Mythen der Arbeit: Ab Mai überrollen uns die Billig-Jobber, stimmt's?

Bürger der östlichen EU-Staaten dürfen ab 1. Mai überall in der Union arbeiten. Dann fluten sie den deutschen Arbeitsmarkt und drücken die Löhne - so befürchten es zumindest viele. Arbeitsmarktforscher Joachim Möller widerspricht.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...758608,00.html
  1. #1

    nö stimmt nicht, aber das machts nicht besser!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bürger der östlichen EU-Staaten dürfen ab 1. Mai überall in der Union arbeiten. Dann fluten sie den deutschen Arbeitsmarkt und drücken die Löhne - so befürchten es zumindest viele. Arbeitsmarktforscher Joachim Möller widerspricht.

    http://www.spiegel.de/karriere/beruf...758608,00.html
    Nein, so wie hier beschrieben stimmt das nicht.
    Dank der deutschen politik sind bei uns die löhne auf osteuropäischem niveau, deshalb sind auch nur wenige polen und tschechen mit ausbildung zu erwarten. Aber die billigheimer werden kommen! Ist ja nicht so, dass in deutschland noch irgendein student einen job finden würde (haha studiengebühren). Alle busse, taxis und sogar die zeitungsausträger werden heute von leuten erledigt, die von legalen schlepperbanden ins land geholt wurden. Von den feldern schauen mich auch nur noch romas an, die baustellen sind auch fast deutschfrei..... Und kommt mir hier ja nicht mit, die deutschen wollen nicht arbeiten. Jeder deutsche will für einen gescheiten lohn arbeiten, aber kann ihn nicht verlangen, weil der arbeitgeber auch menschen aus dem osten importieren können! Nein, es kommen keine massen, aber es kommen genug um uns weiter zu schaden. Steter tropfen erhöht den stein und am ende wundern sich alle über sarazin. Es kamen auch keine massen araber nach de und heute bezahlen wir mosheen und islamische herrschaftssymbole.....
  2. #2

    Ach Gottchen,

    hier wird aber von medialer Seite versucht beruhigend auf das Volk einzuwirken. Erst von der Laien, jetzt werden sogar schon Experten aufgeboten um das Volk zu beruhigen. Ist aber auch völlig egal, selbst wenn zehn oder zwanzig Millionen kommen sollten, die offiziellen Statistiken werden von einer gefühlten Masseneinwanderung sprechen, und dem dummen Volk nachweisen, dass lediglich ein Bruchteil der gefühlten Einwanderung tats. stattgefunden hat. Warten wir es ab !
  3. #3

    Pronose der Folgen

    "Konkurrenz vor allem für Migranten in Deutschland"

    Das bedeutet, dass sich HartzIV Dynastien noch stärker manifestieren. Die einheimischen Steuer- und Beitragszahler werden im Rahmen der Umverteilung noch stärker zur FInanzierung dieses passivierenden Sozialstaates herangeholt werden.
    Frust und Unmut werden steigen.
    Zudem sind zahlreiche Effekte einzurechnen:
    Arbeiter transferieren Gelder in die Heimat, die hier als Binnenkaufkraft verloren gehen.
    Viele Niedrigverdiener werden mit ihren Familien hier keine Steuern zahlen, sondern zahlreiche Sozialleistungen beziehen:
    ergänzendes HartzIV, Wohngeld, Kindergeld, geförderte Sozialwohnungen (noch mehr Druck auf dem heimischen Wohnungsmarkt und steifende Mieten), Sozialarbeiter, Integrationsmaßnahmen, Sprachkurse etc.
    Zudem besteht die Gefahr, dass ein beträchtlicher Anteil nach einiger Zeit der Arbeit und Beitragzahlung aus gesundheitlichen Gründen wie "Rücken" komplett ins vollalimentierende Sozialsystem überwandert und mit der Familie dann Nur noch von HartzIV oder Sozialhilfe lebt, wodurch gegenüber Arbeit kein finanzieller Verlust entsteht, jedoch der Hinzugewinn von 100% Freizeit.
    Welche Folgend hat all das für die eigenen Bürger, Ausbildungsplatz- und Jobsuchenden, Wohnungssuchenden, Steuer- und Beitragszahler sowie die Innere Sicherheit?
  4. #4

    Zu Lasten der Besitzlosen

    Warum werden wohl gerade die 1-Euro-Jobs abgeschafft? Wer diesen Zusammenhang nicht sieht, der tut mir leid.

    Kenne selber eine Frau die bisher im Altenheim einen Ein-Euro-Job als Altenpflegehelferin hatte. Pünktlich zum Mai wurde ihr jetzt gekündigt, ich gehe jede Wette ein dass da in Zukunft ein Osteuropäer die Arbeit macht.

    Die werden ohne zu mucken Überstunden machen bis zum Umfallen, kennen sich im deutschen Arbeitsrecht kein bischen aus und selbst wenn sie ihre Rechte kennen, werden die sich hüten diese einzufordern, denn dann werden die einfach nach hause geschickt und ersetzt.
  5. #5

    Arrogantes Gebahren des Autors

    Das klingt sehr nach:
    "Ätsch, ihr habt keine Ahnung. Ihr Spiegelleser wißt nicht, wie der Arbeitsmarkt in der EU wirklich funktioniert. Aber ich weiß es."
    Tut mir leid, aber angesichts des desolaten Zustands der EU und der Tatsache, daß der deutsche Steuerzahler von verantwortungslosen ausgesaugt und für dumm verkauft wird, sind solche Späße unangebracht.
    Es geht ans Eingemachte. Auch wenn sich das noch nicht bis zum letzten Elfenbeinturmjournalisten herumgesprochen hat. Die sind übrigens als Helfershelfer der Wirtschaft und der Politiker genauso mit schuld, wenn es am Ende kracht.
  6. #6

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bürger der östlichen EU-Staaten dürfen ab 1. Mai überall in der Union arbeiten. Dann fluten sie den deutschen Arbeitsmarkt und drücken die Löhne - so befürchten es zumindest viele. Arbeitsmarktforscher Joachim Möller widerspricht.
    Tja, der Job von Herrn Möller ist dadurch ja auch keineswegs bedroht, im Gegenteil. Ein deutscher Handwerker dürfte da ganz anderer Meinung sein.
  7. #7

    Mythos Leiharbeiter-Mindestlohn

    Ja, der Leiharbeiter-Mindestlohn liegt dann bei 7,79 € (D-West). sind bei 140 geleisteten Arbeitsstunden (20Tage a 7h) 1.060 Euro Brutto

    Da bleiben Netto dann 800 Euro übrig ... Miete und Nebenkosten abgezogen und wir liegen bei 360 Euro die uns im Monat zum Leben bleiben

    ... welcome to Hartz4 MIT Vollzeitjob. Jmd noch Fragen ?
  8. #8

    .

    In einem wichtigen Punkt hat der Autor diese Artikels recht.
    Die einzigen die sich fürchten müssen, sind die Migranten aus der Türkei und anderen islamischen Ländern. Die Osteuropäer (speziell Slowakei, Polen und Tschechei) kommen aus einem christlichen Umfeld, haben gute Manieren und sind gut ausgebildet. Die werden kaum das Sozialsystem belasten und ein Gewinn für Deutschland sein. Wir in unserer Firma (Mitarbeiter 2000+) haben viele Mitarbeiter aus diesen Ländern, da wir Stützpunkte in diesen Ländern haben. Sie sind sehr freundlich, wenig krank und fleissig. Ich denke es wird zu einer Minimierung der Migranten aus den islamischen Ländern beitragen.
  9. #9

    Pr

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bürger der östlichen EU-Staaten dürfen ab 1. Mai überall in der Union arbeiten. Dann fluten sie den deutschen Arbeitsmarkt und drücken die Löhne - so befürchten es zumindest viele. Arbeitsmarktforscher Joachim Möller widerspricht.

    http://www.spiegel.de/karriere/beruf...758608,00.html
    Ist dieser "Artikel" und das Geschreibsel zu den supergeilen Minijobs Teil einer neuen PR-Offensive?

    Da scheint ja doch einigen die Muffe zu gehen, wenn man jetzt schon anfangen muss Schönwetter herbeizuschreiben.

    Wie Herr Möller zu seinen Behauptungen gelangt ist und inwieweit sie belegbar sind, geht leider aus dem Artikel nicht hervor. Oder reicht da einfach das Label "Arbeitsmarktexperte" als Begründung?