Amtlich - und Ihre Meinung zum Metal?

Jan Wigger und Thorsten Dörting besprechen in der neuen Kolumne "Amtlich" aktuelle Metal-Alben - jeden ersten Donnerstag im Monat. Ihre Meinung? Welches sind besten neuen Metal-Werke?
  1. #370

    Diesmal...

    ...hat es mir beim Lesen nun endgültig die Schuhe ausgezogen. So abwechslungsreich wie spaßig und schön zu lesen. Sehr gelungen.

    Natürlich kann man jetzt wieder darüber streiten, ob das Album von Chelsea Wolfe in so einer Metal-Besprechung etwas zu suchen hat, was aber im Grunde nur zeigt, dass der Titel selbiger eventuell etwas zu eng gewählt wurde.
    Denn mMn passt diese Platte hier durchaus hin.

    Sehr angetan bin ich zudem von Dordeduh, zumindest musikalisch. Sprachlich kommt man sich zum Teil vor wie bei den Teletubbies, aber gut, da muss dann wohl drüber hinwegsehen...
  2. #371

    Metaller sind verdammt gute Musiker...

    die meisten, die hier einen Kommentar abgeben scheinen recht wenig Ahnung von Musik zu haben, denn Metal ist eins der schwierigsten Genres. Viele der Musiker haben Spitzen Ausbildungen und sind teilweise Virtuosen. Aber klar - über Musikgeschmack lässt sich generell streiten. Lieber so einer Neigung folgenden als wie ein Schaf dem Rythmus der Volksmusik im Takt zu wippen. danke für diese Rubrik und macht weiter so.
  3. #372

    K.i.s.s.

    Keep it simple stupid.
  4. #373

    Besser hören

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jan Wigger und Thorsten Dörting besprechen in der neuen Kolumne "Amtlich" aktuelle Metal-Alben - jeden ersten Donnerstag im Monat. Ihre Meinung? Welches sind besten neuen Metal-Werke?
    Die Zeit ist besser darauf zu verwenden gute Metal-Alben zu lesen als diesen egozentrischen Unfug zu lesen. Ich mach's trotzdem. Was will uns der Autor damit sagen? WTF.
  5. #374

    @schwanhild

    Kennen sie überhaupt einen Gitarristen oder Schlagzeuger? Warscheinlich Manfred Durban von den Flippers. Das ist wie zu fragen welcher Komponist kommt schon aus der Klassik? Keine Ahnung? Dann einfach ruhig bleiben "dawn"
  6. #375

    Zitat von gonzo24 Beitrag anzeigen
    Musste den Text wegen der Länge aufsplitten(sorry)

    War das aber was Neues?Die Jugendbewegungen gab es seit dem Rock´n Roll der 50er. Immer war es zuerst Undergroundmusik,die dann gnadenlos bis fast zur Unkenntlichkeit vermarktet wurde. Das ist aber auch nichts neues.Wer sich die letzten Atemzüge des Technos anschaut(eine Insel mit zwei Bergen)weis was ich meine und wird den Techno,der auch von "unten"kam,nicht mehr wieder erkennen.(Natürlich ist der Techno nicht tot.Er lebt in der Clubszene weiter und entwickelt sich dort auch wieder(!) )

    Das eine extreme Musik,auch extreme Auswüchse produziert,extreme Menschen anzieht,sollte eigentlich jedem klar sein. Das Randgruppen sich dahinter verstecken,wird man jetzt auch nicht verhindern können.
    Das man sich bei einem Gespräch mit der norw. Blackmetal Band Mayhem sich irgendwann nur noch angewiedert abwendet ,kann man auch nicht abstreiten(also Derjenige,der noch Gehirn besitzt.)
    Eine ganzes Genre als Musik von Verlierern,für Verlierer zu bezeichen,ist ein ganz schlechter Stil und wird der Sache nicht gerecht.
    Ich kann den Hipp-Hopp,obwohl nun gar nicht meine Musik,nicht generell als Unterschichtenmusik abtun,nur weil ein paar Deppen ständig,"eh Alder isch figg dei Mudder"brüllen.(Die Redaktion verzeihe mir diesen Satz,aber so ist es halt)
    Was an Wacken anderst ist,als früher mei MoR?das eigentlich sehr einfach zu benatworten.
    Der Großteil der Besucher geht da nicht mehr hin der Musik wegen,sondern um sich zu produzieren,sondern weil man sich wie eine Wildsau benehmen kann und keinen interessierts.
    Nicht früher war alles besser,sondern die Anzahl derer,der damals noch jungen frischen Musik,die Metal hören wollten war einfach höher.


    Ich hoffe es kam einigermassen rüber um was es mir ging und geht.
    Eines Sauce wird nunmal fad,wenn man sie ständig verwässert.(5 € ins Phrasenschwein.)
    Es gab schon immer diejenigen die die Musik hören und genießen und diejenigen die, aus was für einem Grund auch immer, einfach nur dazu gehören möchten. Und in 30 jahren werden die Hörer und Genießer auf die Festivals ihrer Zeit gehen und die einstigen Mitläufer(oder "sich selbst nicht treu sein) sagen "oh Gott, so bin ich auch mal rumgerannt. Das wird immer so sein. Kann Flight 6666 oder Global Metal von Sam Dunn mal empfehlen. Da sieht man was Metal heute auf Globaler Ebene bedeutet
  7. #376

    Zitat von hengels Beitrag anzeigen
    Es ist mir völlig unerklärlich, weshalb SPON dem Metal Genre deart viel Aufmerksamkeit schenkt. Gibt es denn nicht eine Vielzahl an interessanter, kreativer and innovativer Musik? Metal - primär ein männlich pubertäres Phenomen - kann ja nun wirklich nicht (mehr) mit irgendwelchen interessanten Entwicklungen aufwarten und ist ungefähr so hip wie Volksmusik - wenn nicht sogar eine Art von in die Jahre gekommener, krachiger Volksmusik. Wenn ich die Metal CD Reviews lese, ist mir nicht klar, ob das eine Satire darstellen soll (überflüssig und schlecht) oder ernst gemeint ist (autsch, das tut richtig weh). Als altgedienter Rock- und Metalfan der ersten Stunde eine flehentliche Bitte: Fokussiert Euch bitte auf interessante Musiktrends and entdeckenswerte Perlen jenseits irgendwelcher Musikstile. Wenn dann mal ein herausragendes Metalalbum besprochen wird - fein. Aber diese einseitig Genre-fröhnende Ansammlung musikalischer Bedeutungslosigkeiten sollte SPON seinen Lesern ersparen.
    Zu ihrer Frage ob es nicht eine Vielzahl an int. kreativer und innov. Musik gibt. Nein. Oder können sie mir eine Vielzahl nennen. Aber Vorsicht bevor sie sich blamieren. Mehr als nach einem altgedienten Rock-und Metalfan der ersten Stunde hört es sich eher nach Mitläufer der ersten stunde an
  8. #377

    Herrlich,

    es gibt sie immernoch! Die kleinen Mitmenschen, die allein bei dem Wort "Metal" fassunglos den Kopf schütteln.
    Das heißt doch, diese wundervolle Musik (oh ja!) ist immernoch nicht im liberalen Lager angekommen!
    Ist das schön!
    Ich höre seit über 30 Jahren Hardrock/Metal, ein Ende ist nicht in Sicht, wie auch?
    Diese Droge wird man nicht mehr los! Play it loud!
  9. #378

    Zitat von Linus Haagedam Beitrag anzeigen
    ...am den Metallern ist immer dieser Bierernst, mit dem zur Sache gegangen wird. Wer sich darüber lustig macht, versteht es nicht - wer es nicht versteht, dem mangelt es an Intelligenz. So einfach ist das. Und das spricht natürlich für eine unglaubliche hohe Intelligenz der Metaller selbst. Da mag man ihnen nur zurufen: Lay down your souls to the gods rock 'n roll!
    Naja, wenn ich in ein Forenthread über Adele einsteige und sage: "Das ist doch keine Musik!" müsste ich verständlicherweise auch mit einer gewissen Anfeindung rechnen ... wahrscheinlich ist ja aber diese genau gewollt. Bei Geschmacksfragen sollte man sich halt einfach bedeckt halten, wenn es um wertende Aussagen geht.

    Übrigens: schönes Wort im Kontext zu Metalern ... "Bierernst". Wahrscheinlich gibt es Tausende mit dem Spitznamen ....
  10. #379

    Seit...

    ....wann sin AEROSMITH denn eine Metalband? Ich glaube die würden selbst nie auf die Idee kommen, sich selbst als Metalband zu titulieren....