wird, ist das staendige Evaluieren, und zwar nicht nur der Vorlesungen (Evaluation of Instruction), sondern auch der Forschungs- und Publikationstaetigkeit. Solche Evaluationen sind immens wichtig, denn es geht auch um die Akkreditierung von Universitaeten und deren Einrichtungen wie Colleges, Schools und Departments.

    Zur Bewertung der Publikationstaetigkeit werden Massstaebe wie der Faculty Scholarly Productivity Index von Academic Analytics oder Hirsch's h-Index (Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America 102 (46), 16569-16572, 2005) verwendet. Gerade letzterer ist interessant, weil damit nicht nur die Zahl der Publikationen, sondern auch die Zahl der Zitate eine Rolle spielt. Der Wert von h ist naemlich gleich der Zahl der Publikationen, N, mit N oder mehr Citations. Obwohl der h-Index gerade im Falle von Arbeiten zur Theorie sich nachteilig auswirkt, halte ich ihn trotzdem fuer den z.Zt. besten Massstab.

    Zur Bewertung der eigenen Arbeit sind jaehrlich Workload Proposals und Annual Activity Reports einzureichen. Dabei wird auch das, was man als Service bezeichnet, bewertet. Dazu zaehlt die Arbeit als Gutachter fuer Funding Agencies und Journals oder auch die Oeffentlichkeitsarbeit im Sinne von Public Education. Auch stehen trotz Tenure alle sechs Jahre besondere Evaluationen an.

    Offenbar glaubt der Forist, dass es ungebuehrlich ist, die Leistung von Professoren zu bewerten. Darueber denken amerikanische Steuerzahler anders. Wer eine Bewertung nicht will, der ist an einer amerikanischen Universitaet reichlich fehl am Platz.
  4. #53

    Hirnknoten aufgelöst!

    Danke, ThorstenNYC, für die Zeit, die Sie (Du?) sich genommen haben, um die einzelnen Vorschriften heraus zu suchen und zu erklären. Jetzt kann ich mir auch vorstellen, dass es bei striktester Beachtung der Vorschriften notwendig sein könnte, ein Visum zu haben. Im Zweifelsfall kann man sich ja immer noch vorher an die Botschaft wenden ... auch wenn ich mir den Weg möglicherweise sparen würde. :)
  5. #54

    :-)

    Zitat von hupfhupf Beitrag anzeigen
    Im Zweifelsfall kann man sich ja immer noch vorher an die Botschaft wenden
    Das Problem ist nur, dass die dir in dieser Situation auch nicht helfen kann. Es gibt nämlich auch kein Visum, das für Hochzeitsvorbereitungen in Frage käme. Durch eine Anfrage bei der Botschaft macht man die Sache u.U. nur noch schlimmer, weil es dadurch eben amtlich wird, was man vor hat.

    Es gibt im Prinzip nur drei praktikable Ansätze:

    1. Man verzichtet, nachdem die Hochzeitspläne feststehen, ganz auf einen separaten Vorbereitungstrip und wartet stattdessen brav auf sein Verlobtenvisum. Mit diesem kann man dann einreisen, heiraten und gleich da bleiben.

    2. Man heiratet einfach im Ausland (schlicht standesamtlich reicht; die große Feier darf man gern später in Amerika abhalten) und reist dann gleich permanent mit einem Einwanderungsvisum für Verheiratete ein. (Dieser Weg ist insgesamt oft der schnellste; das Stichwort lautet »direct consular filing«.)

    3. Man plant eine Urlaubsreise mit typisch touristischen Aktivitäten und reist wie andere deutsche USA-Touristen ganz normal visumsfrei ein. Wird man bei der Einreise nach dem Zweck der Reise befragt, erzählt man eben kurz und knapp, welche Touriziele man so besuchen möchte. Man darf keinesfalls lügen, ist aber nicht dazu verpflichtet, Sachen zu erzählen, nach denen nicht gefragt wurde. Wird gefragt, ob man einen Freund/eine Freudin in Amerika hat, muss man z.B. wahrheitsgemäß antworten. Dito bzgl. »Wollen Sie eine(n) Amerikaner(in) heiraten?« Es ist aber unwahrscheinlich, dass danach gefragt wird. Falls doch, muss man wahrheitsgemäß antworten, z.B. »Ja, wir wollen (wahrscheinlich?) heiraten, aber noch nicht jetzt. Jetzt bin ich erst mal nur zur Urlaubsreise hier. In 14 Tagen (oder wann auch immer der Rückflug gebucht ist) fliege ich wieder zurück nach Hause.«

    Sollte dann während der Urlaubsreise ein paar Tage schlechtes Wetter sein und man entschließt sich spontan dazu, prophylaktisch schon mal ein paar Hochzeitspläne zu skizzieren, ist das etwas, was bei der Einreise nicht absehbar war. :-)
  6. #55

    Uni-Karriere in den USA

    Zitat von RealityCheck Beitrag anzeigen
    Sind die USA nicht in der Lage, eine für den Bedarf eines durchschnittlichen Industriestaats proportional ausreichende Zahl von Begabungen im Lande zu finden, oder sind Wirtschaft und Forschung so viel weiter entwickelt, dass die Nachfrage nach Talenten das in anderen entwickelten Ländern übliche Mass übersteigt?

    Wenn das BIP ein Massstab ist, dann ist das um etwa 30% über dem deutschen liegende US-pro-Kopf BIP eher ein Hinweis auf Letzteres. Die relativ hohe Zahl von Nobel-Preisträgern und von IT-Entwicklungen deuten in die gleiche Richtung.
    Ein grosses Loch entsteht dadurch, dass viele der jungen Wissenschafler aus anderen Ländern kommen und nach Beendigung des Studiums auch wieder dorthin zurückkehren.
  7. #56

    In den USA immer alles besser?

    Also der Artikel hat einige Fehler.
    Wenn eine W2 oder W3 Professur ausgeschrieben ist, dann muss sie nicht unbedingt besetzt werden, sondern kann erneut ausgeschrieben werden, wenn bspw. die Berufungskommission von 20 Bewerbungen nur 3 gelistet hat. Haben alle 3 abgesagt, dann erfolgt in der Regel eine Neuauschreibung.

    Auch die Lehrverpflichtung ist falsch dargestellt. Bei 2 Veranstaltungen à 90 Minuten in der Woche sind das 4 LVS. Ein Juniorprofessore hat je nach bundesland und in welche Phase er sich befindet in der Regel zwischen 4-6 LVS zu leisten.

    Das die Universitäten nicht an Landeshaushaltsordnungen gebunden sind, mag bei der Einstellung positiv sein, jedoch hat besonders in der Finanzkrise sich das deutsche Finanzierungssystem für die Hochschulen als stabiler erwiesen. Mag sein, dass Spitzenprofessoren in den USA mehr verdienen (wobei es ja auch die Leistungszulagen bei der W-Besoldung gibt, die der Autor vergessen hat) , jedoch erfolgt die Forschung heutzutage eher in Forschergruppen. Das Team aus Professore und Mitarbeiter ist doch kaum noch gegeben. Dann ist doch gerade die besser Personalausstattung besser.

    Auch weiß ich nicht, ob die geringere Forschungsmöglichkeiten eines Juniorprofessors in den USA wirklich das ist, was die Nachwuchswissenschaftler wollen. Meist ist ja gerade die Forschung das interessante.

    Die Juniorprofessur ist relativ frisch. Man muss erst seine Erfahrungen sammeln. Ich bin überzeugt, dass in Zukunft mehr tenure track Verfahren geben wird. Daneben wird es aber immer noch die Habilation geben und man wird sehen, was sich künftig durchsetzen wird.
  8. #57

    Die Junior-Professur ist fuer die Katz'

    Zitat von EineStimme Beitrag anzeigen
    Also der Artikel hat einige Fehler.
    Wenn eine W2 oder W3 Professur ausgeschrieben ist, dann muss sie nicht unbedingt besetzt werden, sondern kann erneut ausgeschrieben werden, wenn bspw. die Berufungskommission von 20 Bewerbungen nur 3 gelistet hat. Haben alle 3 abgesagt, dann erfolgt in der Regel eine Neuauschreibung.

    Auch die Lehrverpflichtung ist falsch dargestellt. Bei 2 Veranstaltungen à 90 Minuten in der Woche sind das 4 LVS. Ein Juniorprofessore hat je nach bundesland und in welche Phase er sich befindet in der Regel zwischen 4-6 LVS zu leisten.

    Das die Universitäten nicht an Landeshaushaltsordnungen gebunden sind, mag bei der Einstellung positiv sein, jedoch hat besonders in der Finanzkrise sich das deutsche Finanzierungssystem für die Hochschulen als stabiler erwiesen. Mag sein, dass Spitzenprofessoren in den USA mehr verdienen (wobei es ja auch die Leistungszulagen bei der W-Besoldung gibt, die der Autor vergessen hat) , jedoch erfolgt die Forschung heutzutage eher in Forschergruppen. Das Team aus Professore und Mitarbeiter ist doch kaum noch gegeben. Dann ist doch gerade die besser Personalausstattung besser.

    Auch weiß ich nicht, ob die geringere Forschungsmöglichkeiten eines Juniorprofessors in den USA wirklich das ist, was die Nachwuchswissenschaftler wollen. Meist ist ja gerade die Forschung das interessante.

    Die Juniorprofessur ist relativ frisch. Man muss erst seine Erfahrungen sammeln. Ich bin überzeugt, dass in Zukunft mehr tenure track Verfahren geben wird. Daneben wird es aber immer noch die Habilation geben und man wird sehen, was sich künftig durchsetzen wird.
    Schon vor der Einfuehrung der Junior-Professur, betrieben durch eine Lehrerin, Bundesministerin für Bildung und Forschung Edelgard Bulmahn, die wegen Ihrer unzureichenden Qualifikation noch nicht einmal eine wiss. Mitarbeiter-Stelle in Deutschland erreicht haette, gab es folgenden Witz:

    Der Unterschied zwischen einer Hundehuette und der Junior-Professur ist der, dass die Hundehuette fuer den Hund und die Junior-Professur fuer die Katz' ist.

    Daran hat sich im Prinip nichts geaendert. Es wird sich auch nichts daran aendern, solange die Junior-Professur nicht der Beginn eines ordentlichen "Tenure Track"-Verfahren ist, so wie es in den USA im Falle der Assistant Professorship ueblich ist. Edelgard Bulmahn hat nicht nur die Generation der Habilitierten verschrottet, sondern auch die erste Generation der Junior-Professoren. "Grossartige Leistung".