Deutsche in den USA: Greencard gewonnen, geschwind geheiratet

Wie kommt man an einen Job in den USA? Mit Greencard-Losglück schritt ein Hamburger Paar zur Blitzhochzeit und suchte dann erst Arbeit in New York. Einem Tübinger Studenten gelang dort der Praktikums-Einstieg. Sie erzählen, was bei Bewerbungen zählt und wie die Kollegen ticken.

http://www.spiegel.de/karriere/ausla...763178,00.html
  1. #1

    Na warum denn in die USA?

    Es reicht doch schon wenn man kurz über die Grenze schaut nach Holland.
    Dort stellen große Firmen auch nur noch Personal durch Zeitarbeitsfirmen ein das heißt, man Bewirbt sich nicht bei der Firma selber sondern über eine Job Agentur...

    Mal ein Fallbeispiel:
    Morgens bei der Post von 8 bis etwa 13 Uhr dann eine Pause von 15 Minuten! und dann ein Job als Kleinbusfahrer der Kinder zur Schule bringt mit dem Bus und ab 15 bis 18 Uhr noch im Büro Arbeiten.
    Kollegialität oder sich wirklich mit der Materie auskennen bleibt da auf der Strecke.
    Viele verschiedene Kollegen so etwa 30 Partime Arbeiter wenn man so will man sagt auch Springer und nur etwa 5 Festangestellte.

    Und man bekommt eine SMS wann man am Morgigen Tag Arbeiten soll.

    Eine Krankenversicherung kennt die Niederlande nicht wirklich mann ist zwar versichert nur der Arzt stellt keinen Gelbenschein aus, das man eben auch wirklich Krank ist, das heißt mann Ruft den Chef an und sagt mann ist krank der Chef hat aber zu entscheiden ob man wirklich Krank ist und der Chef kann auch bestimmen das mann Arbeiten kommen soll auch mit eine Grippe !

    Dieses System ist vielleicht für Junge Studenten hipp die mal im Ausland Erfahrung sammeln wollen aber auf langer sich echt bescheiden weil mann von vielen verschiedenen Dingen abhängig ist von der Zeitarbeitsfirma und vom Chef und wie ist der Arbeitsmarkt usw...
  2. #2

    Losglück....?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie kommt man an einen Job in den USA? Mit Greencard-Losglück schritt ein Hamburger Paar zur Blitzhochzeit und suchte dann erst Arbeit in New York. Einem Tübinger Studenten gelang dort der Praktikums-Einstieg. Sie erzählen, was bei Bewerbungen zählt und wie die Kollegen ticken.

    http://www.spiegel.de/karriere/ausla...763178,00.html
    ....also ich würde da eher von Niete sprechen.
  3. #3

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    Zitat von kingston007 Beitrag anzeigen
    Es reicht doch schon wenn man kurz über die Grenze schaut nach Holland.
    Dort stellen große Firmen auch nur noch Personal durch Zeitarbeitsfirmen ein das heißt, man Bewirbt sich nicht bei der Firma selber sondern über eine Job Agentur...

    Mal ein Fallbeispiel:
    Morgens bei der .......
    irgendiwe meinen sie ein anderes niederlande, als ich es von freunden kenne. die sind krankenversichert und wenn die sich krank melden, dann sind sie es auch, das hat der chef nicht zu bestimmen. da in den niederlanden kein zwang besteht, einer krankschreibung nachzuweisen, so wie hier in d, kann man (sic!) das sicher auch übertreiben, jedoch wird bei ernster erkrankung die meldung an die krankenversicherung vorgelegt. so habe ich es mir zumindest erklären lassen.
    wenn sie leider in der zeitarbeitsbranche arbeiten, dann werden sie vielleicht genauso ausgebeutet und gegängelt, wie viele andere menschen auch in d in dieser branche, in der das zwar nicht jedes unternehmen macht, es aber leider nicht unüblich ist.
  4. #4

    Holland / Niete

    Zitat von kingston007 Beitrag anzeigen
    Es reicht doch schon wenn man kurz über die Grenze schaut nach Holland.
    Dort stellen große Firmen auch nur noch Personal durch Zeitarbeitsfirmen ein das heißt, man Bewirbt sich nicht bei der Firma selber sondern über eine Job Agentur......
    Völliger Unsinn. Der Anteil der Zeitarbeiter in Holland ist nicht höher als in Deutschland.
    Zitat von kingston007 Beitrag anzeigen
    Eine Krankenversicherung kennt die Niederlande nicht wirklich mann ist zwar versichert nur der Arzt stellt keinen Gelbenschein aus, das man eben auch wirklich Krank ist, das heißt mann Ruft den Chef an und sagt mann ist krank der Chef hat aber zu entscheiden ob man wirklich Krank ist und der Chef kann auch bestimmen das mann Arbeiten kommen soll auch mit eine Grippe !
    Wiederum Unsinn. In den Niederlanden ist man pflichtversichert, das Niveau der medizinischen Versorgung gut und die Beitragshöhe wohl eher niedriger als in Deutschland.

    Zitat von fatherted98 Beitrag anzeigen
    ....also ich würde da eher von Niete sprechen.
    Das sehe ich auch so. Warum sollte man von Glück sprechen, in einem Land arbeiten zu dürfen, dass sich aufgrund seines Schuldenbergs, zukünftiger Steuerlast und wachsenden ausserbilanzlichen Verpflichtungen (Healthcare, etc) innerhalb der nächsten Jahre vor dem wirtschaftlichen Aus (oder besser "Game Over") stehen könnte. Und das bei weniger Jobsicherheit, weniger Urlaub, mehr Hierarchie, usw. Besser in Deutschland bleiben oder nach Asien auswandern.
  5. #5

    blabla

    Zitat von fatherted98 Beitrag anzeigen
    ....also ich würde da eher von Niete sprechen.
    Okay, und was machen Sie so tolles?
    Zitat von latent Beitrag anzeigen
    Warum sollte man von Glück sprechen, in einem Land arbeiten zu dürfen, dass sich aufgrund seines Schuldenbergs, zukünftiger Steuerlast und wachsenden ausserbilanzlichen Verpflichtungen (Healthcare, etc) innerhalb der nächsten Jahre vor dem wirtschaftlichen Aus (oder besser "Game Over") stehen könnte. Und das bei weniger Jobsicherheit, weniger Urlaub, mehr Hierarchie, usw. Besser in Deutschland bleiben oder nach Asien auswandern.
    Hm, dass die USA eingehen haben schon viele gesagt. Keiner hatte recht, also glaub ich das hier mal einfach nicht. Aber wenn Sie es belegen können, dann bitte ich Sie um die entsprechenden Quellen.

    Weniger Jobsicherheit: Blödsinn. In die USA gehen Leute, die was riskieren anstatt sich 100 gute Gründe einfallen zu lassen warum man was nicht schaffen sollte. Leute, die was drauf haben und wirklich gut sind. Die Typen habens am Anfang etwas schwer, aber nach einiger Zeit keine Spur mehr von Jobsicherheit. Ist man gut in seinem Fach bekommt man Jobs. Ziemlich überall. Aber ja, irgendein Talent, eine Fähigkeit die einen aus der Masse hervorhebt ist Voraussetzung um eine Chance zu bekommen.

    Weniger Urlaub: Hm....erstens ist das Urlaubssystem im Wandel, zweitens verdient man hier im Schnitt mehr und kann sich auch mal eine Woche unbezahlten Urlaub leisten.

    Mehr Hierarchie: Haben Sie die letzten Artikel gelesen?? Viele Firmen in den USA sind bekannt dafür eine sehr flache Hierarchie zu haben. Da ist eher Deutschland/Österreich für seine starre Hierarchie bekannt. Haben sie das also einfach geraten?? Quelle bitte!

    Besser in Deutschland bleiben: Ja, bitte bleiben sie dort.

    Nach Asien auswandern: Warum nicht? Gibt zahlreiche tolle Sachen in Asien, ist sicher ein Abenteuer, eine Herausforderung und äußerst interessant. Mindert aber in keiner Weise, dass auch die USA äußerst interessant ist und Herausforderungen bietet. Und hier unterstützen einen die Menschen, motivieren sich gegenseitig in ihren Vorhaben anstatt jene kaputt zu nörgeln.
  6. #6

    ...

    Zitat von latent Beitrag anzeigen

    Das sehe ich auch so. Warum sollte man von Glück sprechen, in einem Land arbeiten zu dürfen, dass sich aufgrund seines Schuldenbergs, zukünftiger Steuerlast und wachsenden ausserbilanzlichen Verpflichtungen (Healthcare, etc) innerhalb der nächsten Jahre vor dem wirtschaftlichen Aus (oder besser "Game Over") stehen könnte. Und das bei weniger Jobsicherheit, weniger Urlaub, mehr Hierarchie, usw. Besser in Deutschland bleiben oder nach Asien auswandern.

    Sehr gut. Hoffentlich lesen das viele. Dann kommen hier nicht noch mehr so Nasen hin, wie die in dem Artikel. Das sind naemlich dann so die Leute, die mit sehr merkwuerdigen Vorstellungen und ziemlich unvorbereitet hier aufschlagen, ein paar Jahre lang ihrer Umgebung was ueber alles moegliche vorjammern, maessiges Einkommen und Auskommen haben, weil sie sich mit den Gegegebenheiten nicht wirklich vertraut machen wollen und dann zurueckgehen und aller Welt erzaehlen, wie schlimm es ist, keine 8 Wochen Urlaub zu haben und ohne Schwarzbrot leben zu muessen.

    Am Thema vorbeigeschrieben der Artikel.
  7. #7

    ...

    Zitat von justaguy85 Beitrag anzeigen
    Die Typen habens am Anfang etwas schwer, aber nach einiger Zeit keine Spur mehr von Jobsicherheit.
    Ich meinte natürlich keine Spur mehr von WENIG Jobsicherheit
  8. #8

    Wann versteht auch der SPIEGEL, dass Amerika nicht nur in New York existiert?

    Da ich es toll finde, wenn sich junge Menschen so engagieren und sich aktiv mit dem Arbeitsmarkt auseinandersetzen, finde ich den Tenor der Kommentare echt schade.
    Den ewigen Lamentierern kann ich nur raten, bleibt in Deutschland. Wie schon der Kommentar schreibt, Amerika geht eh unter. Denen, die was aus sich machen wollen, kommt hier her, geht nicht nach NY. Geht nach Atlanta, Chicago, San Francisco! Ich werde in diesem Jahr 60, bin vor 4 Jahren nach Chicago gegangen und denke, hier bleibe ich noch laenger. Hire and Fire geht in beide Richtungen, auch ich kann gehen, wenn es mir nicht mehr passt. Mit meinem Arzt verhandele ich ueber die Rechnung, und er ist da unheimlich flexibel. Meine Altersvorsorge mache ich selbst, kann ich selbst beeinflussen und ist genauso abgesichert, wie in D. Gute Ingenieure,Physiker, Chemiker haben hier eine riesige Jobauswahl. Trauen muss man sich aber schon.

    Ach ja, Schwarzbrot gibt es hier (und in NY) auch, ebenso Weisswurst, Bratwurst usw.

    Und das wirklich Wichtige: Hier ist man selbst fuer sich verantwortlich, man kann aber auch selbst ueber sich bestimmen.......
  9. #9

    .

    Zitat von rolfme Beitrag anzeigen
    Denen, die was aus sich machen wollen, kommt hier her, geht nicht nach NY. Geht nach Atlanta, Chicago, San Francisco!
    Erstmal toll dass Sie mit 60 sich noch an solche Abenteuer ranmachen! Weiter so!

    Allerdings dem "geht nicht nach NY" kann ich nicht zustimmen. Klar, etwas Info über die Westküste oder auch das Landesinnere wäre absolut sinnvoll. Aber jeder soll doch selbst entscheiden wohin genau er dann will. Leute, die den Winter lieben sollten sich z.B. gut überlegen ob sie nach L.A. oder San Diego gehen. Wie libertarian schon richtig sagte, zu viele gehen unvorbereitet nach Amerika und sind dann enttäuscht. Man sollte schon in etwa wissen, was man will. Auch abseits vom Job.
    Es sei denn man ist Abenteurer und liebt das Unbekannte, dann sollte man vielleicht wirklich ins kalte Wasser springen :)