Bewerbungsgespräche: "Bei der Motivation lügen alle"

Sie gelten als unberechenbare Fallensteller - doch nur über Personalchefs führt der Weg zum Traumjob. Um sie zu überzeugen, wird getrickst, gelogen und geheult. Meist hilft das den Bewerbern wenig. Worauf die Interviewer tatsächlich achten, zeigt ein Blick hinter die Kulissen eines Coachings.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...746219,00.html
  1. #1

    Hallo,

    einen Artikel mit dem Datum 05.08.2010 nochmal neu zu Posten?
    Was bitte soll das bringen, gibt es nichts aktuelleres zu diesem Thema?
    Neue Erkenntnisse oder ähnliches?
    Warum bitte kalten Kaffee nochmals lauwarm servieren?
    Leider auch nicht in allen Fällen verwertbar, da es sich bei diesem Artikel aus dem "Karriere-Spiegel" doch schon um den Bereich der sogenannten "höher qualifizierten" Stellen zu handeln scheint.
    Zudem, nicht jedes Unternehmen "hält" sich an die Vorgaben die manche Coachs für wichtig erachten (weil sie es nicht immer sind).
  2. #2

    Die Frage nach den Schwaechen

    ist doch wohl das Schwachsinnigste, was sich je ein Personaler ausgedacht hat. Und aus irgendeinem Grund, den ich nie verstehen werde, machen alle anderen mit. Ein Personaler glaubt doch wohl nicht ernsthaft, dass ein Bewerber seine Schwaechen offenlegen wird. Worum geht es also dann? Um die Kreativitaet des Bewerbers? Zeit zu schinden? In einem Standardinterview auch die letzte Standardfrage nicht zu vergessen? In einem Assessment Center, in dem ich mal teilgenommen habe, sagte ein Bewerber, ja klar, habe er Schwaechen, aber die verrate er nicht - schliesslich wolle er den Job. Und dabei ist er trotz aller Nachfragen geblieben. Das ist doch wohl die einzig vernuenftige Antwort!
  3. #3

    ...

    ach und den Job hat er uebrigens trotzdem gekriegt.
  4. #4

    Job Interviews sind reine Luegenveranstaltungen.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie gelten als unberechenbare Fallensteller - doch nur über Personalchefs führt der Weg zum Traumjob. Um sie zu überzeugen, wird getrickst, gelogen und geheult. Meist hilft das den Bewerbern wenig. Worauf die Interviewer tatsächlich achten, zeigt ein Blick hinter die Kulissen eines Coachings.

    http://www.spiegel.de/karriere/beruf...746219,00.html
    tja diese ganzen Tipps kann man sich schenken, letztlich geht es nur darum, ob die Interviewer einen Kandidaten moegen oder nicht, und alles andere ist nur der untaugliche Versuch, eine emotionale Abneigung mit rationalen "Argumenten" zu versehen.
    Letzte Woche habe ich mir mal wieder ein Job Interview "gegoennt" und habe eingangs gleich deutlich gemacht, dass ich auf Handbuchfragen nicht antworten wuerde, da da eh jeder luegen wuerde. Nachdem dieses Statement aber ignoriert wurde und eine besonders "begabte" HR Tante meinte, nach meinen Schwaechen zu fragen, war meine Antwort, dass ich sehr boese werden kann, wenn mir jemand eine dusselige Frage stellt und ich im uebrigen das Interview damit als beendet ansehe.
    (ach ja, ich lebe in England und man soll in Deutschland ganz beruhigt sein, idiotische Fragen werden in Job Interviews weltweit gestellt).
    Arbeitgeber sollten sich mehr darauf konzentrieren, zu evaluieren, ob ein Kandidat den in Frage stehenden Job machen kann.
    Die derzeit immer noch waltende Aroganz vieler Arbeitgeber ist aufgrund der sich aendernden Lage auf dem Arbeitsmarkt unangebracht.
  5. #5

    Soziopathischer Zirkus

    Zitat von Hosterdebakel Beitrag anzeigen
    einen Artikel mit dem Datum 05.08.2010 nochmal neu zu Posten?
    Was bitte soll das bringen, gibt es nichts aktuelleres zu diesem Thema?
    Neue Erkenntnisse oder ähnliches?
    Warum bitte kalten Kaffee nochmals lauwarm servieren?
    Leider auch nicht in allen Fällen verwertbar, da es sich bei diesem Artikel aus dem "Karriere-Spiegel" doch schon um den Bereich der sogenannten "höher qualifizierten" Stellen zu handeln scheint.
    Zudem, nicht jedes Unternehmen "hält" sich an die Vorgaben die manche Coachs für wichtig erachten (weil sie es nicht immer sind).
    Dankeschön!
    Und ich habe gedacht, dass dies nur mir auffällt...
    Bereits mit dem Eingangsbeispiel der technikaffinen Dame
    war mir klar, dass ich den Artikel schon einmal gelesen habe.

    Zum Thema selbst: Ich habe nirgends eine derartige Ansammlung
    von Soziopathen erlebt wie auf Personalerseite in Vorstellungsgesprächen.

    Wer nichts wird, wird Personaler.
  6. #6

    Kalter Kaffee!

    Dieser Artikel ist eine Wiederholung mit neuem Datum, hat SPON nichts neues zu bieten?
    Etwas was zur Abwechslung wirklich neu ist und den Leuten wirklich hilft.
    Umso-mehr als zwischen Traumjob und Bewerber mitnichten immer ein Personaler steht, in Wahrheit ist es meistens der Chef selbst oder der zukünftige Vorgesetzte.

    Nach mehr als 20 Jahren in Führungspositionen habe ich die Erfahrung gemacht das bei einem Auswahlverfahren durch Personaler die Trefferquote, wenn es um die Qualität der ausgewählten Bewerber geht, dem Zufallsprinzip unterliegt. Weiterhin habe ich Erfahrung gemacht das die Trefferquote erheblich besser ist wenn der Kandidat von einer Fachperson mit Einfühlungsvermögen und Berufs-und Lebenserfahrung ausgesucht wurde.

    Deshalb hat sich bei mir im Laufe der Zeit folgende Meinung herausgebildet: wären diese Leute wirklich gut in irgend etwas, außer in Selbstdarstellung und Reden, dann wären sie nicht personaler geworden. Wobei auch hier Ausnahmen die Regel bestätigen.
  7. #7

    Hat doch sein Alter, dieser Artikel....

    Heute würde der Personaler natürlich erst noch ermitteln müssen, zu welchen Zugeständnissen der Bewerber bereit ist -> "wenn wir Sie erst mal 3 Monate kostenlos probe arbeiten lassen, sind Sie dann auch mit geringeren Bezügen zufrieden?"
    Das ist die Herausforderung der kernigen Personaltruppe von heute. Wir wissen doch: 25% Umsatzrendite, da muss man sich hin und wieder etwas neuerse einfallen lassen.