Kommunikations-Schwierigkeiten: Lost in Telekom

1000 Meter Luftlinie legte SPIEGEL-ONLINE-Autor Reinhard Mohr bei seinem Umzug von Berlin Mitte nach Prenzlauer Berg zurück. Seinen Telekom-Anschluss samt DSL-Flatrate wollte er gerne mitnehmen. Kein Problem... oder? Protokoll einer Verzweiflung.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...542767,00.html
  1. #1

    Man kann es nicht mehr hören

    Ich kann es nicht mehr hören. Abgesehen davon das diese Gescichte wirklich nicht mehr neu ist:
    Ich bin in den letzten 10 Jahren 4 mal umgezogen.
    UNd wissen Sie was. Die Mitnahme meines Telekomansachlusses hat immer perfekt funktioniert.
    Bekanntlich verbreiten sich schlechte Nachrichten 10 mal schneller/öfter als Gute.
  2. #2

    das kommt davon...

    *Lach* - den Beitag les' ich mit leichter Schadenfreude, erinnert er mich doch ein meine eigenes Martyrium mit der Firma mit dem markanten magentafarbenen T.
    (Ironie ein:)
    Der Autor ist allerdings doppelt gestraft, denn er hat auch noch den Spass mit Freenet-Geistern. Ein Hoch der freien Marktwirtschaft, der Globalisierung und der 'Geiz-ist-geil'-Mentalität! Wer sparen will muss fühlen, und wenn er's dann auch noch beruflich braucht: dumm gelaufen. Bleib' beim T und ärger' Dich redlich, da hast Du nur einen, der Schuld ist.(Ironie aus)
    Übrigens: man sagt, der direkte Gang zum nächsten T-Punkt sei in solchen Fällen durchaus hilfreich.
  3. #3

    Positive versus negative Erlebnisse.

    Nur weil zufälligerweise ein Journalist einmal zwischen die Räder eines Telco-Konzerns kommt, ist das noch lange keinen Artikel wert. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass so einfach klingende Dinge wie Umzüge eine logistische Meisterleistung sind, nach wie vor. Zwar müssen selten wirklich Stecker aus der Wand gezogen werden, aber so bald mehrere Kommunikationsanbieter Hand in Hand arbeiten müssen, Termine verabreden und ggf. Problemlösungen analog zu Anbietern abgeklopft werden müssen, ist das eine komplexe Angelegenheit. Die meist dennoch funktioniert, manchmal jedoch nicht.

    Die Erfolgsquote liegt in meinem Erfahrungsbereich bei weit über 90 %. Bei den restlichen 10 % wird man dann mit Sicherheit immer einen finden, der aus den 10 % dann 90 % macht.
  4. #4

    Das ist doch bestimmt nur ein bedauerlicher Einzelfall...

















    ... einer von hunderttausenden...
  5. #5

    Vor allem war der Techniker von der Telekom ja noch nicht mal da. *g*

    Bisher habe ich allerdings sowohl technisch als auch servicemäßig nur gute Erfahrungen mit der Telekom gemacht, anders als viele Bekannte, andere sind wegen Problemen mit der Telekom zu anderen Anbietern gewechselt und haben nun den gleichen miesen Service, es ist halt überall gleich.
  6. #6

    Kenn ich so ähnlich auch

    Willkommen im Club.

    Vor ein paar Monaten, und kurz nach einem unschuldigen und (meiner Meinung nach unverbindlichen) Telefonat mit einem Telekom-Mitarbeiter befand sich in meinem Briefkasten ein vollständig ausgefüllter Vertrag über einen neuen Tarif, der etwa drei mal so teuer war wie mein bisheriger analoger Tarif ('Herzlichen Glückwunsch, dass Sie sich für unseren neuen Tarif entschieden haben'). Ich brauchte 4 Wochen, unzählige Telefonanrufe, verschwendete Lebenszeit mit falsch verbundenen 'Service-Angestellten' und der vorgetäuschten Emotionalität der computerisierten Stimme ('Eine Beschwerde?... Ohhh!?... Ich verbinde Sie zum nächsten freien Service-Mitarbeiter'), bis ich endlich wieder 'downgegradet' wurde ('Herzlichen Glückwunsch, dass Sie sich für unseren neuen Tarif entschieden haben'). Das Zuschalten des teureren Vertrages dauerte ganze 3 Tage. Das Zurückschalten 4 Wochen. Die Arbeitszeit, die mir da verloren gegangen ist zahlt mir keiner.

    Bei 1&1 ist man unfähig, den DSL-Vertrag nach meinem Umzug auf meinen ehemaligen Büro-Teilhaber zu übertragen. 'Da müssen Sie Ihren Vertrag kündigen und er muss einen neuen machen. Das geht aber erst in 6 Monaten, wenn ihrer abgelaufen ist'. D.h. ich muss ihm jetzt 6 Monate lang Rechnungen stellen für etwas, was ich gar nicht mehr verwende, und er muss mir 6 Monat lang den Betrag überweißen. Das wird noch ein herrlicher Spass mit dem Finanzamt.

    Dann klingelt ein rotköpfiger Typ von Arcor an meiner Tür und will wissen, wie hoch meine Telefonrechnungen seien. Auf die Frage, was ihn das angehe wird er richtig pampig. Er wolle mir ja gar nichts verkaufen, er wolle mir nur zeigen wo ich sparen könne.

    Man muss wirklich eine gehörige Portion Geduld aufbringen um unter diesen Umständen nicht zum Amokläufer zu werden.
  7. #7

    Sichtweise

    Natürlich ist diese Geschichte neu - sie ist ja Herrn Mohr passiert und nicht irgendjemandem. Und so wird aus dieser alltäglichen Begebenheit ein SPON-Aufreißer.

    Dazu paßt dann das Telekom-Bashing im Titel, obwohl Freenet auch nicht besser war.

    Aber ich möchte nicht unzufrieden erscheinen, es hätte ja schlimmer kommen können. Zum Beispiel wenn Herr Broder umgezogen wäre...
  8. #8

    Wie schön..

    ..ist es doch als "Journalist" einmal das Gleiche zu erleben, was auch Normalbürgern passiert.. Ja, da hat man die Möglichkeit sich den Frust auf diesem Weg von der Seele zu schreiben! Schade nur, das dies mittlerweile in Bezug auf die Telekom schon sehr abgedroschen ist. Nicht, dass dies weniger ärgerlich ist.. die Telekom muss langsam wirklich ihre Schularbeiten erledigen und der Ruf ist auf absehbare Zeit, auch durch einseitige Darstellungen in den Medien, entsprechend schlecht. Wird es nicht langsam Zeit etwas konstruktiver zu schreiben? Ich denke ja! Natürlich sind Fehler ärgerlich.. Aber macht sie nur die Telekom? Sicher nicht! Aber die Fehler unter dem "T" werden hartnäckig an die große Glocke gehängt! Wo bleiben die Berichte über Negatives von den anderen Anbietern? Ach, das taugt nicht zur Bestätigung von Vorurteilen? Ja dann.. ;-)
  9. #9

    Bei Glasfaser keine Chance!

    Hallo,

    ich warte immer noch auf meinen DSL Anschluß - siehe SPIEGEL Online Artikel von vor 7 Jahren:
    http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/...125042,00.html

    Inzwischen habe ich eine Richtfunkstrecke aufbauen lassen mit einem 12 m hohen Funkmast (aus Beständen des russischen Militärs) auf dem Dach .