Gehaltsverhandlungen: Was bin ich eigentlich wert?

Einmal googeln reicht nicht: Wer wissen will, was er in Gehaltsverhandlungen verlangen darf, sollte sich gut informieren. Gerade Berufsanfänger in den Wirtschaftswissenschaften überschätzen sich aber häufig. Wie viel Gehalt ist möglich? Und wie viel mehr bringt eigentlich ein Master-Abschluss?

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...754466,00.html
  1. #1

    Strukkis

    Vielleicht sollten Sie sich, gute Frau, nicht auf die Aussage halbseidener Strukkis (MLP) stützen, wenn Sie einen Artikel zum Thema schreiben wollen.
  2. #2

    titel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Einmal googeln reicht nicht: Wer wissen will, was er in Gehaltsverhandlungen verlangen darf, sollte sich gut informieren. Gerade Berufsanfänger in den Wirtschaftswissenschaften überschätzen sich aber häufig. Wie viel Gehalt ist möglich? Und wie viel mehr bringt eigentlich ein Master-Abschluss? [/url]
    Die Empfehlung nicht nur auf das Einstiegsgehalt zu schielen kann ich nur unterstreichen. Die Möglichkeit sich in den Job "einbringen" zu können und gute Austiegschancen, gerade bei kleineren Firmen, sind mittelfristig die besseren Rahmenbedingungen für Berufsanfänger. Ein niedrigeres Anfangsgehalt ist da nach ein paar Jahren schnell wieder wettgemacht. Und mehr Spass machtg die Arbeit in der Regel auch, da man schon als Berufsanfäger viel von den Prozessabläufen im Betrieb mitbelommt und nicht nur in seiner Schublade arbeitet.
  3. #3

    ....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Gerade die Absolventen von Business Schools haben oft sehr hohe Erwartungen", sagt Breiding.
    Die sollten sie auch haben... HHL Leipzig... Durchschnittseinstiegsgehalt 2008 ... € 57.500...
    http://www.hhl.de/de/hhl-entdecken/n...enten-der-hhl/

    Bei diesen Datenbanken bin ich sehr skeptisch. Bei BWL Top-Absolventen (Durchschnitt <1,5, Praktika, Ausland, Master usw.) muss man nicht unbedingt an eine Business School sein, um jenseits der € 50.000 zu verdienen. Stellt sich die Frage, ob solche Absolventen überhaupt in den Datenbanken erfasst wurden. Oder einfach schweigen.
  4. #4

    Was bin ich eigentlich wert?

    Zu empfehlen ist: Erstmal Gehalts-Infos sammeln. Zum Beispiel unter http://www.lohnspiegel.de mit Gehaltsangaben zu immerhin rund 300 Berufen.
  5. #5

    Einstiegsgehaltehalt? Uninteressant!

    Aus eigner Erfahrung darf ich feststellen: Viel wichtiger als das Einstiegsgehalt ist der Einstieg selbst. Was bringt mir ein ordentlich dotierter Job bei einem Mittelständler, wenn ich danach keine Aufstiegschancen mehr habe.
    Tipp für alle Wiwis:
    Über ein Institut oder Unternehmensberatung in den Markt gehen (Gehalt drittrangig), möglichst viele Kontakte und Eindrücke sammeln, Unternehmen von innen begutachten, sich einen Namen machen - um dann im entscheidenden Moment eine lukrative Stelle über Connections an Land zu ziehen. Das funktioniert selbst in der Krise.

    So - und fast nur so (jedenfalls für Normalbegabte) - sind Spitzen"einstiegs"gehälter in einem guten Job möglich.

    100 Bewerbungen schreiben (am besten aus dem Ratgeber raus!) und dann auf ein Traumjob/-gehalt hoffen ist minimum 15 Jahre überholt.

    Gruß Wolf
  6. #6

    Einstiegsgehälter eher zu niedrig

    Eigentlich sollte man eher die Frage stellen, warum sich die Einstiegsgehälter anscheinend komplett von den Lebenshaltungskosten, der Inflation und der Lohnentwicklung entkoppelt haben.

    Als ich damals mein Abitur gemacht habe, bin ich von 100.000 DM Einstiegsgehalt als Dipl.-Inf. ausgegangen, und das ist über 10 Jahre her. (das haben die Dipl.-Infs. die ich damals kannte auch realisiert als Einstieg) Heute sollen 50.000€ "unrealistisch" sein? (selbst wenn damals nur 80.000 DM realistisch gewesen sind, müssten da heute deutlich über 50.000 € stehen).

    Fachkräftemangel etc.? Anscheinend verkaufen sich die Absolventen alle zu billig, aus Angst, in der Praktikumsschlange zu landen. Und Magazine wie der Spiegel befördern dieses Duckmäusertum gekonnt - ganz im Sinne der Arbeitgeber.
  7. #7

    Mlp?

    Hallo,

    wer sich mit MLP u.ä. Finanzdienstleistern einläßt, ist selber schuld. Die interessiert einen Scheißdreck die Beratung von Jobeinsteigern. Die Datenbanken dienen nur dazu, zu wissen, wen man wie mit was ködern kann, also "Finanzdienstleistungen". Die Mitarbeiter bei MLP stehen unter hohem Provisionsdruck und sind nicht mal gut ausgebildet im Finanzwesen. Schließlich sind die alle "einer von uns", oder auch: Ingeniere, die keinen Bock auf einen normalen Job oder die Fähigkeit dazu nicht haben. Moderne Drückerkolonnen mit Gehirnwäschefaktor.
  8. #8

    Hauptsache Pauschalurteil

    Zitat von thatsit@wegwerfemail.de Beitrag anzeigen
    Hallo,

    wer sich mit MLP u.ä. Finanzdienstleistern einläßt, ist selber schuld. Die interessiert einen Scheißdreck die Beratung von Jobeinsteigern. Die Datenbanken dienen nur dazu, zu wissen, wen man wie mit was ködern kann, also "Finanzdienstleistungen". Die Mitarbeiter bei MLP stehen unter hohem Provisionsdruck und sind nicht mal gut ausgebildet im Finanzwesen. Schließlich sind die alle "einer von uns", oder auch: Ingeniere, die keinen Bock auf einen normalen Job oder die Fähigkeit dazu nicht haben. Moderne Drückerkolonnen mit Gehirnwäschefaktor.
    Bisschen simpel, Ihre Meinungsäußerung. Uns (Ehepaar) hat MLP richtig gut beraten und tausende von € gespart, als wir von drei Krankenkassen und 2 Behörden unkorrekt informiert worden sind. Es gibt auch bei MLP solche und solche. Man muss ja nicht sein ganzes Leben über Finanzdienstleister abwickeln, aber bei unübersichtlichen Sachlagen können gute Ideen und Lösungen rausspringen. Wer soll mich denn sonst beraten?
    Um es gleich vorweg zu sagen: Ich arbeite weder bei MLP noch habe ich sonst einen Interessenkonflikt aufzudecken - nur den: ich bin einfach ein zufriedener Kunde.
  9. #9

    mlp

    MLP ist eine Organisation, die in verschiedene Hochschulen geht, um dort Vorträge zu halten und um an Informationen und Vertragsabschlüsse mit zukünftigen Absolventen zu kommen.
    Dafür fallen die eigentlichen Vorlesungen ersatzlos aus.
    Die Vorlesungen, die Wissen vermitteln sollen, sind vom Steuerzahler oder Studenten selbst finanziert.
    Was hat der Student bitte von dieser unseriösen Firma?!
    Er bekommt, wenn er seine Adresse preisgibt, jede Menge Werbung! Die Hoschule bekommt für den Vortrag hingegen ordentlich Geld von MLP. MLP kauft sich quasi Vorlesungszeiten. Und das Ganze ist auch noch legal!
    Ich bin damals zur angekündigten normalen Vorlesung gefahren und war erschrocken, dass ich zwar meinen Prof. getroffen hatte, sich die Vorlesung jedoch Werbeveranstaltung entpuppte und alles ohne vorherige Ankündigung.